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"Arie der Anna Reich" aus der Oper 'Die lustigen Weiber von Windsor' von Otto Nicolai
Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg-Steindamm; " 11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.
Die lustigen Weiber von Windsor ist eine komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Das Libretto verfasste Salomon Hermann Mosenthal nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Die Uraufführung fand am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus zu Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt.
Es singt Ivana Zdravkova.
Hallo Veronika, hoffentlich hattest Du ebenfalls Spaß an der Fernsehübertragung!
Ouvertüre des Singspiels "Bastien und Bastienne" von Wolfgang Amadeus Mozart
Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.
Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.
Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).
Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.
"Duett Wanda & Fritz" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
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Hallo Jalana,
wo hast du denn diese Aufnahme "ausgegraben"? Das war doch die Aufführung im Fürther Stadttheater, die ich mir vor fast 3 Jahre angesehen habe. Mit dem triumphalen Erfolg scheint es aber vorbei zu sein: Das Theater blieb halb leer. Nicht anders sah es bei einer Aufführung auf der Seebühne Kriebstein aus.
Franz Peter Schubert (* 31. Jänner 1797 am Himmelpfortgrund in Wien, heute Teil des 9. Wiener Gemeindebezirks Alsergrund; " 19. November 1828 in Wien) war ein österreichischer Komponist.
In der Literatur wird Schubert traditionell gerne als verkanntes Genie dargestellt, das seine Meisterwerke unbeachtet von der Öffentlichkeit schuf. Wahr ist daran, dass Schubert mit seinen Großwerken — etwa seinen Sinfonien — keine große Wirkung erzielte und ihm mit seinen Opern nicht der ersehnte Durchbruch gelang. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass er selbst nicht die Öffentlichkeit suchte und anders als Mozart und Beethoven erst 1827 von seinen Freunden zu einem eigenen Konzert überredet werden konnte, das dann auch ein großer Erfolg wurde.
Andererseits war Schubert durchaus überregional bekannt. Vor allem Vogl sorgte als Sänger für die Verbreitung seiner Lieder, und gegen Ende seines Lebens begannen sich auch die Verleger dafür zu interessieren. Rund 100 seiner Werke wurden zu seinen Lebzeiten im Druck veröffentlicht — gemessen an der Zahl von insgesamt etwa 600 Liedern nur ein kleiner Anteil, jedoch mehr, als viele seiner Zeitgenossen publizierten.
Erlkönig (Opus 1, Deutsch-Verzeichnis 328) ist die von Franz Schubert komponierte Vertonung für Singstimme und Klavier der gleichnamigen Ballade von Johann Wolfgang von Goethe. Die Komposition entstand 1815 an nur einem Tag, wurde 1821 publiziert und am 7. März 1821 im Theater am Kärntnertor in Wien uraufgeführt.
Der Erlkönig liegt in vier verschiedenen Fassungen von Schuberts Hand vor, wobei die 3. Fassung mit einer erleichterten Klavierbegleitung ohne Triolen in der rechten Hand notiert ist. Das Original (für mittlere Singstimme) steht in der Tonart g-Moll, daneben veröffentlichen Musikverlage auch transponierte Ausgaben für hohe und tiefe Stimme. Gattungsmäßig lässt sich der Erlkönig als durchkomponiertes Kunstlied einordnen, ebenso kann es als Klangrede betrachtet werden. Die Tempobezeichnung lautet Schnell; erst in den letzten beiden Takten ändert sie sich zum Andante.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Eine Nacht auf dem kahlen Berge - von Modest Mussorgski
Eine Nacht auf dem kahlen Berge (russisch Ðочь на ЛыÑой горе) ist eine sinfonische Dichtung von Modest Mussorgski und eines der bekanntesten Beispiele für russische Programmmusik des 19. Jahrhunderts. Mussorgski beschreibt in feurigen Orchesterfarben den grauenerregenden Tanz der Hexen in der Johannisnacht (23. auf 24. Juni) auf dem Berg Triglav. Das Stück wird heute in allen Konzertsälen gespielt. Weniger bekannt ist, dass Mussorgski das Stück in seine Oper Der Jahrmarkt von Sorotschinzy eingearbeitet hat und dort mit großem Chor eine ungleich stärkere Bühnenwirkung erzielt.
