Eine tierische Angelegenheit
Von Prof. Dr. Monika Schimeck
(Leiterin der Miss Monika Reisen und Touristik GmbH)[/align]
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am 12.09.15 wollten wir endlich den Beweis erbringen, das der Mensch vom Affen abstammt. Auf Grund dessen beschlossen wir dem Burger's Zoo in Arnheim (NL) einen Besuch abzustatten. Mit an meiner Seite darf ich zwei Expeditions- Mitarbeiter vorstellen, die ihr sicherlich aus meinen früheren Expeditionen schon kennengelernt habt. Zwei absolut fachkundige Vögel-Liebhaberinnen die auf dem Gebiet der Vögel-Sachkunde eine außerordentlich große Erfahrung mitbringen. Sowohl im privaten als auch im beruflichen sind ihre Referenzen absolut als sehr hochwertig anzusiedeln. Tausende zufriedene Kunden sind der stechende Beweis für ihre großartige Arbeit in ihrem privaten Umfeld. Auch in der Aufzucht von Vögel-Nachwuchs haben sich beide Personen ein international anerkanntes Renommee erarbeiten können. Ihre Erfolge außerhalb der nationalen Grenzen auf dem oben aufgeführten Gebiet (Aufzucht) stehen über jeglicher Kritik.
(Irrtümlicherweise ist mir ein kleiner Schreibfehler unterlaufen. Den Buchstaben "ö" ersetzt bitte durch den Buchstaben "o").
Hier nun die Teilnehmerliste:
Expertin Nr. 1:
Frl. Monika (Expertin für Mutation und Geburtsheilkunde, die ihr Äußeres innerhalb kürzester Zeit verändern kann, wenn nicht die Fummelei an ihren Strumpfhaltern so viel Zeit beanspruchen würde).
Expertin Nr. 2:
Fr. Petra Vogel-Sang (Vogel-Sachkunde)
Expertin Nr. 3:
Fr. Hildegard Laus-Kopp (Lauskunde)
Frau Petra Vogel-Sang kenne ich persönlich seit 1974 und Frau Hildegard Laus-Kopp seit 1977. Seit Neustem duzen wir uns auch. Dies geschah auf einer Tagung der Vögel-Freunde in den einheimischen Wäldern der Republik. Begeistert über ihre Sachkunde möchte ich dann noch über ihre Erfolge bezüglich der oben erwähnten Aufzucht berichten. Diese Zeit müssen wir uns einfach nehmen.
(Den Buchstaben (ö) bitte wieder durch den Buchstaben "o" ersetzen) Irgendetwas scheint mit meiner Tastatur nicht zu stimmen.
Zunächst einmal möchte ich einen kleinen Werbefilm in diesen Bericht einfließen lassen. Irgendwie müssen wir ja die Unkosten für diese gefährliche Expedition reinholen. Fahrt, Eintrittsgelder, Toilettenbesuche, Anschaffung von Tropenhelmen etc. A pro pro Toilettenbesuche, hier ein kleiner Tipp :
https://www.youtube.com/watch?v=Vyi7TS7mUCU
https://www.youtube.com/watch?v=9xd4kni ... Y&index=11
Ihr werdet mir bestimmt Recht geben, das diese musikalischen Erziehungsmaßnahmen der Grund sind, sie in dieser Reise in die Tierwelt mit einzubeziehen. Auch bei mir hat das schon gewirkt. Seit dem pfeife ich nicht mehr auf dem letzten Loch.
Die mittlerweile weltweit anerkannten Leistungen der Frau Hildegard Laus-Kopp auf dem Forschungsgebiet der Steinlaus führten zu einer kontroversen Diskussion der Steinlausforscher in der ganzen Welt. Auch der mittlerweile leider verstorbene Prof. Dr. Bernhard Grizmek hat sich diesem Thema schon vor Jahren angenommen.
