Mein Sohn Helen
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Anne-Mette
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Mein Sohn Helen
Moin,
es ist sicherlich gut, alles, was konkret mit diesem Film zu tun hat, extra zu behandeln.
SPON hat (natürlich) auch ein paar Infos zu dem Film: http://www.spiegel.de/kultur/tv/mein-so ... 29976.html
hier ein Artikel der SÜDDEUTSCHEN zu dem Film:
http://www.sueddeutsche.de/medien/trans ... -1.2446903
Die STUTTGARTER: Gefangen im eingenen Körper
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 23032.html
Ein "fachlicher Berater" zum Film: http://www.daserste.de/unterhaltung/fil ... cation=ufi
Hier auch noch die ZEIT mit einem Artikel: http://www.zeit.de/kultur/film/2015-04/ ... -spielfilm
BRISANT: http://www.mdr.de/brisant/video267078.html
Gruß
Anne-Mette
es ist sicherlich gut, alles, was konkret mit diesem Film zu tun hat, extra zu behandeln.
SPON hat (natürlich) auch ein paar Infos zu dem Film: http://www.spiegel.de/kultur/tv/mein-so ... 29976.html
hier ein Artikel der SÜDDEUTSCHEN zu dem Film:
http://www.sueddeutsche.de/medien/trans ... -1.2446903
Die STUTTGARTER: Gefangen im eingenen Körper
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 23032.html
Ein "fachlicher Berater" zum Film: http://www.daserste.de/unterhaltung/fil ... cation=ufi
Hier auch noch die ZEIT mit einem Artikel: http://www.zeit.de/kultur/film/2015-04/ ... -spielfilm
BRISANT: http://www.mdr.de/brisant/video267078.html
Gruß
Anne-Mette
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Sigrid
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Re: Mein Sohn Helen
Moin ,
danke das du an den Film erinnert hast , Anne-Mette . Zur besten Zeit und noch dazu in der ARD ,
das werden wir uns bestimmt ansehen . Einen schönen Abend wünschen
Rosi + Sigrid
danke das du an den Film erinnert hast , Anne-Mette . Zur besten Zeit und noch dazu in der ARD ,
das werden wir uns bestimmt ansehen . Einen schönen Abend wünschen
Rosi + Sigrid
Ich bin wie ich bin… und das ist gut so !!
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LolaL
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Re: Mein Sohn Helen
Ein sehr emotionaler Film.
Ich finde, mit Abstand der beste Film zu dieser Thematik den das Fernsehen je gezeigt hat.
Wie gerne hätte ich so einen verständnisvollen Vater (Familie) gehabt, wäre mir einiges erspart geblieben und die Zeit wäre nicht so sinnlos verstrichen.
Dieser Film hat mich so bewegt, das ich noch gar nicht viel dazu schreiben kann.
Lola
Ich finde, mit Abstand der beste Film zu dieser Thematik den das Fernsehen je gezeigt hat.
Wie gerne hätte ich so einen verständnisvollen Vater (Familie) gehabt, wäre mir einiges erspart geblieben und die Zeit wäre nicht so sinnlos verstrichen.
Dieser Film hat mich so bewegt, das ich noch gar nicht viel dazu schreiben kann.
Lola
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Bianca D.
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Re: Mein Sohn Helen
Moin,
hab den Film auch gerade gesehen und fand ihn ganz gut gemacht,auch das beide Perspektiven beleuchtet wurden. Am Ende war es für mich aber sehr traurig,da in der Schlußszene die Unzulänglichkeiten meiner Eltern sehr deutlich wurden.Ein Happy End wie im Film werde ich wohl nicht mehr erleben.
