SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender-Lüge
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leina
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo,
ich für meinen Teil habe mich ziemlich aufgeregt über diesen Artikel...
Der Spiegel online Kolumnist Jan Fleischhauer nennt seinen Artikel "Gender-Lüge", baut ihn aber selbst auf einer dreisten Lüge auf:
"Seit Jahren predigt die Gendertheorie, dass die zweigeschlechtliche Ordnung passé und das Geschlecht nur soziale Konstruktion sei."
Schon der erste Satz ist erstunken und erlogen... Die Gendertheorie unterscheidet zwischen sozialem und biologischem Geschlecht!
Fleischhauer - die konservative Stimme des Spiegels - geht es in diesem Artikel anscheinend nur darum seinen Frust über die Gendertheoretiker loszuwerden, die die schöne heile Welt der Konservativen mit ihrem binären Geschlechtersystem in Frage stellen.
Dafür benutzt er skrupellos Transsexuelle am Beispiel von Caitlyn Jenner, die er alle in einen Topf wirft und sie als Beweis für das binäre Geschlechtersystem instrumentalisiert.
Mit der Sache, also der Gendertheorie, mit Transsexualität und Intersexualität, an sich hat er sich scheinbar nicht auseinandergesetzt.
Statt dessen versucht er auch noch Feministen gegen Transsexuelle auszuspielen.
"Nun kommt ein Mann mit falschen Brüsten, künstlich verkleinerter Nase und abgesägtem Kinn, und alle bewundern seinen Mut." Was nach Ansicht meiner Freundin nur belegt, dass Männer sich eben immer noch mehr herausnehmen dürfen als Frauen."
Dass er in Caitlyn Jenner offensichtlich einfach einen umoperierten Mann sieht überrascht mich da nicht mehr wirklich...
Liebe Grüße,
Julia
ich für meinen Teil habe mich ziemlich aufgeregt über diesen Artikel...
Der Spiegel online Kolumnist Jan Fleischhauer nennt seinen Artikel "Gender-Lüge", baut ihn aber selbst auf einer dreisten Lüge auf:
"Seit Jahren predigt die Gendertheorie, dass die zweigeschlechtliche Ordnung passé und das Geschlecht nur soziale Konstruktion sei."
Schon der erste Satz ist erstunken und erlogen... Die Gendertheorie unterscheidet zwischen sozialem und biologischem Geschlecht!
Fleischhauer - die konservative Stimme des Spiegels - geht es in diesem Artikel anscheinend nur darum seinen Frust über die Gendertheoretiker loszuwerden, die die schöne heile Welt der Konservativen mit ihrem binären Geschlechtersystem in Frage stellen.
Dafür benutzt er skrupellos Transsexuelle am Beispiel von Caitlyn Jenner, die er alle in einen Topf wirft und sie als Beweis für das binäre Geschlechtersystem instrumentalisiert.
Mit der Sache, also der Gendertheorie, mit Transsexualität und Intersexualität, an sich hat er sich scheinbar nicht auseinandergesetzt.
Statt dessen versucht er auch noch Feministen gegen Transsexuelle auszuspielen.
"Nun kommt ein Mann mit falschen Brüsten, künstlich verkleinerter Nase und abgesägtem Kinn, und alle bewundern seinen Mut." Was nach Ansicht meiner Freundin nur belegt, dass Männer sich eben immer noch mehr herausnehmen dürfen als Frauen."
Dass er in Caitlyn Jenner offensichtlich einfach einen umoperierten Mann sieht überrascht mich da nicht mehr wirklich...
Liebe Grüße,
Julia
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ab08
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Einzelne Sätze mögen vielleicht stimmen - ABER...
In meinen Augen ist der Artikel eine Zumutung ("Hasspropaganda" gegen Transsexuelle)
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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leina
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Mich ärgert vor allem die Kaltschnäuzigkeit, mit der der Kolumnist mit dem Thema umgeht... Ich habe den Eindruck, er hat sich noch nie wirklich mit der Thematik befasst und nutzt den Transgender Hype, ausgelöst durch Caitlyn Jenner, einfach nur um den Linken, Gendertheoretikern und Feministinnen (für ihn wahrscheinlich alles das gleiche) eins auszuwischen.
Und das, in dem er lügt und Klischees bedient - er behauptet die Gendertheorie wolle die Geschlechter abschaffen. Das ist ungefähr auf pegida Niveau. Vergleichbar mit der Vorstellung, dass jetzt jeder zum Islam zwangskonvertiert würde...
Aber er tut so, als wäre Transsexualität akzeptabel für ihn - jedenfalls wenn man so überzeugend aussieht wie Jenner auf dem Vanity Fair Cover. Dabei benutzt er sie nur um sein konservatives Weltbild zu bestätigen, indem er Transsexuelle als lebenden Beweis dafür darstellt, dass es nur eindeutig Mann oder Frau geben kann.
