"Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig-Holstein
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Anne-Mette
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"Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
so heißt es heute überraschend in der "Flensburger" vom SHZ. Gerade wollte ich die Zeitung beseite legen mit dem Gedanken; "... nicht viel Neues", da fiel mir dieser Artikel ins Auge.
Die umstrittenen Pläne wurden "auf Eis gelegt", heißt es.
Während der Entwicklungsphase des "Aktionsplanes" sind einige Geldmittel "geflossen", von ca. 20 000 Euro ist die Rede.
Kritik wurde von verschiedenen Stellen laut, die mit Art und Weise der Verwendung der Gelder nicht einverstanden waren.
Was aus dem Parlamentsauftrag von Anfang 2014 wird, ist hoffen, heißt es in der Zeitung.
Weitere Informationen sollten wir zusammentragen.
Gruß
Anne-Mette
so heißt es heute überraschend in der "Flensburger" vom SHZ. Gerade wollte ich die Zeitung beseite legen mit dem Gedanken; "... nicht viel Neues", da fiel mir dieser Artikel ins Auge.
Die umstrittenen Pläne wurden "auf Eis gelegt", heißt es.
Während der Entwicklungsphase des "Aktionsplanes" sind einige Geldmittel "geflossen", von ca. 20 000 Euro ist die Rede.
Kritik wurde von verschiedenen Stellen laut, die mit Art und Weise der Verwendung der Gelder nicht einverstanden waren.
Was aus dem Parlamentsauftrag von Anfang 2014 wird, ist hoffen, heißt es in der Zeitung.
Weitere Informationen sollten wir zusammentragen.
Gruß
Anne-Mette
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Amadé
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Eine seltsame Entwicklung. Der Kommentar dazu zeugt auch nicht gerade von Kompetenz im SHZ.
Im Frühjahr wurden Textentwürfe geleakt, die in keiner Weise abgestimmt waren. Natürlich waren gleich die Geier der Bildungsplangegner, besorgten Eltern, bürgerlichen Presse etc. darüber hergefallen. Ist das die Methode, sich des Themas Schulaufklärung zu entledigen?
LG Amadé
Im Frühjahr wurden Textentwürfe geleakt, die in keiner Weise abgestimmt waren. Natürlich waren gleich die Geier der Bildungsplangegner, besorgten Eltern, bürgerlichen Presse etc. darüber hergefallen. Ist das die Methode, sich des Themas Schulaufklärung zu entledigen?
LG Amadé
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Anne-Mette
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
Da wir kein Fachverband sind, dafür aber auch Eltern und Pädagogen mit "im Boot haben", könnte ich mir vorstellen, dass da einiges möglich ist.
Schon vor einiger Zeit haben wir in der flensburger Gruppe über dieses Thema gesprochen, wohl auch, weil wir sehr junge MitstreiterInnen hatten, die von ihrem Alltag an den Schulen berichtet haben.
Es ist sicherlich ein langfristiges Thema.
Gruß
Anne-Mette
Deshalb haben wir den Plan, von uns aus das Thema "bunte Schulaufklärung" hier im Norden anzukurbeln.Ist das die Methode, sich des Themas Schulaufklärung zu entledigen?
Da wir kein Fachverband sind, dafür aber auch Eltern und Pädagogen mit "im Boot haben", könnte ich mir vorstellen, dass da einiges möglich ist.
Schon vor einiger Zeit haben wir in der flensburger Gruppe über dieses Thema gesprochen, wohl auch, weil wir sehr junge MitstreiterInnen hatten, die von ihrem Alltag an den Schulen berichtet haben.
Es ist sicherlich ein langfristiges Thema.
Gruß
Anne-Mette
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exuserin-2016-12-21
Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Sorry,ich wohne im südlichen Teil unseres schoenen Deutschlands,habe sechs Kinder ,und liebe sie alle vom ganzen Herzen. Anne-Mette ich weiß zwar nicht um was es in diesem Bericht der " SHZ " geht, aber ich denke ,jeder Mensch egal welche Gesinnung ,oder Geschlecht, der Kinder liebt ,umsorgt ,Sorge trägt für das Kindeswohl ,zollt mir Respekt ab. Koenntest du uns mehr Info geben ,worum es da geht?
LG Inge
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Anne-Mette
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
hier haben wir schon über das Thema diskutiert, als die Regenbogenfamilien Thema werden sollten: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 49#p111449
Leider ist der Herangehensweise der Langesregierung nicht besonders glücklich gewesen, sodass es schon im Vorfeld zu negativen Beurteilungen des Themas gekommen ist.
Eine breitere Zusammenarbeit wäre sicherlich besser gewesen - und eine Einbeziehung von Eltern hätte viel bewirken können.
Gruß
Anne-Mette
hier haben wir schon über das Thema diskutiert, als die Regenbogenfamilien Thema werden sollten: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 49#p111449
Leider ist der Herangehensweise der Langesregierung nicht besonders glücklich gewesen, sodass es schon im Vorfeld zu negativen Beurteilungen des Themas gekommen ist.
