Phytoöstrogen und Schwindel?
Phytoöstrogen und Schwindel?

Lebensplanung, Standorte
Nicoletta
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Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 1 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Hallo,

seit einiger Zeit leide ich wieder unter immer völlig unvorhersehbar mich befallenden Schwindelattacken, immer aus heiterem Himmel, Drehschwindel nach rechts drehend, der mich in diesem Jahr schon mindestens drei bis vier Mal so heftig erwischt hat, dass ich mich im selben Augenblick auf dem Boden wiederfand, zuletzt heute in den Brennnesseln. Andere Male war es weniger schlimm, hatte nur für bis zu drei Stunden ein schwammiges Gefühl im Kopf, durfte den Kopf nicht bewegen, konnte nicht klar sehen. Die einzige Konstante (heute nicht überprüfbar) war immer ein ziemlich abrupter Wechsel von Tiefdruck zu Hochdruck. Gleichgewichtsorgan hat damit ja zu tun.

Das Problem ist bei mir zuerst 2000 aufgetreten, Diagnose lautete damals auf wahrscheinlich Morbus Menière, jedenfalls unheilbar. In der Fachliteratur habe ich gefunden, dass diese Krankheit nach sieben Jahren "ausbrennen" kann. Tatsächlich war mein erster Anfall im Sommerurlaub 2000 in der Türkei, der letzte im Sommerurlaub 2007 in Peking (beide Male Urlaub, also komme mir keiner mit Stress). Danach hatte ich Ruhe bis zu diesem Jahr.

In diesem Jahr kehrte der Schwindel zurück, neu dabei, dass ich auch etliche Male gestürzt bin, dafür kein Erbrechen mehr wie in früheren Jahren. Die Symptome sind also leicht anders. Nun ist mir die Idee gekommen, ob da ein Zusammenhang mit Phytoöstrogenen bestehen könnte, daher die Frage in die Runde. Im Internet habe ich gefunden, dass bei Östrogenmangel es durchaus zu Schwindel kommen kann, aber da geht es natürlich um genetische Frauen. Ich nehme regelmäßig Phytoöstrogene (Pueraria mirifica), in letzter Zeit ein Pulver 50 : 1 konzentriert, empfohlene maximale Tagesdosis (für Frauen) ist 1 g. Bei der Dosis tut sich bei mir nicht viel, ich habe sukzessive erhöht etwa auf eine Messerspitze, manchmal auch mehr, ein Viertel Teelöffel, also mindestens das Zehnfache. Hinsichtlich des Brustwachstums bin ich ja auch zufrieden, nur frage ich mich jetzt, ob vielleicht der Schwindel auch damit zusammenhängen kann, denn der ist erstmals wieder aufgetreten, nachdem ich diese stark erhöhten Dosen Pueraria mirifica genommen habe. Da hier auch andere mit Phytoöstrogenen experimentieren, frage ich einfach mal in die Runde, ob irgendwer Probleme mit Schwindel bekommen hat. Oder vielleicht auch bei anderen Östrogenen bei Überschreitung der empfohlenen Dosis. Bin auf Eure Antworten gespannt.

Nicoletta
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Anne-Mette
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend liebe Nicoletta,

es ist ein Ratespiel - und ganz abgesehen davon, dass ich persönlich Ratespiele nicht mag (ich gucke auch nie WWM oder die anderen Ratesendungen), halte ich es für angebracht, eine ärztliche Fachkraft aufzusuchen und zu disem Thema zu befragen.
Es kann natürlich sein, dass Du "Mecker" bekommst: "... wie können Sie nur so ein Zeug nehmen!"
Aber das weiß ich nicht.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Nicoletta
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 3 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Liebe Anne-Mette,

Ratespiel? Ich weiß nur, dass hier im Forum viele mit Östrogenen in welcher Form auch immer Erfahrung haben, und nur diese eventuelle Erfahrung interessiert mich. Mit ärztlichen Fachkräften habe ich meine Probleme. Ich säße heute nicht hier, wenn ich auf deren Ratschläge gehört hätte. Ich habe mehr also einmal schlechte, gesundheitsgefährdende Erfahrungen mit Ärzten gemacht, mein Vertrauen dieser Berufsgruppe gegenüber ist ziemlich gering. Es geht also nicht um das "Meckern", dem ich aus dem Wege gehen möchte, ich bin bei dieser Berufsgruppe einfach misstrauisch, weil nach meiner Erfahrung Ärzte zu sehr darauf sehen, wie sie von ihren Patienten profitieren können, wobei das Wohl des Patienten zweitrangig ist. Ich will das nicht verallgemeinern, aber leider habe ich mehrfach entsprechende schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn bei all den Anwendern von Hormonpräparaten hier im Forum niemand je Schwindelprobleme hat, dann möchte ich weitgehend ausschließen, dass da ein Zusammenhang besteht und würde mir keine Gedanken mehr machen wegen einer möglichen zu hohen Dosierung bei mir. Nur darum geht es mir.