Was er wirklich von Transsexualität hält kann man (nicht nur) hier ganz gut rauslesen:
"Die öffentlich geäußerte Bewunderung für den medizinisch attestierten Schritt vom Mann zur Frau verdankt sich möglicherweise eher der Angst, politisch auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, als genauem Nachdenken."
Mit anderen Worten: Diese Linken finden das nur gut weil es ihrer politischen Ideologie entspricht, aber wenn sie mal vernünftig nachdenken würden... ja dann?
Und das, in dem er lügt und Klischees bedient - er behauptet die Gendertheorie wolle die Geschlechter abschaffen. Das ist ungefähr auf pegida Niveau. Vergleichbar mit der Vorstellung, dass jetzt jeder zum Islam zwangskonvertiert würde...
Aber er tut so, als wäre Transsexualität akzeptabel für ihn - jedenfalls wenn man so überzeugend aussieht wie Jenner auf dem Vanity Fair Cover. Dabei benutzt er sie nur um sein konservatives Weltbild zu bestätigen, indem er Transsexuelle als lebenden Beweis dafür darstellt, dass es nur eindeutig Mann oder Frau geben kann.
Was er wirklich von Transsexualität hält kann man (nicht nur) hier ganz gut rauslesen:
"Die öffentlich geäußerte Bewunderung für den medizinisch attestierten Schritt vom Mann zur Frau verdankt sich möglicherweise eher der Angst, politisch auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, als genauem Nachdenken."
Mit anderen Worten: Diese Linken finden das nur gut weil es ihrer politischen Ideologie entspricht, aber wenn sie mal vernünftig nachdenken würden... ja dann?
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Anke
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo,
schlimmer geht nimmer, zumindest kaum noch.
Mir ist völlig schleierhaft, wieso eine Zeitung wie der Spiegel einen derartigen Unfug veröffentlicht. Hat da der Redakteur geschlafen, gibt es so etwas bei der Online-Ausgabe nicht mehr oder haben die mittlerweile Birgit Kelle für diese Aufgabe eingestellt.
Liebe Grüße
Anke
schlimmer geht nimmer, zumindest kaum noch.
Mir ist völlig schleierhaft, wieso eine Zeitung wie der Spiegel einen derartigen Unfug veröffentlicht. Hat da der Redakteur geschlafen, gibt es so etwas bei der Online-Ausgabe nicht mehr oder haben die mittlerweile Birgit Kelle für diese Aufgabe eingestellt.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Anne-Mette
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Moin,
manche verwechseln halt Kolumne mit Unfug
Da darf Mann* wohl mal so richtig "die Sau rauslassen". Einige finden das sicherlich sogar noch ganz lusitg.
GRuß
Anne-Mette
*Jan Fleischhauer (der freut sich bestimmt "auf Reisen" über das Echo)
manche verwechseln halt Kolumne mit Unfug
Da darf Mann* wohl mal so richtig "die Sau rauslassen". Einige finden das sicherlich sogar noch ganz lusitg.
GRuß
Anne-Mette
*Jan Fleischhauer (der freut sich bestimmt "auf Reisen" über das Echo)
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Marielle
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo, Guten Abend,
der Herr Fleischhauer ist ja keine ganz neue Erscheinung beim ehemaligen Sturmgeschütz der Demokratie. Neben Lobbyschreiberlingen gibt es da eine Reihe von neokonservativen Maskulinisten, die vermutlich im Wesentlichen dafür bezahlt werden, dass sie ihre Psychotherapieselbstversuche veröffentlichen. Wo er den SPIEGEL, oder mindestens seinen, an Ede v. Schnitzler angelehnten, Blog, sieht, wird m.E. aus Fleischhauers Satz "Heldenhaft" schrieb die "New York Times" stellvertretend für die liberale Presse. " deutlich; jedenfalls wohl nicht im Bereich der liberalen Presse.
Andererseits frage ich mich, was ich wirklich nicht gerne tue (meine Meinung über Fleischhauers schriftliche Absonderungen habe ich hier schonmal eingebracht): Ist der letzte Absatz nur seine Meinung oder nicht auch eine Art rhetorische, kritische, provozierende Frage, die sich an Teile der 'community' richten könnte?
Anke, Andrea und Anne: Versteht mich bitte nicht falsch! Ich sehe durchaus den antiliberalen Anspruch des Beitrags von Fleischhauer und ich bin davon überzeugt, dass er nicht für eine liberale, offene Gesellschaft schreibt. Aber, ganz offen und ehrllich: Ohne den Kontext zu kennen, würde ich den letzten Absatz auch geschrieben haben können. Aus meiner Sicht streut Fleischhauer damit Salz in eine Wunde, die Teile der community selbst offen halten. Diese offene Wunde nutzt Fleischhauer, um seine eigentliche Intention, sein schlichtes Selbst- und Weltbild zu pflegen.