Bearbeitungen
Mussorgski bearbeitete das Stück selbst mehrfach, hernach Nikolai Rimski-Korsakow als Die Nacht auf dem Berge Triglaw im 3. Akt seiner Oper Mlada. Später erschienen Bearbeitungen für Orchester von Leopold Stokowski, Gottfried von Einem und Wissarion Schebalin. Das komplette Stück wurde von Isao Tomita 1974 auf dem Album Firebird Suite adaptiert. Die Stern-Combo Meißen spielte 1977 eine Adaption für Keyboard und Percussion ein. Die Progressive-Metal-Band Mekong Delta spielte das Stück für ihr Album Dances of Death (and Other Walking Shadows) in einer Rockband-Besetzung ein. Im Jahr 2014 erschien im österreichischen Musikverlag Doblinger eine Orgel-Bearbeitung des dänischen Organisten Erik Kolind.
Rezeption in Film und Spiel
Der russisch-französische Filmemacher und Grafiker Alexei Alexeieff schuf 1933 in Paris zu Mussorgskis Musik einen frühen abstrakten Animationsfilm Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Une nuit sur le mont chauve).
Auch Walt Disney hat die Musik dieses Werkes als Teil seines Zeichentrickfilms Fantasia in prägnante Szenen umgesetzt. Das Werk wird außerdem mehrfach im Spielfilm Jabberwocky der beiden ehemaligen Monty-Python-Mitglieder Terry Gilliam und Michael Palin zitiert. Daneben diente es nebst anderen Werken von Mussorgski als Hintergrundmusik des Computerspiels Frontier: Elite 2.
Eine verkürzte Version des Stückes wurde für den Boss-Charakter Chernabog in der Action-Rollenspiel-Reihe Kingdom Hearts am Ende der Welt benutzt. Später wurde das Lied erneut in Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance verwendet. Bei der Musik handelt es sich um eine etwas abgeänderte Version aus dem Film Fantasia.
The Ludwig Symphony Orchestra
Dirigent: Thomas Ludwig
Fantasia (1941) (Theatrical Cut)
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
"Ach ich fühl's" aus der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das etwa dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben. Da die Oper leicht zugänglich ist, wird sie gelegentlich so inszeniert, dass sie sich ganz gezielt an jugendliche Zuschauer wendet. Auch als Marionettentheater wird sie bisweilen gezeigt. Durch das umfangreich ausgeführte Kontrastprinzip verdeutlicht die Oper sehr gut den Zeitgeist der Wiener Klassik. Zunächst im bunt schillernden Gewand einer Zauberposse auftretend wendet sie sich im Verlauf der Handlung zunehmend der Verkündigung freimaurerischer Ideale zu.
Live aus Berlin Freitag, 13. November um 20:15 Uhr (210 Min.) auf ARTE
Jürgen Flimm, Intendant der Berliner Staatsoper, inszeniert am Schiller Theater "Le Nozze di Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart. Es ist bereits seine fünfte Auseinandersetzung mit diesem außergewöhnlichen Werk über die Irrungen und Wirrungen der Liebe. ARTE überträgt die Oper live — herausragend besetzt mit Ildebrando D"™Arcangelo und Anna Prohaska. Moderation: Sarah Willis
Erleben Sie den Stardirigenten Gustavo Dudamel, Ildebrando D'Arcangelo und Anna Prohaska in Aktion!
In der Nähe von Sevilla gibt es den kleinen Ort Cádiz, ein altes Seebad. Da die adeligen Bewohner im Sommer der städtischen Hitze in den hohen Gassen Sevillas entfliehen wollten, zogen sie ans blaue Mittelmeer oder in die andalusischen Berge. Mancher Graf hatte so seinen Sommersitz. Ebenso wie die Venezianer im Sommer die Lagunenstadt verließen.
Ferien, Sonne, Hitze, hübsche Frauen vergucken sich in hübsche Männer, hübsche Männer vergucken sich in hübsche Frauen. In der Hitze kochen die Gefühle, werden oft genug die Grenzen des Anstands fast über den Haufen geworfen. Graf Almaviva (Ildebrando D"™Arcangelo) verfällt dem Charme und dem Witz der Susanna (Anna Prohaska) und glaubt jetzt in den Ferien könne er sich ihr ungestraft nähern und danach im Pavillon im Garten "¦ , na, Sie wissen schon!