Eine breitere Zusammenarbeit wäre sicherlich besser gewesen - und eine Einbeziehung von Eltern hätte viel bewirken können.
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
...genau, habe ich heute auch in der SHZ-Presse gelesen und ich habe auch den Eindruck, dass durch diskreditierende Texte und Fakten die Landesregierung sich des bei Eltern ungeliebten Themas entledigen will. (s. Textelement: und hin und wieder gibt es auch Eltern mit Mann und Frau). Da stimmt doch irgend etwas nicht in der Entstehung eines solchen Textes, der scheinbar alle Beteiligten verprellt und keine wirkliche Klarheit für die Adressatengruppe, nämlich Kinder der Grundschule, bringt. So einseitig dürfen Kinder nicht in der Schule informiert werden. Frau/man fragt sich, welche Experten, so einen zitierten Text entworfen haben; das ist doch eher kontraproduktiv. Wen hat das S-H-Bildungsministerium überhaupt gefragt; das erscheint mir alles ziemlich intransparent gelaufen...uns Betroffene zumindest nicht.
Gruß, Ulrike-Marisa
...genau, habe ich heute auch in der SHZ-Presse gelesen und ich habe auch den Eindruck, dass durch diskreditierende Texte und Fakten die Landesregierung sich des bei Eltern ungeliebten Themas entledigen will. (s. Textelement: und hin und wieder gibt es auch Eltern mit Mann und Frau). Da stimmt doch irgend etwas nicht in der Entstehung eines solchen Textes, der scheinbar alle Beteiligten verprellt und keine wirkliche Klarheit für die Adressatengruppe, nämlich Kinder der Grundschule, bringt. So einseitig dürfen Kinder nicht in der Schule informiert werden. Frau/man fragt sich, welche Experten, so einen zitierten Text entworfen haben; das ist doch eher kontraproduktiv. Wen hat das S-H-Bildungsministerium überhaupt gefragt; das erscheint mir alles ziemlich intransparent gelaufen...uns Betroffene zumindest nicht.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
auch wenn Österreich ein paar Kilometer südlich von Eggebek liegt, passt dieser Artikel irgendwie zum Thema:
Plakataktion gegen Homo- und Transphobie: Vielfalt im Schulhaus ist sichtbar
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... t-sichtbar
Gruß
Anne-Mette
auch wenn Österreich ein paar Kilometer südlich von Eggebek liegt, passt dieser Artikel irgendwie zum Thema:
Plakataktion gegen Homo- und Transphobie: Vielfalt im Schulhaus ist sichtbar
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... t-sichtbar
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
...dorthin sollte man vielleicht mal die Bildungsverwaltung in Schleswig-Holstein hinweisen, dass es auch anders geht und es durchaus schon Lösungsansätze gibt. Die Antidiskriminierungsexpertin aus Wien wird bestimmt eine Auskunft und vielleicht sogar Mitarbeit nicht verweigern.
Vielleicht liest ja jemand aus dem Bildungsministerium in Kiel mit - auch da kann es Betroffene geben.
Gruß, Ulrike-Marisa
...dorthin sollte man vielleicht mal die Bildungsverwaltung in Schleswig-Holstein hinweisen, dass es auch anders geht und es durchaus schon Lösungsansätze gibt. Die Antidiskriminierungsexpertin aus Wien wird bestimmt eine Auskunft und vielleicht sogar Mitarbeit nicht verweigern.
Vielleicht liest ja jemand aus dem Bildungsministerium in Kiel mit - auch da kann es Betroffene geben.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Anne-Mette
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
es ist problematisch, Zeitungsartikel einzuscannen und hier zu veröffentlichen. Auch im Falle des SHZ-Artikels habe ich davon Abstand genommen.
Allerdings fand ich heute einen Link zu einem Online-Artikel der KIELER NACHRICHTEN: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-N ... ulmaterial
Das Thema hat schon eine gewisse Brisanz - und Gruppen und Einzelpersonen, die in irgendeiner Form in/an dieser Angelegenheit beteiligt oder kritische Beobachter sind, stehen sich - je nach Position - teilweise "verfeindet" gegenüber.
Das führte kürzlich bei einem "runden Tisch" (der allerdings auch Ecken hatte) - neben anderen Gründen - zu einem Ausschluss einer Teilnehmerin.
Es wird mit "harten Bandagen" gekämpft - nicht nur über Positionen, sondern auch um Geld.
Manche Gruppe leisten hervorragende Präventions- und Beratungsarbeit; aber "politische Arbeit" ist eine ganz andere Sache...
... und in dieser beschriebenen Angelegenheit ist zum Schaden von "Regenbogenfamilien" und SchülerInnen gearbeitet worden.
Gruß
Anne-Mette
es ist problematisch, Zeitungsartikel einzuscannen und hier zu veröffentlichen. Auch im Falle des SHZ-Artikels habe ich davon Abstand genommen.