LG Bianca
hab den Film auch gerade gesehen und fand ihn ganz gut gemacht,auch das beide Perspektiven beleuchtet wurden. Am Ende war es für mich aber sehr traurig,da in der Schlußszene die Unzulänglichkeiten meiner Eltern sehr deutlich wurden.Ein Happy End wie im Film werde ich wohl nicht mehr erleben.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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ilyadusoleil
Re: Mein Sohn Helen
ich habe den Film eben auch gesehen und fand ihn sehr bewegend. Der Schauspieler hat wirklich hervorragend gespielt, obwohl einige Dialoge etwas platt waren meiner Meinung nach. Auch der Vater hat hervorragend den Schwenk von verständnislos zu verständnisvoll hinbekommen.
Ich selbst habe mich oft mit der Hauptfigur identifiziert, gerade auch in den verzweifelten Phasen am Ende. So fühle ich mich in letzter Zeit auch häufiger...
Ich selbst habe mich oft mit der Hauptfigur identifiziert, gerade auch in den verzweifelten Phasen am Ende. So fühle ich mich in letzter Zeit auch häufiger...
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Franka
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Re: Mein Sohn Helen
Ich habe den Film auch gesehen und fand ihn ziemlich gut gemacht. Von der verständnisvollen Vertrauenslehrerin über den sich wandelnden Vater bis zu den verständnislosen Großeltern und der Freundin des Vaters wurden wohl alle Blickwinkel beleuchtet. Ich denke wie in dem Film ist auch ein Großteil der Gesellschaft in der Realität ebenso offen für dieses Thema. Aber wie im Film auch einige Klassenkameraden, gibt es auch real einige ewig gestrige, die damit so gar nichts anfangen können, das ist zum Glück heute schon eine Minderheit. Ich fand den Film ziemlich klischeefrei, kein Charlys Tante, keine Dragqueen und kein Schwenk in Richtung schwulsein und das zur besten Sendezeit. Ich hoffe, dass es noch einige mehr für dieses Thema sensibilisiert hat, die davon bisher keinen Schimmer hatten. Der Einsatz von Psychologen als Beratern zum Dreh hat sich wohl gelohnt. Und jetzt noch mal 16 sein, das wäre es doch.
Aber das mit der Zwangseinweisung in die Psychiatrie durch das Jugendamt bei Minderjährigen, ist das heute in Deutschland tatsächlich noch durch Gesetze so möglich?
Aber das mit der Zwangseinweisung in die Psychiatrie durch das Jugendamt bei Minderjährigen, ist das heute in Deutschland tatsächlich noch durch Gesetze so möglich?
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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Jaddy
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Re: Mein Sohn Helen
Im Chat hatten wir das Thema ja auch gestern Nacht, quasi druckfrisch. Meiner Meinung nach ein sehr schwaches Skript und sehr schwache Regie. Nichts gegen Thema, Inhalt und die ganzen angeschnittenen Problemfelder, aber das ist auch meine Hauptkritik: Es wurde alles vorgestellt und abgehandelt aber nichts sinnvoll gelöst. Die Nebenfiguren waren bis auf eine, die Vertrauenslehrerin, völlig flach. Blosse Prellböcke mit aufgeklebten Abziehbildern.
Der ganze Film wirkte auf mich wie ein Flipperautomat, bei dem der Autor/Regisseur alle Klischeeprobleme als Bouncer aufstellt und dann die beiden Hauptfiguren loslässt, die brav von einem zum anderen abprallen, bis sie vorhersehbar, weil ganz zu Beginn schon im Titel gezeigt, im Happy End landen.
Anders gesagt: Es wurde ein Thema auf den Tisch gepackt, ein emotional unbeteiligter Autor hat nach gründlichem Brainstorming ein handwerklich brauchbares Drehbuch nach Schema F abgeliefert, aber ohne inhaltlichen Tiefgang, besondere Entwicklung der Figuren, usw.
Rausgerissen haben es für mich Heino Ferch und Jannik Schümann. Schauspielerisch alles rausgeholt, was ging, würde ich sagen. Übrigens tolles Interview mit Jannik in der FAZ, http://www.planet-interview.de/intervie ... ann/47580/ Ich würde weder Finn noch Helen von der Bettkante schubsen und die Haare... die Haare!