Der zweite Akt von Mozarts Meisteroper endet in einem heillosen Durcheinander, das der Meister aus Salzburg mit allerhöchster Disziplin musikalisch zu bändigen weiß. Herrlich!
Der dritte Akt führt den Weg der verschiedenen Paare durcheinander und zueinander. Der Graf scheint sich mit Susanna einig zu sein, es soll zu einem trauten Stelldichein kommen. Die beiden Frauen aber nehmen die Intrigen in ihre zarten Hände, sodass der vierte Akt zu einem Sommernachtstraum-Finale wird.
Ildebrando D"™Arcangelo und Anna Prohaska sind als Graf Almaviva und Susanna zu erleben. Es spielt die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung des venezolanischen Stardirigenten Gustavo Dudamel. ARTE überträgt die Oper live aus dem Schiller Theater Berlin.
"Étude Nr.3 d"™exécution transcendante - Mazeppa" von Franz Liszt
Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Etudes d"™exécution transcendante ist der Titel eines Zyklus von zwölf Klavieretüden des österreichisch-ungarischen Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt. Die Etüden Liszts liegen in drei unterschiedlichen Fassungen vor. Die erste Fassung entstand 1826, die zweite 1837, und die dritte wurde 1851 oder 1852 fertiggestellt. Mit dem Titel "Etudes d"™exécution transcendante" ist die dritte Fassung gemeint. Liszt hat die früheren Versionen seiner Etüden für ungültig erklärt.
Nous Sommes Unis - Wir sind vereint
In Trauer der Opfer, der gestrigen Nacht in Paris.
Die "Grande Messe des Morts" (dt. "Große Totenmesse") von Hector Berlioz
und Pie Jesu gesungen von Sarah Brightman (With Adam Clarke)
Die Grande Messe des Morts (dt. "Große Totenmesse"), wie das Werk im Original heißt, ist Hector Berlioz"™ Vertonung des traditionellen Requiemtextes mit geringfügigen Veränderungen bzw. Anpassungen. Die Komposition trägt die Opuszahl 5, obgleich sie später entstanden ist als etwa die Symphonie Fantastique (op. 14).
Geschichte
Das Requiem wurde 1837 als Auftragswerk des französischen Staates für die Opfer der Julirevolution von 1830 konzipiert, und sollte dann am Jahrestag des Todes von Marschall Édouard Adolphe Mortier, einem Opfer des Attentats Joseph Fieschis von 1835 aufgeführt werden. Die Uraufführung fand jedoch nicht wie geplant im Juli, sondern erst am 5. Dezember 1837 im Rahmen eines Staatstraueraktes für den im Algerienfeldzug gefallenen General Charles-Marie Denys de Damrémont im Pariser Invalidendom unter Leitung von François-Antoine Habeneck statt.
Besetzung:
Berlioz schwebte damals nichts Geringeres vor als das größte je geschriebene Werk. Dementsprechend gewaltig ist der Orchesterapparat:
- Das Hauptorchester umfasst 4 Flöten, 2 Oboen, 2 Englischhörner, 4 Klarinetten, 8 Fagotte, 12 Hörner, 16 Pauken, 2 große Trommeln, 10 Paar Becken, 4 Tamtams, sowie 108 Streicher (je 25 erste und zweite Violinen, je 20 Bratschen und Celli, sowie 18 Kontrabässe).
- Hinzu kommen vier weitere Blechblasorchester, bestehend aus Kornetten, Trompeten, Posaunen und Tuben, die zur Darstellung des jüngsten Gerichts als Fernorchester in den vier Himmelsrichtungen platziert werden sollen.
- Der Chor sollte laut Partiturangabe mindestens 210 Stimmen umfassen (80 Soprane und Alte, 60 Tenöre, 70 Bässe). Als Solostimme setzte Berlioz lediglich einen Tenor im Sanctus ein, dessen Part auch von 10 Tenören aus dem Chor übernommen werden kann.
In der Partitur hatte Berlioz überdies die Vorbemerkung angebracht, dass diese Zahlenangaben nur relativ seien, und gegebenenfalls der Apparat noch verdoppelt oder verdreifacht werden könne.
