Für die Klassikfreunde - # 33
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Parla Walzer" von Luigi Arditi
Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; " 1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.
Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.
Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.
Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.
Es singt Rita Streich.
LG
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Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; " 1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.
Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.
Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.
Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.
Es singt Rita Streich.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Oboenkonzert c-Moll" von Alessandro Marcello
Alessandro Ignazio Marcello (* 1. Februar 1673 in Venedig; " 19. Juni 1747 ebenda) war ein italienischer Dichter, Komponist und Philosoph. Heute ist er wie sein Bruder Benedetto Marcello hauptsächlich als Komponist des Barock bekannt.
Es spielt das Orquesta Filarmónica de Jalisco. Solist ist Domingo Damián Espinoza.
LG
Jalana
Alessandro Ignazio Marcello (* 1. Februar 1673 in Venedig; " 19. Juni 1747 ebenda) war ein italienischer Dichter, Komponist und Philosoph. Heute ist er wie sein Bruder Benedetto Marcello hauptsächlich als Komponist des Barock bekannt.
Es spielt das Orquesta Filarmónica de Jalisco. Solist ist Domingo Damián Espinoza.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Loreley" von Clara Schumann
Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Die Lore-Ley bzw. Lied von der Loreley ist ein Gedicht Heinrich Heines von 1824, das die Loreleysage zum Thema hat. Clara Schumanns Komposition entstand 1843.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.
Es singt Diana Damrau.
LG
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Clara Josephine Schumann (* 13. September 1819 in Leipzig; " 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main; geborene Wieck) war eine deutsche Pianistin und Komponistin und ab 1840 die Ehefrau Robert Schumanns.
Die Lore-Ley bzw. Lied von der Loreley ist ein Gedicht Heinrich Heines von 1824, das die Loreleysage zum Thema hat. Clara Schumanns Komposition entstand 1843.
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Caprice no.5" von Nicolò Paganini
Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; " 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.
Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.
Capriccio (aus dem Italienischen, Mz. Capriccios; Capricci; entsprechend französisch caprice, daraus deutsch Caprice, Kaprice, Kaprize, Mz. Capricen, Kapricen, Kaprizen) bezeichnet Formen der Musik, der Malerei und der Literatur.
Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach. Laut Werner Hofmann stammen viele Freiheiten, die sich die moderne Kunst nimmt, "aus dem Zeichen- und Rezeptionsangebot des Capriccio".
An der Violine: Alexander Markov
LG
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Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; " 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.
Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.
Capriccio (aus dem Italienischen, Mz. Capriccios; Capricci; entsprechend französisch caprice, daraus deutsch Caprice, Kaprice, Kaprize, Mz. Capricen, Kapricen, Kaprizen) bezeichnet Formen der Musik, der Malerei und der Literatur.
Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach. Laut Werner Hofmann stammen viele Freiheiten, die sich die moderne Kunst nimmt, "aus dem Zeichen- und Rezeptionsangebot des Capriccio".
An der Violine: Alexander Markov
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Re: Für die Klassikfreunde
"Ah que j'aime les militaires" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
Es singt Dame Felicity Lott.
LG
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Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
Es singt Dame Felicity Lott.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: 3SAT setzt den Festivalsommer fort
Sonnabend 8.8.2015 ab 20:15 Uhr Tristan und Isolde - Oper von Richard Wagner
Grüner Hügel, Bayreuth, August 2015
Darsteller:
Tristan Stephen Gould (Tenor)
Marke Georg Zeppenfeld (Bass)
Isolde Evelyn Herlitzius (Sopran)
Kurwenal Iain Paterson (Bariton)
Melot Raimund Nolte (Tenor)
Brangäne Christa Mayer (Sopran)
Ein Hirt Tansel Akzeybek (Tenor)
Ein Steuermann Kay Stiefermann (Bariton)
Junger Seemann Tansel Akzeybek (Tenor) u.a.
Chor: Festspielchor
Orchester: Festspielorchester
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Zum Auftakt der Bayreuther Festspiele inszeniert Festspielchefin Katharina Wagner "Tristan und Isolde". Der Wagner-Preis-Träger Christian Thielemann dirigiert das Festspielorchester.
Was die Urenkelin Richard Wagners mit dieser epochalen Oper auf dem grünen Hügel vor hat, macht neugierig: Sie lässt Anja Kampe und Stephen Gould die Hauptrollen in einer sadistischen Versuchsanordnung spielen.
Es ist das Schicksal von Tristan, einem Ritter aus Cornwall, und Isolde, einer irischen Prinzessin, über die die Liebe hereinbricht - eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Isolde ist König Marke aus Cornwall versprochen, und Tristan ist dessen Neffe und treuester Gefolgsmann. Die Tragödie spielt im Dunkel der britannisch-keltischen Sagen- und Geschichtswelt des Hochmittelalters vor dem Hintergrund des Kampfes der beiden Königshäuser Cornwall und Irland.