Herzliche Grüße,

Nicoletta
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

Hallo
zu Nebenwirkungen gugst du hier:http://www.ehow.de/gefahren-pueraria-mi ... ste_10481/
Und hier findest sehr, wie ich meine alarmierende, Berichte von usern, die es genommen haben
http://forum.gofeminin.de/forum/beaute3 ... erung.html


Lass die Finger davon und lass Dir vom Arzt Gynokadin Gel verschreiben. Alles andere ist russisches Roulette,das von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Herzinfarkt, bis zu Leber- und Brustkrebs reicht.

Und vor allem: Viel bringt nicht viel. Bios brauchen auch bis zu 5 Jahre bis der Busen ausgewachsen ist. Es gibt kein Mittel wo Du quasi über nacht von A auf D kommst.

Also piano mit Rezept und in Gel Form, dann lebst Du länger.

LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
Nicoletta
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Hallo, Chrissie,

danke für die Links, aber das ist mir alles nicht neu. Ich weiß auch, dass ich keine Chancen habe, größere Brüste zu bekommen als meine nächsten weiblichen Verwandten, mit einem ordentlichen B-Körbchen wäre ich daher auch zufrieden. Meine Höherdosierung geht auf die Überlegung zurück, dass das Mittel natürlich für genetische Frauen gedacht ist, und da muss erst eine Schwelle überwunden werden, damit es auch bei genetischen Männern wirken kann. Besser wäre natürlich ein Testosteronblocker, aber wenn im Körper einfach mehr an Östrogen als Testosteron vorhanden ist, sollte das auch helfen. Allerdings finde ich auch in Beschreibungen, dass Kaffee, Tee und Alkohol die Wirkung verhindern. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ärzte neigen ja dazu, in jedem Falle, gleich bei welchen Beschwerden, zunächst einmal gegen Alkohol, Koffein, Rauchen natürlich auch, und Übergewicht zu Felde zu ziehen, also eine Standardwarnung, die nicht unbedingt gerechtfertigt sein muss.

Das ist aber auch gar nicht mein Problem.Ich bin mit dem Mittel zufrieden, nicht nur mit dem erzielten Brustwachstum, auch die anderen positiven Nebenwirkungen kann ich an mir feststellen. Ich empfinde es wirklich als Jugendelixir, und so wird es ja wohl auch in Thailand angesehen und verwendet. Würde es de versprochenen Wirkungen nicht zeigen, hätte das Mittel sich kaum über Jahrhunderte etablieren können. Ich wollte eigentlich nur ganz konkret hören, ob jemand hier im Forum, der Pueraria mirifica nimmt, je Probleme mit Schwindel hatte. Wenn nicht, dann bin ich beruhigt, Schwindel hatte ich ja auch früher schon, es besteht dann wohl kein ursächlicher Zusammenhang. Nur im gegenteiligen Fall würde ich erwägen, meine Dosis zumindest zu verringern

Schönen Abend noch,

Nicoletta
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ClaraCD
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 6 im Thema

Beitrag von ClaraCD »

Hallo Nicoletta,

es erscheint mir sehr wenig wahrscheinlich, dass der Schwindel von den Hormonen kommt. Der Schwindel, den du schilderst, kommt mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit aus dem Innenohr, wahrscheinlich kennst du diese Seite:
http://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankh ... ormen.html
Ob das jetzt wieder der - sich nach mehr als 10 Jahren etwas anders darstellende - Morbus Meniere ist oder eine andere Ursache, das kann dir allenfalls ein Fachmann sagen.
Auf die Gefahr hin, jetzt etwas nicht sehr willkommenes zu sagen: Mittel- und langfristig kommst du um Ärzte nicht herum, es sei denn, du willst mit hoher Wahrscheinlichkeit eine massive Verschlechterung deiner Lebensqualität oder gar ein verfrühtes (und eigentlich völlig überflüssiges) Ableben in Kauf nehmen. Im Übrigen sind >95% des medizinischen Wissens, das du im Netz (nein, irgendwo und überall) findest, Ergebnis ärztlichen Forschens - die Tatsache, dass Dinge durch andere vermittelt werden, ändert nichts an ihrem Ursprung. Damit will ich nicht deine Erfahrungen mit Ärzten in Frage stellen - du hast die Dinge so erlebt, und die eigenen Wahrnehmungen sind immer echte Wahrnehmungen. Deine Empfindungen sind ehrlich.

