Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt - # 2

allgemeiner Austausch
Inga
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3851
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
Pronomen:
Hat sich bedankt: 118 Mal
Danksagung erhalten: 207 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 16 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Frauke,

ich finde Daenerys hat ziemlich deutlich geschrieben, wie entsetzlich es sich so als ein betroffenes Kind oder Jugendlicher lebt, wenn zum Ausleben der Gechlechteridendität nicht wenigstens ein Ventil von einem Camp oder ähnliches da ist. Und das ist nur eine der harmlosen Varianten, wie manche von uns ihre Kindheit mit ihrem Geheimnis verbracht haben. Ich habe in Selbsthilfegruppen durchaus auch Leute getroffen, die aufgrund ihrer Neigung zu CD in ihrer Einsamkeit in der Kinder- und Jugendzeit in ihrer Verzweiflung durchaus an Selbstötung gedacht haben. (Die die es auch gemacht haben, wvon denen wissen wir es nicht.) Ich selbst kann es nur ansatzweise nachfühlen, habe ich selber in der Jugendzeit meine gespürte Neigung in erster Linie im Kopf gelebt und die damit einher gehende Einsamkeit, es mit niemanden teilen zu können, auf anderem Wege kompensiert. Doch wäre selbst ich froh gewesen, wenn ich mein Bedürfnis nach richtiger Mädchenkleidung und Mädchensein schon hätte wenigstens ab und an in den Ferien fernab vom Schulalltag hätte ausleben können. Ich habe alle Achtung vor denjenigen, die trotz ihrer inneren Verzweiflung über sich selber den Weg durch die Jugendzeit ins Erwachsenendasein gefunden haben und letztendlich durch Foren wie diesem, durch Gruppen oder Beratung vor Ort, und andere Wege zu sich selber gefunden haben. Aber kann es den Betroffenen nachfolgender Generationen mit Camps und ähnlichem nicht etwas leichter gemacht werden, groß zu werden?

Ja, den Artikel in der taz über Vermarktung von Spielzeig als geschlechtsspezifischen Jungen- oder Mädchen-Spielzeug und dem ein her gehenden vermarketen Rollenklischee habe ich auch gelesen. Und ich finde es auch höchst suspekt, die Zugehörigkeit zu deinem Geschlecht und eine bestimmte gesellschaftliche Geschlechterrolle durch die Art des Spielzeugs zu definieren. Doch die Frage nach dem innerlich gefühlten abweichenden Geschlecht ist m. E. nicht nur eine Frage des "richtigen" Spielzeugs oder der Vorliebe der anderen Kleidung. Wenn die nicht ab und an heraus darf, kann das auch schon problematisch werden.

Liebe Grüße
Inga
Katharina P.
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 124
Registriert: Fr 30. Dez 2011, 21:43
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 17 im Thema

Beitrag von Katharina P. »

Nochmal zum Buch:
Ich habe es heute erhalten. Es ist eine sehr einfühlsame Zusammenstellung von Fotos; meine Glückwünsche an die Fotografin Frau Lindsay Morris!
Es gibt sicher ein Recht auf Glücklichsein - die Eltern der Kinder in dem Bildband wissen das. Gott sei Dank!
Liebe Grüße
Katharina
colibri
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 161
Registriert: Mo 22. Apr 2013, 10:22
Geschlecht: androgyn
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 30 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 18 im Thema

Beitrag von colibri »

Ich finde dieses Angebot toll, da es von den Kindern einen grossen Druck nimmt und sie ohne zwänge experimentieren können, ohne Stress von außen zu bekommen.
Grüße,
colibri
Jalana
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1385
Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
Geschlecht: anders
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 19 im Thema

Beitrag von Jalana »

Heute hat sich auch SPON des Themas angenommen:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/lind ... 36063.html

LG
Jalana
Leben und leben lassen
steffiSH
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 880
Registriert: Di 22. Jul 2014, 08:44
Geschlecht: mennchen
Pronomen: wasauchimmer
Wohnort (Name): Berlin
Hat sich bedankt: 124 Mal
Danksagung erhalten: 48 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 20 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Zitat:
Unter Gleichgesinnten blühen die Kinder auf, die zwischen den Geschlechterrollen hin- und herschwanken oder sich beiden zugehörig fühlen. Hier können sie sich unbeschwert austauschen. Sie sind zwischen fünf und zwölf Jahre. Die meisten "Pink Boys" genannten Jungen geben ihr geschlechtsvariantes Dasein im Alter von zehn Jahren weitgehend auf.