Hier, zwischendurch, sein umfassender Bericht:
https://www.youtube.com/watch?v=QYuew2M27wc
Zugegeben ist Hildegard in ihrem Tatendrang oftmals sehr merkwürdig und nur sehr selten zu stoppen. Bei meinen Besuchen in ihrem Anwesen traf ich sie meistens mit einer Lupe bewaffnet auf dem Boden kriechend an. Immer auf der Suche nach den seltenen Exemplaren dieser possierlichen Tierchen und ihrer Fortpflanzungsmethode. Anders als beim Homo Sapiens ist das geschlechtsreife Männchen dieser Tiergattung keinerlei Gefühlsschwankungen unter-legen. Weder Kopfschmerzen noch andere Begebenheiten hindern diese Tiere daran ihre Begattungszeremonie mit einem geschlechtsreifen Weibchen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Dabei konnte auch beobachtet werden, das der Geschlechtstrieb durch ein wackeln, mit den zugegebenermaßen nur sehr schwer zu sehenden Ohren, angeregt wird. Durch das anschließende aneinander reiben ihrer leichten Körper wird das Sperma durch alle Körperöffnungen übertragen. Dieses geschieht relativ lautlos, und kann akustisch kaum wahrgenommen werden. Bedingt durch das geringe Gewicht der Steinlaus von 0,000000009 Gramm wird die menschliche Nachbarschaft kaum gestört und ist damit ideal als Haustier zu halten. Dabei sollte auch drauf geachtet werden, das bei einem evtl. Geschlechtsakt möglich wenig Krach gemacht werden, da die Steinläuse sehr empfindliche Ohren haben und es bei jeglichen geräuschvollen Tätigkeiten zu einem Koitus interruptus kommen kann (Bei der Steinlaus). Wir Menschen haben es ja auch nicht gern, wenn wir bei unserer hormonellen Fortpflanzung durch den Nachbarn gestört werden. Ganz im Gegensatz zur Filzlaus und zur Kopflaus sind die Essgewohnheiten dieser Tiere einfach nur praktisch. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist aber eine absolute Grundvoraussetzung. Auch sollte man die Fütterungszeiten in einem vorher festgelegten Zyklus einhalten. Morgens eine Schälchen mit Gips (10 kg Elektrikergips genügen völlig, und ist in jedem Baumarkt günstig zu erwerben),(auf Angebote in der Tageszeitung achten). Um die Mittagszeit herum reicht eine größere Schale mit dekontaminierten Betonresten die sie (die Steinlaus) mit Vergnügen vertilgt. Abends sollte man wieder auf leichtere Kost zurückgreifen. Haftputzgips, (auch hier in handelsüblichen und leichten 40 kg Säcken im Baumarkt erhältlich), regen den Verdauungsprozess positiv an. Auch kleine Leckerlie zwischen den Mahlzeiten, besonders zwischen 24 Uhr und 6 Uhr morgens fördern die Durchblutung im Gehirn dieser hoch intelligenten Lebewesen. Erfahrungsgemäß reicht ein Beutel Zement (25 kg) in der Nacht völlig aus. (Bitte den Wecker stellen). Auf diverse Mörtelreste sollten wir hingegen verzichten. Auch die Schuttreste von alten Finanzämtern, Verwaltungsgebäuden und ehemaligen städtischen Einrichtungen müssen einer genauen Kontrolle unterzogen werden. Erfahrungsgemäß sind insbesondere die Schuttreste von ehemaligen Finanzämtern für die Augen der zarten Tierchen immer wieder ein Ärgernis. Auch der Verdauungstrakt dieser kleinen Wichte ist sehr empfindlich und es kostet immer große Mühen, diese minderwertige und übel riechende Kost aus dem Wohnzimmer mit der Schubkarre zu entfernen. Auf Grund der nicht unerheblich erforderlichen Nahrungsmittel, ist eine gesunde Geschäftsbeziehung zu einem Baustoffgroßhändler in finanzieller Hinsicht ein großer Vorteil.
Die halbjährlich anfallenden Untersuchungen beim Tierarzt sollten unbedingt eingehalten werden. Der Veterinär gibt ihnen gerne weitere wertvolle Tipps, damit sie und ihre Lieblinge ein sorgenfreies Leben führen können. Meist reicht eine halbjährliche Untersuchung aus, natürlich verbunden mit den Impfungen gegen jegliche ansteckenden Krankheiten. Die anfallenden Hinterlassenschaften können bequem im Garten kompostiert werden und später als Dünger unter dem Blumenbeet gemischt werden. Wenn sie keinen Garten besitzen sollten, scheuen sie sich nicht davor evtl. den Nachbarn bezüglich ihrer Entsorgung in seinem Garten anzusprechen. Auch die Entsorgungsbetriebe der Städte und Kommunen sind gerne bereit einen 7 qm-³ Container gegen geringes Entgelt vor der Haustüre bzw. Im Garten des Nachbarn hinzustellen.
Leider müssen wir Tierfreunde auch feststellen, dass viele Steinläuse mittlerweile auf vielen Speisekarten gewissenloser Restaurantbesucher anzutreffen sind. Besonders im bayrischen Raum und im Großraum Basel in der Schweiz gehören diese niedlichen Zeitgenossen zur Delikatesse. Laut einer Studie des WWF (Organisation für Tierschutz und Artenschutz), (nicht WMF), ist dieses Verhalten skrupellos und widerspricht jeglicher humanen Tierhaltung.
