Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein - # 2
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Astrid
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Hallo Andrea,
danke für Deine Antwort.
Ich finde es toll, daß Du Deine Lebenssituation und Deine Sicht des Themas noch mal so ausführlich erläutert hast.
Selbstverständlich habe ich vollstes Verständnis für jeden (Menschen), dem die herkömmliche Aufteilung in Damen- und Herrentoiletten ausreicht.
Auch denke ich, daß es dringlichere Probleme gibt, als die der Toilettenfrage.
Dennoch finde ich es schade - und damit meine ich jetzt nicht Dich persönlich, sondern es scheint ja allgemeiner Tenor zu sein - wenn das Thema zusätzliche Unisex-Toilette als überflüssig oder gar als schädlich abgetan wird.
Ich halte es aus den besagten Gründen für mindestens redenswert!
Lieben Gruß - Astrid
danke für Deine Antwort.
Ich finde es toll, daß Du Deine Lebenssituation und Deine Sicht des Themas noch mal so ausführlich erläutert hast.
Selbstverständlich habe ich vollstes Verständnis für jeden (Menschen), dem die herkömmliche Aufteilung in Damen- und Herrentoiletten ausreicht.
Auch denke ich, daß es dringlichere Probleme gibt, als die der Toilettenfrage.
Dennoch finde ich es schade - und damit meine ich jetzt nicht Dich persönlich, sondern es scheint ja allgemeiner Tenor zu sein - wenn das Thema zusätzliche Unisex-Toilette als überflüssig oder gar als schädlich abgetan wird.
Ich halte es aus den besagten Gründen für mindestens redenswert!
Lieben Gruß - Astrid
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Anne-Mette
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Moin,
... und auch das muss manfrau heute leider wieder lesen:
"In den USA erreicht die Gewalt gegen Transsexuelle einen neuen Höhepunkt: So sind dieses Jahr bereits mindestens 16 Trans-Frauen umgebracht worden"
Gruß
Anne-Mette
... und auch das muss manfrau heute leider wieder lesen:
"In den USA erreicht die Gewalt gegen Transsexuelle einen neuen Höhepunkt: So sind dieses Jahr bereits mindestens 16 Trans-Frauen umgebracht worden"
Gruß
Anne-Mette
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ab08
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Hallo Astrid,Astrid hat geschrieben: Dennoch finde ich es schade, ... wenn das Thema zusätzliche Unisex-Toilette als überflüssig oder gar als schädlich abgetan wird.
Ich halte es aus den besagten Gründen für mindestens redenswert!
da bin ich absolut Deiner Meinung.
Mein Ideal wären M - F- Unisex /Sonstiges
Liebe Grüße
Andrea
@Anne-Mette
Ich verlinkte ja den Artikel von advocate.com, bereits 17 farbige TS im Jahr 2015.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Inga
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Hi,
zur immer wiederkehrenden Toilettenfrage: Ich habe zuhause in der Wohnung schon seit Jahren eine Uni-Sex-Toilette: Alle benutzen sie nacheinander - nicht gleichzeitig - egal ob Mann Frau dazwischen oder sonstwas - und es klappt hervorragend.
Warum müssen wir in der Öffentlichkeit denn trennen?!
Liebe Grüße
Inga
zur immer wiederkehrenden Toilettenfrage: Ich habe zuhause in der Wohnung schon seit Jahren eine Uni-Sex-Toilette: Alle benutzen sie nacheinander - nicht gleichzeitig - egal ob Mann Frau dazwischen oder sonstwas - und es klappt hervorragend.
Warum müssen wir in der Öffentlichkeit denn trennen?!
Liebe Grüße
Inga
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Astrid
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Hallo Inga,Inga hat geschrieben: ...
Warum müssen wir in der Öffentlichkeit denn trennen?!
...
vielleicht weil Frauen, Männer und Menschen, die sich dazwischen verorten, jeweils andere Bedürfnisse haben.
Bei den Frauen könnte ich mir vorstellen, daß es in erster Linie ein Bedürfnis nach Sicherheit ist. Sicherheit vor sexuell motivierter Neugier und Belästigung. Nur mal so als Beispiel.
Meine Bedürfnisse als zwischengeschlechtlicher Mensch habe ich ja bereits erläutert.
Hallo Daniela,ddaniela hat geschrieben: ...
Kaum zu glauben was diese simple Frage wegen der Toilette auslöst.
...
für Dich mag es als eine simple Angelegenheit erscheinen. Das ist auch nicht weiter schlimm.
Aber wenn in der Gesellschaft Änderungen vonstatten gehen (sollen), hin zu mehr Akzeptanz und Integration von Minderheiten (ich drücke es mal so aus, weil ich alle Minderheiten einschließen möchte), dann tauchen auch div. Detailfragen auf, mit denen sich die einen mehr, die anderen weniger beschäftigen wollen. Da kann es nicht schaden, wenn man mal ein bißchen mehr als seine eigenen Interessen im Blick hat.
Liebe Grüße - Astrid
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ab08
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Hallo,
zum Beitrag von Astrid noch ein kleine persönliche Ergänzung:
Frauen machen sich hinterher vor den Spiegeln in Toiletten gern hübsch, richten sich wieder ordentlich her usw.