Ich denke DAS wärs gewesen für mich als Kind - die unüberwindbare, gesellschaftliche Schranke mal überwinden zu dürfen. Das hätte mir jahrelanges Grübeln erspart.
sum sum sum - no Latein
SchPa
Beiträge: 4
Registriert: Fr 24. Jan 2025, 16:59
Pronomen:
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 21 im Thema

Beitrag von SchPa »

Hallo Zusammen. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich Rat suche und mich austauschen möchte.

Mein Sohn (Jahrgang 2008)) fühlt sich als Mädchen. Und mein Schlechtes geewissen.

Zuerst etwas über mich:
Ich werde dieses Jahr 60. Seit ich denken kann, habe auch ich einen Drang, weibliche Sachen zu tragen. Aus Scham und um nicht der Norm zu entsprechen, habe ich es nie meinen Eltern erzählt. Komischerweise haben mich die Sachen meiner Mutter nie angemacht. Waren für mich alte Leute Sachen. Wollte immer so gekleidet sein wie gleichaltrige Mädchen. Ich schämte mich schon damals dafür.
Was für mich noch verwirrender war und immer noch ist. Ich stand immer nur auf Mädchen/Frauen. Ich mochte und mag es immer noch nicht, wenn mir Männer zu nahekommen. Das ging so weit. dass ich sehr große Mühe hatte und immer noch habe, mich in Umkleiden (z. B. vor und nach dem Turnen, Badebesuch) umzuziehen. So habe mich oft schon vorher oder erst zuhause umgezogen.
Eigentlich fühle ich mich als Mann recht wohl. OK, das Ding zwischen den Beinen müsste nicht sein. Schon als kleiner Junge, habe ich es beim Baden immer nach unten gedrückt und dann die Beine zusammengehalten. Habe mir oft gewünscht, es würde doch einfach abfallen. Mir hätte eine Öffnung zu Wasserlassen vollkommen gereicht. Das sehe ich heute immer noch so.
Meine fetten Brüste, ja, ich bin fett (120 kg /1,84 m groß), finde ich ehrlich gesagt auch nicht so schlecht. Gibt mir mit einem BH, ein bisschen Dekolleté.
Zum ersten Mal, trug ich ein Kleid mit ca. 10. Ein Traum in Blau. Leider nur ca. 10 Minuten. Zum ersten Mal Mädchenschuhe (heimlich für ein paar Sekunden/Minuten in der Schule von meinen Schulkollegen). Mit ca. 12 habe ich mir meine ersten Ballerinas gekauft. Waren natürlich etwas zu klein. Meine ersten Kleider habe ich mir mit ca. 18 gekauft.
Für meine Exfrau (von der ich seit drei Jahren getrennt lebe (mein Sohn ist etwas mehr als 60% bei mir und der Rest bei seiner Mutter), wir waren über 30 Jahre zusammen) war ich irgendwann pervers, abartig oder ganz schlicht gestört (sind noch nette Bemerkungen), als sie mich erwischte, dass ich zuhause Damenschuhe trug. Als sie das eine oder andere Mal noch ein Top mit Spaghettiträgern in meiner Größe fand (kam in den über 30 Jahren ca. dreimal vor, immer mit sehr, sehr vielen Jahren Abstand), redete sie Wochen nicht mehr mit mir. Irgendwie liebte ich sie dennoch sehr. Dass ich mich nicht trennen wollte.
Seit dem Umzug an den heutigen Wohnort im Jahr 2004. Duldete sie zähneknirschend, dass ich in der Wohnung Ballerinas tragen „durfte“. Und seit ca. 2015 auch mal ein Damenhöschen tragen konnte.
Seit sie ausgezogen ist (Anfang 2022) trage ich sehr oft, wenn ich allein zuhause bin, nur noch Frauensachen. Ich Bezeiche mich als Crossdresser. Möchte weiterhin auch mal Mann Sein.