Und dennoch: wenn du in einer Situation, in der du auf jemanden (nicht nur Ärzte!) angewiesen bist, die Erwartung hast, dass der dich doch sowieso nur belügt, um für sich einen Vorteil zu erreichen, dann kann es nur schwer zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit kommen. Ich habe auch meine Erlebnisse mit Geldschneiderei und Eigennutz bei Ärzten - wenn ich das auf alle übertrüge, dann ginge es mir schlechter. Oft hat man im ersten Kontakt das Gefühl "ach, endlich einmal ein richtig netter und guter..." - man vertraut vollständig, man idealisiert. Dadurch hat man ein "absolut gutes" Bild, welches aber leider nicht der Wirklichkeit entspricht. Alles, was dann nicht zu dem Bild passt, wird als Enttäuschung erlebt. Und wenn man zu sich selbst ehrlich ist, ist das Enttäuschung nicht nur über den Gegenüber, sondern ganz wesentlich auch über sich selbst: "Wie habe ich nur den Fehler machen können, dem so zu vertrauen.".

Es wird einfacher, wenn du den Gegenüber als dir sehr ähnlich und mit den gleichen Fehlern wie du ansiehst - es gibt keine Heiligen, ich bin es nicht, du nicht, und ein Arzt schon gar nicht. Nimm gewisse Kleinigkeiten in Kauf, wenn die große Richtung stimmt. Und habe große Skepsis vor Idealmenschen und Heiligen - diese können dich nur enttäuschen, aber nicht mehr besser werden.

Hoffentlich habe ich dich durch meine etwas skeptischen und kritischen Worte nicht persönlich getroffen - genau das will ich nicht, sondern helfen. Wenn ich das nicht erreiche, dann tut es mir Leid - ehrlich.

Clara
Inga
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 7 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nicoletta,

ich habe dir einiges als PN geschrieben. Hier im Forum so viel:

Ich sehe es mit den Ärzten wie mit Handwerkern und dem Körper wie mit einem Auto. Sie sind leztendelich Fachleute, mit dennen du den Zustand deines Körpers erörtern kannst und Reparaturpläne ausarbeiten kannst. Wie mit dem Auto in der Reparaturwerkstatt gibt es auf bei den Ärzten bessere und schlechtere. Leute, die in der Analyse gut sind und andere, die sich an der verrosteten Blinkleuchte fest beißen. Soviel du evtl. vom Auto wissen magst und selber basteltst, ganz ohne gelegentliche Durchsicht und Reparatur durch fachlich versierte Leute hältst du den Wagen auf die Jahre auch nicht fahrtüchtig. Und für einen guten Erfolg ist es natürlich wichtig, dass du dich als Laie auch selber sachkundig machst, Zweitmeinugen einholst und dich als ein aktiver Teil im Team derer begreifst, die das Auto fahrtüchtig halten. so auch mit Ärzten zusamm en deinen Körper fürs Leben funktionstüchtig hältst.

Liebe Grüße
Inga
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 8 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Chrissie hat geschrieben: Lass die Finger davon und lass Dir vom Arzt Gynokadin Gel verschreiben
Häufige Nebenwirkungen von Gynokadin Gel :
Depression, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Beinkrämpfe, Durchbruchblutung, Schmierblutung, etc ...

