was haltet ihr denn hiervon?
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martina
was haltet ihr denn hiervon?
ich bin zufällig über diese seite gestolpert http://www.rock-er.de/index.htm?s=michael.html. der kernsatz ging mir doch ziemlich nahe:
"Seltsamerweise ist es heutzutage leichter zusagen:
Papa! ich bin Schwul!
als
Papa! ich will Röcke!"
meine güte. wie steht es um eine gesellschaft, die immer wieder vorgibt, wie unendlich tolerant sie doch sei? es war quasi mal fast wie ein verbrechen, sich zu outen, dass man schwul ist. heute ist das wohl nicht mehr der fall, mal abgesehen von einzelnen bereichen, wie fussballprofis. aber es ist nach wie vor verpönt, sich dazu zu bekennen, dass man gern als mann einen rock tragen will. wo ist denn eigentlich mal eine männerbewegung, die für den rock kämpft? warum tut sich in der hinsicht überhaupt nichts?
liebe grüsse
martina
"Seltsamerweise ist es heutzutage leichter zusagen:
Papa! ich bin Schwul!
als
Papa! ich will Röcke!"
meine güte. wie steht es um eine gesellschaft, die immer wieder vorgibt, wie unendlich tolerant sie doch sei? es war quasi mal fast wie ein verbrechen, sich zu outen, dass man schwul ist. heute ist das wohl nicht mehr der fall, mal abgesehen von einzelnen bereichen, wie fussballprofis. aber es ist nach wie vor verpönt, sich dazu zu bekennen, dass man gern als mann einen rock tragen will. wo ist denn eigentlich mal eine männerbewegung, die für den rock kämpft? warum tut sich in der hinsicht überhaupt nichts?
liebe grüsse
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Aria
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
In der Tat ist es es das. Aber nur weil es eben nicht immer gleichzusetzen ist.martina hat geschrieben:"Seltsamerweise ist es heutzutage leichter zusagen:
Papa! ich bin Schwul!
als
Papa! ich will Röcke!"
Denn nicht jeder der gern Röcke trägt, ist automatisch schwul.
Sagt Mann, dass man gerne Röcke trägt, heisst's gleich der ist schwul. Und damit ist es dann auch gut. Das passt!
Ist er nicht schwul und trägt trotzdem gerne Röcke, ist er krank. Dieses stereotype Denken kriegt man nicht aus den Köpfen.
Das stört aber die Schwulen genauso wie uns.
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Sabrina.P
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Ja, das habe ich auch schon gehört: Du trägst Frauensachen, bist du schwul? Leute die sich wirklich mit dem Thema beschäftigen lassen aber sehr schnell los von dieser Meinung. Finde diese Webseite gut, es spiegelt aber nicht mein Inneres wieder, ich möchte eine Frau sein, nicht ein Mann der einen Rock und Männerkleidung gemischt trägt.
Liebe Grüsse
Sabrina
Sabrina
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Homosexualität unter Männern war tatsächlich bis 1994 im Strafgesetzbuch verankert (-§175 StGB). In Anlehnung an den Paragraphen wir der 17.5. als "Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie" begangen.es war quasi mal fast wie ein verbrechen
[/Klugscheißmodus]
Zum Thema: unterliegen wir nicht auch stereotypen Denken, wenn wir glauben, dass uns "die Gesellschaft" in einer bestimmten Art und Weise wahrnimmt ? Wenn Leute "trans" mit "schwul" gleichsetzen, heißt das für mich nur, dass sie sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben, aber per se nicht, dass sie intolerant wären.Dieses stereotype Denken kriegt man nicht aus den Köpfen.
Ich habe den EIndruck, dass wir gelegenttlich selber unser Vorurteile pflegen und nur das sehen, was wir sehen wollen.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Ulrike-Marisa
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Moin zusammen,
gerade letzte Woche bei einer Dienstversammlung dachten meine Kollegen, das wäre nur ein neuer Modegag, als ich da als Mädchen erschienen bin. die Frsage haben wir dann abends beim Bierchen ausgiebig diskutieret, was da für ein Hintergrund dazugehört - davon hatten die Kollegen noch nichts bewusst gehört. Gut nun kennen sie mich auch als Frau - toleriert mit Rock. Anders diesmal im Hotel, an der Reztion war niemand zu einer doch offensichtlich korrekten Anrede bereit, als ich mich en femme abgemeldet habe ... also Herr... die Rechnung tue ich in den Umschlag.