Nun zu meinem Sohn.
Dass es ihn gibt, war mit sehr viel Aufwand verbunden. Denn meine Ex hatte Endometriose (ein Eileiter 100% zu, der andere 98%). Leider wurde das erst nach Jahren nach Fehldiagnosen und dem Wechsel der Frauenärztin festgestellt.
Für mich ist der Zeitpunkt seiner Geburt, welche leider auch nicht einfach war. Immer noch der schönste Moment, den ich bis heute erleben durfte.
Irgendwie verstanden und verstehen wir uns immer sehr gut. Unternehmen gerne was zusammen: Etwas, Kino, Ausstellungen, Börsen etc. Wir können auch sehr gut über was auch immer sehr gut sprechen. Aber wenn es über ihn selber geht, ist es etwas schwierig. Dachte immer, es liegt an der Pubertät.
Im Herbst 2023 haben wir beide einen 10-tägigen Roadtrip durch England gemacht. Irgendwann kamen wir auf LGBTQ-Themen zu sprechen. Da habe ich ihm erzählt. Dass ich auch eine etwas feminine Seite an mir habe. Und es mag, weibliche Kleidung zu tragen. Nicht nur Ballerinas, was er bei mir nicht anders kennt.
Und oh Schock. An einem Tag sagte er mir, dass er sich ritzen würde. An den Füssen. So, dass es niemand sehen könne. Und wenn es mich nicht geben würde, wäre er nie 10 Jahre alt geworden. Mich riss es fast von meinem Sitz. Wir waren auf der Autobahn Richtung Edinburgh. Natürlich wollte ich mehr wissen. Es sagte mir nur Mikrobbruchstücke. Und das nur, wenn ich ihm versprechen würde, Mama nichts zu sagen. Was ich natürlich versprach und bis heute einhalte. Für mich brach buchstäblich eine Welt zusammen. Mir war nicht bewusst, wie schlecht es ihm geht. Gab es Anzeichen? Ja, es gab Anzeichen, dass er etwas mit sich rumträgt. Ich dachte, weil das mit der Lese-Stellensuche so hakt, er seine Schulkollegen nicht mehr so oft sehen würde und so weiter. Habe nie gedacht, dass es ihm so schlecht geht.
Habe ihm jede Hilfe von mir angeboten. Er könne wirklich mit allem zu mir kommen. Ich versprach ihm, ich könne schweigen. Auch nur zuhören. Was auch immer. Wenn er wolle, könne ich schauen, ob er externe Hilfe bekommen könnte. Auf seinen Wunsch hin haben wir dann nicht mehr darüber gesprochen. Wir hatten noch einen tollen Urlaub.
Wochen nach den Ferien kam er zu mir. Ob ich es organisieren könne, dass er externe Hilfe haben kann. Aber kein Wort zu Mama.
Was mich sehr erstaunt hat. dass er diese auch sehr schnell funktionierte. In der Schule und für Mama war er da immer in Therapie. Wegen Schmerzen durch Wachstumsstörungen.
Mitte letzten Jahres: Wir waren auf dem Weg zurück von einem Baumarkt (von dem ich meine Kreditkarte vergessen hatte). Frage er mich. Was ich machen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, von meiner Insel auf eine andere zu wechseln. Die neue Insel sei unbekannt und für dich ändere sich dort alles. Und es gibt kein Zurück. Meine Antwort war: „Ich würde auf der Alten Insel bleiben wollen.“ Erstens wollte ich nicht weg von ihm. „Und für irgendwo komplett neu anzufangen, habe ich keine Energie mehr.“ Auf meine Frage, was er machen würde. Meinte er. „Er wisse es nicht.“
Wochen später. Der 01.10.2024 Wir waren auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen. Zuvor hatte er eine Sitzung beim Psychologen (wo er fast alle 14 Tage hingeht). Zuerst sprachen wir über dies und das. Fragte ihn, wie die Sitzung war. Nur ein kurzes Gut. Nach weiteren Gesprächen kam er wieder auf das Thema Insel zu sprechen. Er sagte mir. Der Name der Insel sei Trans und er möchte auf diese wechseln. Mich schauerte es. „Wie kann ich dir dabei helfen?“ Keine Antwort. Wünscht du dir weibliche Kleidung? Sollen wir noch was kaufen gehen? Er meinte. „Nein, alles gut so.“ Möchte nicht mehr darüber sprechen. Zuhause versuchte ich noch mal, das Thema aufzunehmen. Was mit einem