Liebe Tierfreunde, gelegentlich kann es vorkommen, dass es beim Lesen dieser Zeilen zu Juckreizen kommen kann. Insbesondere unter den Armen und auf der Kopfhaut (manchmal auch im Schambereich) sind solche Symptome absolut harmlos und nicht der Rede wert. Ihr könnt es sicherlich nachvollziehen, das die Steinlaus den Hund als Haustier mittlerweile überholt hat. Auch die zoologischen Gärten habe die Problematik dieser aussterbenden Gattung (auf Grund der heutigen Leichtbauweise, unverdauliche Rehgipsplatten usw.), mittlerweile erkannt. So hat der Duisburger Zoo nach der sehr attraktiven Delfinshow auch eine Steinlausvorführung eingeführt. Dreimal täglich kann man diese Tiere in Gefangenschaft!! bei ihren Fressgewohnheiten bewundern. Die Dressurvorführung ist mittlerweile ein Highlight und fast immer ausverkauft.
Quelle: http://i60.tinypic.com/5exqva.jpgDurch den enormen Fressbedarf dieser Tier hat der Zoo mittlerweile Beschaffungsprobleme bezüglich der Nahrungsmittel. Aufrufe an die Bevölkerung führten mittlerweile zu einer großen Spendenaktion. Hier dazu noch ein Appell an alle Bürger. Sammelt bitte alle Schuttreste und legt sie fein säuberlich vor dem Eingangsbereich des Duisburger Zoos ab. Die Tiere und die Stadt Duisburg werden es ihnen danken. Spendenquittungen für das Finanzamt werden selbstverständlich ausgegeben. Auch die ARD und das ZDF, sowie die Sender SRF und ORF in der Schweiz und Österreich haben ihr Interesse bekundet. Die Spendengala 2015 wird live aus dem Duisburger Zoo berichten. Wie aus gut interrichteten Kreisen zu erfahren war, haben Boris Becker und Loddar Matthäus mit ihren 5 bzw. 6 ehemaligen Frauen ihr kommen bereits zugesagt. Aus Berlin wird auch unsere hochverehrte und allseits beliebte Mutti Kanzlerin Fr. Angela Merkel live zugeschaltet sein, die die Patenschaft für die Steinläuse übernommen hat. (Mittlerweile sind im Berliner Kanzleramt Horden von Politiker unterwegs, auf der Suche nach der aussterbenden Steinlaus. Jede Ritze im Beton, jede Ritze im Mauerwerk jede Schlafstelle, selbst unter den Betten der meistens schlafenden Mitarbeiter, wird gefahndet, und man wird tatsächlich fündig). Zurück zur Spendengala. Die Spendenkonten werden zu gegebenen Zeitpunkt noch bekanntgegeben. Auf Grund dieser Tatsache ist es für mich ein besonderes Anliegen, dieses possierliche Tierchen euch ein wenig näher gebracht zu haben. Bedanken möchte ich mich natürlich bei Hildegard über die vielen wertvollen Tipps die mir und sicherlich auch euch wertvolle Hilfestellung für die artgerechte Haltung der Steinlaus gegeben hat.
Kommen wir jetzt zu meinem Spezialgebiet.
Affenkunde, Aufzucht, Lebensgewohnheiten und Artgenossen
In meiner jahrelangen Berufspraxis auf dem Gebiet der Affenforschung bin ich auf erstaunliche Ergebnisse gestoßen. Mitunter sind erstaunliche Gemeinsamkeiten bei beiden Arten als auch enorme Unterschiede zwischen Affen und Menschen festgestellt worden.
König Lui-König im Affenstall Aus Walt Disneys "Dschungelbuch"
https://www.youtube.com/watch?v=hG9HpsqhbYw
Nun die alles entscheidende Frage
Kann die Theorie "Charles Darvin" aufrechterhalten bleiben?
Um dieses herauszufinden, müssen wir diesen beiden Geschöpfen (Affe und Mensch) einer genaueren Betrachtung unterziehen
Affen werden oftmals als "höhere Primaten" bezeichnet. Diese Eigenart ist bei so manchem Politiker als völlig abwegig zu betrachten. Einige Arten haben einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus, wobei die Männchen doppelt so schwer sein können wie die Weibchen. Diese Eigenart ist bei der Gattung der Menschen oftmals anzutreffen und führt oftmals zu schweren Rückenleiden (Auch bei der Steinlaus). Eine lumbale Spinalkanalstenose ist oftmals der Auslöser für große Schmerzen. Während der Bewegungsdrang der männlichen menschlichen Kreaturen sich oftmals auf das Bierholen beschränkt, wo bei der Gang zum Kühlschrank mit einbezogen werden muss, ist der weibliche Affe viel aktiver. Auch beim Geschlechtstrieb sind meinerseits enorme Unterschiede festgestellt worden. Affen sind bei ihrem Zeugungs-Prozess weitaus aktiver als Menschen. Etliche Versuche meinerseits mit wechselnden Partnerinnen, sowie das heimliche Betrachten der Begattungszeremonie der Affen bringt erstaunliches zu Tage. Der Affe ist (salopp ausgesprochen), viel aktiver, erfindungsreicher und phantasievoller als der Mensch. Bei meinen heimlichen Beobachtungen, durch div. Schlafzimmerfenster hindurch, habe ich erstaunliche Entdeckungen gemacht, die Anlass zur Sorge bei deutschen Ehepaaren geben. (Alles für die Wissenschaft natürlich). Diese werde ich später in einem Buch festhalten (mit Bilder), gleichzeitig natürlich verbunden mit einfachen und leichtverständlichen Tipps für die zukünftige Familienplanung.