Leider waren einige blöde Logikfehler nötig, um die Fülle der Hürden in 90 Minuten zu quetschen. Die Behördenvertreter, allesamt in einer Phalanx verbohrter, unwissender Pappfiguren aufgereiht, würden heute kaum noch so agieren, schon gar nicht in Großstädten wie Berlin.
Wenn Helen seit dem 14ten Lebensjahr Hormone nimmt, zu einer von einem erfahrenen Psychologen geleiteten SHG geht, psychologische Betreuung hatte, sich sehr gut mit dem ganzen Prozedere auskennt (Szenen beim Schulleiter, bei der Ärztin, etc.), hätten da ganz andere Lösungen mobilisiert werden können. Stattdessen wurde einfach ein Jahr übersprungen und mit 18 war plötzlich alles gut. Und auch die Mähne wieder lang.
Wie ging das eigentlich mit den Medikamenten in den USA? Wenn die Mutter damals die Einwilligung des Vaters gefälscht hat, hätte der bloss seine Unterschriften als echt anerkennen müssen.
Die Großeltern bekommen gerade mal genug Zeit für einen Gastauftritt mit einstudierten Plattitüden. Keine Entwicklung, aber am Schluss ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Wie? Warum? Lösungen? Einsichten? Nope.
Aber Vater und Tochter brauchen eben die diversen Gelegenheiten seitenweise druckreife Sätze abzuspulen. Je mehr man drüber nachdenkt, desto fadenscheiniger wird das ganze.
Nunja.
Sorry für den Rant
So geht es mir mit vielen Filmen, gerade wenn sie Menschen oder Themen betreffen, mit denen ich irgendwie verbandelt bin. Klar brauchen Filme irgendwelche Probleme, aber wenn sie sehr offensichtlich unglaubwürdig sind, bringt mich das raus, und ich ärgere mich mehr über den Unsinn, als dass ich die Handlung geniessen kann.
Ich hoffe mal, dass der Film ein klein wenig positive Wirkung in die unbeteiligte Aussenwelt bringt. Meine Mutter wollte ihn auch ansehen. Wenn sie nicht wieder beim fernsehen eingeschlafen ist, haben wir vielleicht was zu bereden demnächst.
(Und die Haare... die Haare! *schwelg*)
Jaddy
P.S. Ich war vielleicht auch voreingenommen: http://www.queer.de/detail.php?article_id=23639
Der ganze Film wirkte auf mich wie ein Flipperautomat, bei dem der Autor/Regisseur alle Klischeeprobleme als Bouncer aufstellt und dann die beiden Hauptfiguren loslässt, die brav von einem zum anderen abprallen, bis sie vorhersehbar, weil ganz zu Beginn schon im Titel gezeigt, im Happy End landen.
Anders gesagt: Es wurde ein Thema auf den Tisch gepackt, ein emotional unbeteiligter Autor hat nach gründlichem Brainstorming ein handwerklich brauchbares Drehbuch nach Schema F abgeliefert, aber ohne inhaltlichen Tiefgang, besondere Entwicklung der Figuren, usw.
Rausgerissen haben es für mich Heino Ferch und Jannik Schümann. Schauspielerisch alles rausgeholt, was ging, würde ich sagen. Übrigens tolles Interview mit Jannik in der FAZ, http://www.planet-interview.de/intervie ... ann/47580/ Ich würde weder Finn noch Helen von der Bettkante schubsen und die Haare... die Haare!
Leider waren einige blöde Logikfehler nötig, um die Fülle der Hürden in 90 Minuten zu quetschen. Die Behördenvertreter, allesamt in einer Phalanx verbohrter, unwissender Pappfiguren aufgereiht, würden heute kaum noch so agieren, schon gar nicht in Großstädten wie Berlin.
