Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung
Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

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Anne-Mette
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Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

nur ein "Kurzartikel" bei berlin-online:

http://www.berlinonline.de/nachrichten/ ... rung-61710

Gruß
Anne-Mette
Ulrike-Marisa
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...so etwas nennen wir doch allgemeinhin Politik...
Mal was machen, Wählerinnen beruhigen und zurücklehnen und vergessen bis zum nächsten Aufschrei...

Gruß, Ulrike-Marisa
conny
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 3 im Thema

Beitrag von conny »

hallo ulrike-marisa,

was hat das in diesem punkt mit politik zu tun?

finanziert wird das projekt durch eine lotteriestiftung.

lg
conny
Ulrike-Marisa
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 4 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo Conny,

..das hat meiner Meinung sehr direkt mit Politik zu tun - hier nämlich mit Versäumnissen der Politik. die Förderung des Projektes durch die Lotteriestiftung ist doch wieder ein beredtes Beispiel dafür, wie Politik versucht, sich aus der Verantwortung zu stehlen und die Kosten auf andere abzuwälzen. Hier geht es um Menschen, um Familien und das ist eine gesamtstaatliche, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aus der Politik ist wohl noch keiner darauf gekommen, dass Regenbogenfamilien auch dazugehören. Die Förderung von Familien ist ein Grundgesetzanliegen wenn ich mich richtig erinnere.
...das ist ja wie gesagt nur ein Beispiel, gleiches ist woanders mit Arbeitsloseninitiativen, Sozialprojekten etc. schon vielfach in gleicher Weise passiert (habe ich selbst auch schon so erlebt; Jugendsozialarbeit mit arbeitslosen jugendlichen): Gegründet, gefördert von irgend einem Träger/Verein, publik gemacht mit Lokalpolitikern und dann in der Folge vergessen, als es um die Weiterfinanzierung ging....

Gruß, Ulrike-Marisa
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Di 17. Mär 2015, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Anne-Mette
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

"die Politik" ist wohl in vielen Fällen genau so zu kurz beschrieben wie "die Gesellschaft"; aber wenn die Kritik mit Inhalten gefüllt wird, sieht es schon besser aus (888)
In der Tat ist es eine vielschichtige Angelegenheit mit geförderten Projekten. Die Berliner Förderlandschaft ist nicht die schlechteste, aber es stimmt, schon früher spielte bei einigen von unseren Projekten die Angst mit: "bekommen wir nun die Förderung? Können wir die Mitarbeiterin Y weiter beschäftigen? Muss der Elternbeitrag so stark erhöht werden, dass sich keine(r) mehr den Besuch der Einrichtung leisten kann?"
Die "Regenbogenfamilien" sind sicherlich auch bei den PolitikerInnen im Blick; das sieht man auch ein wenig daran, wie sie sich bei der Einweihung des Zentrums oder beim Geburtstag "in Szene setzen" (cof) (Torte) :)p (oder sogar engagieren(?))
Allerdings wird es gut tun zu zeigen: "auch uns sind Regenbogenzentren etwas wert!"

Gruß
Anne-Mette
conny
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 6 im Thema

Beitrag von conny »

Ulrike-Marisa hat geschrieben:Hallo Conny,

..das hat meiner Meinung sehr direkt mit Politik zu tun - hier nämlich mit Versäumnissen der Politik. die Förderung des Projektes durch die Lotteriestiftung ist doch wieder ein beredtes Beispiel dafür, wie Politik versucht, sich aus der Verantwortung zu stehlen und die Kosten auf andere abzuwälzen.
Gruß, Ulrike-Marisa
hallo,

das ist deine vermutung. ich weiss nicht, wie und warum die stiftungsförderung für dieses projekt zustande kam.
die gewinnverwendung staatlicher lotterien für soziale projekte, denkmalpflege etc. ist i.ü. ja politisch gewollt, denn die steuermittel fließen auch nicht unbegrenzt.

lg
conny
Ulrike-Marisa
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Re: Regenbogenfamilienzentrum bangt um Finanzierung

Post 7 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo,

...sicher ist es meine persönliche Meinung und Sichtweise. Für mich gesehen, sind genügend Steuermittel vorhanden; der Einsatz dieser ist doch die Frage und der Kritikpunkt meinerseits. Als Bürgerin dieses Landes fehlt mir einfach das Verständnis, warum z.B. für die Sanierung der Hypo-Real-Estate Bank (kannte ich vorher garnicht) so um die 135 Millarden € aus Steuermitteln zur Verfügung stehen und für Grundaufgaben der Gesellschaft wie Familienförderung eben nicht. Da sind meine Hände zu klein, um das zu begreifen...weitere Beispiel täten Seiten füllen.
Ich weiss - Birnen und Äpfel vergleichen, trotzdem verstehe ich das nicht.

Gruß, Ulrike-Marisa
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