Nun noch ein wenig Werbung in eigener Sache.
Meine Dissertation (Doktorarbeit) erstreckte sich über mehrere Jahre und beinhaltete mehrere Themen, die ich auch in mehreren Büchern veröffentlichte.
Hier eine kleine Auswahl:
Als die Frauen noch Schwänze hatten (Dieses Buch ist auch verfilmt worden). https://www.youtube.com/watch?v=aycjfEAc78w
Weitere Bücher, die ich voller Tatendrang geschrieben habe:
Das Liebesleben der Ameise und ihre Folgen für die Zivilbevölkerung.
Tausend Tipps für die Freizeitgestaltung im Schlafzimmer
(Ist auch als Taschenbuch erhältlich) In div. Kapiteln chronologisch aufgeteilt ist dieses Buch ein absolutes Muss für romantische Stunden (laut der Zeitschrift "Der Spiegel").
Der deutsche Ehemann und die Probleme mit der Waschmaschine. Lt. einer Umfrage des Max-Blank-Institut für (Blank = chronische Geldnot) Verhaltensphysiologie, ist nur jeder dritte Mann in der Lage, die Waschmaschine unfallfrei zu bedienen.
Nun liebe Kinder, Verzeihung Leser, kommen wir endlich zum Hauptaugenmerk dieses Berichtes. Vorbereitung und Besuch des Burger's Zoo in Arnheim.
Nachdem ihr nun alle die beteiligten Personen und ihre Berufungen kennengelernt habt, möchte ich sie auch natürlich auch im Bild vorstellen.
Quelle: http://i62.tinypic.com/de6yhe.jpg
Quelle: http://i62.tinypic.com/n62hzn.jpgUpps, jetzt habe ich mich aber geirrt.
Natürlich sind dies die richtigen Fotos.
Quelle: http://i60.tinypic.com/azf2i0.jpg
Quelle: http://i59.tinypic.com/2gwbcdv.jpg
Quelle: http://i60.tinypic.com/30tknrr.jpgSamstag, den 12.09.2015
Wie immer reißt mich der Wecker gnadenlos aus dem Schlaf. 6 Uhr. Es gibt wahrlich angenehmere Uhrzeiten für einen freien Tag. Aber dafür sollte der heutige Tag für das frühe Aufstehen entschädigen. Die übliche Morgentoilette mit dem Duschgang. Jetzt bin ich aber wirklich wach. Eine kleine Änderung meines Morgenrituals, der Kaffee wurde durch eine Tasse Tee ersetzt. Kommt selten bei mir vor. Aber keine Angst, es ist alles in Ordnung. Den Koffer hatte ich vorsorglich schon gestern gepackt. Auf den Tropenhelm habe ich verzichtet. Dafür aber vernünftiges Schuhwerk eingepackt. Flache schwarze geschmeidige Lederpumps mit 4 cm Absatz. Geologische Bodenproben haben ergeben, dass die Beschaffenheit der Wege im Zoo unterschiedliche Merkmale aufweisen. Zurück zum Koffer, habe ich alles hineingepackt? Zum dritten Male kontrollierte ich den Inhalt. Die Tasse Tee wurde kalt. Wichtige Utensilien für meine Expedition ins Tierreich sind die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Unternehmen.
Hier das Survival-Kit:
Fotokamera mit Ersatz- Akku, SD-Karten, Verpflegung (Ganz wichtig), Getränke (Noch wichtiger, Alkoholfrei natürlich), Medikamente (Läuse und Flohpuder, Antiserum für evtl. Schlangenbisse, Pfefferspray zur Abwehr gegen Löwen und Tiger, Kondome!!!, 3 Tampons, Signalspiegel, getrocknete Grashüpfer als Notnahrung, Bewaffnung: Feststehendes Messer (Enzo-Trapper aus D2-Stahl mit 10 cm Klingenlänge und 4 mm Klingenstärke und Griff)
Hier die kleine Auswahl.
