11. Outdoorerlebnis am 23.05.15
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Monika
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11. Outdoorerlebnis am 23.05.15

Post 1 im Thema

Beitrag von Monika »

Liebe User,

hier nun mein Erlebnisbericht vom 23.05.15.
Sehr tragisch ist in diesem Zusammenhang folgende Tatsache, dass Irmgard, die uns die letzten beiden Male begleitet hat, gestern am 29.05.15 einen schweren Schlaganfall erlitten hat. Laut Prognose der Ärzte wird sie in Zukunft ein schwerstbehinderter Pflegefall sein. Bedingt dadurch, weil sie erst ca. 6 Std. nach dem Schlaganfall bewußtlos aufgefunden wurde. Petra, die Tochter Irmgards, die uns immer bei den Unternehmungen begleitet hat, ist im Moment verständlicherweise, natürlich in einer schweren Phase.Ich war vorhin bei ihr, um sie seelisch zu unterstützen, und die wichtigsten Dokumente aus der Wohnung Irmgards herauszuholen.
In diesem Zusammenhang muß man meinen Bericht, unter ganz anderen Bedingungen sehen. Dieser Bericht ist Mittwochabend fertig geworden und sollte noch mit den Bildern die Petra gemacht hatte vervollständigt werden. Es ist sicherlich absolut verständlich, das Petra auf Grund der aufgeführten Geschehnisse seelisch nicht in der Lage ist, einige Fotos hochzuladen. Es kommen dann natürlich ebenfalls Erinnerungen hoch, wie Irmgard fröhlich und gesund, in unserer Runde dabei war. Wie in meinem Bericht zu lesen, hatte ich sie (Irmgard) noch angesprochen und ihre Gesundheit zu Recht gelobt. Trotz der Geschehnisse von gestern, oder vielleicht so gar deswegen, möchte ich dieses Outdoorerlebnis so darstellen, wie er am Mittwoch fertig geworden ist.


11. Outdoorerlebnis am 23.05.2015
Die fünf Golden Girls wieder "on Tour"
Das was eigentlich geplant war:

Liebe Freunde der "Miss Monika Reise und Touristik GmbH". Jetzt im Wonnemonat Mai, ist die Gelegenheit besonders günstig, eine etwas weitere Tour als sonst zu veranstalten. Aus diesem Grund hat die mittlerweile zur Berühmtheit gewordene "Miss Monika" zu einem Abstecher in Belgiens Hauptstadt "Brüssel" eingeladen. Auf Grund der zeitaufwendigen Reise müssen wir leider die Einladung von König Philippe (seit dem 21.07.13 König der Belgier) und seiner bezaubernden Gattin "Paola" (bitte nicht verwechseln mit Paola Felix, die ebenso zauberhaft ist) auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. König Philippe stammt aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha und ist der älteste Sohn seines Vorgängers König Albert und dessen Ehefrau Königin Paola.

Bitte jetzt noch nicht aufstehen. Die Belgische Hymne kommt später noch, wenn wir die Grenze passiert haben. Also wieder hinsetzten. Setzen, Platz, willst du wohl Platz nehmen. Entschuldigt bitte, ich spreche gerade mit unserer Hündin Sina, die uns auf dieser Tour wieder begleiten wird. Wo waren wir stehen bzw. sitzen geblieben. Ach ja, beim belgischen Königshaus. Jedenfalls hat Rolf Seelmann-Eggebert, Königlicher Hofberichtbestatter, Verzeihung, Hofberichterstatter der ARD ebenfalls sein Kommen abgesagt. Er weilt zur Zeit im Englischen Königshaus, wo zur Zeit die Geburt von Prinzessin Charlotte, Tochter von William und Kate, bei einem gemütlichen Umtrunk mit einer Tasse Tee und einem Tässchen Wiskey immer noch gefeiert wird. Setzen, Platz, willst du wohl Platz nehmen, die englische Hymne wird heute nicht gespielt. Ich meine natürlich wieder Sina, die neben mir Platz genommen hat. Ob sie blaues Blut ihr Eigen nennt, ist mir gänzlich unbekannt. Nun aber genug mit den königlichen Begebenheiten in Belgien und auf der Insel.

Nun wollen wir aber erstmal, wie jedes mal, wenn wir die verschiedensten Orte besuchen, die Teilnehmer vorstellen, die mich auf dieser Tour begleiten. Den meisten unter euch werden sie sicherlich bekannt vorkommen. Die da wären

Miss Monika (beidseitige Arthrose im Hüftgelenk)
Petra (beidseitige Arthrose in den Kniegelenken)
Sina (Hündin mit Arthrose in den hinteren Beinen)
Hildegard ohne Arthrose, aber manchmal in Narkose, weil sie nicht so oft spricht.
Irmgard (deren Krankheitsverlauf ist mir noch nicht bekannt, kann ich aber bei entsprechender Anfrage eurerseits in Erfahrung bringen).
Diesmal wird es auf unserer Tour eine kleine Änderung geben. Meine langjährige Weggefährtin "Petra" kann ganz passabel Französisch. Wie es zu Hause mit ihrem Mann mit dem "Französischen" klappt, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber auch hier kann ich auf nähere Anfragen sicherlich reagieren, um nähere Einzelheiten in Erfahrung bringen. Na jedenfalls sind ihre Sprachkenntnisse ganz passabel und die reichen wohl aus, um uns sicher durch die Stadt zu bringen, ohne Verhungern zu müssen. Geplant sind mehrere Touren durch die City, in dem wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch nehmen werden. So ist es jedenfalls geplant. Ich weiß aber im Moment noch nicht, ob nicht rein zufällig irgendwelche Lokführer in der U-Bahn im Streik sind. Da auch die Belgier ausreichend Erfahrung im Streiken haben, sehe ich dem ganzen doch gelassen entgegen.