Soweit zu Toleranz in der Gesellschaft und im Geschäftlichen; so weit sind wir noch nicht, dass ich selbst vollständig frei entscheiden kann, was ich anziehen möchte. Gesellschaftliche Konventionen stehen dem deutlich immer noch entgegen. Meine Frau zu Hause kann es nicht ertragen, mich im Hause im Rock laufen zu sehen oder gar im Dorf. Das ist für sie ein gesellschaftliches Sakrileg, das nur von einigen Spinnern durchbrochen wird, mal ganz unabhängig von transsexuellen Fragestellungen zu meiner Person betrachtet. Rock für Männer gibt es nicht so einfach auf dem Dorf und in der Familie - auch hier Ausnahmen bestätigen immer die Regel.
LG, Ulrike-Marisa
gerade letzte Woche bei einer Dienstversammlung dachten meine Kollegen, das wäre nur ein neuer Modegag, als ich da als Mädchen erschienen bin. die Frsage haben wir dann abends beim Bierchen ausgiebig diskutieret, was da für ein Hintergrund dazugehört - davon hatten die Kollegen noch nichts bewusst gehört. Gut nun kennen sie mich auch als Frau - toleriert mit Rock. Anders diesmal im Hotel, an der Reztion war niemand zu einer doch offensichtlich korrekten Anrede bereit, als ich mich en femme abgemeldet habe ... also Herr... die Rechnung tue ich in den Umschlag.
Soweit zu Toleranz in der Gesellschaft und im Geschäftlichen; so weit sind wir noch nicht, dass ich selbst vollständig frei entscheiden kann, was ich anziehen möchte. Gesellschaftliche Konventionen stehen dem deutlich immer noch entgegen. Meine Frau zu Hause kann es nicht ertragen, mich im Hause im Rock laufen zu sehen oder gar im Dorf. Das ist für sie ein gesellschaftliches Sakrileg, das nur von einigen Spinnern durchbrochen wird, mal ganz unabhängig von transsexuellen Fragestellungen zu meiner Person betrachtet. Rock für Männer gibt es nicht so einfach auf dem Dorf und in der Familie - auch hier Ausnahmen bestätigen immer die Regel.
LG, Ulrike-Marisa
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Aria
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Keineswegs werfe ich der Gesellschaft per se Intoleranz vor und verallgemeinere sie nicht, sich mit dem Thema nicht zu beschäftigen. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie so oft im Leben.Vicky_Rose hat geschrieben:Homosexualität unter Männern war tatsächlich bis 1994 im Strafgesetzbuch verankert (-§175 StGB). In Anlehnung an den Paragraphen wir der 17.5. als "Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie" begangen.es war quasi mal fast wie ein verbrechen
[/Klugscheißmodus]
Zum Thema: unterliegen wir nicht auch stereotypen Denken, wenn wir glauben, dass uns "die Gesellschaft" in einer bestimmten Art und Weise wahrnimmt ? Wenn Leute "trans" mit "schwul" gleichsetzen, heißt das für mich nur, dass sie sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben, aber per se nicht, dass sie intolerant wären.Dieses stereotype Denken kriegt man nicht aus den Köpfen.
Ich habe den EIndruck, dass wir gelegenttlich selber unser Vorurteile pflegen und nur das sehen, was wir sehen wollen.
Aber es ist nun mal so, dass in der breiten Allgemeinheit das Denken vorherrscht, jemand der gerne Frauenklamotten trägt, sei schwul. Das ist ein Fakt und nicht ein Vorurteil.
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exuserin-2016-12-21
Re: was haltet ihr denn hiervon?
Hi Aria, nach meinen vielen Suchen nach so einer schoenen Seite bzw Forum habe ich viele Suchaufträge /fragen eingegeben ,und war in medizinischen Foren unterwegs,ich wollte wissen was mit mir gerade passiert,und da traf ich auf ein Untersuchungsergebnis das jeder 10te egal ob Frau/Mann in diesem Bereich betroffen ist.Also habe ich in meiner Gemeinde die ca 5700 Einwohner hat,50% Kinder Senioren abgezogen,somit verbleiben 2850 EW ..toleranz - 10% = ca 250 Betroffene ,so alleine sind wir gar nicht!Toleranz brauchen wir nicht erwarten,ist schon im Familienkreis schwierig. LG Inge
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Aria
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Brauch ich nicht. Ich weiss es!Amanda72 hat geschrieben:Hallo
Genau so ist es.Vicky hat geschrieben: Ich habe den EIndruck, dass wir gelegenttlich selber unser Vorurteile pflegen und nur das sehen, was wir sehen wollen.Schon mal überlegt woran das liegt?Aria hat geschrieben: Aber es ist nun mal so, dass in der breiten Allgemeinheit das Denken vorherrscht, jemand der gerne Frauenklamotten trägt, sei schwul.
