Zu erwähnen wären hier auch noch die Kilts der schottischen Trachtenträger.Beatrix63 hat geschrieben:Mein Schwager, Metaller und Mittelalterfan, trägt gelegentlich auch Röcke, genauer gesagt lange Herrenröcke.
Ich finde in keinster weise, daß das irgendwie "schwul" aussieht - eher im Gegenteil betont männlich.
Gilt zumindest in Schottland und um Vereinigten Königreich als ausgesprochene "Männertracht". Kommt dort sogar bisweilen noch beim Militär vor - wenn auch nur noch in folkloristischer Form. Und wenn Frauen einen Kilt tragen, gilt das dort vielerorten noch als Stilbruch bzw Überschreitung der überlieferten Kleiderordnung.
Deine "Einseitigkeit" mag wohl deiner persönlichen Lage entspringen und sei dir daher verziehen.Ulrike-Marisa hat geschrieben:Hallo Triona,
..den Sachverhalt hast du treffend beschrieben und nicht so einseitig wie ich. dem kann ich mich anschließen. Auch unsere Beziehung hat sich natürlich im Laufe der Zeit verändert und besonders noch einmal unter dem Eindruck meiner persönlichen Entwicklung in den vergangenen drei Jahren. Da ist bestimmt auch noch Luft nach oben - hoffe ich zumindest trotz derzeit widersprechender Äußerungen meiner Frau. Sie hat schon eine ganze Menge mitgemacht oder macht mit, toleriert etc. nur kann und will sie es nicht recht verstehen und hat damit eben arge Schwierigkeiten. Und nicht ist schwerer, als über den eigenen Schatten zu springen. Das klappt mal mehr mal weniger gut - das wissen wir alle.
LG, Ulrike-Marisa
So hat mich z.B ein alter Bauer und Hobbyjäger aus S. - der frühere Besitzer des Anwesens von meinem Freund - ohne wenn und aber und ohne fragwürdige Blicke oder so als Frau angesehen und behandelt.
Einzig als er mein Fahrrad im Hausflur stehen sah, fragte er meinen Freund, ob er ein neues Fahrrad hätte. Als dieser sagte, daß das meines wäre, meinte er nur:
"Das ist aber ein Herrenrad."
Mehr ist ihm dazu nicht aufgefallen - obwohl man mir meine Vergangenheit eigentlich noch recht leicht ansieht.
Danach hat er mir noch seine beiden neue erworbenen alten Jagdhörner gezeigt und wir haben zusammen ein kleines Duo geblasen.
Auch sonst hatte ich in deiner Heimat keinerlei Akzeptanzprobleme.
Und das mit deiner Frau wird irgendwann schon noch mal. So oder so. Du mußt nur auch selber etwas dafür tun. Und alles braucht seine Zeit.
Möglicherweise würde mich deine Frau auch problemlos als Frau ansehen oder zumindest so behandeln, wenn sie mir zufällig irgendwo begegnen würde. Obwohl sich ihr Blick vlt durch den Umgang mit dir für das "Erkennen von Trans* geschärft haben mag. Wenn sie transsexuelle Menschen oder auch Transvestiten nicht grundsätzlich ablehnt, dann könnte es dennoch sein, daß ihre Schwierigkeiten mit dir hauptsächlich oder ausschließlich durch ihr besonderes Verhältnis zu dir als ihrem Ehemann herrühren mögen - eben als einem vermeintlichen "Mann" mit allem, was nach ihrem Verständnis dazugehört - und eben auch was nicht.
Jetzt aber Schluß mit den "Ferndiagnosen". Mehr als Denkanstöße können wir euch hier nicht anbieten. Was hier tatsächlich Sache ist oder nicht, müßt und könnt nur ihr alleine herausfinden. Entweder ihr findet mal eine neue gemeinsame Grundlage, oder es wird irgendwann einmal auseinandergehen. Oder es quält sich bis zum Ende eures Lebens immer so dahin wie bisher. Das kann ja auch eine mögliche Lösung sein. Ob ihr allerdings auf lange Sicht damit glücklich werden könnt, möchte ich einmal dahingestellt sein lassen.
Umziehen oder auswandern mußt du deswegen allerdings nicht. Was dir nicht zuletzt auch deine eigenen Erlebnisse auf Arbeit oder auf Schiffsreisen zeigen können.
liebe grüße
triona