Kommen wir jetzt zum Wetter. Gutes Wetter sorgt bekanntlich immer auch für gute Laune. Deshalb habe ich am Freitagmittag erstmal das Wetteramt für die Region Belgien angerufen. Frage meinerseits am Telefon: Schneit es morgen?, Antwort: Nein geschnitten ist es schon und morgen fällt es herunter. Frustriert legte ich den Telefonhörer wieder auf. Aufheitern konnte mich dann dieser Witz:
Eines Tages fragen die Indianer ihren Häuptling, wie der nächste Winter wird. Er antwortet: "Sehr lang und kalt! Sammelt Holz"! Sie sammelten Holz, der Winter kam und wurde ganz mild. Im nächsten Jahr fragten die Indianer wieder ihren Häuptling wie der Winter wird. Er antwortet: "Sehr lang und sehr kalt. Sammelt Holz!" Die Indianer sammelten Holz und der Winter wurde wieder sehr mild. Im 3. Jahr hatten sie die Nase voll von den falschen Vorhersagen ihres Häuptlings. "Unser Häuptling ist nicht weise genug, wir gehen jetzt zum weißen Mann. Der hat Meteorologen." Gesagt, getan. "Weißer Mann, wie wird der nächste Winter?" Er antwortet: "Sehr lang und sehr kalt!". Skeptisch fragen die Indianer woher er das wisse. Er antwortet: "Ganz einfach, die Indianer sammeln seit zwei Jahren Holz wie die Bekloppten!"

Leider kommt es anders als es noch am frühen Morgen war.