Seid milde mit mir und uns, habt es gut
Marielle
der Herr Fleischhauer ist ja keine ganz neue Erscheinung beim ehemaligen Sturmgeschütz der Demokratie. Neben Lobbyschreiberlingen gibt es da eine Reihe von neokonservativen Maskulinisten, die vermutlich im Wesentlichen dafür bezahlt werden, dass sie ihre Psychotherapieselbstversuche veröffentlichen. Wo er den SPIEGEL, oder mindestens seinen, an Ede v. Schnitzler angelehnten, Blog, sieht, wird m.E. aus Fleischhauers Satz "Heldenhaft" schrieb die "New York Times" stellvertretend für die liberale Presse. " deutlich; jedenfalls wohl nicht im Bereich der liberalen Presse.
Andererseits frage ich mich, was ich wirklich nicht gerne tue (meine Meinung über Fleischhauers schriftliche Absonderungen habe ich hier schonmal eingebracht): Ist der letzte Absatz nur seine Meinung oder nicht auch eine Art rhetorische, kritische, provozierende Frage, die sich an Teile der 'community' richten könnte?
Anke, Andrea und Anne: Versteht mich bitte nicht falsch! Ich sehe durchaus den antiliberalen Anspruch des Beitrags von Fleischhauer und ich bin davon überzeugt, dass er nicht für eine liberale, offene Gesellschaft schreibt. Aber, ganz offen und ehrllich: Ohne den Kontext zu kennen, würde ich den letzten Absatz auch geschrieben haben können. Aus meiner Sicht streut Fleischhauer damit Salz in eine Wunde, die Teile der community selbst offen halten. Diese offene Wunde nutzt Fleischhauer, um seine eigentliche Intention, sein schlichtes Selbst- und Weltbild zu pflegen.
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As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anke
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Liebe Marielle,
dass Du gerade den letzten Satz von Fleischhauer auch geschrieben haben könntest, finde ich schon überraschend. Insbesondere diesen Satz fand ich besonders herabwürdigend und solch einen Satz würde ich nicht schreiben.
Warum? Ich finde, dass mir über die Verortung und Selbstdefinition eines oder einer anderen kein Urteil zusteht. Was andere im Inneren bewegt und aus welchen Motiven gehandelt wird, kann ich kaum beurteilen. Ich erwarte, dass meine eigene Verortung akzeptiert und respektiert wird und da kann ich gar nicht anders, als auf diese Weise mit anderen umzugehen. Auch insbesondere dann, wenn es mir auf den ersten Blick rätselhaft erscheint.
Jetzt hoffe ich mal, dass ich trotz meiner klaren Positionierung ordentlich mit dir umgegangen bin, und dass meine Wertschätzung für dich trotzdem ein wenig sichtbar geworden ist.
Liebe Grüße
Anke
dass Du gerade den letzten Satz von Fleischhauer auch geschrieben haben könntest, finde ich schon überraschend. Insbesondere diesen Satz fand ich besonders herabwürdigend und solch einen Satz würde ich nicht schreiben.
Warum? Ich finde, dass mir über die Verortung und Selbstdefinition eines oder einer anderen kein Urteil zusteht. Was andere im Inneren bewegt und aus welchen Motiven gehandelt wird, kann ich kaum beurteilen. Ich erwarte, dass meine eigene Verortung akzeptiert und respektiert wird und da kann ich gar nicht anders, als auf diese Weise mit anderen umzugehen. Auch insbesondere dann, wenn es mir auf den ersten Blick rätselhaft erscheint.
Jetzt hoffe ich mal, dass ich trotz meiner klaren Positionierung ordentlich mit dir umgegangen bin, und dass meine Wertschätzung für dich trotzdem ein wenig sichtbar geworden ist.
Liebe Grüße
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Marielle
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo Anke, Guten Tag zusammen,
ich fühle mich von dir sehr ordentlich behandelt, mach' dir bitte keine Sorgen. Wahrscheinlich sind wir sogar der gleichen Meinung, fassen den letzten Absatz nur unterschiedlich auf bzw. betrachten ihn aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Der Kern ist, genau wie du es schreibst, dass anderen Menschen "über die Verortung und Selbstdefinition eines oder einer anderen kein Urteil zusteht." Aus meinem Selbsterleben heraus werde ich niemandem eine Verortung als Mann oder Frau absprechen. Dafür habe ich zu lange über mich selbst und meine Position im 'Geschlechterfeld' nachdenken müssen. Ich habe dabei für mich selbst, wie du weisst, eine Position erkannt und akzeptiert, die nicht eindeutig Mann oder Frau ist. Trotzdem bin ich sicher, dass es für mich eine eindeutige und die richtige Position ist. Und ich bin sicher, dass sie sich nicht grundlegend von dem Ergebnis derjenigen unterscheidet, die sich in einer der beiden 'üblichen' Positionen befinden bzw. verorten. Aus dieser 'Mittel-Position' heraus lese ich den Absatz mit einer Art von negativ-ironischem Tonfall. Das hat Fleischhauer natürlich nicht so gemeint, weswegen ich oben schrieb, dass ich es ohne den Kontext so geschrieben haben könnte.