aggressiven „Lass mich, mag nicht darüber sprechen“ beendet wurde. Ich habe ihm noch mal gesagt. Wenn du reden möchtest, komm einfach. Ich sei immer für ihn da.
An diesem Abend, als ich versuchte einzuschlafen. Habe ich mir große Vorwürfe gemacht. Hast du ihn angesteckt? Will er ein Mädchen sein, weil ich weibliche Kleidung mag? Warum hast du es nicht bemerkt? Mein Kopf dreht sich und dreht sich. Da erinnerte ich mich, als mein Sohn ca. 7, 8 Jahre alt war. Entdeckte meine Ex beim Bettneu-Beziehen eines ihrer Sommerkleider. Wow, gab das Ärger gegenüber mir. Was ich doch für ein hinterlistiges, verlogenes Schwein sei, Ihr Sachen zu klauen und sie dann bei unserem Sohn zu verstecken. Ich wusste nicht , was hier geschieht. Ich dachte, ich sei im falschen Film. Denn ich hatte nie Interesse an Sachen meiner Ex. 1. Nicht mein Geschmack. 2. Viele zu klein. 3. War mir bewusst, wenn sie je was merken würde. Dann wäre sie schon damals weg gewesen. So schnell könne ich gar nicht schauen. Komischerweise hat sie unseren Sohn nie verdächtigt. Denn einen Zusammenstoß gab es auch nur in seiner Abwesenheit. Jahre später vermisste sie ihr Lieblingsbadekleid. Diese blieb verschwunden. Komischerweise war das Geschrei da nicht mehr so groß.
Gestern, am23.01.2025, kam ein Paket von einem Versandhaus, wo ich mir oft was bestelle. Mir war es etwas komisch, bei meiner letzten Bestellung vor 14 Tagen war doch alles dabei? Ohne auf das Adressetikett zu schauen, öffnete ich das Paket. Der Inhalt. Ein Multipack einfacher String-Tangas und ein paar wirklich süße kleine Schaumstoff-BH-Einlagen. Dann schaute ich auf das Etikett. Ups. Das war für meinen Sohn. Ich alles wieder zu und einpacken. Dann habe ich ihm eine Nachricht gesendet. dass ein Paket für ihn da wäre. Äh, ich soll es in sein Zimmer legen. Er würde es dann anschauen. In meinem Kopf rotierte es. Als ich das Paket auf seinen Schreibtisch legte, öffnete ich mal seinen Kleiderschrank (was ich normalerweise seit Jahren nicht mehr mache). Und auf dem mittleren Tablar sah ich einen weißen BH, darunter einige Höschen und eine schwarze, etwas festere Radlerhose. Es erschauerte mich etwas. Ist es nun so weit? Macht er sich auf den Weg, auf die neue Insel?
Etwas später kam er aus seinem Zimmer fragte ich, was im Paket war. Er meinte nur kurz: Kleider. Auf meine Frage, was das Harte daran war. Meinte er ein Etikett? Wenn du wüsstest, dachte ich mir. Später am Abend nahm er sich ein ausgiebiges Bad. Was er fast immer macht, wenn er bei mir ist. Ich schlich still und leise in sein Zimmer und schaute in den Schrank. Und alles war weg. Ich ging vorerst wieder TV schauen. Nach ca. einer halben Stunde ging ich wieder zu ihm. Er war mit dem Bad fertig. War mit Hoody und Trainerhosen bequem angezogen. Und wenn ich genau schaute. Konnte ich sehen. Dass er den BH mit den Einlagen trägt. Es zeichneten sich kleine Kügelchen ab. Ich fragte ihn noch mal, was im Paket war. Er fing verwirrt an, in seinem Zimmer zu suchen, was er mir zeigen konnte. Nach einer Weile fragte ich ihn: „Trägst du einen BH?“ Äh, vehement. Nein, wie kommst du darauf? Ich sehe es aber, da versuchte ich ihn zu umarmen. Was er verhinderte. Dennoch spürte ich den BH. Was ich ihm auch sagte. Darauf er. „Lass mich nun alleine.“ Gehe! Ich ging weiter TV schauen. In meinem Kopf rotierte es. Was habe ich falsch gemacht? Bin ich schuld, dass er trans ist? Wie kann ich ihn unterstützen? Später, als ich im Bett lag, konnte ich mich fast nicht lösen vom Erlebten.
Heute Freitag, wie nie was gewesen wär. Mochte es auch nicht ansprechen.
Sonntag mache ich die Wäsche. Nun weiß ich nicht, ob ich ihm sagen soll. Er soll seine Mädchensachen auch dazugeben.

