Mein Urlaub in Soltau
Mein Urlaub in Soltau

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Magdalena
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Mein Urlaub in Soltau

Post 1 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,
hier möchte ich euch über meinen Urlaub 2015 berichten.


Meine Urlaubsreise führte mich dieses Jahr nach Soltau in der Lüneburger Heide. Da ich meine Planung schon im Januar begonnen hatte, äußerte ich mich dazu schon im Forum. Und Elvira aus Soltau hat mir angeboten, mir ihre Heimat zu zeigen. Nochmals Danke dafür Elvira. Über verschiedene Portale habe ich ein gutes und günstiges Hotel gefunden. Nur wie sieht es aus, als Transgender zu buchen und anzureisen.. Also Telefon in die Hand genommen und angerufen. Die Angestellte bat um Geduld, da sie sich nicht sicher war. Sie meldete sich aber gleich wieder und meinte es sei kein Problem. Also gleich die Buchungsanfrage als Magdalena abgeschickt. Das Beste kommt noch, da ich 14 Tage bleiben wollte, konnte ich ein günstigeres Angebot bekommen als ausgewiesen. Von Elvira bekam mich die Einladung, sie zur SHG in Hamburg zu begleiten. Was ich gern annahm, da Hamburg mit auf meinem Plan für die Zeit in Soltau lag. Auch machte mich Elvira auf eine Seite aufmerksam, die mit Tipps für weiter Unternehmungen lieferte.
Unmittelbar vor Beginn der Reise buchte ich noch einen Termin bei einer Kosmetikerin in der Nähe meines gebuchten Hotels. Ich wollte mir unbedingt Gelnägel machen lassen. Und endlich ist es soweit. Meine Koffer sind nur mit Damenkleidung gepackt und im Auto verstaut. Da es kühl und regnerisch ist an dem Tag hatte neben einem braunen Rock und bunter Bluse eine Jacke mit ins Auto gelegt. Schnell noch Make-up überprüft, die Perücke aufgesetzt, und die Fahrt geht los. Da ich erst gegen 16 Uhr auf mein Zimmer konnte, habe ich mir aus der Fahrt Zeit gelassen.
So kam ich kurz nach 16 Uhr im Hotel Meyn in Soltau an. Ander Rezeption meldete ich mich und wurde freundlich als Frau"¦.. begrüßt. Die Dame erklärte mir wo ich mein Auto parken kann. Dabei füllte ich das Anmeldeformular aus und konnte auf mein Zimmer. Jetzt versuchte ich Elvira zu erreichen, da wir uns treffen wollten. Nebenbei legte ich meine Sachen in den Kleiderschrank oder hängte Röcke und Kleider auf den Kleiderbügel auf. Anschließend erkundete ich den Böhmepark. Al sich Elvira meldete und wir uns verabredeten. Es folgte ein erstes Kennenlernen und wir besuchten das Brauhaus. Elvira gab mir auch hier wieder nützliche Tipps für meinen Aufenthalt in Soltau. Und wir planten einen gemeinsamen Besuch des Vogelparks in Walsrode. Vor dem Hotel Meyn verabschiedeten wir uns.
Am Sonntagmorgen werde ich von der Dame an der Rezeption als Frau begrüßt und zu meinem Tisch gebracht, an dem ich in den folgenden Tage mein Frühstück einnehme. Auf dem Tisch steht ein Kärtchen mit meiner Zimmernummer. Das Buffet ist reichhaltig und gut. Für diesen Tag hatte ich mir einen Besuch des Wildparks Lüneburger Heide bei Nindorf vorgenommen. Von diesem Wildpark sah ich einige Berichte im Fernsehen. Der Park ist schön angelegt. Es kann das Damwild gefüttert werden. Sehenswert war für mich auch die Vorführung der Greifvögel und Erläuterungen bei den Wölfen. Langsam werde ich vom beobachten der Tiere hungrig und auch meine Blase meldet sich. So gehen zu dem Restaurant in der Nähendes Eingangs. Zuerst auf die Toilette. Am Buffet kann ich der Buchweizentorte nicht wiederstehen. Von dieser Torte ist mir schon in Dresden berichtet worden, und ich solle sie unbedingt probieren. Was ich zusammen mit einer Tasse Kaffee auch tat. Zum späten Nachmittag fuhr ich zurück nach Soltau.
Zurück im Hotel musste ich mich erst mal frisch machen und mein Make-up nachbessern. Ich wollte in eines von Elvira empfohlenen Restaurants essen gehen. Ich wählte das Grillhaus. Und das Grillhaus war gut besucht. So wurde ich von einer Kellnerin gefragt, ob ich bestellt hätte. Leider nicht, musste ich antworten. Dennoch bekam ich einen Tisch und habe als zufriedener Gast das Restaurant verlassen.
Am Montag war nun mein Termin bei der Kosmetikerin. Ich hatte vor Gelnägel machen zu lassen. Es war mein erster Besuch bei einer Kosmetikerin, wenn ich mal von Karin bei Special Trade absehe, die mit uns ja Erfahrungen hat und entsprechend auch vorbereitet ist. Also mein Termin ist ran. Ich betrete das Studio. Die Kosmetikerin empfängt mich freundlich und hilft mir meinen roten Blazer an der Garderobe aufzuhängen. Mit meinem wadenlangen bunten Rock und weißen T-Shirt nehme ich am vorbereiteten Tisch auf dem Stuhl platz. Während der nun folgenden zwei Stunden kommt langsam ein Gespräch von Frau zu Frau in Gang. Am Ende werde ich in ihre Kundenkartei als Kundin aufgenommen. Und dass, obwohl ich in Soltau nur im Urlaub bin und nicht sagen kann, wann ich wieder hier sein werde. Noch schnell ein Foto gemacht, da der Kosmetikerin der Schnitt meiner Perücke gefällt. Sie möchte bei ihrem nächsten Frisörtermin gern eine ähnlichen Haarschnitt machen lassen. Nach dem ich bezahlte, verlasse ich mit meinen neuen Nägeln das Studio. An die Länge der meiner neuen Nägel musste ich mich erst gewöhnen. Wie nutze ich den angebrochen Tag. Soltau hat ein Outletcenter. Vielleicht lässt sich was Schönes finden. Eigentlich suchte ich einen Ring. Nur leider sind meine Finger zu kräftig oder die Ringe zu klein. Aber bei Schuhen werde ich fündig. Ein paar schwarze Pumps müssen mit. In einer anderen Boutique fiel mir ein dunkelblaues Kleid mir weißen Punkten in die Augen. Zunächst der Blick auf den Preis. Er ist in meinem Rahmen. Mit zwei Kleidern in unterschiedlichen Größen suche ich nach eine Umkleidekabine. Schon ist eine Verkäuferin zur Stelle und begleitet mich. Erstaunlich gut kann ich mit meinen langen Fingernägeln den Reisverschluss im Rücken schließen. Die Verkäuferin wollte mir gerade Hilfe anbieten, als ich aus der Kabine vor den Spiegel trat. Das Kleid passte und wurde gekauft. Dann empfahl mir die Verkäuferin noch eine zum Kleid passende Jacke. Doch die Jacke sprengte meinen finanziellen Rahmen. Eine ähnlich fand ich aber dann in einem andern Geschäft. Mit meiner Ausbeute fuhr ich ins Hotel zurück. Den Abend ließ ich bei einem schönem Essen und Rotwein ausklingen.


LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
Anne-Mette
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,

schöner Urlaub - schöner Bericht )))(:

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Astrid
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 3 im Thema

Beitrag von Astrid »

Hallo Magdalena,

danke für den tollen Reisebericht!
Du hast ihn so schön geschrieben, daß er mich gedanklich dabei gewesen sein läßt. Quasi als 10 minütiger Kurzurlaub während der Arbeit.
Schön!
:()b

Liebe Grüße - Astrid
Andrea aus Sachsen
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 4 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Magdalena,
danke für den eindrucksvollen Bericht! Ja, so ist es richtig: gleich als Frau das Hotel gebucht und es gibt vor Ort keine Rückfragen! Das mache ich seit drei Jahren so.
14 Tage Urlaub am Stück habe ich aber so noch nicht zusammenbekommen. Dafür beneide ich dich ein wenig. Ich hoffe, die nächsten Urlaubstage waren genauso erlebnisreich und es gibt noch eine Fortsetzung deines Berichtes.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Regina
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 5 im Thema

Beitrag von Regina »

Hallo Magdalena,
Vielen Dank für Deinen schönen Bericht. Und vielen Dank für Deinen Besuch der Hamburger Gruppe. Wir haben uns alle sehr darüber gefreut.
Schau gern wieder rein, wenn Du mal in der Nähe bist.

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
Magdalena
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 6 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

und Danke für die lieben Antworten. An Regina, gern werde wenn es mich wieder der elbe entlang nach Hamburg treibt schaue ich vorbei. Die Offenheit und das Akzeptieren der verschieden Lebenssituationen in Eurer SHG hat mir imponiert. Und an Andrea, ja 14 Tage ist einfach toll. Da es mein Jahresurlaub war und ich nicht das Hotel wechsen wollte, dachte ich, warum nicht gleich denn ganzen Urlaub als Magdalena verleben. Auch an den anderen Tagen hatte ich schöne Erlebnisse. Davon werde ich bald mehr berichten.

Einen schönen Abend Magdalena
Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 7 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

heute habe ich einen weitern Bericht über meinen Urlaub geschrieben.

