Transsexualität im "Queer-Lexikon" des Tagesspiegels
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Anne-Mette
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Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Moin,
interessannt sind auch die beiden Kommentare...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-q ... 40524.html
Gruß
Anne-Mette
interessannt sind auch die beiden Kommentare...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-q ... 40524.html
Gruß
Anne-Mette
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Vivian Cologne
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Die Erklärung ist aber auch a bisserl schräg. Zu den Kommentaren sag ich mal nix. Die Welt ist ein Dorf ...
Vivian
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Marielle
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Guten Morgen zusammen,
ooch ... Artikel 5 gilt auch auf dem Dorf. (Das soll jetzt aber keineswegs heissen, dass ich für dich sprechen will, Vivian.)
Die Beschreibung in dem Artikel, seien wir freundlich, könnte man doch auch als zielgruppenangepasste Basisinformation verstehen, die nach ersten Setzungsprozessen in den Köpfen der Leserschaft differenziert werden kann.
zu den Kommentaren:
Mir persönlich gehen diese Abgrenzungen mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Die Kommentator_innen (und nicht nur die) setzen ihr individuelles Empfinden bzw. ihre individuelle Erkenntnis an die Stelle einer Norm und versuchen sich damit von anderen Menschen abzugrenzen. Das sie das Empfinden der Anderen genausowenig beschreiben, definieren oder nachvollziehen können, wie sie entgegengesetzt die Hoheit über das eigene Empfinden als ihr höchstpersönliches Recht in Anspruch nehmen, scheint dabei nicht zu stören. Was bedeutet nochmal das Wort 'Normativität'?
Ich nehme mal mich als Beispiel: Wer hat diesen Leuten eigentlich gesagt, dass mein Empfinden sich von ihrem unterscheidet? Woher wollen sie das wissen, wenn ich das nichtmal selbst weiss? Habe ich etwa eine unerkannte Hirngeschlechtsdysphorie? Oder leiten sie es nicht doch (was ich als sicher annehme) aus meiner nicht transgeschlechtlichen Körpergestalt(-ung) ab? 'Bart schlägt Pimmel' bei der geschlechtlichen Identitätsempfindung und -zuweisung? Expression geht vor Empfinden und Identifikation? Tolles Konzept, aber leider lächerlich, weil es sich auf die gleichen Geschlechterstereotype und -zuweisungen stützt, deren Anwendung auf sich selbst diese Menschen strikt ablehnen. Die immanente Unterscheidung in 'bekleidet sichtbare' und 'bekleidet unsichtbare' Merkmale (merke: für Aussenstehende! sicht- oder unsichtbar), macht es nur noch alberner, weil es sich dadurch objektiv dem ach so schlimmen 'Gender' annähert.
Während die Heteronormativen, mit ihrer 'Pimmel / Vagina - Geschlechtskorelation', wenigstens einigermassen durchgängigen Mist bauen, fehlt den 'Transnormativen'*, aus meiner Sicht, jedwedes Konzept, das den eigenen Ansprüchen auch nur ansatzweise gerecht würde. Die Kopplung körperlicher Merkmale an das individuelle Empfinden eines Menschen durch äussere Zuschreibung ist falsch, keine Frage. Wer diese Erkenntnis aber, je nach Opportunität, mal so und mal so auslegt, hat bei mir mindestens ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Habt es gut
Marielle
*) mit 'Transnormativen' meine ich NICHT die Menschen, die sich selbst entgegen dem ihnen ursprünglich zugeschriebenen Geschlecht identifizieren, sondern nur den Teil davon, der aus der eigenen Identifikation eine Normsetzung machen will, die sich nicht substanziell von dem heteronormativen Mist unterscheidet.
ooch ... Artikel 5 gilt auch auf dem Dorf. (Das soll jetzt aber keineswegs heissen, dass ich für dich sprechen will, Vivian.)
Die Beschreibung in dem Artikel, seien wir freundlich, könnte man doch auch als zielgruppenangepasste Basisinformation verstehen, die nach ersten Setzungsprozessen in den Köpfen der Leserschaft differenziert werden kann.
zu den Kommentaren:
Mir persönlich gehen diese Abgrenzungen mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Die Kommentator_innen (und nicht nur die) setzen ihr individuelles Empfinden bzw. ihre individuelle Erkenntnis an die Stelle einer Norm und versuchen sich damit von anderen Menschen abzugrenzen. Das sie das Empfinden der Anderen genausowenig beschreiben, definieren oder nachvollziehen können, wie sie entgegengesetzt die Hoheit über das eigene Empfinden als ihr höchstpersönliches Recht in Anspruch nehmen, scheint dabei nicht zu stören. Was bedeutet nochmal das Wort 'Normativität'?