-> Dabei kommt es häufig zu interessanten (sind ja keine Männer dabei) persönlichen Gesprächen.
Frauen gehen daher häufig gemeinsam: 1. weil sie müssen und 2. um was zu beprechen.
Diese kleine Kommunikation zwischendurch ist oft nötig und mir sehr wichtig.
Es kommt , wenn auch extrem selten, vor, dass eine Frau dies bei mir vermeidet, bzw. dem aus dem Weg zu gehen versucht, so gut es geht.
==> Egal, wie liberal diese Frau sich sonst gibt, ich weiß dann, dass sie mich nicht als normale Frau akzeptiert. *)
Vertraut rede ich mit ihr später sicher nicht, denn als Freundin etc. scheidet sie aus.
Liebe Grüße
Andrea
*) Chemiker würden sagen, Toilettenbesuche sind für mich eine Art "Lackmustest".
Das klappt in Unisex-Toiletten nicht, dort ist für mich leider nur die klassische/übliche Anwendung möglich.
zum Beitrag von Astrid noch ein kleine persönliche Ergänzung:
Frauen machen sich hinterher vor den Spiegeln in Toiletten gern hübsch, richten sich wieder ordentlich her usw.
-> Dabei kommt es häufig zu interessanten (sind ja keine Männer dabei) persönlichen Gesprächen.
Frauen gehen daher häufig gemeinsam: 1. weil sie müssen und 2. um was zu beprechen.
Diese kleine Kommunikation zwischendurch ist oft nötig und mir sehr wichtig.
Es kommt , wenn auch extrem selten, vor, dass eine Frau dies bei mir vermeidet, bzw. dem aus dem Weg zu gehen versucht, so gut es geht.
==> Egal, wie liberal diese Frau sich sonst gibt, ich weiß dann, dass sie mich nicht als normale Frau akzeptiert. *)
Vertraut rede ich mit ihr später sicher nicht, denn als Freundin etc. scheidet sie aus.
Liebe Grüße
Andrea
*) Chemiker würden sagen, Toilettenbesuche sind für mich eine Art "Lackmustest".
Das klappt in Unisex-Toiletten nicht, dort ist für mich leider nur die klassische/übliche Anwendung möglich.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Marielle
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Re: Weißes Haus stellt transsexuelle Beamtin ein
Guten Abend zusammen,
das Thema scheint ein wenig auf den Topf gekommen zu sein.
Es ist kaum zu glauben, weil es, ohne die folgend beschriebene Komplikation, eine schlichte Lösung gäbe.
Es ist zu glauben, weil es bei der Toilettenfrage nicht um Hygiene, nicht um Gespräche und nicht um das konventionelle Konstrukt von Bedürfnisanstalten geht. Es geht vielmehr um die Definitionsmacht der Buchstaben "H" und "D", sofern sie denn an Klotüren angebracht sind.
Die schlichte Lösung sind Toiletten mit weitgehender Abschottung gegen Geräusche und Gerüche aus den nebenliegenden Kabinen, jeweils mit Spiegel und Waschtisch und ohne Vorraum, wie sie seit einiger Zeit auf Autobahnparkplätzen und schon seit langem in Zügen und Flugzeugen gebaut werden; ganz ohne Buchstaben oder Piktogramm an der Tür.
So einfach und leicht zu glauben könnte es sein, wenn nicht manche Mitbürger_innen einen Buchstaben an der Klotür als Teil der eigenen Definition benötigen würden.
Übrigens: DIe von mir dazu befragten 'Bios' fanden die beschriebene serielle Kombilatrine ausnahmslos in Ordnung. Kaum zu glauben?
Habt es gut
Marielle
das Thema scheint ein wenig auf den Topf gekommen zu sein.
Das stimmt und stimmt nicht.Kaum zu glauben was diese simple Frage wegen der Toilette auslöst.
Es ist kaum zu glauben, weil es, ohne die folgend beschriebene Komplikation, eine schlichte Lösung gäbe.
Es ist zu glauben, weil es bei der Toilettenfrage nicht um Hygiene, nicht um Gespräche und nicht um das konventionelle Konstrukt von Bedürfnisanstalten geht. Es geht vielmehr um die Definitionsmacht der Buchstaben "H" und "D", sofern sie denn an Klotüren angebracht sind.
Die schlichte Lösung sind Toiletten mit weitgehender Abschottung gegen Geräusche und Gerüche aus den nebenliegenden Kabinen, jeweils mit Spiegel und Waschtisch und ohne Vorraum, wie sie seit einiger Zeit auf Autobahnparkplätzen und schon seit langem in Zügen und Flugzeugen gebaut werden; ganz ohne Buchstaben oder Piktogramm an der Tür.
So einfach und leicht zu glauben könnte es sein, wenn nicht manche Mitbürger_innen einen Buchstaben an der Klotür als Teil der eigenen Definition benötigen würden.
Übrigens: DIe von mir dazu befragten 'Bios' fanden die beschriebene serielle Kombilatrine ausnahmslos in Ordnung. Kaum zu glauben?
Habt es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.