Der Wetterbericht für diesen Tag hatte unbeständiges Wetter angesagt. So stellte sich die Frage, was mach ich heute. Ich entschied mich nach Bremen zu fahren. Ich wählte das Kleid, welches ich am Tag zuvor gekauft hatte. Und wegen des angesagten Regens zog ich mir den beigefarbenen Regenmantel an, der eigentlich mehr nach einem Sommermantel ausschaut. an. In Bremen angekommen besuchte ich zunächst das Focke-Museum. Das Focke-Museum widmet sich der Geschichte der Stadt Bremen. Wie Hamburg ist die Geschichte Bremens mit der Seefahrt und dem Handel stark geprägt. So sind viele Modelle von Handelsschiffen zu sehen. Daneben auch Werbung von den Waren die gehandelt wurden und auch heute noch mit Bremen in Verbindung gebracht werden, wie Kaffee zum Beispiel. Fast zwei Stunden habe ich für die Besichtigung des Museums benötigt. Bei dem Personal des Museums erkundigte ich mich, wie ich zur Innenstadt gelange. Freundlich erklärte mir der Mann, er war wohl der einzige Autofahrer im Haus, wie ich mit dem Auto ins Centrum gelange. Vor dem Museum hatten sich einige Pfützen gebildet. Es hatte geregnet und sich abgekühlt. So war ich froh den Mantel gewählt zu haben. Nach wenigen Minuten Fahrt stellte ich mein Auto in einem Parkhaus ab. Das Parkhaus gehörte zu einer der vielen Passagen in Bremen. Hier haben viel Händler der gehobenen Preisklasse ihre Geschäfte. Aber die Auslagen betrachten und träumen ist erlaubt. So gelange ich zum Rathaus mit der Figurengruppe der Vier Bremer Stadtmusikanten nach dem gleichnamigen Märchen. Überall sind kleine Kioske, die Snacks und Getränke anbieten und Tische davor, die mit Schirmen überdacht sind. Mir ist es aber zu kalt, um im Freien etwas zu essen. Außerdem muss ich mal die Toilette aufsuchen. So gelange ich zum Karstatt-Kaufhaus. Die Toiletten sind in der obersten Etage gleich neben dem Restaurant. Diesmal muss ich vor der Damentoilette nicht anstehen. Im Restaurant entscheide ich mich für einen heißen Kaffee und ein Stück Kuchen. Nach dem ich mich so gestärkt hatte bummelte ich durch das Kaufhaus. In der Schmuckabteilung bin ich noch nach einem Ring fündig geworden. Es leider nicht immer leicht einen Ring zu finden der über meine Finger passt. Da der Preis annehmbar war, kaufte ich den Ring und behielt ihn gleich am Finger. Noch war es früher Nachmittag. so beschloss ich mir noch das Überseemuseum zu besichtigen. Also suchte ich das Parkhaus und mein Auto. Das war noch das einfachste. Das Museum zu finden kostete mich Zeit und auch Nerven. Zwar benutzte ich mein Navi. Doch liegt das Überseemuseum neben dem Bahnhof. Der Bahnhofsvorplatz darf mit dem Auto nicht befahren werden. Aus dem Navi kam die Ansage, sie haben ihr Ziel erreicht. Nur war von dem Museum nichts zu sehen. In der Näher ist ein Parkhaus der Post und eines Einkaufsmarktes. In dieses Parkhaus bin ich gefahren. An zwei Mitarbeiter der Aufsicht, die ich entdeckte steuerte ich zu. die Männer waren freundlich. Sie erklärten mir den Weg. Mein Auto ließ ich in dem Parkhaus. Über den Bahnhofsvorplatz erreichte ich nun das Museum. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Aus allen Teilen der Welt kommen die Ausstellungsstücke. Vom ausgerotteten Beutelwolf aus Australien über Gebetsmühlen aus dem Tibet bis hin zu Fragen der Geschlechter, und auch das Thema Intersexualität wird zumindest erwähnt, findet sich in dem Museum wieder. Die Ausstelllung ist sehr umfangreich da auch das Schaudepot besichtigt werden kann. Gegen achtzehn Uhr verlasse ich das Museum und Bremen. So komme ich in den Berufsverkehr und die Fahrt zurück nach Soltau dauert etwas länger. Und um etwas von wärmeren Gefilden zu träumen ging ich am Abend zum Griechen essen.
Am andern Tag ist das Wetter noch nicht besser geworden. So plane ich der Stadt einen Besuch abzustatten, von der die Heide ihren Namen hat nach Lüneburg. Ich habe mich für das Gleiche wir in Bremen entschieden. Nur leider wurde es in Lüneburg noch kälter. Unmittelbar in der Altstadt fand ich eine Parkmöglichkeit. Nach wenigen Minuten Fußweg stand ich vor dem Rathaus mit seinem Glockenspiel aus Messner Porzellan. An einem Seiteneingang ist die Tourist-Information. Hier buchte ich eine Stadtführung. Die Führerin erklärte zunächst die Entwicklung Lüneburgs, die mit dem Vorkommen von Salz und dem Salzschwein ihren Anfang nahm. Laut Legende sollen Jäger ein weißes Schwein gefunden und verfolgt haben. Die Suhle des Schweins soll eine Salzsohle gewesen sein. Ein Schulterknochen der legendären Sau ist im Rathaus aufbewahrt und bei Führungen zu besichtigen. Weiter ging die Führung in eine Kirche und an Drehorte der Fernsehserie Rote Rosen. Nach fast über einer Stunde hatte mich die Kälte eingenommen. Und ich freute mich auf einen warmen Kaffee und ein Stück Torte. In einer nahe gelegenen Parfümerie ließ ich mich ein Puder probieren, mein Verbrauch an Puder ist hoch. Anschließend stöberte ich durch einige Boutiquen. Ich suchte nichts bestimmtes. Dann gefiel mir aber eine langärmlige Bluse. Die nette Verkäuferin zeigte mir wo die Kabinen zum Probieren sind. Ich hatte aber ein Kleid an. Da hatte ich die Bluse nur darüber angezogen. Es sah so nicht toll aus. So ging meine Frage an die Verkäuferin, ob sie nicht eine passende Hose in meiner Größe hat. Und sie kam mit zwei Hosen an. Zurück in die Umkleidekabine. Das Kleid ausgezogen und nun eine Hose, die mir besser gefiel, und die Bluse dazu probiert. Jetzt sah es besser aus. Am Ende habe ich beides genommen. Und da es immer noch kalt war, fragte ich, ob ich Hose und Bluse gleich anlassen kann. Selbstverständlich. Die Verkäuferin packte also mein Kleid ein. Ich bezahlte mit meiner Karte. Nun folgte noch ein entspanntes Gespräch unter Frauen. Ich erzählte, dass ich aus Dresden komme. Sie wiederum, dass sie schon einmal im Elbsandsteingebirge war, und was sie alles gesehen hat. Leider war sie nicht in Moritzburg gewesen, so berichtete ich, das in Moritzburg die Aufnahmen zum Aschenbrödelfim der immer Weihnachten m Fernsehen läuft, gedreht wurden. Damit hatte ich ins Schwarze getroffen und konnte so nebenbei Werbung für meine sächsische Heimat machen. Ich hatte als einen weiblichen Fan des Films gefunden. So ging auch dieser Tag angenehm zu ende.

