Rapunzelboy hat geschrieben:Nun, mit meinen 15 (plus einhalb) Jahren bin ich in der Endphase der Pubertät und bin ich wohl das Küken in der Runde.
Die Themen Transvestismus, Transsexualität und Crossdressing interessieren mich schon lange und zu Hause durfte ich meistens meinen Leidenschaften freien Lauf lassen. Schliesslich war Oma in ihrer Jugendzeit eine Hippie-Lady (Woodstock, 68er Bewegung) und ist dann kurz vor Mamas Geburt "sesshaft" geworden als Schneiderin. Mama hat sich von Daddy, einem Schotten in der britishen Armee getrennt, als ich etwa 4 Jahre alt war. Daddy wurde zurückbeordert nach England und das Leben in einer Siedlung mit Militärangehörigen war Mama zu nervend. Immerhin Daddy ist schon mal in seiner Traditionsuniform (mit Schottenrock) vor der Queen marschiert. Vielleicht hat das schon in meinen Kleinkindlichen Jahren die Neigung in mir erweckt.
Nunja da Mama im Schichtdienst und als Kurierfahrerin arbeitet bin ich hauptsächlich bei Oma aufgewachsen. Sie hatte nichts gegen lange Haare (inzwischen reichen die mir übern Popo) und wenn ich mal die Kleider beim Schneidern betrachtete, bot sie mir an: "Mochtest auch mal Model machen" und ich durfte dann die Kleidung anprobieren, die mir gefiel.
Urlaube mit Mama und Oma verbrachte ich oft mit langen geflochtenen Zöpfen und als Mädchen gekleidet oder zumindest neutral in Jeans und karierten Hemden.
Fast immer wurde ich als Mädchen angesprochen und behandelt und Mama und Oma "hielten dicht" und amüsierten sich mit mir.
Ja und ich genieße es einfach in die Mädchenrolle zu schlüpfen, quasi ein 2. Leben zu haben.
Nachdem ich mich nun über Transexualität und Crossdressing informiere komme ich mehe und mehr zur Erkenntnis, dass ich "nur" Crossdresser bin und meine langen Haare sind mir am wichtigsten, mit Zöpfen und schönen Frisuren betrachte ich mich gerne in Spiegeln.
Also wäre ich in der "Schublade" Haarfetischist und Narzisst wohl am Besten aufgehoben. Ich fühle mich heterosexuell veranlagt und möchte mit Mädels Sex haben , aber mich auch von ihnen einkleiden und die Haare machen lassen.
Nun denn, ich bin noch jung, die Zukunft liegt noch vor mir, die Zeiten sind ja glücklicherweise toleranter geworden und ich wünsche, dass ihr alle Eure Leidenschaften auch so ausleben könnt, wie ich es darf.
Liebe Grüsse
Benny , der Rapunzelboy
Hallo Rapunzelboy,
ganz toll geschrieben ,eine bewegende Geschichte ,gefällt mir wie du alles so beschreibst,und denke auch fühlst.Ich habe lange gebraucht, bis das ich jetzt den Weg den du schon seit Jahren gehst ,auch gehe, und das ist gut und schoen!!Meine Familie steht auch zu mir ,das ist wichtig !!Leider hat nicht jeder hier dieses bisschen Glück!LG Inge