Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?Atreida hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,
...
Mit knapp 60 Lenzen werde ich bestimmt keine "stimmige Dame mehr herüberbringen", ich fühle mich mit der erweiterten Kleiderordnung einfach gut.
...
Atreida
Vom Transgender zum Crossdresser - # 2
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Lina
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
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conny
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
das möchte ich auch gerne mal wissen.Lina hat geschrieben: Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
Hallo Lina, hallo conny,
ich bitte um Entschuldigung. Zwei Sätze mit einem Punkt dazwischen wären wohl besser gewesen.
Zum ersten Teil: viele Jahre stand der männliche Teil meines Wesens im Vordergrund, die andere, weibliche Seite muss noch v i e l lernen .......
Liebe Grüße
Atreida
ich bitte um Entschuldigung. Zwei Sätze mit einem Punkt dazwischen wären wohl besser gewesen.
Zum ersten Teil: viele Jahre stand der männliche Teil meines Wesens im Vordergrund, die andere, weibliche Seite muss noch v i e l lernen .......
Liebe Grüße
Atreida
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Lina
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
Soll ich das so verstehen, dass du meinst, es nicht mehr lernen zu können?Atreida hat geschrieben:Hallo Lina, hallo conny,
ich bitte um Entschuldigung. Zwei Sätze mit einem Punkt dazwischen wären wohl besser gewesen.
Zum ersten Teil: viele Jahre stand der männliche Teil meines Wesens im Vordergrund, die andere, weibliche Seite muss noch v i e l lernen .......
Liebe Grüße
Atreida
Ich finde zumindest, dass ich selbst eine ganz nette und weibliche Erscheinung mache und dass daher die ganannte Altersgruppe nicht unbedingt ein Hindernis sein muss.
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Josephine
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
"werde ich durch einen Kimono zum Asiat ?"
Das hat mir den Tag gerettet
Mir drückt es die Tränen raus vor lachen.... wenns nicht zum heulen wär?
Das hat mir den Tag gerettet
Die Welt ist bunt :-)
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Katrin70
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
Hallo zusammen, interessante Diskussion.
Ja, es gibt auch in meinem - bleiben wir mal bei - Männermodus weiblichere Elemente in der Wahl der Kleidung. Zuhause Body, Leggins, schöne Strümpfe, deutlich feminine Schals und der ganze Pflegekosmos ist geprägt von weiblichen Duftnoten. Dazu die Pflege der Augenbrauen, Körperrasur etc. In der Öffentlichkeit trage ich Männersachen aus der androgyneren Ecke: Strellson, fluffige Männerschals, etc. Zu mehr bin ich noch nicht gekommen, aber ich habe damit in meiner Arbeitswelt schon einiges erreicht.
Also warum nicht: Feminine Kleidungsstücke als Mann.
Aber: fluffige Schals, Strumpfhosen, Rock, Schuhe mit Absätzen, Perücken, Puderquaste, Schminke gehörten einmal ganz normal zum Männermodus. Im 17., 18. Jahrhundert war das NORMAL für Männer!! Also erkämpfen wir uns diese Mode vielleicht einfach nur zurück. Warum nicht ! Ja. Das wäre die modische Seite. Aus unserem eher eintönigeren Männer-Moden-Kosmos auszubrechen und neue Bereiche (wieder zurück) zu erobern.
Was aber eben auch damals nicht im Allgemeinen dazu gehörte waren z.B. das Tragen von BHs und Brüsten, etc. Auch der Wunsch als Frau wahr genommen zu werden gehörte nicht dazu. Das ist eben meines Erachtens etwas anderes. Eine andere Motivation. Das mag den Crossdresser/Transvestiten vom Transidenten/Transsexuellen Menschen unterscheiden. Mag sein, dass ich das zu grob skizziere - seht es mir nach. Aber ich habe mich nie als Transvestit/reiner Crossdresser verstanden. Das Tragen weiblicher Kleidung kann auch beim CD/TV von innen motiviert sein ("ich fühle mich heute weicher, weiblicher als Mann und will daher eine Rock und Strumpfhosen tragen"), aber der TI/TS Mensch fühlt sich eben per se im Männermodus falsch unterwegs.
Biologische Männer im 17. und 18. Jhd, die transident oder transsexuell waren, waren ja auch mit dem Rock und der Perücke nicht zufrieden, sondern haben damals eben dann weibliche Reifröcke und großartige Kleider getragen - das damals weibliche eben.
Es kommt meines Erachtens immer auf die Motivation an. Alles ist ok: Männer, die den Klamottenkosmos um weichere, femininere Bestandteile erweitern wollen sollten gesellschaftlich genauso akzeptiert sein wie Frauen, die in einer männlichen Hülle stecken und sich unter Mühen ihrem Frausein möglichst nahe kommen wollen (mit all seinen vielen Varianten).