Die Grande Messe des Morts gliedert sich in 10 Sätze:
1. Requiem et Kyrie
2. Dies Irae
3. Quid sum miser
4. Rex tremendae
5. Quaerens me
6. Lacrimosa
7. Offertorium
8. Hostias
9. Sanctus
10. Agnus Dei
Orchestre National de Lyon
Choeurs de Lyon
Tenor: Steve Davislim
Dirigent: Leonard Slatkin
Das zweite Stück Pie Jesu wurde von Andrew Lloyd Weber geschrieben und ist den Opfern des nordirischen Terrors gewidmet.
Ich denke, man kann es aber jedem Opfer, egal welchens Terrorismus (einzelne Fanatiker oder auch staatlich) widmen.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
"Pleurez mes yeux" aus der Oper 'Le Cid' von Jules Massenet
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Le Cid ist eine Oper in vier Akten und wurde 1885 in Paris uraufgeführt.
Transcendental Études - No. 9 Ricordanza - von Franz Liszt
Etüde Nr. 9 Ricordanza
Wenn im Zusammenhang mit der neunten Etüde, Ricordanza in As-Dur, Busoni von einer "veralteten Empfindungswelt" und von einem "Bündel verblasster Liebesbriefe" sprach, dann wird man gut daran tun, solche Äußerungen in erster Linie als Symptome zur Beschreibung der eigenen Persönlichkeit Busonis zu sehen. Es sind Beispiele, die zeigen, dass Busoni einem einseitigen Bild von der Persönlichkeit Liszts verhaftet war. Dabei sollte es sich von selbst verstehen, dass Liszt im Herbst 1837, als die Frühversion der Etüde entstand, nicht die Empfindungswelt Busonis vorwegnehmend abbilden musste und dies auch gar nicht seine Absicht war. In der gleichen Art wie die Etüde Liszts hätte Busoni die Klavierwerke Schuberts und Schumanns, und selbst vieles von Beethoven abfertigen können.
Liszt hat das Stück in As-Dur aus seinen früheren Etüden op.6 mit einer Introduktion und im weiteren Verlauf mit duftigen Passagen versehen. Er hat zudem den Kontrast zwischen Episoden von einem mehr an gesellschaftlichen Konventionen orientierten Schmachten in zarten Seufzern und Episoden eines leidenschaftlichen Ausdrucks verstärkt. Es entsteht der Eindruck eines mit nostalgischer Wehmut gemischten Rückblicks auf eine Zeit, die zwar versunken, aber nicht vergessen war und jedenfalls ein Bestandteil der inneren Persönlichkeit Liszts geblieben ist.
Auch in dieser Etüde hat Liszt von dem Verfahren der von Arpeggien umspielten Daumenmelodie üppigen Gebrauch gemacht. Ein Beispiel für die Art, in der dies von Zeitgenossen aufgenommen worden ist, liegt in einer Rezension Henri Blanchards in der Revue et Gazette musicale von 1840, S.285f, vor. Die Rezension bezieht sich auf eine Matinee vom 20. April 1840, in deren Programm Liszt neben anderen Stücken seine Etüde in As-Dur spielte. Blanchard erinnerte an Molière, der mit naiver Genialität einige gute Szenen aus Werken von Vorgängern übernahm. Hatte Liszt es früher gewagt, mit Sigismund Thalberg als dem Cäsar, Octavian oder Napoleon des Klavierspiels in die Schranken zu treten, so hatte er sich nun, um von dessen Krone eine Zacke zu erlangen, die berühmte Daumenmelodie angeeignet, von der alle Pianisten Frankreichs träumten. Fétis, mit dem Liszt einige Jahre zuvor gerade wegen dieser Setzweise in eine polemisch geführte Debatte verwickelt gewesen war, habe in der Matinee Liszts die glücklichsten zwei Stunden seines Lebens verbracht.
Am Klavier: Evgeny Kissin
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Bei der Frage, was angesichts der aktuellen Ereignisse in Frankreich am besten hierher passen würde, fällt mir nur eins ein: Giacomo Meyerbeers große Oper "Les huguenots" (Die Hugenotten)
1836 in Paris uraufgeführt, greift der Komponist darin ein anderes trauriges Kapitel der französischen Geschichte auf: Die Ereignisse rund um die Bartholomäusnacht 1572. Schon damals spielten Machtgier und religiöser Fanatismus eine treibende Rolle und die Parallelen zu heute sind unübersehbar.
Meyerbeer hat das Ganze in eine grandiose Musik gefasst und zusammen mit einer gelungenen Inszenierung wird daraus ein einzigartiger Kunstgenuss. Davon konnte ich mich voriges Jahr bei einer Aufführung im Nürnberger Staatstheater überzeugen.