... na ich weiss ja nicht, ob ich das haben will ...
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Nicoletta
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 9 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Hallo, Clara,

nein, ich fühle mich getroffen, und Du hast sicher recht. Es ist ja auch nicht so, dass ich nicht zu Ärzten ginge, und ich habe auch gute Erfahrungen, richtig gute allerdings nur bei einem Zahnarzt, der leider früh verstorben ist. Ich gehe auch nicht mit der Erwartung zu Ärzten, dass die mich ohnehin betrügen wollten. Allerdings gehe ich zu ihnen auch nicht wie zu einem Halbgott in Weiß, dem ich die Verantwortung für das Wohl meines Körpers in die Hände lege. Für meinen Körper bin ausschließlich ich selbst verantwortlich, ich hole mir nur fachliche Hilfe, der Helfende muss mich aber überzeugen, ich bin kein Versuchskaninchen. (Solche Menschen gibt es auch, meine Schwester hat sich von ihrem Zahnarzt wirklich zum Versuchskaninchen machen lassen, sehr vieles ausprobiert, und der Arzt hat nicht nur sein ärztliches Honorar kassiert, sondern sicher auch noch Honorar, das er für das Buch bekommen hat, in dem er diese Versuche beschreibt.) Mein negatives Gefühl basiert auf folgenden Erfahrungen:

1) Mit zehn Jahren hatte ich Schmerzen, steifes Gelenk, kam "zur Beobachtung" für ein paar Tage in Düsseldorf in die Klinik, die ich in deutlich schlechterem Zustand erst acht Monate später "auf Urlaub" verlassen konnte. Diagnose: Knochenmarkentzündung oder Knochenhautentzündung. Therapie: Eingipsen und liegen lassen, Mandeln rausnehmen, einen Monat lang täglich Penizillin spritzen. Folge: Das linke Bein ist verkürzt durch die Eingipserei in der Wachstumsphase. Geheilt worden bin ich dann nach der Entlassung durch einen Heilpraktiker innerhalb einiger Wochen unter Verzicht auf sein Honorar, das wir nicht hätten aufbringen können.

2) Vor etwa fünf Jahren hatte ich starke Schmerzen in der Schulter, der Hausarzt, auf den ich große Stücke hielt, weil er ein guter Diagnostiker war, der sich Patienten wirklich ansah und nicht nur auf Laborwerte schielte, überwies mich an die Universitätsklinik. Hier diagnostizierte man einen Bandscheibenvorfall, müsse sofort operiert werden, es sei gerade ein Bett frei, ich solle gleich dableiben und am nächsten Tag operiert werden. Ich weigerte mich, völlig unvorbereitet zu bleiben. Schließlich ließ man mich nach Hause, ich sollte am nächsten Tag wiederkommen. Da gab es dann glücklicherweise einen Arzt, der Zweifel an der Diagnose hatte, mich zum Hausarzt zurückschickte und Physiotherapie empfahl. Die hat mir schnell geholfen.

3) Mein Zahnersatz war noch nicht fertig integriert, als mein Zahnarzt starb. Eine Nachfolgerin in derselben Praxis mokierte sich beim ersten Treffen über den Zahnersatz, der müsse unbedingt sofort neu gemacht werden. Ich weigerte mich, aber etwa ein Jahr später hatte sie für mich die unangenehme Nachricht, dass ich eine vereiterte Wurzel habe (Röntgenbild zeigte sie mir aber nicht), und deshalb müsse die ganze Arbeit neu gemacht werden. Ich habe dann über das Internet einen anderen Zahnarzt in Köln konsultiert, der feststellte, dass der genannte Zahn gesund sei, allerdings fand er einen anderen (zeigte er mir auch auf dem Röntgenbild). Er hat den Kostenvoranschlag der Bonner Ärztin um immerhin 5000 € unterboten und das sehr ordentlich und zu meiner Zufriedenheit erledigt.

4) Letztes Jahr hatte ich einen dick geschwollenen Fuß, konnte nicht gehen, habe mir schließlich im Internet Krücken gekauft und bin so mühsam zu einem Orthopäden gekommen. Dort wurde ich nicht vorgelassen, weil ich keinen Termin hatte. Ich solle zu meinem Hausarzt "gehen", mir eine Überweisung geben lassen, telefonisch einen Termin vereinbaren (ich wies darauf hin, dass ich wegen meiner Hörbehinderung nicht telefonieren kann), und dann dürfe ich kommen. Ich fand dann lieber eine andere Orthopädin, bei der ich per E-Mail einen Termin machen konnte. Sie hatte Verdacht auf Gicht, Laboruntersuchung bestätigte das. Daraufhin bekam ich ein "Standardpräparat" mit einer erschreckend langen Liste möglicher Nebenwirkungen bis hin zum Exitus. Ich habe das Mittel nicht genommen, mein Zustand besserte sich dennoch durch Kräuterumschläge und Kräutertees. Beim nächsten Besuch bei der Ärztin warf sie keinen einzigen Blick mehr auf meinen Fuß, um sich von der Besserung zu überzeugen, sondern urteilte nur nach dem Laborbefund.