Auch die weitern Tage brachten noch viele schöne Erlebisse. Von denen ich auch noch schreiben werde.

Bis dahin viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 8 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,
hier möchte ich weiter von meinem Urlaub in Soltau berichten.

Wie jeden an jedem Morgen wurde ich freundlich von der Dame an der Rezeption begrüßt. Langsam machte es sich bemerkbar, dass ich länger als nur drei oder vier Tage gebucht hatte. Die Gespräche mit der Dame wurden länger als sonst. Nach der obligatorischen Frage, "Na was machen Sie heute Frau "¦.", folgten meist Hinweise was sich in der Nähe zu besichtigen lohnt. Für den heutigen Tag hatte ich mich mit Elvira verabredet. Wir wollten den Vogelpark Walsrode gemeinsam besichtigen. So holte mich Elvira vor meinem Hotel ab. Ich trug ein buntes Kleid und eine beige Jacke, darunter aber noch eine blaue Strickjacke. Denn am Morgen war es noch kühl. Nach kurzer Fahrt ist unser Ziel erreicht. von den Parkplatz aus laufen wir zunächst über eine Brücke und erreichen den Eingang zum Vogelpark Walsrode. Der Park macht auf mich einen gepflegten Eindruck. Leider sind zu dieser Zeit viele Pflanzen schon verblüht. Wir besichtigen die Vogelvogelvolieren. Ich bin von der Vielzahl der Vögel beeindruckt. Die meisten hatte ich bis dahin noch nie gesehen. Von einigen nur in Büchern gelesen oder in Tiersendungen gesehen. Dann macht mich Elvira aufmerksam doch Vorführung der Greifvögel uns anzuschauen. So gehen wir los und setzen uns auf eine der Bänke im Zuschauerbereich. die Flugschau ist sehr humorvoll ausgerichtet. einige der Vögel landen direkt vor uns auf den Bänken oder laufen durch die Sitzreihen. andere fliegen so knapp über die Köpfe der Besucher, das ich schon dachte meine Perücke könnte Opfer der Vögel werden. Einer berührte meine Hand im Flug, als ich gerade dabei war zu fotografieren. Aber meine Angst blieb unbegründet. Nach der Besichtigung des Vogelparks fuhr ich noch mit Elvira in den Ort Walsrode, bevor wir zurück nach Soltau fuhren. In Soltau verabschiedete ich mich von Elvira bis zum Sonnabend, wo wir zum Treffen der SHG in Hamburg fahren wollen. Es war Nachmittag als wir in Soltau ankommen. Ich überlegte, was ich den Rest des Tage anstelle. Da ich gern mal die Therme besuchen möchte hatte ich mir schon zwei Badeanzüge gekauft. Bei Elvira und auch in einer Anfrage per E-Mail hatte ich mich über die Möglichkeiten des Umkleidens informiert. Also ins Hotel und ich packte mir meine Badesachen ein. Bis zur Terme sind es nur einige Minuten Fußweg. An der Kasse der Therme angekommen erkundigte ich mich, wo die Einzelkabinen zum umkleiden sind. Die Dame fragt mich, ob ich zum ersten Mal die Therme besuche. Was ich nur mit" ja" beantworten kann. So werde ich über die Möglichkeiten, die die Therme bietet informiert und wo ich mich umziehen kann. Ich möchte e zunächst in das Solebad. Die Dame überreicht mir das Bändchen mit dem Chip, auf dem alles gespeichert wird was ich nutze. Beim Verlassen der Therme bezahlt man. so gehe ich nun in den Umkleidebereich und betrete eine Kabine. Meinen Badeanzug hatte eine Nummer enger gekauft. Zum einen hielten so meine Prothesen besser, zum Anderen konnte ich so kaschieren, was ich verbergen musste. In der Kabine waren Spiegel, so hatte ich mich überzeugt, ob mich nichts verrät. Dann nahm ich meine Straßenkleidung und verstaute sie in einem der freien Schränke. die Schränke werden mit dem Chip geschlossen. So ging ich jetzt in das Bad. In einer Hand trug ich meine Badetasche, in der neben einem Buch auch mein Badehandtuch und andere nützliche Dinge waren. Zunächst suchte ich mir eine freie Liege. Von hier aus beobachtet ich den Ablauf in der Therme. Jetzt wollte ich es wissen und ging ins Wasser. Alles verlief ohne Reaktionen von anderen Badegästen. Auch als ich wieder an meine liege zurückkam war alles entspannt für mich gelaufen. Dann gesellten sich Männer mit Migrationshintergund an den Nachbarliegen. Auch hier keine Reaktion. Entspannt las ich nun in meinem Buch. Später ging ich nochmals ins Wasser. Erholt verließ ich nach fast drei Stunden die Therme. An der Kasse war wieder die Dame, die mich über die Therme informiert. Sie fragt mich ob ich alles gefunden hätte und ob ich zufrieden bin. Was ich nur wieder mit ja beantworten konnte. reibungslos bezahle ich. Im Zimmer meines Hotels hing ich im Bad meinen Badeanzug und mein Handtuch zum trocknen auf. Dann duschte ich, das wollte ich nicht in der Therme erledigen. Den Abend ließ ich im Restaurant Medaillon ausklingen

Wenn ich wieder mehr Zeit habe, schreibe ich einen längeren Bericht.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 9 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

leider lag in der letzten Zeit viel Arbeit an, so brauchte ich länger um weiter aus meinem Urlaub zu berichten.