Dieser eigentlich traurige Satz gewann leider heute an Bedeutung. Petra rief mich am 22.05.15 gegen 19 Uhr an, und teilte mir mit, dass sie in einer schlechten körperlichen Verfassung ist. Die Nase läuft, und ihre Stimme war am Telefon kaum zu erkennen. Jedenfalls bat sie darum den Ausflug nach Brüssel, auf einen anderen Monat zu verlegen. Die körperlichen Strapazen (die lange Anreise und das vollgepackte Programm wären im Moment einfach zu viel für sie. (Ich hatte vollstes Verständnis für ihr Anliegen). Sie bat mich dann kurzfristig um einen weniger großen Ausflug mit deutlich weniger großem Programm. Sie möchte aber unbedingt mitfahren, und an den immer wieder großen Erlebnissen teilzuhaben. Nun war also erstmal guter Rat teuer. Ein Alternativprogramm hatte ich ausgerechnet diesmal nicht zur Hand. Das lag an den großen Umbauarbeiten in meiner Wohnung, die mir recht wenig Zeit ließen, sich verstärkt um andere Dinge zu kümmern. Was also tun? Meine anderen Sommertouren, die ich wohlweislich in Erwägung gezogen habe, kamen auf Grund der ebenfalls vorkommenden zeitlichen Inanspruchnahme auch nicht in Betracht. Ergo "googelte" ich mich durch das Internet. Da kam mir schlagartig zu bewusst sein, das unsere beiden Mädels "Irmgard und Hildegard" noch nicht die Stadt Münster in Westfalen mit ihrer herrlichen Altstadt genießen durften. Auch "Sina" war voriges Jahr im Juli nicht dabei, als nur Petra und meine Wenigkeit diesen wundervollen Ort besucht hatten. Ich habe mich dann ausdrücklich mit "Sina" am Telefon unterhalten, um ihr diesen Ort schmackhaft zu machen. Mit der Aussicht auf viele, viele Tauben, der sie so gerne hinterher Jagd, konnte ich dann ihr Vertrauen gewinnen. (Ich muss leider zugeben, dass dieses Gespräch sehr einseitig war. Obwohl Petra den Telefonhörer ganz nah an ihrem Fellbedeckten Ohr hielt, (Sinas Ohr natürlich, und nicht das Ohr Petras, um evtl. Missverständnisse vorzubeugen, Petra hat kein Fell an ihren Ohren). Andererseits ist Sina mittlerweile sehr schwerhörig, Petra weniger, dafür hat sie mehr Arthrose, diesmal meine ich Petra nicht "Sina". Was wollte ich jetzt eigentlich sagen, ich bin jetzt auch schon ganz schön durcheinander. Also, mit der Aussicht auf ganz viele Tauben hat sie mich bestimmt wieder ganz lieb. Aus zuverlässiger Quelle habe ich zudem erfahren, dass ihr Herzenswunsch doch die Stadt Venedig (Markusplatz) mit ihren vielen Tauben sei.
Venedig sehen und Sterben, das wäre ihre ganz große Erfüllung.
Nun kommt ein noch ganz anderes Problem auf euch zu. Das Abspielen der belgischen Hymne fällt also erstmal auch noch aus. Wird aber bestimmt beim nächsten Mal nachgeholt. Hat auch seinen Vorteil. Die Gelenke würden durch das ewige Aufstehen und Hinsetzen beim Abspielen der belgischen Hymne auch noch geschont. Es kommt auch noch hinzu, dass das Abspielen der holländischen Hymne auch noch wegfällt. Auf dem Weg nach Brüssel wären wir ja durch die Niederlande gefahren und dann später auf belgischen Autobahnen.
Nun aber endlich zu dem eigentlichen Tag
Samstag, den 23.05.15, 5 Uhr 45
Der Wecker klingelte, und ich stellte fest, dass ich vergessen hatte, die Kaffeemaschine, am Vorabend vorzubereiten. Mehr noch, die, Kaffeedose war leer. Der Morgen fing ja wieder gut an. Dazu kam noch die Tatsache, dass die Kaffeelöffel fehlten, sie waren in der neuerworbene Geschirrspülmaschine, die ich noch nicht eingeweiht hatte. Sie war voll. An solche Kleinigkeiten gewohnt, begab ich mich erstmal ins Bad. Die Heizung hatte ich mittlerweile seit 10 Tagen ausgeschaltet, so dass die Rasur, nur mit Mühe unfallfrei über die Bühne ging. Die rechte Hand zitterte vor Kälte. 15 Grad Raumtemperatur. Ich ging dann ins Wohnzimmer, dort war es wärmer. 17 Grad Raumtemperatur.
Einkleidungszeremonie:
Auch hier, kleidungstechnisch, eine Neuerung. Zum ersten Mal wollte ich Outdoor Strapse tragen. Korselett der Marke "Susa" und Stützstrümpfe der ital.Marke "Scudotex 140 Den. Das Anstrapsen der Strümpfe gestaltete sich auf Grund der niedrigen Raumtemperatur als sehr schwierig. Mir zitterten die Finger vor Kälte. Außerdem entschied ich mich für ein Shirt mit kurzem Arm, welches ich dann jetzt schon aus Zeitgründen anzog. (Scheint ein Lieblingswort von mir zu sein). Die restlichen Kleidungsstücke verschwanden im Koffer, deren Inhalt ich bei der bezaubernden Kosmetikerin entnehmen wollte. Meine langärmlige Herrenjacke zog ich über das Shirt und verließ die Wohnung um 6 Uhr 50.
Unterwegs viel mir ein, das ich den Fotoapparat zu Hause hab liegen lassen. Also wieder zurück. Des weiteren stellte ich fest, mittlerweile schon vor Hildegards Haustüre, dass meine Geldbörse nicht ausreichend gefüllt war. (Diese Aussetzer habe ich nur in Stresssituationen). Nun gut, Hildegard ins Auto gepackt, und ab zum nächsten Geldautomaten. Zum Glück hatte ich meine Geheimzahl nicht vergessen. Nächste Haltestelle: Petra, samt Sina in einem anderen Stadtteil. Petra schnell in den Kofferraum gepackt, Verzeihung, Sina natürlich, Petra auf der vorderen Bestuhlung des Pkw und los ging es zur Kosmetikerin. Hier muss ich nun bemerken, dass unsere Kosmetikerin ein neues Ladenlokal besaß, welches sich aber noch in der Umbauphase befand. Die Handwerker hatten heute am Samstag Dienstfrei. Vielleicht befanden sie sich auch im Streik. Heutzutage befinden sich ja fast alle im Streik. Lokführer, Kita-Mitarbeiter, Flugpersonal, fast jede Berufsgruppe war betroffen. Nun jedenfalls war ich einigermaßen froh, einen sehr guten Behandlungsstuhl vorzufinden. Kenner meines Outdoorerlebnises vom letzten Mal werden sich daran erinnern, das die Renovierungsmaßnahmen unserer Gesichter in Hildegards Wohnung stattgefunden haben. Auf etwas ungeeigneten Küchenmöbel, aber keine Ikea Möbel, (Ich habe heute noch einen Muskelkater im Genick). Der Vorraum und die Toilette des Kosmetikstudios waren also noch nicht fertig, werden aber bei Fertigstellung garantiert ein behagliches Ambiente sein. Ich nahm als im fertigen Raum Platz und hielt meine Fingernägel der Kosmetikerin entgegen, welche dann anschließend im feurigen Rot erstrahlten. Petra, Hildegard und Sina nahmen solange im (wie bereits schon erwähnt, noch nicht fertiggestellten Vorraum) Platz.
Petra auf einen 10 Liter Eimer mit weißer Innenraumwandfarbe der Firma "Alpina Weiß"
Hildegard stapelte mehrere Dosen Lackfarbe, (Fa. Ist mir nicht mehr bekannt), kann aber auf Anfrage eurerseits in Erfahrung gebracht werden, sowie einige Dosen Vorstrichfarbe der Fa. Hammarit geschickt zu einer passablen Sitzgelegenheit aufeinander. (Woher hat sie nur die Geschicklichkeit beim Aufstellen dieser doch unterschiedlich großen Farbdosen). Petra sagte zu Ihr: Die noch vollen Dosen ganz nach unten stellen, danach die angefangenen Dosen in der Mitte und die mittlerweile leeren Dosen ganz nach oben. Des weiteren bitte versuchen die Dosen nach einem gewissen Farbschema zu sortieren. Die warmen Farbtöne ganz nach oben und die kräftigeren Farbtöne zuunterst. Dabei auch wieder auf die Dosengröße achten. 0,75 l, 1,0 l und 1,5 l. Ein Augenmerk solltest du auch auch evtl. auf ausgebeulte Dosen werfen. Diese bitte vorher aussortieren. Auch die angefangenen Farbdosen auf verspritzt Farbreste kontrollieren. Sonst siehst du nachher aus wie ein Malerlehrling im ersten Ausbildungsjahr.
So waren also während meiner Behandlung beide Damen Aufopferungsvoll damit beschäftigt, sich eine adäquate Sitzgelegenheit zusammen zu stellen. Erinnerte mich irgendwie an einem Jahrmarkt mit einer Wurfbude und der dazugehörigen Dosenpyramide. Auch erinnerte ich mich an die Kindergartenzeit, wo wir dann mit der Zunge zwischen den Lippen gepresst, die Bauklötze zu einem stattlichen Turm aufbauten. Mittlerweile nahm auch die Farbgestaltung im Gesicht konkrete Formen an. Ich hatte ja mittlerweile den Platz gewechselt und saß (pardon) lag auf der Behandlungsliege. Konkrete Formen nahmen auch die Baumaßnahmen der beiden Dosen-und Farbexperten im Nebenraum an. Sina (ohne Baumaßnahmen beschäftigt) versuchte immer wieder zwischen Vorraum und OP-Saal hin und her zu laufen. Das gestaltete sich als etwas schwierig. Zwischen beiden Räumen (Spielzimmer oder auch Bastelraum genannt, Petra und Hildegard waren mittlerweile mit ihrer kreativen Freizeitgestaltung fertig geworden, war eine Treppe mit drei Stufen, welche für die an Arthrose erkrankte Sina eine ohne Hilfe nicht zu erklimmen war. Petra und Hildegard gaben dann Sina abwechselnd Hilfestellung beim Überwinden der Treppen. Wobei beim Aufstehen Hildegards dann regelmäßig der Dosenturmbau erheblich ins Schwanken geriet. Nach einiger Zeit war ich dann auch fertig geworden. Nun kam Hildegard zu ihrer Fingernagelmodellage an die Reihe. Den frei gewordenen Platz Hildegards mied ich wie die Pest. Stattdessen begab ich mich auf die noch nicht fertig gestellte Toilette, um mich nun endgültig wieder zur "Miss Monika" zu verwandeln. Kleidungstechnisch sah das dann so aus. Oberbekleidung:
Schwarzes Shirt mit kleinen rot/weißen Farbgestaltungen und kurzem Arm
Schwarzer Rock (kniebedeckender Länge)
Roter Blazer mit schwarzen Volant-Abschlüssen am langen Arm und am unteren Teil.
Schwarze Pumps mit niedrigem Absatz (4 cm).
Letztendlich: Ohrringe, Armband und Handtasche mit Ersatz-Strümpfen. Homage an mein letztes Erlebnis in Utrecht, wo die fehlende Ersatz-Strumpfhose für Aufregung sorgte.
Mittlerweile nahm nun Petra auf dem Behandlungsstuhl Platz. Den freigewordenen und kreativ zusammen gebauten Farbdosen-Stuhl tristete ein einsames Leben. Hildegard hatte den Farbeimer von Petra in Beschlag genommen. Ihr erinnert euch: 10 Liter Alpina Weiss Wandfarbe. Ausgezeichnet und bewertet mit der Gesamtnote "gut" von der "Stiftung Warentest. Der Aspekt, ihn auch als Sitzgelegenheit zu missbrauchen ist meines Erachtens nicht mit im Test berücksichtigt worden. Ich verließ den Vorraum um draußen auf der Straße erstmal eine Zigarette zu konsumieren. Ich überlegte was für einen Unsinn ich noch während der Wartezeit unternehmen konnte. So raffte ich anschließend die im Vorraum liegenden Werkzeuge (Hammer, Meißel, Kneifzange, Spitzzange) zusammen, legte sie fein säuberlich sortiert nach Größe auf ein Tablett und betrat den Behandlungsraum (einen in der Ecke liegenden nicht mehr ganz weißen Arbeitskittel zog ich vorsorglich noch vorher an), schade das keine roten Flecken auf den "Arztkittel" zu sehen waren, stellte mich neben Petra, die auf dem Behandlungsstuhl lag und sagte zu ihr: Junge Frau, dann wollen wir mal mit der Operation beginnen. Heben sie bitte mal den Kopf, damit wir mit den Hammer die nötige Vollnarkose durchführen können. Ich erntete nur ein Kneifen in meiner Po-Gegend. Sagen konnte sie ja nichts, weil gerade der Lippenstift aufgetragen wurde.
Nach kurzer Zeit waren wir jetzt alle fertig.