Quelle: http://i60.tinypic.com/5ebyhk.jpgDas wäre also schon mal geklärt. Nun also Expeditionsteilnehmerin Nr. 2 abgeholt, Petra, Gestiefelt und Gespornt stand sie schon vor ihrer Haustüre. Der nächste Zielpunkt war das Kosmetikstudio unserer bezaubernden Verwandlungskünstlerin. Als erstes nahm Petra auf die Behandlungsliege Platz. In der Zeit entnahm ich dem Koffer die für den heutigen Tag erforderliche Kleidung.
Ich entschied mich diesmal für folgende Kleidungsstücke:
Weißer Long-Line BH
Leicht glänzende Fsh, 30 DEN mit darüber zu tragender formenden Miederhose (meiner Figur geschuldet).
Schwarzes Shirt mit kurzem Arm
Schwarzer Rock (ital. Länge)
Rotes Jäckchen mit langem Arm
Und wie schon oben geschildert, bequemes Schuhwerk.
In der Zwischenzeit ist Petra mit ihrem Wohlfühlprogramm fertiggeworden. Nun kam ich an die Reihe. Endlich also die erste Pause an diesem Tag. Nach einer etwas länger andauernden Behandlungsphase, (Bei mir was etwas mehr zu verschönern als bei Petra) war also Miss Monika wiedergeboren.
Nach Bezahlung der künstlerischen Meisterleistung fuhren wir zur Expeditionsteilnehmerin Nr.3. Hildegard. Wie nicht anders zu vermuten war, kroch sie wieder auf dem Boden herum, nach der Suche einer verschwundenen Steinlaus. Der Einwand von mir, das wir jetzt keine Zeit für eine aufwendige Suche haben, hatte dann doch Erfolg. Jetzt folgte die Kontrolle der überlebenswichtigen Nahrung: Brötchen, Wurst, Kartoffelsalat und die schon beschriebenen getrockneten Grashüpfer. Wobei wir unterscheiden müssen zwischen dem gemeinen Grashüpfer (lat. Chorthippus parallelus und dem Nachtigall Grashüpfer lat. Chorthippus biguttulus). Wir entschieden uns für den gemeinen Grashüpfer (Mehr Proteine). Ihr könnt jetzt eine kleine Lesepause einlegen, weil Hildegard wiedermal auf den Boden rutschte und nach ihren Lieblingen fahndete. In der Zeit kann auch ein Blick in den Kühlschrank geworfen werden, um den aufkommenden Appetit zu stillen. Nochmal zurück zu den Grashüpfern. In den wiesenreichen Gegenden in und um Basel (CH) herum ist der Grashüpfer auf den Speisekarten der Gaststätten nicht mehr wegzudenken. Hier gehört er mittlerweile zum Grundnahrungsmittel.
Hier nun ein Foto von Hildegard in verticaler statt horizontaler Position.
Quelle: http://i60.tinypic.com/2yyvy0z.jpgVerdammt schon wieder vertan. Mit dem Fotoprogramm stimmt etwas nicht.
Quelle: http://i59.tinypic.com/jg1s9s.jpgEndlich ging es los
Ziel: Arnheim (NL) mit einer wunderbaren Zoolandschaft und einer noch wunderbareren Tierwelt. Entfernung lt. Navi: 103 km. In teilweiser rasanter Fahrt, mit bis zu 175 km/h auf deutschem Hohheitsgebiet, in Holland ist nur 120 km/h erlaubt. (Hildegard und Petra beteten zwischendurch auf ihren Sitzen) erreichten wir den Grenzübergang zur Niederlande.
Hinter der Grenze sangen wir dann gemeinsam diesen Song
https://www.youtube.com/watch?v=Gpr0relE5EA
Hier noch eine Zugabe:
https://www.youtube.com/watch?v=p8MRCmWPuSo
Hinweis:. Das Wort "WM" bitte durch "EM" ersetzen. Danke für eure Bemühungen. Ihr könnt selbstverständlich beim geöffneten Fenstern diesen Song alle mitsingen.
Liebe Holländer, verzeiht mir bitte diese kleinen Scherze. Ihr seid großartige und wirklich nette Menschen in einem wunderbaren Land.
Das Thema: Fußball ist jetzt erstmal abgeharkt.