Es gehen, auch und grade in der community, nicht alle so ordentlich wie du mit Menschen wie mir um, die sich nicht als eindeutig männlich oder weiblich einordnen. Man (ich) erlebt zu oft, dass es eine Art Anforderungsprofil gibt, das sinngemäß dem ironisch gelesenen Absatz von Fleischhauer entspricht; ordne dich ordentlich ein oder bekenne ein Freak zu sein, der ein flirrendes Spiel spielt.
Man kann sich durchaus in existentieller Weise die Frage nach dem eigenen Geschlecht stellen und weder Mann noch Frau als die eigene Position erkennen. Darin, dass das nicht Konsens ist, sehe ich die Wunde, in die Fleischhauer (wahrscheinlich ohne sie genau zu kennen) Salz streut. Und manche von 'uns' reichen ihm auch noch den Streuer.
Lieben Dank für deine sensible Antwort, hab es gut
Marielle
ich fühle mich von dir sehr ordentlich behandelt, mach' dir bitte keine Sorgen. Wahrscheinlich sind wir sogar der gleichen Meinung, fassen den letzten Absatz nur unterschiedlich auf bzw. betrachten ihn aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Der Kern ist, genau wie du es schreibst, dass anderen Menschen "über die Verortung und Selbstdefinition eines oder einer anderen kein Urteil zusteht." Aus meinem Selbsterleben heraus werde ich niemandem eine Verortung als Mann oder Frau absprechen. Dafür habe ich zu lange über mich selbst und meine Position im 'Geschlechterfeld' nachdenken müssen. Ich habe dabei für mich selbst, wie du weisst, eine Position erkannt und akzeptiert, die nicht eindeutig Mann oder Frau ist. Trotzdem bin ich sicher, dass es für mich eine eindeutige und die richtige Position ist. Und ich bin sicher, dass sie sich nicht grundlegend von dem Ergebnis derjenigen unterscheidet, die sich in einer der beiden 'üblichen' Positionen befinden bzw. verorten. Aus dieser 'Mittel-Position' heraus lese ich den Absatz mit einer Art von negativ-ironischem Tonfall. Das hat Fleischhauer natürlich nicht so gemeint, weswegen ich oben schrieb, dass ich es ohne den Kontext so geschrieben haben könnte.
Es gehen, auch und grade in der community, nicht alle so ordentlich wie du mit Menschen wie mir um, die sich nicht als eindeutig männlich oder weiblich einordnen. Man (ich) erlebt zu oft, dass es eine Art Anforderungsprofil gibt, das sinngemäß dem ironisch gelesenen Absatz von Fleischhauer entspricht; ordne dich ordentlich ein oder bekenne ein Freak zu sein, der ein flirrendes Spiel spielt.
Man kann sich durchaus in existentieller Weise die Frage nach dem eigenen Geschlecht stellen und weder Mann noch Frau als die eigene Position erkennen. Darin, dass das nicht Konsens ist, sehe ich die Wunde, in die Fleischhauer (wahrscheinlich ohne sie genau zu kennen) Salz streut. Und manche von 'uns' reichen ihm auch noch den Streuer.
Lieben Dank für deine sensible Antwort, hab es gut
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Liebe Kornelia,
mir ist bewusst dass der Artikel eine Kolumne ist, und dass der Kolumnist seine Meinung vertritt. Das ist sein gutes Recht und das akzeptiere ich auch...
Was ich aber nicht akzeptiere, ist wie er seine Meinung begründet und ausführt: Mit falschen Behauptungen und Unterstellungen!
Nach meinem Verständnis fällt gezielte Desinformation nicht unter Meinungs- und Pressefreiheit. Und ich bin enttäuscht, dass Spiegel Online das zulässt.
Absicht oder einfach Unwissenheit? Ich weiß es nicht...
Sicher... die meisten Journalisten haben keine Ahnung von Genderstudies und Transsexualität... Aber wenn sie darüber schreiben möchten, müssen sie sich eben damit auseinandersetzen. Recherche ist schließlich das A und O im Journalismus. Aber anscheinend zu aufwändig.