Nun fehlte nur noch eine Person. Das war Irmgard. Mit ihren 83 Jahren die Gesündeste von uns allen. Wir fuhren also los, warnten Irmgard tel. von unserem Kommen und trafen, sie schon draußen wartend, vor ihrer Haustüre an. Punkt 9 Uhr 50 setzten wir uns in Bewegung.
Unser erstes Ziel war Burg Vischering im Münsterland. Dieses Ziel hatten wir schon im vorherigen Jahr, wie schon eingangs im Bericht gelesen.
Navi wurde programmiert, Petra stellte den Radiosender ein. EinsLive der Sender für junge Leute, ok, der Sender passte nicht so richtig zu unserem Alter, aber zumindest fühlten wir uns etwas jünger als wir tatsächlich waren. Das Make up tat sein Übriges hinzu. Es machte uns wirklich um einiges attraktiver. So glaubte ich wenigstens. Wir fuhren also guten Mutes endlich los. Kenner meiner Berichte werden jetzt bestimmt sehr traurig sein, dass die Hymnen der jeweiligen bereisten Staaten heute nicht gespielt werden können, da wir uns diesmal nur auf deutschem Hoheitsgebiet aufhalten. Alternativ möchte ich euch ein Liedchen über das Münsterland nicht vorenthalten. Gesungen von den Kiepenkerlen. Ihr könnt selbstverständlich alle mitsingen und mitschunkeln. Mit einem Gläschen Korn aus dem Münsterland klappt das noch besser. Aber bitte nicht während des Autofahrens.