Grüsschen
Amanda
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Aria
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Nur weil ich weiß, woran es liegt, muss ich es mir noch lange nicht zur Aufgabe machen es zu ändern.Amanda72 hat geschrieben:Hallo Aria
Dann könntest du es ja ändern.
Grüsschen
Ariana
Dafür ist mir ehrlich gesagt meine Zeit zu schade.
Aber hey, wenn du es nicht schon längst weißt, kann ich es dir ja verraten und du fängst an es zu ändern.
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martina
Re: was haltet ihr denn hiervon?
teilweise scheint mir hier die diskussion am thema vorbeizugehen. es geht darum, dass es leichter ist zu sagen: "ich bin schwul" als den wunsch zu äussern: "ich will einen rock". nirgendwo wird hier ein zusammenhang hergestellt, dass ein mann, der einen rock trägt, von anderen menschen als schwul interpretiert wird.
@vicky_rose hat sicherlich nicht unrecht:
aber wie ich schon oben sagte: es geht darum, dass es leichter ist zu sagen: "ich bin schwul" als "ich will einen rock". es ist vergleichsweise so, wie wenn ich sage: "ich esse schlangenfleisch" oder "ich trinke eigenurin". da ist auch beides ungewöhnlich, aber trotzdem wird es schwieriger sein, letzteres zu äussern.
liebe grüsse
martina
@vicky_rose hat sicherlich nicht unrecht:
ich denke, es macht wohl sinn, den gesellschaftlichen klüngel von sich abzustreifen, denn es ist nicht unbedingt das, was tatsächlich die anderen denken, sondern es ist das, was wir selbst denken, was die anderen denken könnten. es macht einen anderen eindruck nach aussen hin, wenn ich mit rock auf der strasse denke, dass es mir gefällt einen rock zu tragen, als wenn meine gedanken immer darum schweifen, dass mich andere für schwul halten könnten.Zum Thema: unterliegen wir nicht auch stereotypen Denken, wenn wir glauben, dass uns "die Gesellschaft" in einer bestimmten Art und Weise wahrnimmt ? Wenn Leute "trans" mit "schwul" gleichsetzen, heißt das für mich nur, dass sie sich nicht mit dem Thema beschäftigt haben, aber per se nicht, dass sie intolerant wären.
Ich habe den EIndruck, dass wir gelegenttlich selber unser Vorurteile pflegen und nur das sehen, was wir sehen wollen.
aber wie ich schon oben sagte: es geht darum, dass es leichter ist zu sagen: "ich bin schwul" als "ich will einen rock". es ist vergleichsweise so, wie wenn ich sage: "ich esse schlangenfleisch" oder "ich trinke eigenurin". da ist auch beides ungewöhnlich, aber trotzdem wird es schwieriger sein, letzteres zu äussern.
liebe grüsse
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Lieschen
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Aria schrieb: "Aber es ist nun mal so, dass in der breiten Allgemeinheit das Denken vorherrscht, jemand der gerne Frauenklamotten trägt, sei schwul. Das ist ein Fakt und nicht ein Vorurteil."
Ja prima, dann brauchen wir über den Punkt ja nie wieder zu diskutieren. Weil's ja ein Fakt ist und kein Vorurteil.
Heut wieder bösartig: Lieschen
Ja prima, dann brauchen wir über den Punkt ja nie wieder zu diskutieren. Weil's ja ein Fakt ist und kein Vorurteil.