Aber vielleicht bin ich auch falsch informiert... in dem Fall klärt mich bitte auf.
Ich meine das jetzt nicht böse... Ich kenne auch deinen Hintergrund nicht, Kornelia. Aber woher hast du die Information, dass laut Gender studies die Geschlechter soziale Konstrukte sind?
Zwar war diese These in den 70ern, vertreten durch John Money, populär, aber spätestens mit dem Fall "David Reimer" ist sie widerlegt. (Dass Money nicht davor zurückgeschreckt hat seine Studien zu fälschen und Menschenexperimente zu machen um seine These zu untermauern sei hier nur am Rande erwähnt)
Die moderne Genderforschung hingegen besagt, nach meinen Informationen, etwas ganz anderes...
Sie unterscheidet mindestens zwischen Chromosomalem Geschlecht (Gene), gonadalem Geschlecht (Hormone), genitalem Geschlecht, Identitätsgeschlecht, Erziehungsgeschlecht und Sozialisationsgeschlecht.
Genaue Zahlen habe ich nicht, aber bei deutlich über 90% der Menschen stimmen diese überein, und sie müssen sich nie Gedanken darüber machen.
Transsexuelle hingegen müssen sich spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem ihnen bewusst wird und/oder sie akzeptieren, dass ihr Identitätsgeschlecht dem restlichem Geschlecht widerspricht, damit auseinandersetzen, dass sie nicht zu den glücklichen weit über 90% gehören.
Viele - aber nicht alle - versuchen daraufhin die Seiten zu wechseln, d.h. die restlichen Geschlechtsebenen dem Identitätsgeschlecht anzupassen.
Dass das nie vollständig gelingen kann liegt auf der Hand...
Die Gene kannst du nicht ändern. Hormone hingegen relativ gut und einfach. Genitalien in Grenzen. Erziehungsgeschlecht ab einem gewissen Alter nicht mehr, und die Sozialisation braucht seine Zeit...
Die meisten Transsexuellen betreiben einen enormen Aufwand um sich möglichst perfekt in das "neue" Geschlecht einzupassen, ohne das Ziel je erreichen zu können. Inwieweit dieses Bestreben aus eigenem Antrieb erfolgt oder auf gesellschaftlichem Druck beruht, dem gängigen binären Geschlechtssystem (wieder) zu entsprechen, kann man diskutieren...
Meiner Meinung nach ist es jedoch dieser Druck, der viele Transsexuelle dazu verleitet das soziale Geschlecht zu übertreiben und sich in die gängigen Klischee-Rollenbilder übermäßig einzupassen, in dem Bestreben dadurch ihre Defizite auf den anderen Ebenen des Geschlechts auszugleichen.
Das ist auch der Grund warum viele Feministinnen Transsexuelle skeptisch sehen. Denn das soziale Geschlechtsbild ist nun mal wie der Name schon sagt von den gesellschaftlichen Vorstellungen geprägt... Diese sind aber einem ständigem Wandel unterworfen.
Und genau an dieser Stelle treten Konservative wie Fleischhauer auf den Plan. Es klingt erst einmal paradox, aber wenn man so will ist die ((über-)angepasste) Transsexuelle der ideale - offenbar neu entdeckte - Verbündete für konservative Geschlechterrollenvorstellungen.
Divide et impera - teile und herrsche. Schon die Römer nutzten dieses Prinzip um ihre Interessen durchzusetzen, indem sie ihre Gegner auseinanderdividiert haben.
Sicher wird es einige Transsexuelle geben, die dieses Bündnis dankbar annehmen, wenn sie doch dadurch Akteptanz von unerwarteter Stelle erfahren... Aber Vorsicht, wehe dem, der die Erwartungen nicht erfüllt, bzw. erfüllen kann.
Ich bin der Meinung wir sollten uns aus eigenem Interesse nicht darauf einlassen.
Aber noch einmal zu Fleischhauers Kolumne: Er vertritt seine konservativen Interessen und versucht Transsexuelle dafür zu instrumentalisieren. Das ist durchaus legitim und von der Meinungsfreiheit gedeckt. Schwierig wird es, wenn er Transsexuelle in ein Schema presst, das dem inszenierten Caitlyn Jenner Cover entspricht und auch sonst seine Vorstellung verbreitet, wie eine Transsexuelle zu sein hat. Für mich grenzt das an Diskriminierung und Sexismus.
Was aber gar nicht geht, sind wie gesagt Lügen und Unterstellungen. Im einzelnen:
"Seit Jahren predigt die Gendertheorie, dass die zweigeschlechtliche Ordnung passé und das Geschlecht nur soziale Konstruktion sei."