Ich nehme mal mich als Beispiel: Wer hat diesen Leuten eigentlich gesagt, dass mein Empfinden sich von ihrem unterscheidet? Woher wollen sie das wissen, wenn ich das nichtmal selbst weiss? Habe ich etwa eine unerkannte Hirngeschlechtsdysphorie? Oder leiten sie es nicht doch (was ich als sicher annehme) aus meiner nicht transgeschlechtlichen Körpergestalt(-ung) ab? 'Bart schlägt Pimmel' bei der geschlechtlichen Identitätsempfindung und -zuweisung? Expression geht vor Empfinden und Identifikation? Tolles Konzept, aber leider lächerlich, weil es sich auf die gleichen Geschlechterstereotype und -zuweisungen stützt, deren Anwendung auf sich selbst diese Menschen strikt ablehnen. Die immanente Unterscheidung in 'bekleidet sichtbare' und 'bekleidet unsichtbare' Merkmale (merke: für Aussenstehende! sicht- oder unsichtbar), macht es nur noch alberner, weil es sich dadurch objektiv dem ach so schlimmen 'Gender' annähert.
Während die Heteronormativen, mit ihrer 'Pimmel / Vagina - Geschlechtskorelation', wenigstens einigermassen durchgängigen Mist bauen, fehlt den 'Transnormativen'*, aus meiner Sicht, jedwedes Konzept, das den eigenen Ansprüchen auch nur ansatzweise gerecht würde. Die Kopplung körperlicher Merkmale an das individuelle Empfinden eines Menschen durch äussere Zuschreibung ist falsch, keine Frage. Wer diese Erkenntnis aber, je nach Opportunität, mal so und mal so auslegt, hat bei mir mindestens ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Habt es gut
Marielle
*) mit 'Transnormativen' meine ich NICHT die Menschen, die sich selbst entgegen dem ihnen ursprünglich zugeschriebenen Geschlecht identifizieren, sondern nur den Teil davon, der aus der eigenen Identifikation eine Normsetzung machen will, die sich nicht substanziell von dem heteronormativen Mist unterscheidet.
Zuletzt geändert von Marielle am Sa 30. Mai 2015, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anne-Mette
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Moin,
der TAGESSPIEGEL gehört für viele Menschen in Berlin zu den Blättern, die eine Art "Leitmeinung" verbreiten. Viele, durchaus gebildete Menschen "glauben", was sie dort lesen (müssen).
Insofern wäre es eine ehrenvole Aufgabe, auf solche Artikel so zu reagieren, dass der geneigte Leser im besten Falle sagen könnte : "ach, so ist das; das klang im Artikel ganz anders!"
Ich bin jedoch der Meinung (und nun drücke ich mich mal geschickt aus, damit sich nicht einige Leute wieder angep**** fühlten), dass einige Leserkommentare eher "verschlimmbessern" - und der Leser hat nix davon.
Nun gut; ich muss erst einmal los. Vielleicht bringen wir über's Wochenende auch noch einen Kommentar zustande.
Gruß
Anne-Mette
der TAGESSPIEGEL gehört für viele Menschen in Berlin zu den Blättern, die eine Art "Leitmeinung" verbreiten. Viele, durchaus gebildete Menschen "glauben", was sie dort lesen (müssen).
Insofern wäre es eine ehrenvole Aufgabe, auf solche Artikel so zu reagieren, dass der geneigte Leser im besten Falle sagen könnte : "ach, so ist das; das klang im Artikel ganz anders!"
Ich bin jedoch der Meinung (und nun drücke ich mich mal geschickt aus, damit sich nicht einige Leute wieder angep**** fühlten), dass einige Leserkommentare eher "verschlimmbessern" - und der Leser hat nix davon.
Nun gut; ich muss erst einmal los. Vielleicht bringen wir über's Wochenende auch noch einen Kommentar zustande.
Gruß
Anne-Mette
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Anke
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Hallo,
In dieser Definition steht ja nicht viel falsches, ich finde sie nur ziemlich konfus und teilweise am Thema vorbei.
