Verfolgt, bedroht, geschlagen
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Frida
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Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 1 im Thema

Beitrag von Frida »

Hallo,

Transsexuelle Bosnierin in Regensburg in Asylunterkunft mehrfach brutal geschlagen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/trans ... -1.2707237

Gruß, Frida
ab08
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 2 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo Frida,

herzlichen Dank für die Information!! (flo) -> Ein relativ typischer Fall. Ich bin sicher, dass die Dunkelziffer in dem Bereich momentan sehr groß ist.
In solchen Fällen hilft nur Öffentlichkeit, dann besteht die Hoffnung, dass die Ausländerbehörde kalte Füße bekommt.
Zum Glück ist die Süddeutsche dran.

Liebe Grüße
Andrea

P.S. Vgl. http://www.regensburg-digital.de/transs ... /26102015/
Das Update (Regierung der Oberpfalz reagierte) verspricht zumindest Positives.
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Doreen
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 3 im Thema

Beitrag von Doreen »

Hallo zusammen,

die Angriffe auf Schwule, Transsexuelle oder auch auf Crossdressern unter Bürgern die dem islamischen Glauben angehören liegt wahrscheinlich z.T. auch darin begründet, daß es laut dem Koran
soetwas nicht gibt und geben kann, diese Menschen haben in gewissen Ländern grosse Probleme wenn sie als o.g. Personen identifiziert werden.
Ich habe zwischen den 70ern und 80ger Jahren selbst beruflich über 10 Jahre im Orient gelebt und gearbeitet, ich hatte stets panische Angst in eine Polizeikontrolle zu geraten, da man schon
für Nichtigkeiten angehalten und körperlich durchsucht wurde. Hätte man dabei meine weibliche Unterwäsche, die ich in dem Land auch, aber nicht so oft trug, aus besagten Gründen, ertastet, wäre ich zunächst im Gefängnis gelandet und später ausgewiesen worden, mal abgesehen von den Schikanen der Polizisten. Wohlbemerkt ginge mir das als deutscher Staatsbürger so, einheimische Bürger würden drakonischere Strafen spüren.
Ich möchte damit ausdrücken, daß bestimmte Länder, und gerade in den besonders strenggläubigen, diese Themen tabu sind, es gibt quasi keine Schwulen und Transen dort.
Ein homosexueller deutscher Arbeitskollege musste seine Treffen mit berfreundeten Gleichgesinnten äußerst geheim halten, von ihm erfuhr ich auch daß es durchaus genügend Transmenschen und Schwule
in seinem Umfeld gab, nur alles im Untergrund und niemals mit Outing. In manchen dieser Länder kann einem auch die Todesstrafe drohen sollte man sich öffentlich zu seiner Neigung äußern oder diese gar ausleben.

Erstaunlich ist nur, daß schon seit den frühen 60er Jahren Transsexuelle Menschen aus aller Welt in Casablanca (Marokko) zu Hauf operiert wurden. Casablanca galt als Hochburg für MzF und FzM OP`s.
Aber Marokko ist halt nicht so streng im Glauben.

LG doreen
Vanessa_T
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 4 im Thema

Beitrag von Vanessa_T »

Tja, da zeigt sich doch, dass das Thema Öffentlichkeit manchmal ganz gut ist und eine Behörde auf Trab bringt. Da hat die Presse als "vierte Gewalt" endlich mal ihre Aufgabe im positiven Sinne erfüllt.

Was ich mich frage, der Mann, der die Frau zusammengeschlagen hat, ist doch selbst Asylbewerber - und Wiederholungstäter. Ganz ehrlich, ich möchte solche Menschen auch als Flüchtling nicht bei uns in Deutschland haben. Wir haben selbst schon Idioten (Pegida, Hogesa usw.) genug. Gibt es da keine Handhabe, den Mann im Falle der Überführung einer oder mehrerer Straftaten konsequent abzuschieben? Denn auch hier muss es heissen "Wehret den Anfängen", sprich wer glaubt, dass Menschen wie wir Freiwild sind, auf die man ohne weiteres losgehen kann, der muss meiner Meinung nach unser Land unter allen Umständen verlassen.
"An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser".