Es gäbe weitere Beispiele, aber dies sind vielleicht die markantesten. Schönen Abend noch.

Nicoletta
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 10 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

steffiSH hat geschrieben:
Chrissie hat geschrieben: Lass die Finger davon und lass Dir vom Arzt Gynokadin Gel verschreiben
Häufige Nebenwirkungen von Gynokadin Gel :
Depression, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Beinkrämpfe, Durchbruchblutung, Schmierblutung, etc ...

... na ich weiss ja nicht, ob ich das haben will ...
Die Nebenwirkungen kannst Du bei allen Östrogenen,egal ob phyto oder human oder chemisch, bekommen.

Abgesehen davon steht Haarausfall und Depressionen bei mir nicht im Zettel als Nebenwirkungen sondern Stimmungsschwankungen und depres. Verstimmungen, das ist ein kleiner aber wichtiger Unterschied. Wobei letzteres typisch ist bei Östogenen, egal woher sie stammen.

Und bevor ich Versuchskaninchen für irgendwelche ebay Pillen spiele, wo keiner weis, was drin ist und keine belastbaren Studien über Neben- und Langzeitwirkungen existieren mache ich lieber eine Therapie mit einem zugelassenen Medikament und unter ärztlicher Kontrolle. Ich denke da nur an eine Werbung aus den USA für ein Wundermittel, das angeblich gegen alles hilft und tatsächlich aus Chlorbleiche besteht.

Im übrigen dürften die o.g. Blutungen bei uns nicht auftreten, da wir keine Gebährmutter und Eierstöcke haben. und letztendlich sind Gele generell besser verträglich, da sie nicht erst durch die Leber müssen, wo bis zu 90% abgebaut wird und die Leber auf dauer schädigen kann.

Aber es muss jeder selbst wissen, ob er lieber zugelassene und geteste Medikamnte nimmt oder Selbstversuche mit beliebigen Dosen von irgendwelchen -noch nicht richtig erforschten- Substanzen durchführen möchte.

Im übrigen pflanzlich bedeutet nicht unschädlich. Nimm mal Fingerhut, aber wundere Dich nicht, wenn Dein Herz aufgibt oder diverse Pilzsorten, die schon mal Leberversagen verursachen.

LG Chrissie
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 11 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Chrissie hat geschrieben: Abgesehen davon steht Haarausfall und Depressionen bei mir nicht im Zettel

Im übrigen dürften die o.g. Blutungen bei uns nicht auftreten, da wir keine Gebährmutter und Eierstöcke haben
Ja das ist ja mal ne gut Nachricht!
Kein Haarausfall und keine Bltungen!
Also nix wie los und RIN DAMIT :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 12 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

steffiSH hat geschrieben:
Chrissie hat geschrieben: Abgesehen davon steht Haarausfall und Depressionen bei mir nicht im Zettel

Im übrigen dürften die o.g. Blutungen bei uns nicht auftreten, da wir keine Gebährmutter und Eierstöcke haben
Ja das ist ja mal ne gut Nachricht!
Kein Haarausfall und keine Bltungen!
Also nix wie los und RIN DAMIT :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Hallo Steffi,

ich weis im Monent nicht was Du eigentlich sagen willst. Bist Du generell gegen jede Art der Brustvergrösserung, bist Du nur gegen ärztlich verordnete Hormone und für irgendwelche pflanzlichen Internetpillen, oder willst Du nur provozieren?

Leider sind Deine Äusserungen nicht wirklich durchsichtig und hilfreich.

LG Chrissie
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 13 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusammen,

auf der Seite Pueraria... schreibe ich ja zu meinem persönlichen Experiment mit der Einnahme von PM. dass alles seine Zeit braucht, ist eine bekannte Tatsache was die Hoffnung auf Brustwachstum angeht; Schwindelanfälle haben meiner Erfahrung nach eher etwas mit dem Ohr und seinem Umfeld zu tun - so ist es zumindest bei meiner Frau: Kristalle in der Schnecke; nur durch Klopfen an geeigneter Stelle beizukommen. Das ist wohl eher ein Fall für den HNO-Spezialisten. Aber das sind alles immer persönliche Erfahrungen.