Vom Kommentieren hält mich ab, dass Frau es bei den Definitionen eigentlich nur falsch machen kann und eine endlose und außerordentlich fruchtlose Diskussion lostreten kann. Wenn diese Diskussion dann auch noch öffentlich wird, dann finde ich den Schaden wesentlich größer, als durch diesen etwas wirren Text.
Interessant finde ich auch die Kommentare. Wie Vivian schon schrieb, die Welt ist ein Dorf.
Liebe Grüße
Anke
In dieser Definition steht ja nicht viel falsches, ich finde sie nur ziemlich konfus und teilweise am Thema vorbei.
Vom Kommentieren hält mich ab, dass Frau es bei den Definitionen eigentlich nur falsch machen kann und eine endlose und außerordentlich fruchtlose Diskussion lostreten kann. Wenn diese Diskussion dann auch noch öffentlich wird, dann finde ich den Schaden wesentlich größer, als durch diesen etwas wirren Text.
Interessant finde ich auch die Kommentare. Wie Vivian schon schrieb, die Welt ist ein Dorf.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Marlen
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Was für ein schönes Beispiel!
Lese ich die Kommentare zu dem Artikel, dann frage ich mich schon, wie die Community künftig jemals mit "Einer Stimme" sprechen bzw sich nach außen vertreten will. Aber wahrscheinlich will sie das nicht wirklich. Es hat halt jede (Gruppe) so ihren alleinseligmachenden Weg zum Himmel.
Ich bin mal gesapnnt, ob wir das noch erleben werden, das mit der einen Stimme....
Schönes Wochenende noch!
Marlen
Lese ich die Kommentare zu dem Artikel, dann frage ich mich schon, wie die Community künftig jemals mit "Einer Stimme" sprechen bzw sich nach außen vertreten will. Aber wahrscheinlich will sie das nicht wirklich. Es hat halt jede (Gruppe) so ihren alleinseligmachenden Weg zum Himmel.
Ich bin mal gesapnnt, ob wir das noch erleben werden, das mit der einen Stimme....
Schönes Wochenende noch!
Marlen
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Marielle
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Hallo zusammen,
Marielle
Ich hab mir erlaubt, dass für mich schon mal zu tun; ohne irgendwelche Deutungs- oder Definitionsversuche. So stehen die drei einhelligen Gegendarstellungen mit ihrem Differenzierungsanspruch wenigstens nicht mehr allein da.Vielleicht bringen wir über's Wochenende auch noch einen Kommentar zustande
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
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Anne-Mette
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Moin,
... und danke Marielle für Deinen Kommentar
Ich denke, wenn die Auseinandersetzungebenen sich so verschieben, dass die LeserInnen, die nicht unbedingt etwas "mit Trans* etwas am Hut haben", durch solche Leserbriefe von "Fachleuten" verwirrt werden, dann gereichen eher die Leserbrief zu "unserem" Schaden - jedenfalls weitaus mehr als ein Artikel, der die eine oder andere Ungenauigkeit enthalten mag.
Es wäre ausgesprochen nett, wenn sich manche SchreiberInnen mal überlegen, welche Konsequenzen solche Kommentare haben
Gruß
Anne-Mette
Wahre Worte.beginnt aber im
Grunde wieder, genau die selben Fehler zu machen - halt auf einer anderen Ebene.
Ja, es ist schon schwer, Vielfalt auch wirklich zu "leben".
... und danke Marielle für Deinen Kommentar
Ich denke, wenn die Auseinandersetzungebenen sich so verschieben, dass die LeserInnen, die nicht unbedingt etwas "mit Trans* etwas am Hut haben", durch solche Leserbriefe von "Fachleuten" verwirrt werden, dann gereichen eher die Leserbrief zu "unserem" Schaden - jedenfalls weitaus mehr als ein Artikel, der die eine oder andere Ungenauigkeit enthalten mag.
Es wäre ausgesprochen nett, wenn sich manche SchreiberInnen mal überlegen, welche Konsequenzen solche Kommentare haben
Gruß
Anne-Mette
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Marielle
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Hallo Rosi,
du schreibst:
Wenn gemeint sein sollte, dass durch die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit für Queere und 'Genderisten' der Platz an der Sonne für andere gefühlt kleiner wird und deswegen Verteilungsfragen geregelt werden müssten, wäre das fatal. Es ist genug Platz für alle unter der Sonne.