Am Freitag habe ich geplant, den Safaripark Hodenhagen zu besuchen. Mit dem eigenen Auto möchte ich durch den Park fahren. Also wählte ich ein bequemes Kleid aus und passend meine neue beige Jacke und beige Pumps. Gleich nach den wie immer guten Frühstück holte ich meine Handtasche. Die Videokamera und den Fotoapparat legte ich mir für meine Safari griffbereit auf den Beifahrersitz. Kurz vor Öffnung des Parks bin ich angekommen. So reite ich mich in die Reihe der wartenden Fahrzeuge ein. Pünktlich zehn Uhr rollten die ersten Autos an den Kassenhäuschen vorbei. Ich wählte zu meinem Ticket noch den Parkführer, ein Buch mit Wissenswertem über den Park und die gezeigten Tiere als Lektüre für zu Hause aus. Etwas schneller als Schrittgeschwindigkeit rollten die Autos auf den vorgegeben Wegen. Giraffen waren die ersten Tiere, die sich meinem Auto näherten. Die Seitenscheibe meines Autos hatte ich hier noch halboffen gelassen. Was einen Giraffen veranlasste diese Scheibe mit einer Zunge abzuschlecken. Und weiter ging es durch "Afrika". Zebras und verschiedene Antilopen kreuzen die Wege. Immer wieder legte ich einen Stopp für Foto- und Videoaufnahmen ein. Schließlich erreichte ich das Streichelgehege. Frau hatte Gelegenheit auszusteigen, wenn es die Tiere zuließen. Einige stellten sich gleich neben die Autos um sich Streicheleinheiten und Futter zu sichern. Noch immer hatte ich die Seitenscheiben ganz offen, und ein Esel steckt seinen Kopf in mein Auto. eine Weile sehen wir uns gegenseitig an wie alte Bekannte, welche sich schon lange kennen. Dann endlich kann auch ich aus meinem Auto aussteigen. Neben Eseln sind im Streichelgehege Ziegen und Alpakas. In einem Teich schwimmt eine Robbe. Nach dem alle Tiere ihre Streicheleinheiten bekommen haben, setzte ich meine Fahrt durch den Park fort. Es folgt nun der für mich spannendste Teil, die großen Raubtiere. Hier sind die Fenster geschlossen zu halten. Nach dem ich die Schleuse passiert habe, liegen schon die Löwen am Straßenrand. Es ist imponierend nur durch das eigene Fahrzeug geschützt den Tieren zu begegnen. Langsam rollt mein Auto an den Löwen vorbei. Nach der nächsten Schleuse folgen die weißen Löwen, eine seltene Art. Dann folgen die Tiger. Direkt vor meinem Auto läuft ein Tiger und legt sich neben der Straße nieder. Ich kann gar nicht genug sehen, bin fasziniert die Tiere so nah zu erleben. Im nächsten Areal sind die ebenfalls seltenen weißen Tiger zu sehen. Eines der Tiere hat ein Stück Fleisch zwischen seine Zähnen und trägt es zu einem Versteck. Ich kann mich nicht entscheiden zwischen beobachten, filmen oder fotografieren. Und irgendwann weiterfahren soll ich auch noch. So geht meine Reise durch den Safaripark weiter und ich kann dann mein Auto auf dem Parkplatz abstellen. Denn der Park hat noch mehr zu bieten. Auf einer Abenteuertour mit eine Bus wir den Gästen auf lustige Art die Gefahren, die in der Wildnis lauern näher gebracht. Und was bei den steigenden Temperaturen angenehm war, wilde Tiere aus Plastik verteilen reichlich Wasser. Also wasserfestes Make-up mitnehmen. Mein Rundgang zu Fuß brachte mich unter anderem zu Volieren mit Kattas verschieden kleine Affen. Dabei erklärten Pfleger den Besuchern de Tiere. Einige der Tiere kletterten wiederum auf den Besuchern herum. Langsam bekam ich Hunger. Und so holte ich mir in einer Selbstbedienung eine Kleinigkeit. Anschließen ging es in den zum Park gehörenden Vergnügungspark. Auf dem Riesenrad teilte ich mir mit einer Frau aus Münster die Kabine. Während der Runden unterhielten wir uns über den Park und die zum Teil rasanten Fahrgeschäfte. Bei einigen wurde mir schon vom Zuschauen flau im Magen. Der Dame erging es ähnlich. Jedenfalls war es ein nettes Gespräch. Ich habe keine Ahnung, ob ihr an mir etwas aufgefallen ist. Später fuhr ich noch mit einem Boot, wie sie in Florida auf den Everglades unterwegs sind. Nach siebzehn Uhr musste ich mich zurück nach Soltau begeben. Denn auf mich wartete noch die Stadtführung mit dem Nachtwächter Willy.