Kommen wir nun zur zweitwichtigsten Angelegenheit. 1. Nahrungszunahme der mitgeführten Speisen, sowie die Einfuhr geistiger Getränke, Latte Macciato ohne alkoholische Zugaben. Auf das Verspeisen der Grashüpfer verzichteten wir erstmal. (Ist auch nur für den absoluten Notfall gedacht). Diese Zeremonie der Sättigung geschah auf einem Autobahnrastplatz auf holländischem Hohheitsgebiet. Der anschließende Toilettengang geschah auf ganz raffinierter Weise. Eintritt zur Bedürfnisanstalt: 0,50 €. Ergo zwängten sich Petra und meine Person gleichzeitig durch das Drehkreuz. Ich musste für dieses Vorhaben meinen Bauch einziehen. 0,50 € gespart. Hildegard vollzog diesen Akt alleine. Arme Hildegard. Das so eingesparte Geld investierten wir später für andere Zwecke.
Für die Freunde der Monarchie in den Niederlanden. Wie bei allen Unternehmungen in das benachbarte Ausland erzähle ich euch den neusten Tratsch, die neusten Bettgeschichten und vieles mehr, welches sich dort abspielt.
Was gibt es dort neues? Kriselt es etwa in den Beziehungen im Königshaus? Gibt es dort neuen Nachwuchs?
Im Moment ist alles ruhig. Alles geht seinen normalen Gang
Dafür gibt es Neuigkeiten aus Schweden
Kronprinzessin Viktoria von Schweden ist schwanger und erwartet ihr zweites Kind. Ganz Schweden ist begeistert und sammelt schon jetzt für die Aussteuer.
Nach dem nun die weitere Thronfolge geregelt wurde, fahre ich mit meinem Bericht fort.
Weiter geht die Fahrt. Autobahnabfahrt Arnheim. Direkt nach der Abfahrt 3 km langer Stau bis zum Parkplatz des Burger's Zoo. (Hat nichts mit Burger King zu tun). Eine riesige Autoschlange wälzte sich dem Zoo entgegen. In Gelb gekleidete (nicht Orange) Bedienstete des Zoos wiesen den Autofahrern ihren Platz zu. Klappte vorzüglich. Praktischer Weise hatte Petra schon Tage zuvor die Eintrittskarten online auf dem PC ausgedruckt. So ersparten wir uns das Anstellen an der Kasse. Endlich rein ins Vergnügen und rein in die Toilette.
Die Strumpfhose rutscht laufend. Regelmäßig muss ich sie nach oben ziehen. Nicht gerade einem angenehme Situation. Weil ich eben dazu regelmäßig ein stilles (manchmal ist es auch nicht so still) Örtchen aufsuchen muss. An Eingang des Zoos haben wir alle einen Flyer bekommen, und so konnte ich anhand dieser Wegbeschreibung alle WC auskundschaften und besichtigen. Meinen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet stieg heute ins Unermessliche an. Nehme an, dass ich bald einen Erlebnisführer mit den schönsten Toilettenhäuschen herausbringen werde.
Im Zoo empfingen uns einige kleinwüchsige Damen und Herren im schwarz/weißen Frack. Nach genauerem Hinschauen und dem Wechseln der Brille erkannte ich in diesen Figuren zwei Pinguine. Als sie mich sahen, drehten sie mir den Rücken zu. Ich war etwas beleidigt.
Quelle: http://i57.tinypic.com/15rh8vo.jpgDann nahmen wir unser "Dienstfahrzeug" in Empfang. Ein Jeep, passend für unsere Expedition.
Quelle: http://i59.tinypic.com/6xyn43.jpgLeider kamen wir damit nicht sehr weit. Eine Rentierherde versperrte uns den Weg, so dass ich blitzschnell einen kleinen Umweg in Kauf nehmen musste, der dann leider Gottes am Baum endete. Foto von dem demolierten Fahrzeug seht ihr hier.
Quelle: http://i59.tinypic.com/10r3ej9.jpgHier noch ein Foto, von dem flüchtenden Rentier. Hierzulande spricht man von einer Fahrerflucht. Tier konnte auf Grund fehlenden Kennzeichens nicht ermittelt werden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. Fahndungsaufruf auch in der nächsten Sendung "Aktenzeichen XY". Dazu werden auch wieder SRF1 und ORF 1 zugeschaltet sein. Grüezi mitenand Werner Vetterlie, Grüß Gott Peter Nidetzky.
Quelle: http://i57.tinypic.com/mtkshf.jpgFür die Ergreifung des Täters oder Hinweise die zur Festnahme führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5.000 € ausgesetzt
Zwischendurch ein kleiner Werbeblock. Nach der Werbung geht es sofort weiter.
Video "Grüezi mitenand" auf you Tube
https://www.youtube.com/watch?v=IbjEKaPzVXE
So waren wir dann leider gezwungen unsere Tour durch das gefährliche Gehege zu Fuß weiter zu erkunden. Ein Ersatzfahrzeug stellte man uns nicht mehr zur Verfügung. Scheiße (Entschuldigung, ist mir so rausgerutscht).
