Danmark: diskriminationssag.
Danmark: diskriminationssag.

Antworten
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27645
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 217 Mal
Danksagung erhalten: 2507 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Danmark: diskriminationssag.

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Firma bad transkønnet om 'at skrue ned for sin femininitet' - nu får hun erstatning

http://nyhederne.tv2.dk/2015-07-30-firm ... erstatning
Beatrix
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 535
Registriert: Sa 25. Jul 2015, 16:40
Geschlecht: IS.....>...F
Pronomen: sie/ihr
Wohnort (Name): Bullerbü :-)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Danmark: diskriminationssag.

Post 2 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Ich bezweifle, daß hier viele des dänischen mächtig sind (meiner einer auch nicht).
Daher gebe ich jetzt mal meine bereinigte Fassung, des Kauderwelsches der Online-Übersetzer wieder:



Das Gericht in Aarhus hat gerade die Firma Jysk Crew-Service? verurteilt, 30.000 Dollar wegen Diskriminierung zu zahlen, da sie eine Frau entlassen haben, weil sie transsexuell ist.

Das schreibt die Zeitschrift der 3F Gewerkschaft.

Im Jahr 2012, wurde die Arbeitsuchende Frau Michelle von der Arbeitsagentur ausgesandt, um Lagerarbeiten für die Firma Jysk Crew-Service? durchzuführen. Der Arbeitgeber ist nach dem ersten Tag mit der Arbeit zufrieden, aber fragt Michelle, welche als Transfrau lebt, zu ???"drehen Sie ihre Weiblichkeit."??? Tags darauf wurde sie mit der Begründung entlassen, dass sie (die Firma) "nicht jemanden wie sie als Mitarbeiter wollen."

Nun wurde die Zeitarbeitsfirma wegen Diskriminierung zu 30.000 Dollar Schadensersatz verurteilt.

Historisches Urteil
Der Fall wurde vom Rechtsanwalt der 3F, Rune Asmussen (vor Gericht?) gebracht . Er erklärt, dass ein großer Teil des Falls die entscheidende Frage war, ob Michelle durch das Gesetz geschützt wurde, obwohl sie sich nicht einer operativen Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte.

- Das Urteil ist historisch, weil es feststellt, dass Sie beide, Transsexuelle und Transvestiten, von der Richtlinie über Diskriminierung aufgrund des Geschlechts geschützt sind. Das bedeutet, dass Sie sich nicht einer Geschlechtsumwandlung unterzogen haben müssen, um von der Richtlinie geschützt zu werden, erläutert der Rechtsanwalt der 3F, Rune Asmussen.

Dänemark hat damit sein erstes Urteil in einem Fall, der die Trans-Diskriminierung betrifft. Der Präsidenten der LGBT, Søren Laursen, erinnert sich jubelnd.

- Stellvertretend für die LGBT Dänemark, begrüße ich die Entscheidung bei Michelles Fall. Ich war während des gesamten Prozesses beteiligt und habe die Frustration, das Warten, die Unsicherheit und schließlich die Freude über das Urteil erlebt, sagt er in einer Pressemitteilung
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Lina
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4375
Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
Pronomen:
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 190 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Danmark: diskriminationssag.

Post 3 im Thema

Beitrag von Lina »

Na, jah, fast:

Im Jahr 2012, wurde die Arbeitsuchende Frau Michelle von der staatlichen Arbeitsvermittlung ausgesandt, um Lagerarbeiten für die Firma "Jysk Mandskabsservice" durchzuführen. Der Arbeitgeber ist nach dem ersten Tag mit der Arbeit zufrieden, aber bittet Michelle, welche als Transfrau lebt, "ihre Weiblichkeit runter zu drehen". Am folgenden Tag wurde sie mit der Begründung entlassen, dass sie (die Firma) "nicht jemanden wie sie als Mitarbeiter wollen."

Nun wurde die Zeitarbeitsfirma wegen Diskriminierung zu 30.000 DKK Schadenersatz verurteilt.

Historisches Urteil:
Der Fall wurde vom Rechtsanwalt der Gewerkschaft "3F", Rune Asmussen vor Gericht gebracht. Er erklärt, dass die entscheidende Frage in einem großen Teil des Falls war, ob Michelle durch das Gesetz geschützt wurde, obwohl sie sich nicht einer operativen Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte.

- Das Urteil ist historisch, weil es feststellt, dass sowohl Transsexuelle als auch Transvestiten, von der Richtlinie über Diskriminierung aufgrund des Geschlechts geschützt sind. Das bedeutet, dass Sie sich nicht einer Geschlechtsumwandlung unterzogen haben müssen, um von der Richtlinie geschützt zu werden, erläutert der Rechtsanwalt der "3F", Rune Asmussen.

Dänemark hat damit sein erstes Urteil in einem Fall, der die Trans-Diskriminierung betrifft. Der Präsidenten der LGBT, Søren Laursen, erinnert sich jubelnd.

- Stellvertretend für die Organisation "LGBT Dänemark", begrüße ich die Entscheidung bei Michelles Fall. Ich war während des gesamten Prozesses beteiligt und habe die Frustration, das Warten, die Unsicherheit und schließlich die Freude über das Urteil erlebt, sagt er in einer Pressemitteilung.


(Am Interessantesten fand ich, dass aus den 30.000 DKK plötzlich 30.000 Dollar wurden.)
Zuletzt geändert von Lina am Do 30. Jul 2015, 23:19, insgesamt 2-mal geändert.
Anne-Mette
Administratorin
Beiträge: 27645
Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
Geschlecht: W
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Ringsberg
Forum-Galerie: gallery/album/1
Hat sich bedankt: 217 Mal
Danksagung erhalten: 2507 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Danmark: diskriminationssag.

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Hej,

tak (flo)

Venlig hilsen
Anne-Mette
Beatrix
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 535
Registriert: Sa 25. Jul 2015, 16:40
Geschlecht: IS.....>...F
Pronomen: sie/ihr
Wohnort (Name): Bullerbü :-)
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Danmark: diskriminationssag.

Post 5 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Na zumindest war ich ziemlich nah dran.

Vor 30 Jahren konnte ich mal ein bisschen schwedisch, aber dänisch ist da doch etwas anders.
Ich habe mal ein Gespräch zwischen einem Dänen und einem Schweden erlebt, die nach kurzer Zeit, um Missverständnisse zu vermeiden, beide auf Englisch umgeschwenkt sind.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Antworten

Zurück zu „Andere Länder“