Charlie Chaplin
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 5 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

Gewalt gegen Schwule, Transsexuelle ist leider nicht nur auf Mitbürger islamischen Glaubens beschränkt. Im Mittelalter wären wir bestimmt alle als Hexen verbrannt worden.

Täusche ich mich oder haben vor allem die monotheistischen Religionen Probleme mit Homosexuellen, Transsexuellen und Co. Zu Zeiten der alten Ägypter und Griechen waren homosexuelle Beziehungen auch bei den Adligen an der Tagesordnung. Ich frage mich oft, was im Laufe der Jahrhunderte passiert ist. Hat es Homo- und Transphobie immer schon gegeben, bzw. wie ist das entstanden? Wo kommt dieser zum Teil grenzenlose Hass her?

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 6 im Thema

Beitrag von Doreen »

Hallo Anke,

das hat mit der Männlichkeit zu tun, ein Mann ist nur ein richtiger Mann im islamischen Glauben wenn er einen starken Bartwuchs hat, Männer die verweichlicht sind oder gar schwul
werden verfolgt und bedroht, ja sogar geschlagen und getötet.
Ein strenggläubiger Muslim lässt keine anderen Varianten der Sexualität zu.
Selbst die Frauen sind ja Untergebene der männlichen Gesellschaft, und ein Mann der sich als Frau kleidet
der ist nicht tragbar für diese Gläubigen. Ich weiss nicht ob es in diesem oder anderen Foren Mitbürger mit muslimischem Hintergrund
gibt, ich denke mal nicht, wenn ja würde ich gern mit dieser Person PN-Kontakt haben wollen.

LG Doreen
Anke
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 7 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo Doreen,

das kann schon sein. Aber es ist noch nicht wirklich lange her, da hatten wir das in Deutschland auch. Und in den ach so liberalen und christlichen USA sind Homosexuelle in den 50ger und 60ger Jahren massiv verfolgt und unterdrückt worden.

Deshalb befürchte ich, dass dein Erklärungsansatz nicht wirklich trägt.

Liebe Grüße

Anke
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 8 im Thema

Beitrag von Lina »

Das hier ist eigentlich wirklich der Hammer:

@Und sie sagt, dass der Täter vor einigen Monaten schon einmal zugeschlagen habe - damals habe er einen schwulen Asylbewerber attackiert. In der Unterkunft, sagt Puhle, habe er trotzdem bleiben dürfen.


Dann ist er wohl immer noch da. Wollt Ihr nur hier reden oder etwas dagegen tun? Es macht doch keinen sinn Flüchtlinge aufzunehmen und dann so ein A******** Leute hier weiter verfolgen. Das ist doch nur ein Schritt in die Richtung, wo man auch die Folterknechte mit einladen oder selber anfängt zu foltern. Und da ist es mir wirklich scheißegal aus welchen motiven so ein Typ das mach - sei es religiöse oder sonstige Motive.
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 9 im Thema

Beitrag von Vanessa_T »

Anke hat geschrieben:Hallo Doreen,

das kann schon sein. Aber es ist noch nicht wirklich lange her, da hatten wir das in Deutschland auch. Und in den ach so liberalen und christlichen USA sind Homosexuelle in den 50ger und 60ger Jahren massiv verfolgt und unterdrückt worden.

Deshalb befürchte ich, dass dein Erklärungsansatz nicht wirklich trägt.

Liebe Grüße

Anke
Ja, es stimmt, das hatten wir in Deutschland auch, dass z.B. Homosexuelle von Gesetz wegen verfolgt werden. Und so manche politische/gesellschaftliche/religiöse Richtung, die in den USA ans Ruder drängt (z.B. Tea party, evangelikale Christen usw.) schmeckt mir auch nicht.

Aber das ist doch nur ein Grund mehr, hier bei uns von Anfang an aktiv gegen solche Entwicklungen zu arbeiten. Also keine stumpfe Islamophobie und Panikmache, aber wer als mehr oder weniger strenggläubiger muslimischer Mann aus einer beliebigen afghanischen Provinz zu uns kommt, hier dauerhaft bleiben und sein Leben aufbauen, aber gleichzeitig sein Weltbild und seine darauf basierenden Überzeugungen und Handlungen in keiner Weise ändern will, der wird Probleme bekommen. Will sagen, ich erwarte ein gewisses Entgegenkommen und dazu gehört die Akzeptanz der Freizügigkeit in der sexuellen Ausrichtung. Ich will da kein schleichendes Aushöhlen von bestimmten Freiheiten nach dem Motto "Na ja, da muss man eben auf den kulturellen Hintergrund der Leute Rücksicht nehmen".