Nun denn, weiter zu den etwas größeren Tieren. Ein großer Elefant war gerade mit seinem Frühstück beschäftigt. Mit Bewunderung nahm ich seine lange Nase mit neidischen Blicken zur Kenntnis.
Quelle: http://i57.tinypic.com/ofzyo8.jpgAuch Politiker verirren sich ab und zu mal in einem Zoo. Ein EU-Politiker (Name und Partei verschweige ich aus Diskretionsgründen) zeigte uns seinen Allerwertesten, als ich ihm eine Frage nach der Flüchtlingspolitik der EU stellte.
Quelle: http://i57.tinypic.com/29llld5.jpgWeiter im Programm. Das nächste Tier ist ein Rotducker, eine Antilopenart (Den Namen habe ich bisher auch noch nie gehört). Mal ganz ehrlich, können diese Augen lügen. Meines Erachtens ein sehr schönes Foto.
Quelle: http://i60.tinypic.com/mbo00m.jpgJetzt wird es gefährlich. Ein Sri Lanka Panther der sich in der Sonne rekelt. Leider nimmt die Glasscheibe, ein ansonsten schönes Foto, etwas von seiner Farbenpracht.
Quelle: http://i60.tinypic.com/28tubfo.jpgNun gab es Zeit für ein Frühstück. Als Tisch musste der Waldboden herhalten. Plötzlich Panik in unseren Gesichtern. Eine Klapperschlange machte sich auf den Weg zu uns
Quelle: http://i59.tinypic.com/j76lpg.jpgWir ließen alles stehen und liegen und nahmen die Beine in die Hand. Uns saß der Schreck in den Gliedern.
Quelle: http://i62.tinypic.com/2wgcakl.jpgHildegard nahm das relativ gelassen hin, und bückte sich wieder einmal nach der Suche nach einer Steinlaus. Sie wurde aber nicht fündig.
Quelle: http://i57.tinypic.com/2gue3j5.jpgAuch ich beteiligte mich an der Suche
Quelle: http://i61.tinypic.com/e8o376.jpgJetzt wurde es Bärig. Ein Malaysia-Bär schaute uns mit sehr bösen Augen an.
Quelle: http://i58.tinypic.com/pneok.jpgAuch hier sahen wir zu, dass wir schnellstens Land gewinnen. Im Flüchten sind wir mittlerweile ganz große Klasse. Nun musste aber endlich mal Essen gefasst werden.
Quelle: http://i59.tinypic.com/332xag8.jpgJetzt habe ich aber die Schnauze voll, schon wieder das falsche Foto. Montag kaufe ich mir einen neuen PC.
Jetzt aber das richtige Foto
Foto von uns beim Essen. (Petras Foto)
Nach der Nahrungszunahme war erst mal eine kleine Pause fällig. Essen macht bekanntlich sehr müde.
Quelle: http://i62.tinypic.com/r09gn6.jpgNun aber zu meinem Spezialgebiet. Den Affen. Mir laufen vor lauter Freude die Tränen den Rücken herunter, als ich diese bezaubernden Geschöpfe endlich zu Gesicht und zu Gehör bekam. Jetzt bitte auch die Lautsprecherboxen hochfahren:
https://youtu.be/q7vmuKhF9xc
Was mir besonders auffiel war die gesunde Lebensweise dieser Affen. Fast jedes Tier war mit einer Banane in der Hand anzutreffen. Dass es auch bei uns Menschen nach und nach zu einer gesunderen Lebenseinstellung, zumindest in der Ernährung kommt, beweist dieses Foto der drei Damen. Vorbildlich machen diese bezaubernden Frauen Werbung für Bananen.
Quelle: http://i57.tinypic.com/2ldc1hw.jpg"Leute esst mehr Obst"
Zurück zu den Affen
Die Eindrücke zu schildern und zu beschreiben wäre jetzt sehr aufwendig. Dies alles habe ich in meinem neusten Buch festgehalten, welche an jeder Bahnhofsmission für kleines Geld zu erhalten ist.
Kommen wir nun zu Petras Spezialgebiet. "Den Vogel". Auch wenn mittlerweile fast jeder einen hat, sind diese Fluggeräte immer noch absolut faszinierend. Diese europäischen Flamingos haben es mir besonders angetan.
Quelle: http://i58.tinypic.com/5ets90.jpgAuffallend ist die Tatsache, dass nicht ein einziger Flamingo Strapse oder eine Fsh trug. Das finde ich persönlich etwas bedauerlich.
Wie gut Petra mit dem Federvieh umgehen kann bzw. wie gut sie sich mit dieser Tiergattung verstand, beweist diese Fotos.
Quelle: http://i61.tinypic.com/3478u9y.jpgWie wohl sich dieser Vogel nach den Streicheleinheiten Petras fühlte, beweist dieses Foto. Petra als Vogelflüsterer.