Wenn Helen seit dem 14ten Lebensjahr Hormone nimmt, zu einer von einem erfahrenen Psychologen geleiteten SHG geht, psychologische Betreuung hatte, sich sehr gut mit dem ganzen Prozedere auskennt (Szenen beim Schulleiter, bei der Ärztin, etc.), hätten da ganz andere Lösungen mobilisiert werden können. Stattdessen wurde einfach ein Jahr übersprungen und mit 18 war plötzlich alles gut. Und auch die Mähne wieder lang.
Wie ging das eigentlich mit den Medikamenten in den USA? Wenn die Mutter damals die Einwilligung des Vaters gefälscht hat, hätte der bloss seine Unterschriften als echt anerkennen müssen.
Die Großeltern bekommen gerade mal genug Zeit für einen Gastauftritt mit einstudierten Plattitüden. Keine Entwicklung, aber am Schluss ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Wie? Warum? Lösungen? Einsichten? Nope.
Aber Vater und Tochter brauchen eben die diversen Gelegenheiten seitenweise druckreife Sätze abzuspulen. Je mehr man drüber nachdenkt, desto fadenscheiniger wird das ganze.
Nunja.
Sorry für den Rant
Ich hoffe mal, dass der Film ein klein wenig positive Wirkung in die unbeteiligte Aussenwelt bringt. Meine Mutter wollte ihn auch ansehen. Wenn sie nicht wieder beim fernsehen eingeschlafen ist, haben wir vielleicht was zu bereden demnächst.
(Und die Haare... die Haare! *schwelg*)
Jaddy
P.S. Ich war vielleicht auch voreingenommen: http://www.queer.de/detail.php?article_id=23639
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LolaL
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Re: Mein Sohn Helen
Hallo Jaddy,
wir hatten ja gestern Abend darüber schon geredet.
Und heute muss ich sagen, das du recht hast.
Das Problem ist aber nicht das Drehbuch oder die Regie. Das Problem sind die Köpfe, die entscheiden ob der Film gezeigt wird oder nicht.
Und da gerade in diesen Anstalten, Menschen älteren Datums sitzen und auch die Kirche vertreten ist, werden wir nie so ein Film sehen wie du und ich ihn gerne sehen würden. Wenn sie nämlich so einen Film zeigen würden, müssten sie sich eingestehen, das das was sie vermitteln (heile Familie, Mann & Frau & normale Kinder) und predigen, mit der Wirklichkeit so rein gar nichts zu tun hat.
wir hatten ja gestern Abend darüber schon geredet.
Und heute muss ich sagen, das du recht hast.
Das Problem ist aber nicht das Drehbuch oder die Regie. Das Problem sind die Köpfe, die entscheiden ob der Film gezeigt wird oder nicht.
Und da gerade in diesen Anstalten, Menschen älteren Datums sitzen und auch die Kirche vertreten ist, werden wir nie so ein Film sehen wie du und ich ihn gerne sehen würden. Wenn sie nämlich so einen Film zeigen würden, müssten sie sich eingestehen, das das was sie vermitteln (heile Familie, Mann & Frau & normale Kinder) und predigen, mit der Wirklichkeit so rein gar nichts zu tun hat.
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steffiSH
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Re: Mein Sohn Helen
@ Jaddy
ich frage mich was Du willst? Eine 100% Korrekte Beschreibung der Situation von TS? Die kann es nicht geben solange mehr als ein Mensch auf diesem Planeten lebt. Sobald es mehr sind gibt es auch mehrere Ansichten. Es handelte sich um einen Unterhaltungsfilm und um keinen Sachfilm, den wahrscheinlich dann kaum jemand gesehen hätte. Die allermeisten Menschen, die diesen Film sahen, hatten wohl nur marginale Vorstellungen ob des Themas und ein Happyend ist meist auch notwendig, damit der Film in positiver Erinnerung bei den Zuschauern bleibt. Für einen Wochenend-Unterhaltungsfilm fand ich ihn sehr gelungen.