https://www.youtube.com/watch?v=7gpAtJehlDg
Und nun einige Impressionen über Münster, gesungen von Dallo & Hardy.
Sehr schöne Bilder in diesem Lied von dieser sehr schönen Stadt.

https://www.youtube.com/watch?v=mjPHOIFcugk

Mittlerweile befinden wir uns schon im Münsterland auf der A 43. Es gibt hier sehr viele fleißige Menschen. Auch die Polizei ist sehr fleißig damit beschäftigt Portraitfotos zu machen. Und das auf der Autobahn. Ich denke mal, dass man auch von mir eins gemacht hat, welches mir dann auf postalischem Weg freundlicherweise wohl zugeschickt wird. Dies geschah an einer Autobahnbaustelle kurz vor der Abfahrt Lüdinghausen. Das Tempolimit betrug 60 km/h. Ich bin etwas zu schnell hineingerauscht. Ich fuhr noch ca. 70-75 km/h. Die freundlichen Fotografen der Polizei standen am Anfang der Baustelle mit ihren Blitzgeräten am linken Autobahnrand. Das wird mein Budget sicherlich um 25 — 35 € reduzieren. Kurz darauf verließen wir die A 43 in Richtung Lüdinghausen
Burg Vischering. Unser erstes Ziel war erreicht.

Wir setzten uns im Innenhof der phantastischen kleinen Burg an den Tischen des beheimateten Restaurants. Der erste Weg war der zur Toilette. Natürlich die Damentoilette. Nun ging die Strapserei los. Die kleine Kabine bot eine eingeschränkte Platzauswahl. Zuerst Jacke und Rock ausziehen, 10 Strapse öffnen, und dann nach der Niederkunft, Pardon, Hinterlassenschaft, die 10 Strapse wieder unfallfrei befestigen. Und das alles auf 1 m-². Nach diesen gymnastischen Übungen, zurück zum Tisch, wo die von Petra mittlerweile schon längst organisierte Latte Macchiato merklich abgekühlt war.

Anschließend besuchten wir die hauseigene Bäckerei der Burg und deckten uns ausgiebig mit Brot und Rosinenstuten ein. Mittlerweile ist der Stuten beim Verfassen dieser Zeilen schon längst aufgegessen. Dieses nur am Rande.

Nun folgte der nächste Veranstaltungspunkt dieses Tagesausfluges.
Ein Fußmarsch in die Altstadt von Lüdinghausen.

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCdinghausen

Erstaunt stellten wir fest, dass in diesem relativ kleinen Ort die relativ wenigen Ampeln mit den gleichen Farben bestückt waren wie die Hose von Hildegard. Rot, Gelb, Grün. Ob das wohl nur ein Zufall war? Na jedenfalls waren die Farbornamente auf ihrer Hose auf den Besuch des Kosmetikstudios zurückzuführen. Der Eimer Alpina Weiss Innenwandfarbe hinterließ bei Petra keine nennenswerten Spuren. Das lag evtl. auch an dem Resultatergebnis der "Stiftung Warentest". Ich kann also allen Hobbyhandwerkern nur raten, nur die mit mindestens "gut" Bewerteten Produkte zu kaufen. Dies nur nebenbei bemerkt. Ach so, hier ein kleiner Baumarkt Witz:

Kommt ein Österreicher in einem Baumarkt: "Bittschön, I hätt gern an fünfer un an dreiher Bohrer, i wüh a ochter Loch boahn." Antwort des Verkäufers: "Nehmen s doch zwa vierer, na brauchen s net umzuspannen"¦"

Kommen wir wieder zum Stadtrundgang. Wir sind ja schließlich nicht zum Vergnügen hier. In der Auslage eines kleinen Geschäftes waren hunderte von kleinen Enten zu bewundern.