Hm, meine Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Katrin
Ja, es gibt auch in meinem - bleiben wir mal bei - Männermodus weiblichere Elemente in der Wahl der Kleidung. Zuhause Body, Leggins, schöne Strümpfe, deutlich feminine Schals und der ganze Pflegekosmos ist geprägt von weiblichen Duftnoten. Dazu die Pflege der Augenbrauen, Körperrasur etc. In der Öffentlichkeit trage ich Männersachen aus der androgyneren Ecke: Strellson, fluffige Männerschals, etc. Zu mehr bin ich noch nicht gekommen, aber ich habe damit in meiner Arbeitswelt schon einiges erreicht.
Also warum nicht: Feminine Kleidungsstücke als Mann.
Aber: fluffige Schals, Strumpfhosen, Rock, Schuhe mit Absätzen, Perücken, Puderquaste, Schminke gehörten einmal ganz normal zum Männermodus. Im 17., 18. Jahrhundert war das NORMAL für Männer!! Also erkämpfen wir uns diese Mode vielleicht einfach nur zurück. Warum nicht ! Ja. Das wäre die modische Seite. Aus unserem eher eintönigeren Männer-Moden-Kosmos auszubrechen und neue Bereiche (wieder zurück) zu erobern.
Was aber eben auch damals nicht im Allgemeinen dazu gehörte waren z.B. das Tragen von BHs und Brüsten, etc. Auch der Wunsch als Frau wahr genommen zu werden gehörte nicht dazu. Das ist eben meines Erachtens etwas anderes. Eine andere Motivation. Das mag den Crossdresser/Transvestiten vom Transidenten/Transsexuellen Menschen unterscheiden. Mag sein, dass ich das zu grob skizziere - seht es mir nach. Aber ich habe mich nie als Transvestit/reiner Crossdresser verstanden. Das Tragen weiblicher Kleidung kann auch beim CD/TV von innen motiviert sein ("ich fühle mich heute weicher, weiblicher als Mann und will daher eine Rock und Strumpfhosen tragen"), aber der TI/TS Mensch fühlt sich eben per se im Männermodus falsch unterwegs.
Biologische Männer im 17. und 18. Jhd, die transident oder transsexuell waren, waren ja auch mit dem Rock und der Perücke nicht zufrieden, sondern haben damals eben dann weibliche Reifröcke und großartige Kleider getragen - das damals weibliche eben.
Es kommt meines Erachtens immer auf die Motivation an. Alles ist ok: Männer, die den Klamottenkosmos um weichere, femininere Bestandteile erweitern wollen sollten gesellschaftlich genauso akzeptiert sein wie Frauen, die in einer männlichen Hülle stecken und sich unter Mühen ihrem Frausein möglichst nahe kommen wollen (mit all seinen vielen Varianten).
Hm, meine Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Katrin
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Lina
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
Nein, aber wenn dein Verhalten völlig das ist von eine Japaner im dem Mittelalter, würde es einen ziemlich seltsamen Eindruck machen, wenn du keinen trägst.Maria20 hat geschrieben:"werde ich durch einen Kimono zum Asiat ?"
...?
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Regenbogenfisch
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Re: Vom Transgender zum Crossdresser
Warum gibt es solche Exemplare in den Herrenabteilungen nicht?!
Ja, dann wären es doch keine Damenkleider, Damenschuhe etc. Das macht doch gerade den Reiz aus, das entspricht doch meinen Wünschen, meine weibliche Seite auszudrücken, meiner Identität gerecht zu werden.
Ich versuche auch, die weibliche Kleidung alltäglich zu integrieren. Das ist nicht unbedingt auffällig. Aber so ist mir zum Beispiel wichtig, dass eine Hose aus der Damenabteilung ist. Also die Tatsache ist mir wichtig, weniger, dass man das sieht. Im eigenen Raum ist es freilich anders, da kann ich schon mal deutlicher werden. Leider passt mein Kopf (äusserlich) nicht recht dazu, was auch am Alter liegt.
So weit. Grüße, Doro
Ja, dann wären es doch keine Damenkleider, Damenschuhe etc. Das macht doch gerade den Reiz aus, das entspricht doch meinen Wünschen, meine weibliche Seite auszudrücken, meiner Identität gerecht zu werden.
Ich versuche auch, die weibliche Kleidung alltäglich zu integrieren. Das ist nicht unbedingt auffällig. Aber so ist mir zum Beispiel wichtig, dass eine Hose aus der Damenabteilung ist. Also die Tatsache ist mir wichtig, weniger, dass man das sieht. Im eigenen Raum ist es freilich anders, da kann ich schon mal deutlicher werden. Leider passt mein Kopf (äusserlich) nicht recht dazu, was auch am Alter liegt.
So weit. Grüße, Doro