ich frage mich was Du willst? Eine 100% Korrekte Beschreibung der Situation von TS? Die kann es nicht geben solange mehr als ein Mensch auf diesem Planeten lebt. Sobald es mehr sind gibt es auch mehrere Ansichten. Es handelte sich um einen Unterhaltungsfilm und um keinen Sachfilm, den wahrscheinlich dann kaum jemand gesehen hätte. Die allermeisten Menschen, die diesen Film sahen, hatten wohl nur marginale Vorstellungen ob des Themas und ein Happyend ist meist auch notwendig, damit der Film in positiver Erinnerung bei den Zuschauern bleibt. Für einen Wochenend-Unterhaltungsfilm fand ich ihn sehr gelungen.
sum sum sum - no Latein
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Andrea66
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Re: Mein Sohn Helen
Hallo zusammen,
wie Jaddy schon geschrieben hat, sind ein paar logische Fehler in dem Film vorhanden. Diese haben heute hoffentlich teilweise nichts mehr mit er Realität zu tun.
Ich finde aber, dass in den 90 Minuten versucht wurde sehr viel in den Film hineinzubringen. Das gesamte Thema hätte sicherlich auch für mehr als 3 Teile mit jeweils 90 Minuten gereicht, nur wer schaut sich es in dem Fall noch an?
Somit muss ich für meinen Teil sagen, dass der Film relativ gut gelungen ist. Einzig die Großeltern, die zuerst so vehement dagegen sind Helen zu akzeptieren, sind zum Schluss beim Fest auch mit dabei. In der Realität ist wohl viel eher davon auszugehen, dass diese den Kontakt zu Sohn und Enkeltochter abgebrochen hätten.
Wie aber auch schon geschrieben wurde, es war ein Film, der auch irgendwo massentauglich sein muss. Also muss ein wenig Problematik hineingebracht werden, die wie in vielen anderen Filmen auch nicht immer ganz der Realität entspricht. Ich lache schon bei jedem Krimi, bei dem die Spurenanalysten sich auch mit PC's auskennen und diese knacken können. Klar... und die Erde ist eine Scheibe.
Es ist eben nur ein Film und somit eine stark vereinfachte Umsetzung der Realität und dafür doch ganz gut gemacht.
Mir ging es zum Schluss übrigens wie Bianca mit Ihren Eltern. Ich wünsche mir auch Eltern, die mich verstehen und so habe ich sogar ein wenig geweint, weil ich diesen Rückhalt zwar bei Freunden aber nicht bei meiner Familie habe.
LG Andrea
wie Jaddy schon geschrieben hat, sind ein paar logische Fehler in dem Film vorhanden. Diese haben heute hoffentlich teilweise nichts mehr mit er Realität zu tun.
Ich finde aber, dass in den 90 Minuten versucht wurde sehr viel in den Film hineinzubringen. Das gesamte Thema hätte sicherlich auch für mehr als 3 Teile mit jeweils 90 Minuten gereicht, nur wer schaut sich es in dem Fall noch an?
Somit muss ich für meinen Teil sagen, dass der Film relativ gut gelungen ist. Einzig die Großeltern, die zuerst so vehement dagegen sind Helen zu akzeptieren, sind zum Schluss beim Fest auch mit dabei. In der Realität ist wohl viel eher davon auszugehen, dass diese den Kontakt zu Sohn und Enkeltochter abgebrochen hätten.
Wie aber auch schon geschrieben wurde, es war ein Film, der auch irgendwo massentauglich sein muss. Also muss ein wenig Problematik hineingebracht werden, die wie in vielen anderen Filmen auch nicht immer ganz der Realität entspricht. Ich lache schon bei jedem Krimi, bei dem die Spurenanalysten sich auch mit PC's auskennen und diese knacken können. Klar... und die Erde ist eine Scheibe.
Es ist eben nur ein Film und somit eine stark vereinfachte Umsetzung der Realität und dafür doch ganz gut gemacht.