Gegen Neunzehn Uhr und dreißig Minuten war Beginn der Stadtführung am Spielemuseum. Bei der Buchung wurde ich geragt, ob es mir etwas ausmacht an der Führung teilzunehmen, da eine geschlossene Gruppe schon gebucht hat. Es machte mir nichts aus. Die Gruppe bestand aus sechszehn gestanden jungen Männern, die der Landjugend angehörten. Da rutschte mein Herz zunächst doch ganz weit nach unten. An der Führung nahm noch ein Rentnerehepaar aus meiner Heimatstadt teil. Sie sind im gleichen Hotel untergebracht wie ich. Was in der Vorstellungsrunde die Frage aufbrachte, ob wir zusammenreisen. Was wir aber nicht taten. Da die Frau des Ehepaares Hosen trug, war ich die Einzige im Kleid auf dieser Tour. Der Nachtwächter Willy war vorher Lehrer und Bürgermeister in Soltau gewesen. Und die jungen Männer waren teilweise seine ehemaligen Schüler. Als erstes besuchten wir das fliegende Klassenzimmer. Dabei handelt es sich um einen Anbau an das Spielemuseum. Mit eine Lift ging die Fahrt nach oben. Durch die Fenster hatten wir eine Blick über die Dächer von Soltau. Gegenüber vom Spielemuseum ist das Alte Rathaus. Darin war die Wohnung des Heimatschriftstellers Friedrich Freudenthal, heute wird es von der Freudenthal-Stiftung genutzt. Weiter ging es vorbei an dem Hotel in dem ich untergebracht war. Der Nachtwächter Willy erklärt, dass das Hotel an einer alten Handelsrute zwischen Hamburg und Hannover liegt und schon über 160 Jahre als Gasthaus und Herberge dient. Auf der Friedensstraße kehren wir in ein Gasthaus ein. Hier wird der Heidegeist serviert. Und bei lockerer Plauderrunde erfolgt ein erstes Kennenlernen der Gruppe. Weiter geht es jetzt zur Johanneskirche und dann vorbei am entstehenden Salzmuseum zum nächsten Restaurant "Zum Postillion". Hier wird uns die Hochzeitssuppe serviert. Dabei werden die Gespräche untereinander fortgesetzt. So erfahre ich, dass einer der jungen Männer zum Konzert von ACDC in Dresden war. Ich werde in dieser Runde lockerer, da ich als Frau angenommen und behandelt werde. Auf dem Weg zurück in das Zentrum von Soltau macht uns Willy der Nachtwächter auch auf einige Betriebe aufmerksam die sich in der heutigen Zeit behaupten können und überlebt haben. Auch auf schöne alte Häuser mit Geschichte und liebevoll restaurierten Holztüren wäre ich nie vorbeigekommen. Zurück in der Fußgängerzone endet die Stadtführung in einem urigen Lokal bei Speckbroten und Salz aus der Region. Dazu schmeckt ein gutes Bier. Hier bleiben wir noch eine Weile zusammen, ehe ich zurück in mein Hotel gehe ist es schon lange dunkle Nacht.


Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 10 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

in den letzten Tage hatte ich wenig Zeit. Da viele Kolleginnen und Kollegen Urlaub haben, muss die Arbeit auf die restlichen Mitarbeiter verteilt werden. So dauerte es, bis ich weiter aus meinem Urlaub berichten kann.

Der heutige Sonnabend ist ein besonderer Tag. Denn ich wurde von Elvira eingeladen gemeinsam die SHG in Hamburg zu besuchen. Ich wusste es kann eine lange Nacht werden. Da nach der Runde im Kiss in Hamburg noch in einem Lokal in Blankenese in geselliger Runde der Tag ausklingt. Also stand für mich die Frage, was ziehe ich an. Am Ende entschied ich mich für ein ärmelloses blaugemustertes wadenlanges Kleid. Dazu trug ich einen hellen Blaser und Keilsandaletten. Wir hatten uns gegen elf Uhr verabredet. So war nach dem Frühstück im Hotel nach etwas Zeit. Und eigentlich wollte ich mir die Lutherkirche ansehen. Leider war sie verschlossen. Im Gemeindehaus traf ich die Frau des Pastors, die ihren Sohn nach dem Pastor schickte um die Kirchenschlüssel zu holen. Doch er kam ohne Pastor und ohne Schlüssel wieder. Übrigens war die Kirche geschlossen, weil die Kirche für eine bevorstehende Hochzeit geschmückt war. So lief ich zurück in das Centrum von Soltau, als sich Elvira meldete und mich abholte. Zunächst ging die Fahrt zu einer Raststätte am Rande der Autobahn. Wir warteten gemeinsam auf eine weitere Teilnehmerin. Die Fahrt ging