--> falsch! Richtig wäre, dass das Sozialisationsgeschlecht soziale Konstruktion ist, was aber selbsterklärend ist. Dass das Geschlecht soziale Konstruktion sei hat nie jemand behauptet.
"Dass die Biologie kein Schicksal zu sein habe, ist ein Versprechen, das die Linke immer von den Konservativen unterschieden hat. Natur ist hier nur Natur bis zum Menschen, danach verliert sie ihre Macht. So wie der Mensch nicht allein von seinen Genen bestimmt wird, die ihm die Eltern vererbt haben, so haben auch die unterschiedlichen Hormone keinen dominierenden Einfluss - sagt jedenfalls die Theorie."
--> Was soll das bitte für eine Theorie sein? Wer behauptet denn, dass die Gene oder Hormone keinen Einfluss haben? Transsexualität, Intersexualität und alles dazwischen widersprechen weder der Gendertheorie noch der Biologie.
"Geschlecht ist für Menschen wie sie (Jenner) eine fundamentale Kategorie, da ist man ganz konservativ. Transsexuelle kämen nie auf die Idee, die Geschlechterfrage für verhandelbar zu halten. Ihre Welt ist bipolar: Entweder man ist ein Mann oder eine Frau."
--> Eine Unterstellung. Nicht alle Transsexuellen sehen das so.
Liebe Grüße,
Julia
mir ist bewusst dass der Artikel eine Kolumne ist, und dass der Kolumnist seine Meinung vertritt. Das ist sein gutes Recht und das akzeptiere ich auch...
Was ich aber nicht akzeptiere, ist wie er seine Meinung begründet und ausführt: Mit falschen Behauptungen und Unterstellungen!
Nach meinem Verständnis fällt gezielte Desinformation nicht unter Meinungs- und Pressefreiheit. Und ich bin enttäuscht, dass Spiegel Online das zulässt.
Absicht oder einfach Unwissenheit? Ich weiß es nicht...
Sicher... die meisten Journalisten haben keine Ahnung von Genderstudies und Transsexualität... Aber wenn sie darüber schreiben möchten, müssen sie sich eben damit auseinandersetzen. Recherche ist schließlich das A und O im Journalismus. Aber anscheinend zu aufwändig.
Aber vielleicht bin ich auch falsch informiert... in dem Fall klärt mich bitte auf.
Ich meine das jetzt nicht böse... Ich kenne auch deinen Hintergrund nicht, Kornelia. Aber woher hast du die Information, dass laut Gender studies die Geschlechter soziale Konstrukte sind?
Zwar war diese These in den 70ern, vertreten durch John Money, populär, aber spätestens mit dem Fall "David Reimer" ist sie widerlegt. (Dass Money nicht davor zurückgeschreckt hat seine Studien zu fälschen und Menschenexperimente zu machen um seine These zu untermauern sei hier nur am Rande erwähnt)
Die moderne Genderforschung hingegen besagt, nach meinen Informationen, etwas ganz anderes...
Sie unterscheidet mindestens zwischen Chromosomalem Geschlecht (Gene), gonadalem Geschlecht (Hormone), genitalem Geschlecht, Identitätsgeschlecht, Erziehungsgeschlecht und Sozialisationsgeschlecht.
Genaue Zahlen habe ich nicht, aber bei deutlich über 90% der Menschen stimmen diese überein, und sie müssen sich nie Gedanken darüber machen.
Transsexuelle hingegen müssen sich spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem ihnen bewusst wird und/oder sie akzeptieren, dass ihr Identitätsgeschlecht dem restlichem Geschlecht widerspricht, damit auseinandersetzen, dass sie nicht zu den glücklichen weit über 90% gehören.
Viele - aber nicht alle - versuchen daraufhin die Seiten zu wechseln, d.h. die restlichen Geschlechtsebenen dem Identitätsgeschlecht anzupassen.
Dass das nie vollständig gelingen kann liegt auf der Hand...
Die Gene kannst du nicht ändern. Hormone hingegen relativ gut und einfach. Genitalien in Grenzen. Erziehungsgeschlecht ab einem gewissen Alter nicht mehr, und die Sozialisation braucht seine Zeit...
Die meisten Transsexuellen betreiben einen enormen Aufwand um sich möglichst perfekt in das "neue" Geschlecht einzupassen, ohne das Ziel je erreichen zu können. Inwieweit dieses Bestreben aus eigenem Antrieb erfolgt oder auf gesellschaftlichem Druck beruht, dem gängigen binären Geschlechtssystem (wieder) zu entsprechen, kann man diskutieren...
Meiner Meinung nach ist es jedoch dieser Druck, der viele Transsexuelle dazu verleitet das soziale Geschlecht zu übertreiben und sich in die gängigen Klischee-Rollenbilder übermäßig einzupassen, in dem Bestreben dadurch ihre Defizite auf den anderen Ebenen des Geschlechts auszugleichen.