Ich hatte den Eindruck, dass wir uns in Entenhausen anstatt in Lüdinghausen befinden. Vielleicht sollte diese Stadt ursprünglich auch mal Entenhausen heißen. Wer weiß das so genau. Jedenfalls war dieses Städtchen nur der Vorgeschmack von dessen, was uns noch bevorstand. Nun gingen wir zum Parkplatz zurück und verstauten unsere hier in der Burg verstauten Brote auf dem Rücksitz des Pkw. Der Kofferraum war zu riskant für diese Brote. Ein Hund der schon Würstchen und Sardinen isst, wird wohl auch nicht vor leckeren Brotwaren zurückschrecken.

Die noch jetzt anstehenden 40 km bis Münster befuhren wir im gemütlichen Tempo auf kleinen abgelegenen Landstraßen. Wir nahmen uns genügend Zeit, um die wunderschöne Landschaft abseits der Großstadt zu bewundern. Was uns immer wieder auffiel waren die vielen Radfahrer die dieses Land bevölkerten. Man konnte nur sehr Vorsichtig fahren. Und das war auch gut so. Hektik hatten wir zu Hause genug. Sehr viele bewirtschaftete Bauernhöfe mit sehr viel Vieh lagen am Wegesrand. Hildegard sagte: Hier gibt es ja keine lila Kühe. Wir mussten ihr erstmal klar machen, dass es die Lila Kühe nur in der Werbung gibt. Für Menschen wie wir, die in der Großstadt leben, sind so genannte Landtiere etwas ganz besonderes. Auf der linken Seite, liebe Hildegard siehst du ein Pferd, rechte Seite, liebe Hildegard, siehst du ganz viele Schafe und vor uns, liebe Hildegard, siehst du ganz viele Pfingstochsen. Das sind die Autofahrer, die in halsbrecherischem Tempo vor uns herfuhren. Könnte mir ja nicht passieren, oh Verzeihung, denke gerade an die A 43, wo man mich wohl netterweise fotografiert hatte. Das was uns allen auffiel war der penetrante Geruch im Wagen. Nachdem jeder seine Unschuld beteuerte, nichts damit zu tun zu haben, kamen wir zu der Erkenntnis, dass dieser eigenartige Geruch wohl von draußen stammen müsse. Wahrscheinlich wurden die Felder gedüngt. Liebe Landbewohner, berücksichtigt bitte unsere Unkenntnis bezüglich der Fauna und Flora sowie die der vierbeinigen Wesen auf euren Feldern. Wir kennen sowas nur aus dem Duisburger Zoo. Hier haben wir aber auch Delfine, Pinselaffen und auch Bärenstummelaffen ihr aber nicht "Ätsch". Beispiel gefällig:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zoo_Duisburg

Und nun die absolute Attraktion in Duisburg
https://www.youtube.com/watch?v=57E3SH23Cf4

Ich hoffe, dass ihr von den Wasserspritzern der Delfine nicht allzu nass geworden seid.
Zebras haben wir übrigens auch

https://www.youtube.com/watch?v=tlhkXn0jkWs

Ihr werdet alle erkannt haben, dass ich hier die Zebras vom MSV Duisburg meinte, die am 16.5.15 in die zweite Bundesliga aufgestiegen sind. Aber nun zurück ins Münsterland.
Der Pfingstverkehr wird dichter, wir haben Münster erreicht. Nun steuerten wir das Parkhaus an, welches fast direkt am Prinzipalmarkt liegt. Zur Sicherheit fragte ich draußen vor dem Parkhaus zwei nette Polizeibeamte nach dem Weg. Mit unverstellter Stimme. Schauten mich schmunzelt an und gaben mir eine wirklich famose und genaue Wegbeschreibung. Derart Motiviert stürzten wir uns ins Getümmel der Menschenmenge. Und eins muss ich noch sagen nach einem Blick auf den Untergrund. "Kein Kopfsteinpflaster". Sehr wichtig.
Als Reise-und Touristikexperte möchte ich Euch erstmal die Stadt Münster in einem kleinen netten Filmchen näherbringen. Vorgestellt von zwei zauberhaften Mädchen aus Georgien.