Meine Fragen.
–Wie auf ihn/sie zugehen.
–Wie soll ich ihn/sie unterstützen?
–Was habe ich falsch gemacht? Bin ich Dafür verantwortlich?

–Hat jemand (als Elternteil) Erfahrung? Tipps?
–Kann mir eine betroffene Trans-Person Tipps geben, wie ich mich verhalten soll?

Bei mir dreht sich gerade der Kopf. Sorry für den langen Bericht. Es musste raus.

Freue mich über Antworten

Liebe Grüsse eines Besorgten Papas
Zuletzt geändert von SchPa am Sa 25. Jan 2025, 02:24, insgesamt 1-mal geändert.
Momo58
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1722
Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
Geschlecht: transident
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
Hat sich bedankt: 376 Mal
Danksagung erhalten: 465 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 22 im Thema

Beitrag von Momo58 »

@SchPa
Hallo besorgter Papa. Zuerst mal zu deinen Fragen.
was habe ich falsch gemacht? Bin ich dafür verantwortlich?
Du bist weder für deine Vorliebe zu Frauenkleidung, noch für die Vorlieben deines (Noch)Sohnes verantwortlich. Wo ihr beide geschlechtlich und/oder sexuell steht, müsst ihr selbst feststellen. Es kann CD sein, oder Trans oder was auch immer dazwischen. Die Welt ist bunt und nicht nur schwarz/weiß. Ich kann nicht für CD sprechen, da ich selbst trans bin. Bei Transsexualität ist es nachgewiesen, dass es vererblich ist. Die Forschung hat festgestellt, dass Transmenschen ein Gehirn haben, das eher dem Wunschgeschlecht entspricht. Bestimmte Gehirnregionen sind dann bei deinem Sohn eher weiblich. Auch die Brücken zwischen den beiden Gehirnhälften haben eine veränderte Größe.
Man vermutet, dass Transgeschlechtlichkeit durch eine Hormonschwankung bei Schwangeren entsteht. Leider geht die Forschung derzeit nicht weiter voran, weil Trump in Amerika die Forschungsgelder streichen will und in Europa zu wenig Geld für die Forschung zur Verfügung steht. Leider betrifft das auch mich, da ich für die Forschung als Probandin zur Verfügung stehe.

Was hast du falsch gemacht? Du hast es gut gemeint, weil du selbst "es" viele Jahre unterdrückt hast, also möchtest du, dass dein Sohn schneller die Kurve kriegt. OK, du hast bemerkt, dass er etwas für sich ist bestellt hat. Im Schrank zu spionieren, war nicht in Ordnung. Für deinen Sohn ist das ein Vertrauensbruch, vor allem deshalb, weil er "es" erst mal für dich selbst ausprobieren muss und sein Schamgefühl extrem hoch ist. (Ich mach da etwas, was nicht normal ist, was sollen denn die Leute denken usw.).

Wie kannst du auf ihn zugehen? Biete ihm an, zu dir zu kommen, wenn bzw. wann er es möchte. Je mehr du die Lokomotive spielst, um so mehr spielt er den Bremser. Lass ihm die Zeit, die er braucht, auch wenn es schwer fällt.

Nachdem du ihn aus seiner Sicht "zur Rede"gestellt hast, und den BH an ihm gespürt hast, geht er erst mal auf Abstand. Hier geht es ja um ein Thema, das sehr viel Vertrauen erfordert, das du nach deiner Aktion erst mal zurück gewinnen musst, denn du hast ihn in die Situation eines Zwangs-Outings gebracht. Das fühlt sich für ihn total Scheiße an. Da ist von deiner Seite aus erst mal eine Entschuldigung gegenüber deinem Sohn fällig.

Wenn er doch feststellt, dass er Trans ist, gibt es das Selbstbestimmungsgesetz. Das regelt das Rechtsverhältnis von Transmenschen gegenüber dem Staat. Ein paar Besuche bei transerfahrenen Therapeuten sind dann eventuell sinnvoll. Eine Selbsthilfegruppe oder eine Anmeldung hier im Forum wäre sicher auch eine gute Möglichkeit, nicht nur für dich, sondern vor allem für deine(n) Sohn/Tochter.

Liebe Grüße
Manuela
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Inga
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3851
Registriert: Mo 19. Jul 2010, 00:32
Pronomen:
Hat sich bedankt: 118 Mal
Danksagung erhalten: 207 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 23 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, SchPa,

Zuerst möchte ich dir danken, dass du so ausführlich hier geschrieben hast.