Also: Sag bitte mal an, wo die Störer sitzen und dann gehen wir das Problem gemeinsam an.
Hab es gut
Marielle
du schreibst:
Den Vorwurf verstehe ich grundsätzlich schon. Aber: An wen genau richtet er sich? Wer will da jemandem den Platz nicht lassen? Woran macht sich das fest? Ein Vorwurf braucht einen Adressaten.Da schließt sich praktisch eine "Vielfalt" zusammen und formiert sich als "Einheit", um Gruppen, die für
sich gerne einen eigenen Platz innerhalb der "Vielfalt" hätten, eben genau diesen Wunsch vorzuwerfen
um als Konsequenz daraus, diesen eigenen Platz nicht zuzulassen.
Das erlebe ich ganz genau andersherum. Von meiner Seite waren alle Beiträge mit der Aussage es seien 'Spalter' am Werk (zu der ich bis auf weiteres stehe), immer Reaktionen auf Einlassungen, in denen es hiess, die 'queeren Genderisten' würden anderen etwas wegnehmen oder sie in ihrer freien Entfaltung behindern. Wer tut das? Wo und wie? (siehe erste Frage oben).... die für sich eben ein eigenes Verständnis unter dem "Vielen" beanspruchen möchten, [werden]
Abkoppelungsvorwürfen aussetzt.
Wenn gemeint sein sollte, dass durch die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit für Queere und 'Genderisten' der Platz an der Sonne für andere gefühlt kleiner wird und deswegen Verteilungsfragen geregelt werden müssten, wäre das fatal. Es ist genug Platz für alle unter der Sonne.
Also: Sag bitte mal an, wo die Störer sitzen und dann gehen wir das Problem gemeinsam an.
Hab es gut
Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Inga
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Hallo, miteinander,
ja, die kommentare dürften für außenstehende, die sich orientieren wollen, eher noch verwirrender sein als der Artikel selbst. Marelles Beitrag mit dem großen M ist da eher die Ausnahme.
Soviel entnehme ich den Kommentaren. Den Schreiberlingen geht die Frage nach wahrer Idendität persönlich sehr nahe.
Liebe Grüße
Inga
ja, die kommentare dürften für außenstehende, die sich orientieren wollen, eher noch verwirrender sein als der Artikel selbst. Marelles Beitrag mit dem großen M ist da eher die Ausnahme.
Soviel entnehme ich den Kommentaren. Den Schreiberlingen geht die Frage nach wahrer Idendität persönlich sehr nahe.
Liebe Grüße
Inga
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Guten Abend zusammen, Guten Abend Rosi,
So oder so: Es wird das Monster oder der Mensch in uns gewinnen; je nach dem, was wir am besten füttern, hegen und pflegen.
Marielle
"von verschiedenen Seiten....." Ist das die Beschreibung einer Besorgnis, die keinen greifbaren 'Teufel', keinen wirklichen 'Durcheinanderbringer' hat? Die sich vielmehr aus Zweifeln am eigenen Glauben (an sich selbst)) erhebt? Ich frage dich, um an deiner Seite stehen zu können: Wer hat das, ohne Anlass, vorgeworfen? War ich das?Nun, von verschiedener Seite wird transsexuellen Menschen vorgeworfen, sich abgrenzen zu wollen.
Natürlich sind sie das. Nur scheint es, als wollten sie selbst das nicht wahr haben. Ich wünschte, wir könnten zusammen für uns streiten.Sind transsexuelle Menschen nicht Teil der Vielfalt?
So oder so: Es wird das Monster oder der Mensch in uns gewinnen; je nach dem, was wir am besten füttern, hegen und pflegen.
Marielle
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eilinfox
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Abgrenzungen müssen sein.
Spätestens beim Outing werde ich nämlich jedesmal gefragt, als was ich mich sehe und wie ich fühle.
Und da grenze ich mich dann von Transgendern ab indem ich mich klar zu verstehen gebe, dass ich eine Frau bin.
Und so wird es TG/TV/CD oder wie auch immer auch gehen. Sie werden sich im Outing klar davon abgrenzen, dass sie eine Frau sind - zumindest keine dauerhafte.
Und allein aus dieser Situation heraus, wird es sehr schwer werden, gemeinsame Ziele zu definieren.
Ich habe da keine Idee.
Spätestens beim Outing werde ich nämlich jedesmal gefragt, als was ich mich sehe und wie ich fühle.