"Leben und Tod, die ganze Bedeutung und Existenz der äußeren Welt hängt hier allein von der inneren Seelenbewegung ab", sagte Richard Wagner über sein Musikdrama. Mit der Ausweglosigkeit einer leidenschaftlichen Liebe kannte sich der Komponist selbst aus: Als er "Tristan und Isolde" schrieb, hatte er sich haltlos in Mathilde Wesendonck verliebt, ausgerechnet die Gattin von Wagners Gönner Otto Wesendonck. Die unmögliche Liebe von Tristan und Isolde - das waren Richard und Mathilde, der betrogene König Marke der deutsche Fabrikant. Das Werk, das heute als Wegbereiter der Neuen Musik gilt, hatte keinen leichten Start: Die Uraufführung sollte 1863 in Wien stattfinden, doch nach 77 Proben wurde sie abgesagt: Die Oper galt aus unaufführbar. Erst 1865 wurde sie am Münchner Hof- und Nationaltheater erstmals gezeigt.
Durch den Opernabend, den 3sat im Rahmen des Festivalsommers zeigt, führt Moderatorin Anna Greiter von BR Klassik des Bayerischen Rundfunks zusammen mit dem ausgewiesenen Opern-Experten Stephan Mösch, seit 1994 Redakteur bei der "Opernwelt" und Autor im Feuilleton der "FAZ"
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Sonnabend 8.8.2015 ab 20:15 Uhr Tristan und Isolde - Oper von Richard Wagner
Grüner Hügel, Bayreuth, August 2015
Darsteller:
Tristan Stephen Gould (Tenor)
Marke Georg Zeppenfeld (Bass)
Isolde Evelyn Herlitzius (Sopran)
Kurwenal Iain Paterson (Bariton)
Melot Raimund Nolte (Tenor)
Brangäne Christa Mayer (Sopran)
Ein Hirt Tansel Akzeybek (Tenor)
Ein Steuermann Kay Stiefermann (Bariton)
Junger Seemann Tansel Akzeybek (Tenor) u.a.
Chor: Festspielchor
Orchester: Festspielorchester
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Zum Auftakt der Bayreuther Festspiele inszeniert Festspielchefin Katharina Wagner "Tristan und Isolde". Der Wagner-Preis-Träger Christian Thielemann dirigiert das Festspielorchester.
Was die Urenkelin Richard Wagners mit dieser epochalen Oper auf dem grünen Hügel vor hat, macht neugierig: Sie lässt Anja Kampe und Stephen Gould die Hauptrollen in einer sadistischen Versuchsanordnung spielen.
Es ist das Schicksal von Tristan, einem Ritter aus Cornwall, und Isolde, einer irischen Prinzessin, über die die Liebe hereinbricht - eine Liebe, die nicht sein darf. Denn Isolde ist König Marke aus Cornwall versprochen, und Tristan ist dessen Neffe und treuester Gefolgsmann. Die Tragödie spielt im Dunkel der britannisch-keltischen Sagen- und Geschichtswelt des Hochmittelalters vor dem Hintergrund des Kampfes der beiden Königshäuser Cornwall und Irland.
"Leben und Tod, die ganze Bedeutung und Existenz der äußeren Welt hängt hier allein von der inneren Seelenbewegung ab", sagte Richard Wagner über sein Musikdrama. Mit der Ausweglosigkeit einer leidenschaftlichen Liebe kannte sich der Komponist selbst aus: Als er "Tristan und Isolde" schrieb, hatte er sich haltlos in Mathilde Wesendonck verliebt, ausgerechnet die Gattin von Wagners Gönner Otto Wesendonck. Die unmögliche Liebe von Tristan und Isolde - das waren Richard und Mathilde, der betrogene König Marke der deutsche Fabrikant. Das Werk, das heute als Wegbereiter der Neuen Musik gilt, hatte keinen leichten Start: Die Uraufführung sollte 1863 in Wien stattfinden, doch nach 77 Proben wurde sie abgesagt: Die Oper galt aus unaufführbar. Erst 1865 wurde sie am Münchner Hof- und Nationaltheater erstmals gezeigt.
Durch den Opernabend, den 3sat im Rahmen des Festivalsommers zeigt, führt Moderatorin Anna Greiter von BR Klassik des Bayerischen Rundfunks zusammen mit dem ausgewiesenen Opern-Experten Stephan Mösch, seit 1994 Redakteur bei der "Opernwelt" und Autor im Feuilleton der "FAZ"
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Re: Für die Klassikfreunde
Soderla - dann darf ich auch mal wieder.