Allerdings fand ich heute einen Link zu einem Online-Artikel der KIELER NACHRICHTEN: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-N ... ulmaterial
Das Thema hat schon eine gewisse Brisanz - und Gruppen und Einzelpersonen, die in irgendeiner Form in/an dieser Angelegenheit beteiligt oder kritische Beobachter sind, stehen sich - je nach Position - teilweise "verfeindet" gegenüber.
Das führte kürzlich bei einem "runden Tisch" (der allerdings auch Ecken hatte) - neben anderen Gründen - zu einem Ausschluss einer Teilnehmerin.
Es wird mit "harten Bandagen" gekämpft - nicht nur über Positionen, sondern auch um Geld.
Manche Gruppe leisten hervorragende Präventions- und Beratungsarbeit; aber "politische Arbeit" ist eine ganz andere Sache...
... und in dieser beschriebenen Angelegenheit ist zum Schaden von "Regenbogenfamilien" und SchülerInnen gearbeitet worden.
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
...das ist an sich schade, denn das Thema ist eigentlich zu wichtig, aber wie so oft geben persönliche Befindlichkeiten den Ausschlag bei Erfolg oder Nichterfolg bei einer Angelegenheit dann zum Schaden aller Beteiligten wie in diesem Fall hier wohl auch geschehen. Was ist den die Wirklichkeit, die Kinder in der Grundschule erleben - normale Familien mit Mutter und Vater sind in gewisser Weide bestimmt immer noch der Regelfall aber wie viele Kinder haben eine/n alleinerziehende/n Mutter/Vater, das ist doch heute auch Alltag; etwas anders dürfte es mit Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern aussehen; das wird wohl doch eher die Ausnahme im Schulalltag sein, denn die Regel - aber eben doch ein Teil des alltags heute in unserer Gesellschaft. Der politische Wille, etwas in der Darstellung in der Schule zu ändern, ist ja vom Landtag vorgegeben worden und besteht damit scheinbar.
Gruß, Ulrike-Marisa
...das ist an sich schade, denn das Thema ist eigentlich zu wichtig, aber wie so oft geben persönliche Befindlichkeiten den Ausschlag bei Erfolg oder Nichterfolg bei einer Angelegenheit dann zum Schaden aller Beteiligten wie in diesem Fall hier wohl auch geschehen. Was ist den die Wirklichkeit, die Kinder in der Grundschule erleben - normale Familien mit Mutter und Vater sind in gewisser Weide bestimmt immer noch der Regelfall aber wie viele Kinder haben eine/n alleinerziehende/n Mutter/Vater, das ist doch heute auch Alltag; etwas anders dürfte es mit Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern aussehen; das wird wohl doch eher die Ausnahme im Schulalltag sein, denn die Regel - aber eben doch ein Teil des alltags heute in unserer Gesellschaft. Der politische Wille, etwas in der Darstellung in der Schule zu ändern, ist ja vom Landtag vorgegeben worden und besteht damit scheinbar.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Amadé
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Auch der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag veröffentlicht eine Reihe von Artikeln auf seiner Website. Der zitierte Bericht vom 6. 10. ist dort zu finden: http://www.shz.de/schleswig-holstein/po ... 86441.html
Wenn die direkte Verlinkung nicht erwünscht ist - bitte löschen!
LG Amadé
Nachtrag: Es fällt auf, dass es aus dem zuständigen Ministerium bisher keine genauen Informationen gibt. Dagegen wird die Meldung von den selbsternannten "Famlienschützern" schon als Erfolg gefeiert. Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=24783
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LG Amadé
Nachtrag: Es fällt auf, dass es aus dem zuständigen Ministerium bisher keine genauen Informationen gibt. Dagegen wird die Meldung von den selbsternannten "Famlienschützern" schon als Erfolg gefeiert. Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=24783
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Ulrike-Marisa
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Re: "Regenbogenfamilien" kein Thema mehr in Schleswig„Holstein
Moin,
...bleibt also noch die Hoffnung, dass trotz des Kampfes um Fördergelder etc. am Schluss doch noch etwas verwertbares für die Grundschulen herauskommt. Das sollte doch nicht unmöglich sein - möchte frau/man meinen. Ich denke ernstzunehmende Entwürfe für Unterrichtsmaterialien gibt es schon, vielleicht auch schon erprobte, was da wochen- und monatelang noch daran geprüft werden soll ist mir ein Rätsel und grenzt an Verschleppungstaktik seitens der Verantwortlichen.
Gruß, Ulrike-Marisa
...bleibt also noch die Hoffnung, dass trotz des Kampfes um Fördergelder etc. am Schluss doch noch etwas verwertbares für die Grundschulen herauskommt. Das sollte doch nicht unmöglich sein - möchte frau/man meinen. Ich denke ernstzunehmende Entwürfe für Unterrichtsmaterialien gibt es schon, vielleicht auch schon erprobte, was da wochen- und monatelang noch daran geprüft werden soll ist mir ein Rätsel und grenzt an Verschleppungstaktik seitens der Verantwortlichen.
Gruß, Ulrike-Marisa