Gruß, Ulrike-Marisa
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 14 im Thema

Beitrag von biene38 »

Chrissie hat geschrieben:
Ich denke da nur an eine Werbung aus den USA für ein Wundermittel, das angeblich gegen alles hilft und tatsächlich aus Chlorbleiche besteht.

LG Chrissie
Hast Du denn damit schon irgendwelche Erfahrungen gemacht mit MMS?
Vermutlich nicht....aber einfach mal etwas daherplappern (ap) oder das nachplappern, was irgendwelche Pharmakonzerne behaupten um ihre Gewinne zu sichern. Nichts hilft gegen alles, aber vielleicht gegen manches.
Was ich selbst gesehen und erlebt habe, kann mir keiner durch irgendwelche Diffamierungskampagnen schlecht reden. Ärzte die ein immer wieder über Monate aufbrechendes stark blutendes/eiterndes Abszess mittels Antibiotikum nicht in den Griff bekommen haben....nach einer Woche war es verschwunden ohne Ärzte.


Wenn ich andererseits dann lese, was hier so an Hormonen eingenommen wird (egal ob unter oder ohne ärztlicher Aufsicht), kommen mir meine Zweifel ob wirklich jeder weiß, worauf er sich da einlässt. Hormonentzug wird schließlich als wirksame Therapie gegen Krebs eingesetzt. Was im Umkehrschluss Hormongabe bewirken kann, muss jeder für sich entscheiden.
Was so mancher seinem Körper antut, nur um einer Illusion etwas näher zu kommen.
Andererseits bekommt eh jeder der Fleisch isst, unkontrolliert und unfreiwillig seine Hormongabe.
An einer Krebstherapie verdient glücklicherweise auch wieder jemand.

Es grüßt Euch eine nachdenkliche Biene, die übrigens fleischlos lebt.
ExuserIn-2022-05-28
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Re: Phytoöstrogen und Schwindel?

Post 15 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

tja Biene, dann viel Spass

Ich kenne nur die offiziellen Hinweise wie z.b.
Hier http://www.t-online.de/lifestyle/gesund ... ment-.html

und hier
http://www.t-online.de/lifestyle/gesund ... imer-.html

Und da willst Du mir allen Ernstes sagen das wäre das Wundermittel gegen alles und alle Ärzte, öffentliche Stellen, etc seien nur von der Pharmaindustrie gekauft?

jaja und Bielefeld gibt es ja gar nicht und die Erde ist eine Scheibe.

Im übrigen: Hormone sind von Natur aus in allen Lebewesen vorhanden, wenn sie so schädlich wären wie Du behauptest, wären wir alle nach der Geburt Tod.

Ich warne hier lediglich vor Selbstversuchen mit ungewissem Ausgang und propagiere eine ärztlich überwachte Therapie mit getesteten und zugelassenen Medikamenten.

Im übrigen mache ich mich immer vorher schlau, bevor ich was nehme ( Risiko-Nutzen-Anslyse) . Das hat mich auch dazu bewogen mir eben nicht Chlorbleiche in den Körper zu schütten und mich zu verätzen. Ich nehme lieber Insulin gegen Diabetes, das hilft garantiert.

Was Deine Wunde anbelangt: Klar Chlorbleiche veräzt die befallenen Stellen und tötet so die Keime in der Wunde. Ãrzte machen so etwas in der Regel mit Höllenstein, das ist im Gegensatz zu MMS aber klinisch geprüft.

Was Deine Hinweise bezüglich Krebs anbelangt:
Du hast keine Ahnung! Bei fortgeschrittenem Protatakrebs - wen eine einfache Reduzierung des Testosteron nicht reicht - wird z.b. ein Östrogenpräparat eingesetzt. Siehe https://www.krebsinformationsdienst.de/ ... erapie.php

Du kannst nicht einfach nur Hormone wegnehmen. Der Körper braucht Hormone zum überleben. Das kann Testosteron oder Östrogen sein, das ist im Prinzip egal.

Im übrigen muss ich sagen: Dein Satz:" Was manch einer tut nur um einer Illusion etwas näher zu kommen" zeugt von Null Respekt gegenüber Transsexuellen und ist in meinen Augen schlicht eine Unverschämtheit.

Aber kipp nur ruhig weiter Chlorbleiche in Dich rein, viel Spass dabei.

LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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