https://www.youtube.com/watch?v=1mXRXdZTbso

Hübsch nicht wahr. Und ich meine nicht nur die Stadt.
Wunderschön die Geschäfte die alle überdacht in den Häusern eingebaut wurden. Eine interessante Architektur aus vergangenen Zeiten. Interessant auch die Auslagen der Geschäfte. Vieles für den gehobenen Wohlstand und prallgefüllten Geldbeutel. Hier ein Beispiel gefällig: Schuhe für 400-800 €. Na ja, wer es hat.
Foto
Kleidungsfummel in einem Geschäft, welches ich nie tragen würde. Kleid im Sackleinen (sieht aus wie ein Nachthemd aus dem 19.Jahrhundert) auch für 500 €. erspar ich euch. Enten in der Auslage habe ich nicht gefunden. (Beispiel: Entenhausen, Pardon, Lüdinghausen). Dafür wieder mal ein Geschäft von Wolford. Das ist das Ladenlokal, wo ich letztes Jahr zugeschlagen bzw. eingekauft habe. Nachzulesen in meinem 5. Outdoorerlebnis vom 19.7.15. Sehr gut in Erinnerung blieb mir das phantastisch nette Personal. Aber ich weiß ja jetzt, wo ich günstig meine Wolford Strumpfhosen kaufen kann. Im Outlet Center von Roermond. Auch hier möchte ich die verehrte Leserschaft auf den 20.9.15 hinweisen, wo mich mein 7. Outdoorerlebnis hinführte. Auch dort begeisterte mich das tolerante und liebe Personal. Zurück nach Münster. Als ausgewiesen fachliche Reiseführerin komme ich nicht umhin, euch das Rathaus des westfälischen Friedens vorzustellen. Direkt am Prinzipalmarkt.
Das Historische Rathaus in Münster am Prinzipalmarkt ist neben dem St.Paulus-Dom eines der Wahrzeichen der Stadt. Bekanntheit erlangte es während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster und Osnabrück, der den Dreißigjährigen Krieg in Europa beendete. Bis zu der weitgehenden Zerstörung des ursprünglichen Bauwerkes im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau galt es als einer der bedeutendsten Baudenkmäler sowie einer der schönsten Profanbauten der Gotik.

Weiter geht es zur Lamberti- Kirche. Sankt Lamberti ist der bedeutendste sakrale Bau der westfälischen Spätgotik. Besonders beeindruckend die große Orgel im Ost-West Teil dieser Kirche

Auch sieht man wieder dieses merkwürdige Gebilde von Häuschen seitlich neben den Sitzplätzen. Das ist der Ort der auch in Utrecht zu bewundern war. Hildegard weigerte sich beharrlich diesen Ort zu nähern. Sie hat ja bekanntlich einiges auf dem Kerbholz.
Wieder zurück in die Fußgängerzone. Hier standen mehrere Kutschen die man anmieten konnte. Sollte ich jemals einmal heiraten, werde ich mir dieses Fortbewegungsmittel in Erwägung ziehen.

Nun gab es aber Zeit feste Nahrung zu sich zu nehmen. Kultur macht hungrig, und wir hatten ja seit dem frühen Morgen nichts mehr gegessen. War auch gut so, den die Entkleidungs-und Straps Zeremonie nahm erstens viel Zeit in Anspruch und zweitens waren die Toilettenkabinen für derartige Unternehmungen nicht wirklich gut geeignet. Werde mich mal bei der EU erkundigen, ob irgendwelche Norm Maße bei der Größe von Bedürfnisanstalten vorgeschrieben sind. Desgleichen kritisiere ich die Anzahl der Kleiderharken und die dafür vorgesehene Höhe. Wir sind ja alle unterschiedlich groß. Auch sollten die Farbanstriche der Kabinen einen warmen Pastellton erhalten. Ebenso sollte man die Überlegung anstellen, ob die Toilettenrolle nun einheitlich zweilagig, dreilagig oder evtl. sogar vierlagig vorhanden sein muss. Jeder hat doch nun mal einen anderen Popo der unterschiedlich verwöhnt werden möchte. Über die Breite der Toilettenrolle muss ebenfalls ausgiebig diskutiert werden. Ich fasse noch mal zusammen bevor wir endlich essen können.

1. Vergrößerung der Toilettenkabinen (Bitte ausreichende Norm Maße festlegen).
2. Anzahl der Kleiderharken festlegen (In genügender Anzahl bitte).
3. Höhe der Kleiderharken
4. Farbanstrich der Kabinen (bevorzugt warme pastellfarbene Töne)
5. Toilettenrollen (zwei, drei oder vierlagig)
6. Schalldichte Toilettenräume (!!!!!)
7. Toilettenbürsten für Linkshänder.

Hoffentlich sind unsere EU-Vertreter in Brüssel damit nicht überfordert. Wenn ich das nächste mal dort sein sollte, werde ich dafür plädieren, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzen.
Damit gehen wir jetzt übergangslos zum Essen über.