Nochmal, dass wir selber genügend Idioten in Deutschland haben, zeigt der Montagabend in Dresden (tut mir echt leid für die Stadt und ihre Einwohner, die wohl mit Masse nix mit Pegida am Hut haben). Aber das bedeutet ja nicht, dass wir uns gegen andere Idioten nicht wehren dürfen.
"An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser".

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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 10 im Thema

Beitrag von Lina »

Trotzdem, wie wäre es wenn wir und in einer konzertierter Aktion an die Leitung der Asylunterkunft bzw. die dort verantwortlichen Politiker. Man soll was änderen, das wo man KANN und nicht nur, darüber labern wie schlecht Deutschland, die Asylanten, die Neonazis, die Islamisten wären oder sind.

Das wenigste, was man tun kann ist doch zu verlangen, dass untersucht wird und an die Öffentlichkeit gebracht wird, warum sie da so was passieren lässt.
JuliaS (†)
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 11 im Thema

Beitrag von JuliaS (†) »

Ich wäre sehr vorsichtig ein solches Verhalten an der Religion fest zu machen. Ich sehe es eher als ein kulturelles Problem. Natürlich hat die vorherrschende Religion einen entscheidenden Einfluss, sie ist aber nicht zwingend ursächlich. Im Christentum bzw der Bibel sind auch einige "nette" Dinge. Es ist immer gefährlich zu verallgemeinern.
Es gibt im Nahen Osten eine Gewaltkultur als auch eine Kultur der Diskriminierung von Frauen. Beides hatten wir in Mitteleuropa auch. Eine Verbesserung ist eigentlich erst in den letzten Jahrzehnten eingetreten. Wenn es also zu solchen Übergriffen kommt sehe ich hier eher einen Mangel bzw Unvermögen die Gemütswallungen gar nicht erst aufkommen zu lassen und sie vor allem nicht physisch zum Ausdruck zu bringen. Dies ist eine Erziehungssache. Im Zweifelsfall muss diese Erziehung eben über Sanktionen erfolgen.

Gruß

Julia
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Doreen
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Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 12 im Thema

Beitrag von Doreen »

Hallo Seth,
schön dass Du Dich meldest, habe Dir eine PN gesandt.

Gruß Doreen
exuserin-2017-05-14

Re: Verfolgt, bedroht, geschlagen

Post 13 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-05-14 »

Ich denke dass die Religionen sich immer irgendwie ähneln, und es liegt immer daran wie Radikal man diese Auslebt auch unsere Christliche Religion wurde und wird von Randgruppen auch heute noch sehr Radikal ausgelebt so wurden auch von Christen Kriege mit dem Glauben begründet.
Ich bin der Meinung dass die Radikalen eher eine Minderheit sind, die negativen Nachrichten aber sich weitaus mehr und Schneller verbreiten als Positive. Ich sehe es an mir selbst dass ich oft unterbewusst eher was negatives an jemanden bemängel als jemanden zu loben weil wir das positive meist als Selbstverständlich sehen. Und so in etwa ist es auch mit den Nachrichten gute weniger lassen sich nicht so gut verkaufen dafür die Positiven.
Natürlich will ich damit jetzt nicht die Probleme in den anderen Ländern herunter spielen. Und ich finde auch wer ein Verbrechen als Asylbewerber ein Verbrechen begeht muss dementsprechend bestraft werden. Und als härteste Strafe sofortiger Ausweis aus dem Gastgeber Land, bei kleineren vergehen Diebstahl... Meinetwegen eine Ermahnung weil sie es eventuell nicht anders kennen aber Verbrechen müssen eben Konsequenzen haben.
Aber das ist nur meine Meinung für die ich durchaus schonmal als Rassistisch bezeichnet wurde.
Wer hier Schutz sucht muss sich unseren bestehenden Gesetzen anpassen und wir sind nunmal kein Religionssstaat. Wenn das so wäre wären wir vermutlich nicht besser was homo Trans etc... Angeht
LG Svenja
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