Und da grenze ich mich dann von Transgendern ab indem ich mich klar zu verstehen gebe, dass ich eine Frau bin.
Und so wird es TG/TV/CD oder wie auch immer auch gehen. Sie werden sich im Outing klar davon abgrenzen, dass sie eine Frau sind - zumindest keine dauerhafte.
Und allein aus dieser Situation heraus, wird es sehr schwer werden, gemeinsame Ziele zu definieren.
Ich habe da keine Idee.
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Marielle
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
'tach zusammen,
".... und Anderen nur Belustigung" Na, das wär doch auch schon was. Aber ich denke, es ist bei aller Erheiterung* auch deutlich geworden, wo der Problempudelkern liegt.
Der Spalt verläuft nicht zwischen Queeren und Transsexuellen. Der Spalt verläuft zwischen Menschen/Gruppen mit unterschiedlichen Auffassungen über Gesellschaft. Zwischen denen, die sich trotz aller eigenen Bedürfnisse als Teil der Gesellschaft sehen, in der Heteros und Homos, Transsexuelle und Queere, Trottel und Schlaue, Linke und Rechte zusammen leben und für die man was tun muss, und andererseits denen, die jede Menge Forderungskataloge, Erklärungen und Positionspapiere produzieren, aber nichts nennenswertes zum 'Gemeinsam' beisteuern wollen.
Übrigens: Ich stelle niemandes Selbstaussage in Frage. Aber ich bin für Koalition statt Separation.
Habt es gut
Marielle
*) Spalten? Niemals! Nur ein bischen separieren. Das find' ich schon ziemlich lustig. Aber: Die Queeren wollen auch bloß Brüste 'auf Kasse' und vereinnahmen deswegen die Transsexuellen. Das ist echt der Kracher.
".... und Anderen nur Belustigung" Na, das wär doch auch schon was. Aber ich denke, es ist bei aller Erheiterung* auch deutlich geworden, wo der Problempudelkern liegt.
Der Spalt verläuft nicht zwischen Queeren und Transsexuellen. Der Spalt verläuft zwischen Menschen/Gruppen mit unterschiedlichen Auffassungen über Gesellschaft. Zwischen denen, die sich trotz aller eigenen Bedürfnisse als Teil der Gesellschaft sehen, in der Heteros und Homos, Transsexuelle und Queere, Trottel und Schlaue, Linke und Rechte zusammen leben und für die man was tun muss, und andererseits denen, die jede Menge Forderungskataloge, Erklärungen und Positionspapiere produzieren, aber nichts nennenswertes zum 'Gemeinsam' beisteuern wollen.
Übrigens: Ich stelle niemandes Selbstaussage in Frage. Aber ich bin für Koalition statt Separation.
Habt es gut
Marielle
*) Spalten? Niemals! Nur ein bischen separieren. Das find' ich schon ziemlich lustig. Aber: Die Queeren wollen auch bloß Brüste 'auf Kasse' und vereinnahmen deswegen die Transsexuellen. Das ist echt der Kracher.
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Es macht einen Unterschied, ob man mit den Worten " ... nichts Nennenswertes zum 'Gemeinsam' beisteuern .." im Kontext eine Position beschreibt, die keinen Schritt auf andere zugehen will und daher wie eine passive Erwartungshaltung wirkt, oder ob man Menschen für "nahezu wertlos" erklärt.
Wenn es deine Absicht war, diese Diskussion zu beenden, hast du es damit erreicht. Ich habe keine Lust mit Menschen zu reden, die mir menschenverachtende Aussagen mit ganz üblen, widerlichen Assoziationsmöglichkeiten andichten wollen.
Nur eines noch: Die Flecken, die du auf meiner Fahne zu sehen glaubst, sind auf deiner Brille.
Marielle
Wenn es deine Absicht war, diese Diskussion zu beenden, hast du es damit erreicht. Ich habe keine Lust mit Menschen zu reden, die mir menschenverachtende Aussagen mit ganz üblen, widerlichen Assoziationsmöglichkeiten andichten wollen.
Nur eines noch: Die Flecken, die du auf meiner Fahne zu sehen glaubst, sind auf deiner Brille.
Marielle
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Re: Transsexualität im "Queer„Lexikon" des Tagesspiegels
Moin,
Gruß
Anne-Mette
Ich denke, das ist eine gute IdeeAnsonsten, ja, beenden wir es.
Gruß
Anne-Mette