Heut wieder bösartig: Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Ulrike-Marisa
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Moin,
...hab mal interessenhalber nachgesehen, Röcke für Männer gibt es und auch eine Mode-Trendbewegung dafür. Ich habe so etwas schon mal vor langer Zeit irgendwo in der Zeitung gesehen - Modenschau: der rock für den Mann... Ein breiter gesellschaftlich tolerierter Trend ist nicht daraus geworden. Meine nur Hosen tragende Frau bestreitet ein Anrecht eines Mannes darauf Röcke tragen zu dürfen als Verstoß gegen die Regeln des Anstands und der Pietät und...und, und... Es geht dabei nicht um schwul sein oder sonst etwas, sondern um ihren weiblichen Machtanspruch auf dieses Kleidungsstück, der tief in der Gesellschaft verankert ist. Daran wird sich auch in Zukunft bei unseren verkrusteten Kleidungsvorstellungen besonders auch im Bereich der Kleidungsvorschriften für Arbeitnehmer diverser Branchen erst mal wohl nichts ändern. Nur eine verstärkte Normalität des Rockgebrauchs von Männern könnte langfristig daran etwas ändern - das hat aber nichts mit TS oder sonst was zu tun, es würde aber allen davon Betroffenen das Leben ungemein erleichtern - auch mir, die ich schon unter diesen scheinbar unumstößlichen gesellschaftlichen Regelungen leide, ohne sie ohne Kraftanstrengung und Krach in der Familie aufbrechen zu können. Das sitzt alles ganz tief in den köpfen der Menschen um mich herum.
LG, Ulrike-Marisa
...hab mal interessenhalber nachgesehen, Röcke für Männer gibt es und auch eine Mode-Trendbewegung dafür. Ich habe so etwas schon mal vor langer Zeit irgendwo in der Zeitung gesehen - Modenschau: der rock für den Mann... Ein breiter gesellschaftlich tolerierter Trend ist nicht daraus geworden. Meine nur Hosen tragende Frau bestreitet ein Anrecht eines Mannes darauf Röcke tragen zu dürfen als Verstoß gegen die Regeln des Anstands und der Pietät und...und, und... Es geht dabei nicht um schwul sein oder sonst etwas, sondern um ihren weiblichen Machtanspruch auf dieses Kleidungsstück, der tief in der Gesellschaft verankert ist. Daran wird sich auch in Zukunft bei unseren verkrusteten Kleidungsvorstellungen besonders auch im Bereich der Kleidungsvorschriften für Arbeitnehmer diverser Branchen erst mal wohl nichts ändern. Nur eine verstärkte Normalität des Rockgebrauchs von Männern könnte langfristig daran etwas ändern - das hat aber nichts mit TS oder sonst was zu tun, es würde aber allen davon Betroffenen das Leben ungemein erleichtern - auch mir, die ich schon unter diesen scheinbar unumstößlichen gesellschaftlichen Regelungen leide, ohne sie ohne Kraftanstrengung und Krach in der Familie aufbrechen zu können. Das sitzt alles ganz tief in den köpfen der Menschen um mich herum.
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triona
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Da kann ich Ulrike-Marisa im Großen und Ganzen bis zu einem gewissen Grad zustimmen. Auch wenn ich selber Ablehnung in meinem Umfeld nur sehr selten in dieser krassen Form erleben mußte. (Es geht auch anders - selbst in ländlich konservativer Umgebung.) Und wenn doch, dann habe ich mich einfach darüber hinweggesetzt.
So hatte z.B. meine Liebste meinen Kleidungsstil auch meistens heftig abgelehnt, als sie noch dachte, daß sie sich einen "Mann" angelacht hätte. Allerdings hat sich unser Verhältnis in den letzten Jahren auch grundsätzlich geändert und ist heute ein ganz anderes als zum Beginn. Irgendwann einmal war allen klar, daß ich nicht einfach ein Mann bin, der einen ausgefallenen und "verrückten" Kleidungsstil pflegt, sondern eine Frau.
Allerdings möchte ich noch folgende Beobachtung zu bedenken geben:
Wenn ich mich in sogenannten "alternativen Kreisen" bewege, wie z.B. Besuch eines Hippie-Festivals o.ä., dann werde ich (in meiner "normalen" Frauenkleidung) weitaus häufiger als "Mann" angesprochen, als dies in alltäglicher Umgebung der Fall ist. In solchen Kreisen ist es einfach seit Jahrzehnten allgemein üblich und weiter verbreitet, daß auch Männer, die meistens mit Trans* nichts zu tun haben, Röcke, Kleider, bunte Batikhemden oder Rüschenblusen o.ä., und auch oft lange Haare, Zöpfe oder Haarknoten und Schmuck tragen - häufig sogar zu Vollbärten. Und diese werden dort i. Allg. nicht als Frauen gesehen. Und die meisten von denen wollen das wahrscheinlich auch gar nicht.
Hat also alles seine 2 Seiten.
Eine Aufweichung verkrusteter Kleiderordnungen wird sich wahrscheinlich erst durchsetzen können, wenn die starre Einteilung der Menschen in Männer und Frauen (mit nichts anderem dazwischen) und auch die damit verbundenen Machtspiele einmal überwunden werden.