Vissi d'arte - Tosca
Tosca ist eine Oper in drei Akten, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom, dem heutigen Teatro dell"™Opera di Roma, unter Dirigent Leopoldo Mugnone statt. Am 21. Oktober 1902 folgte die deutschsprachige Erstaufführung an der Semperoper in Dresden. Bedeutend für die Rezeptionsgeschichte in Deutschland wurde auch die Premiere am Deutschen Opernhaus Berlin unter der Leitung von Ignatz Waghalter am 20. Mai 1920.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tosca
Ich habe hier einmal drei verschiedene Aufführungen herausgesucht.
LG Kerstin
Vissi d'arte - Tosca
Tosca ist eine Oper in drei Akten, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom, dem heutigen Teatro dell"™Opera di Roma, unter Dirigent Leopoldo Mugnone statt. Am 21. Oktober 1902 folgte die deutschsprachige Erstaufführung an der Semperoper in Dresden. Bedeutend für die Rezeptionsgeschichte in Deutschland wurde auch die Premiere am Deutschen Opernhaus Berlin unter der Leitung von Ignatz Waghalter am 20. Mai 1920.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tosca
Ich habe hier einmal drei verschiedene Aufführungen herausgesucht.
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Re: Für die Klassikfreunde
Und noch einmal Tosca - diesmal aber als "Spielfilm".
LG Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
O mio babbino caro ("O mein lieber Papa") ist der Name einer Arie aus Giacomo Puccinis einaktiger Oper Gianni Schicchi. Die Uraufführung der Oper fand 1918 zusammen mit Il tabarro und Suor Angelica als Il trittico (Das Triptychon) in der Metropolitan Opera in New York City statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/O_mio_babbino_caro
Auch hier habe ich wieder verschiedene Aufführungen herausgesucht. Wobei mich die jüngste Interpretin am meisten beiendruckt.
Mirella Freni
Maria Callas
Anna Netrebko
Amira Willighagen
LG Kerstin
https://de.wikipedia.org/wiki/O_mio_babbino_caro
Auch hier habe ich wieder verschiedene Aufführungen herausgesucht. Wobei mich die jüngste Interpretin am meisten beiendruckt.
Mirella Freni
Maria Callas
Anna Netrebko
Amira Willighagen
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Re: Für die Klassikfreunde
La Bohème
.......[labɔˈɛm] ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Bohème
Es singt unteranderem Anna Netrebko und Rolando Villazón.
LG Kerstin
.......[labɔˈɛm] ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Bohème
Es singt unteranderem Anna Netrebko und Rolando Villazón.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ave Maria
Auch wenn wir dies schon hatten, so doch nicht in dieser Aufführung
LG Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
Vier Interpretinen die ich bei8m surfen gefunden habe.
LG Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
Zwei Klavierkonzerte für heute noch
Klaverkoncert A-mol op 16 (1868) Edvard Grieg - Alice Sara Ott - DRSymfoniOrkestret-T. Dausgaard
KHATIA BUNIATISHVILI PLAYS CHOPIN SONATA N-º2 Op 35 LIVE 2013
LG Kerstin
Klaverkoncert A-mol op 16 (1868) Edvard Grieg - Alice Sara Ott - DRSymfoniOrkestret-T. Dausgaard
KHATIA BUNIATISHVILI PLAYS CHOPIN SONATA N-º2 Op 35 LIVE 2013
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Re: Für die Klassikfreunde
"Bacchanal" aus der Oper 'Samson et Dalila' von Camille Saint-Saëns
Samson et Dalila ist eine zwischen 1868 und 1877 entstandene Oper in drei Akten von Camille Saint-Saëns auf ein Libretto von Ferdinand Lemaire. Die Handlung basiert auf dem biblischen Buch der Richter und ist zwischen 1100 und 1000 v. Chr. anzusetzen. Samson et Dalila ist die einzige der 13 Opern von Saint-Saëns, die sich auf der Bühne durchsetzen konnte. Trotz der erfolgreichen Uraufführung in deutscher Sprache unter der Leitung von Eduard Lassen und dem künstlerischen Direktor Franz Liszt im Weimarer Hoftheater im Dezember 1877 dauerte es bis 1890, bevor die Oper in Frankreich aufgeführt wurde. Saint-Saëns bearbeitete das Werk auch noch nach der Uraufführung und fügte ihm weitere Teile hinzu.
Als Ballettversion in der Choreografie von Kenneth von Heidecke ...
... und Eiji Oue dirigiert das Osaka Philarmonic Orchestra in der Instrumentalfassung.
Eiji Oue war von 1998/1999 bis 2008/2009 Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover, deren klassischen Konzerte ich über Jahrzehnte im Abo verfolgen durfte. Er dirigierte grundsätzlich ohne Partitur und bewegte sich immer mit vollem Körpereinsatz ausgesprochen schwungvoll zur jeweiligen Musik auf seinem - wegen geringer Körpergröße - erhöhten Podest das sicherheitshalber ein spezielles Geländer besaß. Manchmal tanzte er fast. Ausgleichssport benötigte er vermutlich nicht.