Wir betraten das Kaufhaus " Galeria Kaufhof". Keine Zeit für evtl. Strumpfkäufe und auch die Dessousabteilung, ließen wir links oder auch rechts liegen, ganz je nachdem von welcher Seite man(n) das auch sieht. Der Magen knurrte. Restaurant in der 3. Etage. Zum Glück gab es Aufzüge. Ein lauschiges Plätzchen in einer Ecke war dann der genau richtige Ort um richtig zuzulangen. Muss ja nicht jeder sehen, was wir so alles auf die Teller packten. An dem Buffet konnte man sich schließlich ausgiebig bedienen. Und das taten wir auch. Ich zahlte mit der Personal- Karte von Irmgard (Sie war früher im Kaufhof beschäftigt gewesen). Der weibliche Vorname auf der Karte war genau richtig für mich. So ersparte ich mir evtl. Nachfragen seitens der Kassiererin. Nur das Geburtsdatum war etwas irritierend. Hätte gerade noch die Aussage von der Kassiererin gefehlt: Sie haben sich verdammt gut gehalten. Meine bunt gemischte Kreditkartensammlung blieb also in meiner Handtasche. Anschließend folgte vor der Heimreise der obligatorische Toilettengang. Nähere Einzelheiten erspare ich euch. Nur so viel, die Toiletten waren geheizt, so dass das Anstrapsen unfallfrei und frostfrei über die Bühne ging.
Nun ging es wieder zum Parkhaus. Gebühren: moderate 5 €. Kann man nicht meckern. Wir verließen die Stadt und führen die ersten 40 km wieder auf Landstraßen und bewunderten die Natur. Hildegard bewunderte wieder die heimische Tierwelt, Petra bewunderte ihre leer gewordene Geldbörse, lag an den vielen Broten die sie in der Burg erstanden hatte. "Wird alles eingefroren", sagte sie. Sina war im Kofferraum wieder eingeschlafen und träumte wohl von vielen Tauben und Enten. Petra schnarchte, neben mir sitzend, vor sich hin. Sie war auch ganz schön groggy von der Erkältung. Irmgard erzählte mir einige Storys aus ihrer Jugendzeit, und meine Wenigkeit achtete auf die Blitzautomaten die von den klammen Kommunen aufgestellt worden sind.

Hildegard setzte ich als erstes zu Hause ab, danach folgte meine Enttarnung in Irmgards Wohnung bei einer gemütlichen Tasse Kaffee. Irmgard war wiederum begeistert über die schönen Erlebnisse des heutigen Tages und fragte mich ob sie beim nächsten Mal wieder dabei sein könnte. Dies konnte ich selbstverständlich bejahen. Sie ist immer in unserer Truppe eine gern gesehene Reisebegleitung. Wieder in Zivil, setzte ich nun auch Petra und Sina zu Hause ab. Ihr Mann war schon vor dem Fernseher eingeschlafen. Ob das wohl an dem Fernsehprogramm lag? Unser Programm heute war mit absoluter Sicherheit viel interissanter.
Dieses war also mein insgesamt 11. Outdoorerlebnis und gleichzeitig unser zweites in diesem Jahr. Viele weitere werden noch folgen. Wahrscheinlich, wenn nichts dazwischen kommt, jeden Monat. Nun beginnt wieder die Vorbereitung für den Monat Juni. Evtl. Brüssel, welches ja heute eigentlich geplant war. Aber lassen wir uns überraschen.
Resümee für Statistiker
Gefahrene km heute: 262, Durchschnittsverbrauch: 7,17 Liter Superbenzin/100 km, Parkgebühren: 5 €, Strumpfhosenkäufe: Keine, Toilettengänge: Bleibt mein Geheimnis.(Aber reichlich).
Ich hoffe, dass euch unsere Tour genauso viel Spaß gemacht hat wie unser eins.

Mit lieben Grüßen
Monika (von der Reise und Touristik GmbH)

PS: Mir ist noch nicht bekannt, ob Hildegard die Farbflecken schon herausbekommen hat. Wenn nicht, rausschneiden. (Löcher in der Hose, damit liegt sie voll im Trend)

Liebe Leser, dieser Bericht war schon fertig, als am Freitagabend die tragischen Ereignise über uns hereinbrachen. Unter dieser Prämisse ist dieser Bericht natürlich in einem ganz anderen Licht zu sehen.

Mit lieben Grüßen

Monika
Kerstin
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Re: 11. Outdoorerlebnis am 23.05.15

Post 2 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Hallo Monika
Monika hat geschrieben:...., dass Irmgard, die uns die letzten beiden Male begleitet hat, gestern am 29.05.15 einen schweren Schlaganfall erlitten hat. Laut Prognose der Ärzte wird sie in Zukunft ein schwerstbehinderter Pflegefall sein. ....
Sch...... Hoffentlich teuschen sich die Ärzte und sie wird wieder. Ich drück jedenfalls beide Daumen.

Asonsten kann ich nur danken für deinen schönen und unterhaltsamen Bericht.

Liebe Grüße auch an Petra
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Monika
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Re: 11. Outdoorerlebnis am 23.05.15

Post 3 im Thema

Beitrag von Monika »

Hallo Kersti,

danke für deine Antwort.
Irmgard geht es zwar etwas besser, wird aber wohl zeitlebens ein Pflegefall bleiben. Petra fährt alle zwei Tage zur Rehaklinik (Entfernung ca. 50 km), mit Bus und Bahn. Also richtig Stress für das Mädel-
Schade ist auch, das wir weitere Outdoorerlebnise auf einen späteren Zeitpunkt verschieben müssen. Aber das wichtigste ist nun mal die Gesundheit.

Mit lieben Grüßen

Monika
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