Die Gedankenverbindung vieler Menschen zwischen Kleidungsverhalten, das von Geschlechtsrollen abweicht, und schwul oder lesbisch könnte übrigens auch daran liegen, daß viele Menschen Homosexuelle als irgendwie "zwischen den Geschlechtern stehend" ansehen.
liebe grüße
triona
So hatte z.B. meine Liebste meinen Kleidungsstil auch meistens heftig abgelehnt, als sie noch dachte, daß sie sich einen "Mann" angelacht hätte. Allerdings hat sich unser Verhältnis in den letzten Jahren auch grundsätzlich geändert und ist heute ein ganz anderes als zum Beginn. Irgendwann einmal war allen klar, daß ich nicht einfach ein Mann bin, der einen ausgefallenen und "verrückten" Kleidungsstil pflegt, sondern eine Frau.
Allerdings möchte ich noch folgende Beobachtung zu bedenken geben:
Wenn ich mich in sogenannten "alternativen Kreisen" bewege, wie z.B. Besuch eines Hippie-Festivals o.ä., dann werde ich (in meiner "normalen" Frauenkleidung) weitaus häufiger als "Mann" angesprochen, als dies in alltäglicher Umgebung der Fall ist. In solchen Kreisen ist es einfach seit Jahrzehnten allgemein üblich und weiter verbreitet, daß auch Männer, die meistens mit Trans* nichts zu tun haben, Röcke, Kleider, bunte Batikhemden oder Rüschenblusen o.ä., und auch oft lange Haare, Zöpfe oder Haarknoten und Schmuck tragen - häufig sogar zu Vollbärten. Und diese werden dort i. Allg. nicht als Frauen gesehen. Und die meisten von denen wollen das wahrscheinlich auch gar nicht.
Hat also alles seine 2 Seiten.
Eine Aufweichung verkrusteter Kleiderordnungen wird sich wahrscheinlich erst durchsetzen können, wenn die starre Einteilung der Menschen in Männer und Frauen (mit nichts anderem dazwischen) und auch die damit verbundenen Machtspiele einmal überwunden werden.
Die Gedankenverbindung vieler Menschen zwischen Kleidungsverhalten, das von Geschlechtsrollen abweicht, und schwul oder lesbisch könnte übrigens auch daran liegen, daß viele Menschen Homosexuelle als irgendwie "zwischen den Geschlechtern stehend" ansehen.
liebe grüße
triona
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Beatrix
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Mein Schwager, Metaller und Mittelalterfan, trägt gelegentlich auch Röcke, genauer gesagt lange Herrenröcke.
Ich finde in keinster weise, daß das irgendwie "schwul" aussieht - eher im Gegenteil betont männlich.
Ich finde in keinster weise, daß das irgendwie "schwul" aussieht - eher im Gegenteil betont männlich.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Ulrike-Marisa
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Re: was haltet ihr denn hiervon?
Hallo Triona,
..den Sachverhalt hast du treffend beschrieben und nicht so einseitig wie ich. dem kann ich mich anschließen. Auch unsere Beziehung hat sich natürlich im Laufe der Zeit verändert und besonders noch einmal unter dem Eindruck meiner persönlichen Entwicklung in den vergangenen drei Jahren. Da ist bestimmt auch noch Luft nach oben - hoffe ich zumindest trotz derzeit widersprechender Äußerungen meiner Frau. Sie hat schon eine ganze Menge mitgemacht oder macht mit, toleriert etc. nur kann und will sie es nicht recht verstehen und hat damit eben arge Schwierigkeiten. Und nicht ist schwerer, als über den eigenen Schatten zu springen. Das klappt mal mehr mal weniger gut - das wissen wir alle.
LG, Ulrike-Marisa
..den Sachverhalt hast du treffend beschrieben und nicht so einseitig wie ich. dem kann ich mich anschließen. Auch unsere Beziehung hat sich natürlich im Laufe der Zeit verändert und besonders noch einmal unter dem Eindruck meiner persönlichen Entwicklung in den vergangenen drei Jahren. Da ist bestimmt auch noch Luft nach oben - hoffe ich zumindest trotz derzeit widersprechender Äußerungen meiner Frau. Sie hat schon eine ganze Menge mitgemacht oder macht mit, toleriert etc. nur kann und will sie es nicht recht verstehen und hat damit eben arge Schwierigkeiten. Und nicht ist schwerer, als über den eigenen Schatten zu springen. Das klappt mal mehr mal weniger gut - das wissen wir alle.
LG, Ulrike-Marisa