Hin und wieder spielte er selbst sehr anspruchsvolle Klaviermusik als Zugabe nach einem Klavierkonzert zusammen mit dem Pianisten vierhändig. Den obligatorischen Blumenstrauß nach den Konzerten verteilte er immer mit viel Charme gerecht an die anwesenden Musikerinnen. Naja, das war schon eine sehr spezielle Form von "Blumenstraußfledderei".
Floristinnen haben ihn vermutlich weniger geschätzt als ich.
Ihm zuzuschauen und die wunderbare Musik live zu genießen waren wirklich tolle Erlebnisse. *träum*
https://de.wikipedia.org/wiki/Eiji_%C5%8Cue
Schwärmerische Grüße erlaube ich mir heute einfach einmal
Jalana
Samson et Dalila ist eine zwischen 1868 und 1877 entstandene Oper in drei Akten von Camille Saint-Saëns auf ein Libretto von Ferdinand Lemaire. Die Handlung basiert auf dem biblischen Buch der Richter und ist zwischen 1100 und 1000 v. Chr. anzusetzen. Samson et Dalila ist die einzige der 13 Opern von Saint-Saëns, die sich auf der Bühne durchsetzen konnte. Trotz der erfolgreichen Uraufführung in deutscher Sprache unter der Leitung von Eduard Lassen und dem künstlerischen Direktor Franz Liszt im Weimarer Hoftheater im Dezember 1877 dauerte es bis 1890, bevor die Oper in Frankreich aufgeführt wurde. Saint-Saëns bearbeitete das Werk auch noch nach der Uraufführung und fügte ihm weitere Teile hinzu.
Als Ballettversion in der Choreografie von Kenneth von Heidecke ...
... und Eiji Oue dirigiert das Osaka Philarmonic Orchestra in der Instrumentalfassung.
Eiji Oue war von 1998/1999 bis 2008/2009 Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover, deren klassischen Konzerte ich über Jahrzehnte im Abo verfolgen durfte. Er dirigierte grundsätzlich ohne Partitur und bewegte sich immer mit vollem Körpereinsatz ausgesprochen schwungvoll zur jeweiligen Musik auf seinem - wegen geringer Körpergröße - erhöhten Podest das sicherheitshalber ein spezielles Geländer besaß. Manchmal tanzte er fast. Ausgleichssport benötigte er vermutlich nicht.
Hin und wieder spielte er selbst sehr anspruchsvolle Klaviermusik als Zugabe nach einem Klavierkonzert zusammen mit dem Pianisten vierhändig. Den obligatorischen Blumenstrauß nach den Konzerten verteilte er immer mit viel Charme gerecht an die anwesenden Musikerinnen. Naja, das war schon eine sehr spezielle Form von "Blumenstraußfledderei".
Ihm zuzuschauen und die wunderbare Musik live zu genießen waren wirklich tolle Erlebnisse. *träum*
https://de.wikipedia.org/wiki/Eiji_%C5%8Cue
Schwärmerische Grüße erlaube ich mir heute einfach einmal
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Re: Für die Klassikfreunde
"Schmuckarie" aus der Oper 'Faust' von Charles Gounod
Faust (mit deutschem Titel auch "Margarethe") ist eine Oper in fünf Akten von Charles Gounod. Das Libretto stammt von Jules Barbier und Michel Carré nach Goethes Faust I.
Die Uraufführung fand am 19. März 1859 in Paris (Théâtre Lyrique) statt, die deutsche Erstaufführung am 15. Februar 1861 in Darmstadt. Eine Neufassung durch den Komponisten wurde am 3. März 1869 an der Pariser Oper erstmals aufgeführt.
Es singt Angela Gheorghiu.
Falls Ihr morgen Abend noch nichts vorhabt, dann schaut doch einfach bei 3SAT vorbei: Dort wird ab 20:15 Uhr Wagners "Tristan & Isolde" übertragen.
LG
Jalana
Faust (mit deutschem Titel auch "Margarethe") ist eine Oper in fünf Akten von Charles Gounod. Das Libretto stammt von Jules Barbier und Michel Carré nach Goethes Faust I.
Die Uraufführung fand am 19. März 1859 in Paris (Théâtre Lyrique) statt, die deutsche Erstaufführung am 15. Februar 1861 in Darmstadt. Eine Neufassung durch den Komponisten wurde am 3. März 1869 an der Pariser Oper erstmals aufgeführt.
Es singt Angela Gheorghiu.
Falls Ihr morgen Abend noch nichts vorhabt, dann schaut doch einfach bei 3SAT vorbei: Dort wird ab 20:15 Uhr Wagners "Tristan & Isolde" übertragen.
LG
Jalana
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