Mir ging es zum Schluss übrigens wie Bianca mit Ihren Eltern. Ich wünsche mir auch Eltern, die mich verstehen und so habe ich sogar ein wenig geweint, weil ich diesen Rückhalt zwar bei Freunden aber nicht bei meiner Familie habe.
LG Andrea
Endlich bin ich in mir zu hause, auch wenn mensch mich von außen nicht erkennt.
Frau wird zu früh alt und zu spät gescheit...ich habe noch Hoffnung
https://www.fielappers.info/beratungsangebot
Frau wird zu früh alt und zu spät gescheit...ich habe noch Hoffnung
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Jaddy
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Re: Mein Sohn Helen
Also an der Darstellung der Thematik habe ich wenig auszusetzen. Das sind alles Probleme, wie sie heute leider immer noch so oder ähnlich auftreten; von etwas übertriebener Dramatisierung mal abgesehen. Meine Kritik bezog sich auf die Texte, die Figuren und die Story, einfach die Filmkunst.
Vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Das heisst weniger Probleme anreissen, aber dafür deren Lösung besser ausarbeiten. Dann wäre der Film vielleicht auch mehr Anregung für Trans-Teens und ihr Umfeld.
Beispiel Grosseltern. Was könnte da passiert sein, dass die völlig überraschend am Ende so fröhlich dabei sind?
Oder die Behörden, die sich in die eigentlich zur allseitigen Zufriedenheit geklärte Situation einmischen wollen. Welche Unterstützung, welche kreativen Lösungen hätten Helen und Tobias finden können?
Die Ex, mit der Finn seinen ersten Sex hatte; da wird nirgendwo ausgearbeitet, mit welcher persönlichen Weiterentwicklung sich solch eine Beziehung positiv weiterführen lässt.
Und so weiter.
Ich bemängele einfach, dass eine Menge Probleme aufgetischt werden und plötzlich, mit einer Überblendung "...ein Jahr später" alles gut ist, ohne den Weg zu beschreiben. Da fehlen mir genau die Anregungen, für bisher unbedarfte Menschen - oder auch persönlich Betroffene.
Vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Das heisst weniger Probleme anreissen, aber dafür deren Lösung besser ausarbeiten. Dann wäre der Film vielleicht auch mehr Anregung für Trans-Teens und ihr Umfeld.
Beispiel Grosseltern. Was könnte da passiert sein, dass die völlig überraschend am Ende so fröhlich dabei sind?
Oder die Behörden, die sich in die eigentlich zur allseitigen Zufriedenheit geklärte Situation einmischen wollen. Welche Unterstützung, welche kreativen Lösungen hätten Helen und Tobias finden können?
Die Ex, mit der Finn seinen ersten Sex hatte; da wird nirgendwo ausgearbeitet, mit welcher persönlichen Weiterentwicklung sich solch eine Beziehung positiv weiterführen lässt.
Und so weiter.
Ich bemängele einfach, dass eine Menge Probleme aufgetischt werden und plötzlich, mit einer Überblendung "...ein Jahr später" alles gut ist, ohne den Weg zu beschreiben. Da fehlen mir genau die Anregungen, für bisher unbedarfte Menschen - oder auch persönlich Betroffene.
Zuletzt geändert von Jaddy am Sa 25. Apr 2015, 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Bianca D.
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Re: Mein Sohn Helen
Moin,sophiewouldbenice hat geschrieben:Das mit der angedrohten Irrenanstalt fand ich allerdings schon etwas fraglich, hoffe mal, dass das jetzt nicht meine Naivität ist...
leider nicht! Als Alleinerziehende/r bist du schnell mal an der Stelle,wo das JA komische Fragen stellt... und wenn du dann noch selber transierst,ist es nicht mehr weit,daß sie dir dein Kind wegnehmen. Oder denk mal an den fall Alex aus Berlin vor ein/zwei Jahren...