Die Suche nach geeigneten Aufnahmen gestaltet sich insofern schwierig, da "Les huguenots" nur selten gespielt wird (warum eigentlich?) und es deshalb nur wenige gute Aufnahmen im Web gibt. Ich bin dann bei einer doch recht berühmten Aufführung Anfang der 90er Jahre in Sydney "hängengeblieben". Hier der Schluss des 2. Aktes:
Wer viel Zeit und Lust hat, kann sich gern auch mal das komplette Werk anhören und sehen:
1. Klavierkonzert op.15 in d-Moll von Johannes Brahms
Das 1. Klavierkonzert op. 15 in d-Moll ist ein Konzert für Klavier und Orchester von Johannes Brahms. Es wurde ab 1854 komponiert und am 22. Januar 1859 unter der Leitung von Joseph Joachim und dem Komponisten am Klavier im königlichen Hoftheater in Hannover uraufgeführt.
Hintergrund
Im Frühjahr 1854, kurz nach dem Selbstmordversuch Robert Schumanns, begann Brahms mit der Konzeption einer Sonate für zwei Klaviere in d-Moll. Doch musste er ernüchtert feststellen, dass sich seine Ideen mit zwei Klavieren nur unzulänglich umsetzen ließen. Ein Versuch, den Entwurf in eine Sinfonie umzuarbeiten, blieb in den Anfängen stecken, weil Brahms sich mit der Kunst der Instrumentation nicht gut genug vertraut fühlte und fürchtete, mit dieser Unternehmung zu scheitern.
1855 hatte Brahms die Idee, den Entwurf des Kopfsatzes der Klaviersonate zu einem Klavierkonzert umzuarbeiten. Sie kam ihm sozusagen über Nacht, berichtete er doch Clara Schumann:
"Denken Sie, was ich die Nacht träumte. Ich hätte meine verunglückte Symphonie zu meinem Klavierkonzert benutzt und spielte dieses. Vom ersten Satz und Scherzo und einem Finale furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert."
Bis zum Herbst 1856 entstand so der 1. Satz eines Concerts für das Pianoforte mit Begleitung des Orchesters, der allerdings bis 1859 mehrmals überarbeitet wurde. Das Adagio komponierte Brahms im Winter 1856/57. Der Erstfassung des Rondo-Finales, die er Mitte Dezember 1856 an Joseph Joachim, seinem Ratgeber in Sachen Instrumentierung für Orchester schickte, ließ er Ende April 1857 eine zweite, verbesserte Version folgen.
Die Satzbezeichnungen des Konzerts lauten — Maestoso —Adagio — Rondo: Allegro non troppo. Die Spieldauer beträgt normalerweise ungefähr 50 Minuten.
Münchner Philharmoniker
Daniel Barenboim, Klavier
Dirigent: Sergiu Celibidache
Stadthalle Erlangen, 1991
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Johann Carl Gottfried Loewe (* 30. November 1796 in Löbejün; " 20. April 1869 in Kiel) war ein deutscher Komponist.
Carl Loewe hat die Ballade, als besondere erweiterte Form des Sololiedes im 19. Jahrhundert, bekannt gemacht — als Komponist und auch als Sänger. Loewe hat, sechs Jahre vor Robert Schumann, auch den Gedichtzyklus Frauenliebe und -leben von Adelbert von Chamisso vertont (1834). In den Balladen kommt seine Fähigkeit der anschaulichen Schilderung, der bildhaften Tonmalerei und eindringlichen Charakterisierung von Gestalten, Schauplätzen und Vorgängen am besten zum Ausdruck. Seine Themenvielfalt ist weitgespannt. Neben den bevorzugten Bereichen der Historie, der Sage und dem Märchen hat er Alltags- und Genrebilder geschaffen, Idyllen und moralische Fabeln; Großes steht neben Kleinem, Schlichtes neben Phantastischem, Unheimliches neben Verspielt-Humoristischem. Loewe verfügte überdies über eine schöne Tenorstimme und galt als eloquenter, intensiver Vortragskünstler.
Der Text "Die Glocken zu Speyer" wurde von Maximilian von Oer gedichtet.
Kurt Moll wird von Cord Garben am Klavier begleitet.