Quelle: http://i57.tinypic.com/1695no1.jpgLiebe Ehemänner, werdet ihr zu Hause auch so verwöhnt?
Nun zu einem besonders patriotischen angehauchtem Vogel. Dieser hier präsentiert die Flagge Armeniens und trägt sie mit stolzgeschwellter Brust.
Quelle: http://i57.tinypic.com/e71oxe.jpghttps://www.google.de/imgres?imgurl=htt ... 1yCh029AL9
Mittlerweile setzte der Regen ein. Bisher hatten wir ja mit dem Wetter wirklich Glück gehabt. Nun wurden wir aber bis auf die Haut nass. Ach was hätten wir drum gegeben uns auch so trocknen zu können wie dieser Bursche hier.
https://www.youtube.com/watch?v=hdbQV1cvN-Q
Auch einige Tiere verschwanden in ihrem Unterschlüpf. Bis zum Ausgang waren es noch 1,5 km. Trotzdem schossen Petra und meine Wenigkeit noch etliche Foto die garantiert in einem Bildband gut aussehen würden. Unsere Füße taten verdammt weh und nicht nur die Füße. Wir waren froh, endlich den Parkplatz erreicht zu haben. Im diesmal gemütlichen Tempo fuhren wir dann der Heimat entgegen. An der Grenze sahen wir dann wieder das Hohheitszeichen der BRD. Den Adler, bzw. den Pleitevogel.
Quelle: http://i57.tinypic.com/dc96de.jpgOhne weitere Besonderheiten kamen wir wieder in Duisburg an. Auch hier regnete es noch. In Hildegards Wohnung erfolgte dann wieder meine "Demaskierung". Der rote Nagellack verschwand im Taschentuch, das Make-up in Hildegards Handtuch!!, (Sie wird sich freuen), Ober-und Unterbekleidung im Koffer. Handtasche ebenfalls. Sieht auch zu blöd aus, wenn ich in der rechten Hand den Koffer und in der linken Hand die feminine Handtasche tragen würde. Anschließend fuhr ich mit Petra in meine Wohnung und betrachteten unsere geschossenen Bilder am PC, und kamen zu der Überzeugung, das uns doch einige Schnappschüsse gelungen sind. Ca. 300 Bilder haben wir beide zusammen gemacht. Unmöglich natürlich sie alle hier zu zeigen. Auch die Auswahl zu treffen, welche Bilder wir nehmen sollen, ist sehr schwierig. Viele grandiose Fotos bleiben auf den SD-Karten und werden uns in schöner Erinnerung bleiben. Ihr werdet natürlich auch sicherlich alle festgestellt haben, dass wir so manches lustige Tierbild zu einem ganz anderen Zweck "missbraucht" haben. Aber ich denke, das gehört einfach dazu.
Wir kommen zu der Überzeugung:
Dass Tiere nun einmal ganz besondere Geschöpfe sind, die man schützen muss. Ob jetzt unbedingt ein Zoo diese Aufgabe übernimmt, ist garantiert eine nicht einfach zu beantwortende Aufgabe, die garantiert zu kontroversen Diskussionen führt. Zumindest ist der Zoo in Arnheim auf einem guten Weg. Die meisten Tiere sind in einem offenen und weitläufigen Gehege untergebracht. Das kenne ich von anderen Zoos ganz anders. Wir könnten jetzt noch Seitenlang zu diesem Thema schreiben, aber es führt zu nichts und ist auch nicht das Hauptaugenmerk dieses Berichtes.
Um Vergebung bitte ich auch Hildegard und Petra.
Petra heißt mit Nachnahmen natürlich nicht Vogel-Sang, und Hildegard auch nicht Laus-Kopp. Und ihre Hobbys sind auch ganz anderer Natur.
Bedanken möchte ich mich auch bei allen Tiere, die mir Modell gestanden haben. Bloß bei den Löwen und Tigern hatte ich meine Probleme. Auch mit gutem Zureden waren sie nicht bereit eine entsprechende Position einzunehmen. Und aus der Hand füttern ließen sie nicht zu. Deshalb auch keine Fotos von ihnen.
In jedem Fall war dieses Erlebnis mal wieder etwas ganz anderes und hat uns dreien enorm viel Spaß bereitet. Den Beweis, dass der Affe tatsächlich vom Menschen abstammt, Entschuldigung, noch mal von vorn, ob der Mensch vom Affen abstammt, konnten wir leider nicht erbringen.
Nun gibt es wieder Zeit neue Vorhaben zu planen. An Ideen wird es uns nicht fehlen. Packen wir es an.
PS: Übrigens, die Grashüpfer haben wir nicht gegessen