Das ist auch der Grund warum viele Feministinnen Transsexuelle skeptisch sehen. Denn das soziale Geschlechtsbild ist nun mal wie der Name schon sagt von den gesellschaftlichen Vorstellungen geprägt... Diese sind aber einem ständigem Wandel unterworfen.
Und genau an dieser Stelle treten Konservative wie Fleischhauer auf den Plan. Es klingt erst einmal paradox, aber wenn man so will ist die ((über-)angepasste) Transsexuelle der ideale - offenbar neu entdeckte - Verbündete für konservative Geschlechterrollenvorstellungen.
Divide et impera - teile und herrsche. Schon die Römer nutzten dieses Prinzip um ihre Interessen durchzusetzen, indem sie ihre Gegner auseinanderdividiert haben.
Sicher wird es einige Transsexuelle geben, die dieses Bündnis dankbar annehmen, wenn sie doch dadurch Akteptanz von unerwarteter Stelle erfahren... Aber Vorsicht, wehe dem, der die Erwartungen nicht erfüllt, bzw. erfüllen kann.
Ich bin der Meinung wir sollten uns aus eigenem Interesse nicht darauf einlassen.
Aber noch einmal zu Fleischhauers Kolumne: Er vertritt seine konservativen Interessen und versucht Transsexuelle dafür zu instrumentalisieren. Das ist durchaus legitim und von der Meinungsfreiheit gedeckt. Schwierig wird es, wenn er Transsexuelle in ein Schema presst, das dem inszenierten Caitlyn Jenner Cover entspricht und auch sonst seine Vorstellung verbreitet, wie eine Transsexuelle zu sein hat. Für mich grenzt das an Diskriminierung und Sexismus.
Was aber gar nicht geht, sind wie gesagt Lügen und Unterstellungen. Im einzelnen:
"Seit Jahren predigt die Gendertheorie, dass die zweigeschlechtliche Ordnung passé und das Geschlecht nur soziale Konstruktion sei."
--> falsch! Richtig wäre, dass das Sozialisationsgeschlecht soziale Konstruktion ist, was aber selbsterklärend ist. Dass das Geschlecht soziale Konstruktion sei hat nie jemand behauptet.
"Dass die Biologie kein Schicksal zu sein habe, ist ein Versprechen, das die Linke immer von den Konservativen unterschieden hat. Natur ist hier nur Natur bis zum Menschen, danach verliert sie ihre Macht. So wie der Mensch nicht allein von seinen Genen bestimmt wird, die ihm die Eltern vererbt haben, so haben auch die unterschiedlichen Hormone keinen dominierenden Einfluss - sagt jedenfalls die Theorie."
--> Was soll das bitte für eine Theorie sein? Wer behauptet denn, dass die Gene oder Hormone keinen Einfluss haben? Transsexualität, Intersexualität und alles dazwischen widersprechen weder der Gendertheorie noch der Biologie.
"Geschlecht ist für Menschen wie sie (Jenner) eine fundamentale Kategorie, da ist man ganz konservativ. Transsexuelle kämen nie auf die Idee, die Geschlechterfrage für verhandelbar zu halten. Ihre Welt ist bipolar: Entweder man ist ein Mann oder eine Frau."
--> Eine Unterstellung. Nicht alle Transsexuellen sehen das so.
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
für Deine in meinen Augen treffende Analyse, das seh ich ähnlich, könnte es aber nie so schön formulieren!
Liebe Grüße
Andrea
@Anke
Zitat: "Ich finde, dass mir über die Verortung und Selbstdefinition eines oder einer anderen kein Urteil zusteht. Was andere im Inneren bewegt und aus welchen Motiven gehandelt wird, kann ich kaum beurteilen. Ich erwarte, dass meine eigene Verortung akzeptiert und respektiert wird und da kann ich gar nicht anders, als auf diese Weise mit anderen umzugehen."
Liebe Anke, ganz herzlichen Dank für diese Sätze, die ich nur unterstreichen kann!!
LG Andrea
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo in die Runde!
So eine Kolumne müssen wir aushalten können. Es wird immer wieder Menschen geben, die in uns eine Gefahr für die bestehende Ordnung sehen. Sie unternehmen alles diese Ordnug zu erhalten. Und wenn es sein muss, stellle sie auch Behauptungen auf und verkaufen sie als Wahrheit. Sie ignorieren bewusst längs algemein gültige Aussagen.