Und wahrscheinlichch werde ich die gleich enttäuschen, denn die eine schnelle korrekte Antwort habe ich nicht.

Aber vielleicht findestcdu in meinem Beitrag und denen von anderen doch einige Ansatzpunkte.

Ich kenne euch nicht. Ich kenne eure Situation nicht. Der Eigenart des Internets geschuldet könntest ihr überall irgendwo in der Welt sein, wo auch nich besondere Lebensbedingungen, und Rat suchen. Wie schnell sind ä da unpassende Worte geschrieben!

Ich denke, du solltest Geduld haben mit deinem Kind, eher abwarten und nicht irgendwie bedrängen, etwas preiszugeben, was er als Geheimnis auegt und beschützt.

Er muss sich aktiv finden. Ich finde für einen Heranwachsenden da das Beispiel mit den Inseln gut. Er .wird seine Insel selber finden müssen. Es kann ja eine andere sein als deine. Er wird die Nsel ausforschen wollen, so gut es geht. Da gehört auch dss eigene Paket dazu - welch Vertrauen dass er es zu deiner Adresse schicken lässt. Nimm es wahr, aber stelle ihn in der Selbstfindung nicht blos.

Bei dem Beispiel mit den Inseln. Wie komme ich uur anderen Insel hin, wie kann ich sie kennenlernen, würde ich spontan sagen, " schwimmen", " schwimmen lernen" und "das Wasser testen, das zwischen den Inseln ist" istxes zu tief oder zu weit, hilft vielleicht ein Boot. Allesxnatürlich im übertragenden Sinn.

Ach ja, und noch etwas: Generationswechsel bedenken: Heututage gibt es elektronische Medien und Internet, was es vor 30 Jahren nicht gab. Über trans und verwandte Themen wird heute viel ofener und häufiger geredet als früher. Nicht zuletzt dank Selbstbestimmungsgesetz ist es häufiger in den Medien als früher. Wo wir Ältere früher Jahrzehnte brauchten, Infos ubd Selbsthilfegruppen zu finden, ist heute nur noch eine Angelegenheit von wenigen Minuten.

Soweit meine Gedanken.

Wie auch immer, ich drücke Euch die Daumen.

Liebe Grüße
Inga
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4080
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 314 Mal
Danksagung erhalten: 1413 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 24 im Thema

Beitrag von Jaddy »

In den Gruppen mit Jüngeren (U25) nehme ich vor allem wahr, dass sie sich am ehesten mit Gleichaltrigen austauschen wollen. Die Lebenswelten, Sichtweisen und Anforderungen sind einfach zu unterschiedlich.

Von daher würde ich am ehesten dazu raten, dass dein Kind sich ohne deine Einmischung orientieren kann. Du kannst anbieten, aber solltest auf keinen Fall aufdrängen oder nachbohren. Das fühlt sich nämlich sehr übergriffig an und entfremdet. Es gibt das Jugendnetzwerk Lambda e.V. für seriöse Infos mit seinen Unter-Sites Queersupport.de und weiteren (auch Facebook, Insta). Bestimmt auch queere Jugendtreffs in der nächsten größeren Stadt. Und zahlreiche Online-Communities für alle Farben des Regenbogens. Was ich bspw an Discords für trans, inter, nichtbinäre Jugendliche kenne, ist aufgeschlossen und bietet gute Informationen und peer support.
Malvine
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1811
Registriert: Sa 7. Mai 2022, 21:30
Geschlecht: M+F
Pronomen: du
Wohnort (Name): Bayreuth
Forum-Galerie: gallery/album/645
Hat sich bedankt: 1805 Mal
Danksagung erhalten: 1674 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 25 im Thema

Beitrag von Malvine »

Hallo,

beim Lesen deiner Zeilen hatte ich den Eindruck, das du viele deiner eigenen Ängste auf deinen Sohn projezierst und meiner Meinung nach den Bogen dabei auch überspannst.
Den Shon hat dich doch auch um professionelle Hilfe gebeten, was mir zeigt, er ist in dem Thema drin und hat mit dem Therapeuten eine Person, der gegenüber er sich öffnen kann.
Hand aufs Herz, wie hättest du als Jugendlicher reagiert, wenn dein Vater so wie du gehandelt hätte?

