sicher ist es nicht besonders hilfreich, wenn ich schreibe: "... es geht immer irgendwie weiter!"
... obwohl ich selbst schon die heftigsten Situationen erlebt habe - und es ging dann doch irgendwie weiter. Es ging meistens nicht so weiter, wie ich es mir gewünscht habe. Ein Mal, in einer mir ausweglos erscheinenden Situation, hoffte ich, es würde schneien und schneien und tagelang beibleiben - und die Welt müsste den Atem anhalten und mir Zeit geben, meine Gedanken zu sortieren.
Natürlich gab es die gewünschten Schneemengen ausgerechnet dann nicht, als ich sie am besten hätte gebrauchen können
FreundInnen haben mir geholfen, über die schwierige Zeit hinwegzukommen, einfach, weil ich reden konnte. NEIN "DER RAT", der mein Leben "auf einmal" schlagartig verbessern sollte, war nicht dabei.
Aber ich wurde ruhiger durch das Reden und durch die Begleitung durch gute Freunde
Nach einer Atempause konnte ich selbst neue Perspektiven entwickeln - und das UNglück hat sich im nachhinein vielleicht nicht gerade als Glück erwiesen, aber ermöglichte doch einen positiven Neuanfang. Irgendwann konnte ich dann sagen: "... es ist vielleicht ganz gut so!"
Ich mache mir große Sorgen, wenn hier jemand schreibt: "... ich habe verloren; ich weiß nicht mehr weiter!"
Hier im Forum sind den ganzen Tag FreundInnen, die bestimmt zuhören, versuchen, an Lösungen zu arbeiten...
... und es mag sich vielleicht daraus eine neue Perspektive ergeben!
Viele von uns haben schon "einiges erlebt" und können helfen, eine Krisensituation zu überwinden, denn sie wissen, wie Verzweiflung ausschaut.
Ach ja, es kommt ein Nachtrag.
Vieles gibt Mut für "Beziehungsfragen", so z.B. der Beitrag von TVSyd über Rebekka und Freddy. Leider ist er nur in dänischer Sprache, sodass ihn nicht alle verstehen können, aber die Bilder sprechen auch ein wenig für sich.
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 52&t=10921
Herzliche Grüße
Anne-Mette