LG Bianca
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ab08
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Re: Mein Sohn Helen
Hallo,
Der Film begeisterte mich. Ich war überrascht von der sensiblen Darstellung. Tränen flossen öfter, besonders beim "Happy-End"... Das Happy-End war natürlich ein wenig(?) unglaubwürdig. --> Andererseits Freitagabend --> Ernste Inhalte wie Selbstmordversuch, mögliche Einweisung in die Psychiatrie, Selbstverstümmlung etc kamen ja vor
-> Somit war klar, der Film hätte anders enden können. So aber blieb der Film erträglich. Das "Happy-End" half unbedarften Zuschauern sicher beim Verarbeiten der schlimmen Einsichten.
Die Schulsituation wurde meinem Eindruck nach, ausgezeichnet, gut an der Realität orientiert, dargestellt.
Wobei man natürlich beachten sollte, dass Schulen sich unterscheiden - Schulleitung, einzelne Lehrkräfte, Elternbeirat usw. spielen eine immense Rolle.
- Es gibt somit sicher Schulen, wo es bedeutend härter für Helen ablaufen würde.
- Es gibt sicher auch, allerdings wenige, Schulen, wo es etwas leichter für Helen wäre.
Im Prinzip fand ich die Schulsituation realistisch, aber durchaus zur positiven Seite neigend, dargestellt. Nicht zu hart, sondern dem Freitagabend angemessen.
Aber auch die Szene beim Jugendamt halte ich für realistisch. Es hängt eben von den beteiligten Personen ab.
--> Uneinsichtige Verantwortliche sind auch dort vorhanden. Es selten, aber es kommt bisweilen vor...
Ergebnis: Es gibt es viele positive Erfahrungen mit Jugendamt, aber leider auch negative... (Irgendwie ein Lotteriespiel)
Liebe Grüße
Andrea
Der Film begeisterte mich. Ich war überrascht von der sensiblen Darstellung. Tränen flossen öfter, besonders beim "Happy-End"... Das Happy-End war natürlich ein wenig(?) unglaubwürdig. --> Andererseits Freitagabend --> Ernste Inhalte wie Selbstmordversuch, mögliche Einweisung in die Psychiatrie, Selbstverstümmlung etc kamen ja vor
-> Somit war klar, der Film hätte anders enden können. So aber blieb der Film erträglich. Das "Happy-End" half unbedarften Zuschauern sicher beim Verarbeiten der schlimmen Einsichten.
Die Schulsituation wurde meinem Eindruck nach, ausgezeichnet, gut an der Realität orientiert, dargestellt.
Wobei man natürlich beachten sollte, dass Schulen sich unterscheiden - Schulleitung, einzelne Lehrkräfte, Elternbeirat usw. spielen eine immense Rolle.
- Es gibt somit sicher Schulen, wo es bedeutend härter für Helen ablaufen würde.
- Es gibt sicher auch, allerdings wenige, Schulen, wo es etwas leichter für Helen wäre.
Im Prinzip fand ich die Schulsituation realistisch, aber durchaus zur positiven Seite neigend, dargestellt. Nicht zu hart, sondern dem Freitagabend angemessen.
Aber auch die Szene beim Jugendamt halte ich für realistisch. Es hängt eben von den beteiligten Personen ab.
--> Uneinsichtige Verantwortliche sind auch dort vorhanden. Es selten, aber es kommt bisweilen vor...
Ergebnis: Es gibt es viele positive Erfahrungen mit Jugendamt, aber leider auch negative... (Irgendwie ein Lotteriespiel)
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Anne-Mette
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Re: Mein Sohn Helen
Moin,
zum Thema JUGENDAMT könnt ihr hier etwas lesen (haben wir an anderer Stelle schonmal diskutiert): http://www.taz.de/!90229/
Ein gewiser Bezug zur Realität ist also durchaus gegeben.
Gruß
Anne-Mette
zum Thema JUGENDAMT könnt ihr hier etwas lesen (haben wir an anderer Stelle schonmal diskutiert): http://www.taz.de/!90229/
Ein gewiser Bezug zur Realität ist also durchaus gegeben.
Gruß
Anne-Mette