Mein Vorschlag, bitte deinen Sohn um Entschuldigung und wenn er will, sag ihm, daß du genau weißt, wie er sich fühlt...
Dann biete ihm noch einmal deine Unterstützung an wenn er deine Hilfe braucht. Aber lass ihm die Zeit mit sich selbst klar zu kommen, ohne ein besorgtes Elternteil.

LG Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4080
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 314 Mal
Danksagung erhalten: 1413 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 26 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mal kurz zur Erinnerung: wir wissen nicht, ob sich das Kind selbst als Sohn, Tochter oder (nichtbinäres oder agender) Kind sieht.
SchPa
Beiträge: 4
Registriert: Fr 24. Jan 2025, 16:59
Pronomen:
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 27 im Thema

Beitrag von SchPa »

Hallo Momo58 und Inga

Danke euch viel mal für eure Antwort.

Ich wollte, dass sich meine Sohn Wohlfühlt. Und sich nicht schämen muss. Dass er sich in unseren vier Wänden (wir wohnen in Der Nähe von Bern) so geben kann wie er möchte.
Dank eurem Kommentar, habe ich festgestellt, dass ich es falsch angegangen bin. Mir ist nun klar. Er soll bestimmen, wie er sich öffnet. Nicht den Kücken das Ei öffnnen, wenn es schlüpfen möchte. Werde von nun an Warten mit was er zu mir kommt. Und sein Kleiderschrank ist tabu.
Werde ihm Morgen auch nicht sagen, das er seine Mädchensachen mit in die Wäsche geben kann. Ich hoffe das ich nicht allzu viel Kaput gemacht habe betreff Zwangs-Outing

Ich wünsche mir, doch nur, dass es ihm gut geht. Ich habe auch bis zum Heutigen Tag, es respektiert. Das er mir die Berichte seiner über einem Jahr andauernden Psychologischen Betreuung nicht zeigen will.

Was mich etwas schockiert hat. Das Transsexualität vererbbar sein soll. Und es stimmt, ich wünschte mir schon beim entscheid für ein Kind innerlich eine Tochter. Weil ich mit meiner Männlichkeit nicht klarkomme.

Als er mir Sagte, dass seine Insel Trass sei, war ich auch erschrocken, Weill ich ihn mir als Mädchen / Junge Frau nicht vorstellen kann. Er ist ziemlich Gross (fast 1.80), Gut gebaut; Breites Kreuz, Tiefe Stimme (viel tiefer als Mein), sehr ausgeprägte Körperbehaarung (ich nicht so), Er mag, alles was mit Kämpfen zu tun hat (ich Fantasy, Schulzen, Ärzteseien, Kostümfilme) Habe ihm auch mal gesagt, das es für mich ein Traum ist, einmal ein Kleid wie Sysi tragen zu können. Er lachte, und meinte „so ein Mist willst du tragen“? Ich bin sehr am Wasser gebaut. Er gar nicht. Ich mag zierlicher, filigranes verspieltes, er gar nicht. Er ist sehr burschikos. Auch in seinen Bewegungen. Und ich glaub nicht, dass er so seine weibliche Seite unterdrückt. Ich denke er ist von Innen wirklich so. Weis es natürlich nicht. OK es gib auch burschikosen Frauen.

Bin sehr gespannt wo die Reise hingeht. Und ich lass von nun an Ihn das Tempo bestimmen.

Wenn es euch recht ist, würde ich sehr gerne hier weiter Schreieben. Habe Sonnst niemanden zum Austauschen. Und meiner Ex Darf ich ja auch nicht sagen.

Wünsche euch Lieben einen Wunderschönen Abend.

Besorgter Papa
SchPa
Beiträge: 4
Registriert: Fr 24. Jan 2025, 16:59
Pronomen:
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 28 im Thema

Beitrag von SchPa »

Malvine hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 15:16
Danke dir. Werde mich zurückhalten. Wie entschuldigen weis ich noch nicht.

Ich wies wirklich nicht wie ich reagiert hätte in seinem Alter. Ich glaub, ich hätte angst bekommen.
Las Ihn nun bestimmen.