zügig voran. Da ich diesmal nicht selbst fahren musste, genoss ich die vorbeiziehende Landschaft. In der Nähe des Kiss parkte das Fahrzeug, und wir stiegen in ein anders Auto einer weiteren Teilnehmerin ein. Denn wir hatten noch genügend Zeit, um in das Zentrum von Hamburg zu fahren. So ging die Fahrt auf der Reeperbahn an der berühmten Davidwache vorbei. Die Suche nach einem Parkhaus gestaltete sich schwieriger. Endlich das Auto abgestellt liefen wir zur Innenalster und fanden noch einen freien Tisch an dem wir unseren Kaffe genossen. Da mir die einzelnen Damen neu waren, erfolgte ein erstes kennen lernen. Ein sich anschließender Spaziergang vorbei an den Auslagen der Luxusboutiquen entlang der Alsterarkaden verlief völlig normal. Dann fuhren wir zum Kiss. Ich folge einfach den Anderen. Im blauen Raum angekommen wurde Jede und Jeder freundlich begrüßt. Jede/r steckte sich sein Namensschild an, damit Frau auch richtig angesprochen wurde. Ich fand es gut, das auch einige Partnerinnen an der Runde teilnahmen. Eine Besonderheit gab es aber dennoch. Es hat sich eine Journalistin vom NDR zur Runde gesellt. Sie möchte eine Reportage über die Hamburger SHG und das Thema CD und TS machen. Sie war dankbar von den Mitglieder der SHG unterstützt zu werden. So vergingen diese Stunden viel zu schnell. Aber der gemütliche Teil folgte noch. In dem Lokal in Blankenese angekommen verteilten wir uns an den reservierten Tischen. In nun kleineren Gruppen die Gespräche von Nachmittag vertieft. Mir wurde hier wieder deutlich, wie wenig wir uns eigentlich von den sogenannte "Normalen" unterscheiden. Bis auf die Vorliebe Damenkleidung zu tragen. Bei einer Gesprächspartnerin, stellte sich heraus, dass wir uns an dem ehemaligen eisernen Vorhang als "Klassenfeinde", gegenüberstanden, während wir unseren Wehrdienst ableisten. Als Erklärung für alle aus den alten Bundesländern, in der DDR waren alle Angehörigen der Bundeswehr oder des BGS und Polizei "Klassenfeinde". Ich habe damals nie daran gedacht, mir gegenüber steht jemand, der genauso empfindet wie ich. Dass wir nun also gemeinsam an einem Tisch sitzen zeigt doch nur wie das Leben die Zeit einholt. Es war ein schöner Abend, der leider auch sein Ende hat. Das Ende kam gegen Mitternacht. Noch etwa eine Stunde Fahrt zurück nach Soltau.
Am nächsten Morgen war ich wieder um neun Uhr beim Frühstück erschienen. Es ist warm geworden. So zog ich ein leichtes buntes Sommerkleid an. Heute wollte ich mir nicht viel vornehmen. Aber etwas frische Luft nachdem langen Abend würde mir gut tun. nicht weit von Soltau liegt Bergen-Belsen mit seinem ehemaligen Konzentrationslager. Am Vormittag ist es noch recht angenehm mit den Temperaturen. So laufe ich zunächst über das Gelände des Lagers. So erreiche ich die Gedenkstätte, an der am Freitag, als vor zwei Tagen, die englische Königin einen Kranz niedergelegt hat. Bevor ich die Gedenkstätte verlasse besichtige ich noch die Ausstellung über das KZ Bergen-Belsen. An Hand von Videodokumenten wird über das Schicksal der Gefangenen berichtet. Aber auch über die Täter ist einiges zu erfahren. So ist mir eine Frau im Gedächtnis hängen geblieben, die schon als Teenager sich für eine Karriere als Aufseherin entschieden hat. Und durch ihr brutales, ich würde heute sagen unweibliches Verhalten, hat sie nach Kriegsende ihr Urteil, Todesstrafe im Alter von fünfundzwanzig Jahren, entgegennehmen müssen. Nach dem Besuch der Ausstellung fuhr ich zurück nach Soltau. Es war verkaufsoffener Sonntag. Dazu spielten auf verscheiden großen und kleinen Bühnen einzelne Musiker oder Gruppen auf. Nur mir war nach dem Besuch von Bergen-Belsen nicht nach schoppen. Auch war ich nach dem Tag in Hamburg vielleicht noch etwas abgespannt. Ich entschloss mich die Therme zu besuchen. Im Hotel schnell die Badesachen eingepackt uns los. In der Therme befindet sich ein kleines Gradierwerk. Es sind da herum Liegen aufgestellt. Es war so schön entspannend, dass ich hier für eine Stunde eingeschlafen bin. Am Abend war ich dann beim Italiener essen.