Sicher kann so ein Klima der Ablehnung gegenüber transsexuellen Menschen erzeugt werden. Man muss es nur oft genug wiederholen. Bis sich Gruppen formieren, die sich gegen transsexuelle Menschen stellen.Ähnlich wie gegenüber Ausländern durch Pegida ein Gefühl der Angst aufbauen. Wir müssen also dagegenhalten und unseren eigenen Standpunkt öffentlich vertreten. Was viele von uns schon in ihrem Umfeld tun.
Lg Magdalena
So eine Kolumne müssen wir aushalten können. Es wird immer wieder Menschen geben, die in uns eine Gefahr für die bestehende Ordnung sehen. Sie unternehmen alles diese Ordnug zu erhalten. Und wenn es sein muss, stellle sie auch Behauptungen auf und verkaufen sie als Wahrheit. Sie ignorieren bewusst längs algemein gültige Aussagen.
Sicher kann so ein Klima der Ablehnung gegenüber transsexuellen Menschen erzeugt werden. Man muss es nur oft genug wiederholen. Bis sich Gruppen formieren, die sich gegen transsexuelle Menschen stellen.Ähnlich wie gegenüber Ausländern durch Pegida ein Gefühl der Angst aufbauen. Wir müssen also dagegenhalten und unseren eigenen Standpunkt öffentlich vertreten. Was viele von uns schon in ihrem Umfeld tun.
Lg Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Anke
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Hallo,Magdalena hat geschrieben:So eine Kolumne müssen wir aushalten können. Es wird immer wieder Menschen geben, die in uns eine Gefahr für die bestehende Ordnung sehen. Sie unternehmen alles diese Ordnug zu erhalten. Und wenn es sein muss, stellle sie auch Behauptungen auf und verkaufen sie als Wahrheit. Sie ignorieren bewusst längs algemein gültige Aussagen.
Sicher kann so ein Klima der Ablehnung gegenüber transsexuellen Menschen erzeugt werden. Man muss es nur oft genug wiederholen. Bis sich Gruppen formieren, die sich gegen transsexuelle Menschen stellen.Ähnlich wie gegenüber Ausländern durch Pegida ein Gefühl der Angst aufbauen. Wir müssen also dagegenhalten und unseren eigenen Standpunkt öffentlich vertreten. Was viele von uns schon in ihrem Umfeld tun.
ich gebe Magdalena recht, wir müssen das aushalten können und wir können das auch. Und eine Kolumne ist eben eine Kolumne.
Genauso richtig ist es, dass wir den Finger in die Wunde legen und uns wehren. Es ist wichtig und richtig, dass wir aufzeigen, dass hier Verleumdung und Hetze betrieben wird und das Menschen in eine Ecke und ein Licht gestellt werden, wo sie eindeutig nicht hingehören.
Freiheit hat immer auch mit Verantwortung zu tun, das gilt auch und insbesondere für die Meinungsfreiheit. Dieser Verantwortung wird diese Kolumne nicht gerecht.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Was nützt es, wenn Ihr Euch hier aufregt ? Schreibt doch Eure Meinung lieber direkt an Spiegel online. Ohne Rückmeldung wird der Verlag nicht wirklich etwas ändern wollen. Oder sehe ich da etwas falsch ?
Grüße
Vicky
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Marielle
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
'namd,
schon längst erledigt
Nur leider verschanzt sich der Herr Fleischhauer hinter der Redaktionsmailadresse. Erstmal kriegt man nur folgende Standardansage zurück:
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
wir bedanken uns für Ihre E-Mail.
Alle an SPIEGEL ONLINE gerichteten Zuschriften werden an die
zuständigen Fachressorts weitergeleitet, damit wichtige
Hinweise und Anregungen nicht
verloren gehen.
............................usw.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr SPIEGEL-ONLINE-Team
Irgendwo wird sich aber sicher auch noch eine direkte Mail finden; wenn Zeit dazu ist.
Marielle
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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
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verloren gehen.
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Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Ninakadin
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Re: SpOn: Geschlechterdebatte: Die Gender„Lüge
Ich bin alles andere als ein Fan von Fleischhauer, aber eine Sache sehe ich genau wie er:
Die Gendertheorie geht davon aus, dass alle Menschen bei der Geburt kein "Gender" haben, dass es also keine angeborenen männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen gibt, sondern dass diese erst von der Umwelt erzeugt werden. Das halte ich für falsch, nicht nur dass dies wissenschaftlich widerlegt wurde, auch jeder einzelne Transmensch ist ein Gegenbeweis.
My 2 ct.
Nina
Die Gendertheorie geht davon aus, dass alle Menschen bei der Geburt kein "Gender" haben, dass es also keine angeborenen männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen gibt, sondern dass diese erst von der Umwelt erzeugt werden. Das halte ich für falsch, nicht nur dass dies wissenschaftlich widerlegt wurde, auch jeder einzelne Transmensch ist ein Gegenbeweis.
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Nina