Gruss
SchPa
Beiträge: 4
Registriert: Fr 24. Jan 2025, 16:59
Pronomen:
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 29 im Thema

Beitrag von SchPa »

Jaddy hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 15:43 Mal kurz zur Erinnerung: wir wissen nicht, ob sich das Kind selbst als Sohn, Tochter oder (nichtbinäres oder agender) Kind sieht.
Du stells mir eine Frage???? Und hast voll ins Schwaze getroffen. Werde aber momentan keine solche Fragen an ihn stellen.
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4080
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 314 Mal
Danksagung erhalten: 1413 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt

Post 30 im Thema

Beitrag von Jaddy »

SchPa hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 16:17Nicht den Kücken das Ei öffnnen, wenn es schlüpfen möchte.
Ah. "Don't crack eggs. Build nests" ist eine schöne Weisheit der Netzcommunity ;) ("eggs" sind im englischsprachigen Bereich trans Personen vor dem inneren coming-out)
SchPa hat geschrieben: Sa 25. Jan 2025, 16:17Das Transsexualität vererbbar sein soll.
Naja, das ist etwas im Bereich des Spekulativen. Es gibt keine Gene, auf denen das nachweisbar codiert wäre, zumal der ganze Entwicklungsprozess von viel mehr als Genen abhängt. Dabei gibt es so viele Unwägbarkeiten, dass selbst eineiige Zwillinge sich doch unterscheiden und selbst geklonte Katzen unterschiedliche Fellfarben haben. Das ist natürliche Varianz. Die lässt sich weder kontrollieren noch abstellen(1).

Es gibt die Vermutung(!), dass Hormonschwankungen während der Schwangerschaft da gewissen Einfluss haben könnten, weil das sich entwickelnde Gehirn beim Körperbild anfällig dafür ist. Das sind aber keine gesicherten Erkenntnisse und es ist sicherlich nicht die einzige mögliche Ursache oder zwingend. Ausserdem sind eigenes Körperbild - "sehe ich mich eher mit einem männlichen oder weiblichen Körper oder beides oder weder-noch" - und die Zuordnung zu sozialen Geschlechterrollen - "fühl ich mich eher als/bei den Männern wohl oder bei Frauen, oder beiden oder weder-noch" - noch mal sehr verschiedene Dinge.

Es gibt möglicherweise eine statistische Korrelation zwischen Neurodivergenz und nicht-ganz-cis sein. Keine Kausalität. Aber es liegt nahe, dass Menschen, deren Gehirn anders mit (sozialen) Reizen umgeht(2), auch anders mit den sozialen Konventionen zu Geschlecht umgeht. Platt gesagt, weil sie eben so willkürlich und per Kultur konstruiert sind.

Heisst: Mach dir keinen Kopf wegen irgendwelcher Gründe, Ursachen oder gar "Schuld". Irgendwie nicht cis zu sein ist keine Krankheit, keine Störung, sondern eine individuelle Variation. Und sei es nur, lieber Kleidung zu tragen, die gesellschaftlich einer anderen Gruppe zugedacht wird. Weder hast du für das Sein deines Kindes irgendeine "Schuld", noch ändert das irgendetwas an der Situation. Das Problem sind andere Menschen. Aber das lässt sich lösen. Genauso wie die praktischen Dinge der unterstützenden Umgebung, sozialen Entfaltung und ggf körperlicher Transitionen.

Die wichtigsten Fragen sind erstmal, wo und wie fühlt sich dein Kind wohl mit sich und seiner Umgebung. Das ganze kann eine Phase sein und_oder eine von unzähligen Spielarten zwischen Crossdressing über Femboy oder genderfluid, nichtbinär bis binär trans (weiblich). Das wird sich zeigen und es muss auch nicht ein für alle Mal für's ganze Leben fest sein.

Sprich: Bleib locker, in der Nähe, zugänglich und bei Bedarf unterstützend.


(1) Und meiner Ansicht nach ist es auch besser, da so lange nicht hinterher zu forschen, wie einflussreiche Kräfte uns am liebsten "weg" haben wollen. Denen möchte ich weder irgendwelche Pseudo-Messmethoden geben, damit sie fremdbestimmen, wer "trans genug" ist um sich anders zu kleiden etc, noch dass sie irgendwelche "Behandlungen" ertüfteln, mit denen wir wieder "konform" gemacht werden sollen. Wir sind okay wie wir sind. Get over it.

(2) Einige Formen von Autismus sind im fMRT nachweisbar. Das ist keine sichere Diagnose.
Antworten

Zurück zu „Crossdresser Transgender DWT Portal“