Ich hoffe Ihr kommt gut über die heißen Tage,

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
lilijana
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 11 im Thema

Beitrag von lilijana »

Hallo,

danke für den schönen Reisebericht (flo) .

Viele liebe Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
ChristinaF
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Re: Mein Urlaub in Soltau

Post 12 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Da wünsche ich dir für den nächsten Frauenurlaub alles gute. Und danke für den klasse Bericht. (he)
LG
Chrissie
Magdalena
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Re: Mein Urlaub in Soltau

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Beitrag von Magdalena »

Hallo,

danke Chrissie, aber bis zum nächsten Frauenurlaub dauert es noch ein bisschen. Darum hier weiters aus meinem Urlaub in Soltau.

Eigentlich hatte ich vor an diesem Montag nach Celle zu fahren. Ich informierte mich über Celle über mein Smartphone. Das dortige Schloss aber hat am Montag geschlossen. Wie jetzt fast jeden Morgen schaute ich an der Rezeption vorbei. Ein kurzes "Guten Morgen Frau"¦ was haben sie heute geplant!", und schon erhielt ich mach guten Tipp. So auch heute. Eine der Damen des Hotels stammt aus dem Raum Hannover. Sie meinte einmal das Steinhuder Meer unweit von Hannover oder die Herrenhäuser Gärten zu besuchen. Das es wieder ein sonniger und heißer Tag werden sollte, wählte ich das Steinhuder Meer. So kam auch wieder das neue blaue Sommerkleid mir weißen Punkten zum Einsatz. Dazu trug ich die hellen Sandaletten. Dank meines Navigationsgerätes war ich nach einer Stunde Fahrtzeit durch entlegene Dörfer in Steinhude, dem einzigen Ort am dem gleichnamigen Meer, angekommen. Am Parkplatz war mein Problem das nötige Kleingeld für den Parkautomaten. Geldscheine nahm er nicht. Viele der kleinen Geschäft im Umfeld waren noch geschlossen. Zumindest in der Touristinformation fand ich nette höfliche Damen, neben dem Kleingeld erhielt ich auch Informationen über den See und wie Frau zur Insel Wilhelmstein kommt. Schnell erledigte ich das Lösen des Parktickets. Ein kurzer Weg und ich befand mich am Hafen. Von hier legen Ausflugsschiffe zu einer Rundfahrt ab. Ich wählte aber die Überfahrt zur Insel Wilhelmstein. Die Überfahrt erfolgt mit Segelbooten, welche aber von einem Außenbordmotor angetrieben werden. Die Boote sind nicht besonders groß. Wir waren neun Fahrgäste, die sich getrennt durch das eingeholte Segel gegenüber saßen. Noch waren alle recht schweigsam und genossen die Ruhe in der Natur. Ein Haubentaucher zog im Hafen seine Runde. Auf der Überfahrt erhielten wir von unserm Kapitän Informationen über das Steinhuder Meer, welches auch vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum bietet und so unter Naturschutz steht. Die Besichtigung der Insel ist in gut einer Stunde erledigt. Die Insel ist nicht groß, in deren Mitte eine kleines Festungsgebäude besichtigt werden kann. Den Chip für die Drehtür bekommt Frau oder auch Mann in einzigen Laden der Insel. Welcher vor allen Postkarten und Informationsschriften verkauft. Nach dem ich alles besichtigt habe und dem Genuss eines Eiskaffes fahre ich wieder mit den gleichen Kapitän zurück nach Steinhude. Im Boot war wieder ein Ehepaar, dass mir schon auf der Hinfahrt gegenüber saß. Zwischen uns entwickelte sich ein kurze Unterhaltung. Das Ehepaar stammte aus Münster und verbrachte seinen Urlaub am Steinhuder Meer. Dabei sprach ich mehr mit der Frau als wie mir deren Mann. so verging die kurze Überfahrt zu schnell. Und ehe wir ausstiegen verabschiedeten wir uns und wünschten uns gegenseitig noch einen schönen Urlaub. Jetzt bummelte ich durch den Ort. So fand ich auch eine Räucherei, die frisch geräucherten Fisch anbot. Nur bei der Wärme des Tages hatte ich darauf keinen Appetit. Und mitnehmen und den Rest des Tage umhertragen wollte ich den Fisch auch nicht. So gelangte ich zum Insektenmuseum Steinhude. Es arbeitet mit der Schmetterlingsfarm in Trassenheide auf Usedom zusammen. Sind ein Verbund, zu dem auf Usedom noch ein Bügeleisenmuseum und eine Mineralienausstellung gehört. die letzteren besuchte ich vor eineinhalb Jahren. In dem Insektenmuseum kann Frau die Umwandlung von der Raupe zum schönen Schmetterling in der Puppenstube verfolgen. Einziger Nachteil, in dem Schmetterlingshaus herrscht ein hohe Luftfeuchte und Temperatur. Schnell kann das Make-up darunter leiden. So ging ich zurück zur Uferpromenade und genoss den sonnigen Tag auf einer der vielen Bänke am Meer. Was nicht ohne Folgen blieb. Durch den stets anwesenden kühlenden Wind merkte ich nicht wie ich mir die Haut an den Armen verbrannte. Erst später, als ich wieder in meinem Hotel ankam, spürte ich ein brennen an meinen Armen. Zum Glück hatte ich pflegende Cremes dabei. So war nach einigen Tagen der Sonnenbrand glimpflich verlaufen. Dennoch wählte ich an den folgenden Tagen die langärmlige Seidenbluse, welche ich mir in Lüneburg kaufte. die Bluse ist leicht und dünn, hält aber die direkte Sonneneistrahlung etwas ab. ))):s

Den Ausflug nach Celle unternahm ich am folgenden Tag. Dazu wählte ich zu der schon genannten Bluse einen hellen Sommerrock und passende Pumps. Meinem Auto konnte ich in einem Parkhaus ein schattiges Plätzchen bieten. Gleich nebenan ist der Schlosspark mit einem Wassergraben. Entlang des Wassergrabens tummelten sich verschiedene Arten von Enten und Gänsen. Unter schattenspendenden Bäumen gelangte ich zum Eingang des Schlosses. Über mehrere Etagen zeigt die Ausstellung die Geschichte des Adelgeschlechtes der Welfen. Unter anderem stellten sie einige Könige Englands. So ist es nicht verwunderlich auch Orden aus England vorzufinden, wie den bekannten Hosenbandorden. Zu den einzelnen Räumen gelangt Frau oder Mann über das Treppenhaus, von denen wechselseitig die Türen zu den Räumen abgehen. In der obersten Etage öffne ich dann versehentlich die Tür zu den Büros der Intendanz des Schlosstheaters. Sofort bemerke ich meinen Irrtum und verlasse die Büros. Als ich dann auf den Aufzug warte der mich wieder nach unten führt, kommt eine junge Frau aus den von mir versehentlich betreten Räumen. Gemeinsam nutzen wir den Aufzug. wobei ich noch einiges über die Spielstätte erfahre. Leider sind die Proben noch nicht abgeschlossen. und die Aufführungen starten mit dem Ende meines Urlaubs. Gleich von Schloss gegenüber komme ich in das Stadtcentrum von Celle. Alte Fachwerkbauten strahlen im neuen alten Glanz. Zum Bummeln laden Geschäfte und Gaststätten ein. Ich gönne mir einen Eisbecher und einen Cappuccino. Bei einem Abstecher in der Stadtkirche, die innen prunkvoll ausgestattet ist. Was von außen nicht zu erwarten war. Eine freundlich Dame ist bereit mir meine Fragen zu beantworten. Sie reicht mir noch einige Informationsflayer in die Hand, bevor ich mich bedanke und verabschiede. Im Gegensatz zum Schloss zeigt die Ausstellung im Bomann-Museum Celle, dem Museum für Kulturgeschichte, das Leben der einfachen Leute. Also vom Leben der Heidebauern und auch einst hier ansässige Unternehmen, die einigen Wohlstand in die Region brachten. Aber auch zeitgenössische Kunst ist hier untergebracht, wie Arbeiten von Otto Piene.

Viele Grüße Magdalena )))(:
Lebe jeden Tag.
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