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Schön, dass sich allmählich die Erkenntnis durchsetzt, dass wir so nicht weiterkommen! Danke, Anne-Mette, dass du das aussprichst, was ich und viele andere sicher auch denken!
Es mag verschiedene Gründe geben, warum es hier nicht weitergeht. Zum einen meine ich, gelingt es der Threadstarterin und einigen Mitstreitern nicht, ihre Gedanken in wenigen klaren Sätzen darzulegen. Das wirkt eher abschreckend als zum Mitmachen anregend.
Zum anderen bin ich der Auffassung, dass dieses Thema viel zu komplex und umfangreich ist, als dass es in einer einzigen Runde umfassend diskutiert werden kann. Folgende Schwerpunkte sehe ich, die für sich betrachtet schon ausreichend Diskussionsstoff böten:
"¢ Die Begriffe selbst. Dazu gab es in der Vergangenheit schon zahlreiche Diskussionen, von denen eine unter meiner Federführung zu einem recht brauchbaren Ergebnis führte (siehe
http://www.crossdresser-forum.de/uebers ... n_2013.pdf und
http://www.crossdresser-forum.de/begriffe_jan_2014.pdf). Klar, es steht jedem frei, sich an diese Vorgaben zu halten oder nicht. Genauso klar ist aber auch, dass es bei unterschiedlicher Auslegung der verwendeten Begriffe nur folgerichtig ist, dass man bzw. frau aneinander vorbei redet.
"¢ Wie wir unsere Thematik sinnvoll kommunizieren, hängt stark vom jeweiligen Umfeld ab. Es macht einen großen Unterschied, ob wir unsere Sache jemandem nahebringen, der sich noch nie damit beschäftigt hat, ob wir mit anderen Betroffenen (z.B. hier im Forum) diskutieren oder eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema Transsexualität leiten.
"¢ Losgelöst von den Begriffen gibt es verschiedene Sichtweisen auf unsere Sache. "War schon immer Frau (oder Mann)", "war mal ein Mann und lebt jetzt als Frau (oder umgekehrt)" bzw. "hat das Geschlecht geändert" seien hier mal als Beispiele genannt. Meines Erachtens ist hiervon nichts richtig, falsch oder besser, sondern es sind Ansichten, die bei Betroffenen und erst recht bei Außenstehenden sehr unterschiedlich ausfallen können.
Sicher gäbe es noch mehr Teilthemen, über die sich diskutieren ließe. Erfolgreich werden diese aber nur sein, wenn alle Beteiligten ihre Ansichten verständlich darlegen können sowie lösungsorientiert und konstruktiv an die Sache herangehen.