Crossdressing-Test/Projekt
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Andrea aus Sachsen
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
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Ich sehe ein solches Testprojekt eher bei Jugendlichen gut aufgehoben. Es gibt auch in einer Schule in meiner Heimatstadt einen Crossdresser-Tag. Da war ich allerdings noch nie dabei und kann nicht sagen, wie viele da mitmachen und wie viel Wert dort auf ein authentisches Aussehen gelegt wird.
Grundsätzlich begrüße ich derartige Aktionen im Rahmen der geplanten und umstrittenen Vermittlung von Vielfalt durch die Schulen. Offen wäre für mich nur, wie mit denen umgegangen werden soll, die da nicht mitmachen (wollen). Bekanntlich zeigen ja insbesondere einigen Männer bzw. männliche Jugendlichen nach außen hin Ablehnung, um von ihrem inneren Verlangen nach mehr Weiblichkeit abzulenken.
Für Erwachsene halte ich solche öffentlichen Tests für wenig erfolgversprechend. Ich bezweifle, dass sich viele so ausprobieren würden, zumindest so lange das Crossdressing noch mit so einem negativen Image behaftet ist. Meines Erachtens reicht derzeit das vorhandene Angebot an Selbsthilfegruppen und Stammtischen aus, um sich mal "auszutesten". Ich lasse mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen, wenn jemand so eine Veranstaltung erfolgreich organisieren kann.
Klar, ein bisschen mehr Öffentlichkeitsarbeit täte unserer Sache sicher gut, aber das würde ich dann eher den Erfahrenen unter uns überlassen.
Ich sehe ein solches Testprojekt eher bei Jugendlichen gut aufgehoben. Es gibt auch in einer Schule in meiner Heimatstadt einen Crossdresser-Tag. Da war ich allerdings noch nie dabei und kann nicht sagen, wie viele da mitmachen und wie viel Wert dort auf ein authentisches Aussehen gelegt wird.
Grundsätzlich begrüße ich derartige Aktionen im Rahmen der geplanten und umstrittenen Vermittlung von Vielfalt durch die Schulen. Offen wäre für mich nur, wie mit denen umgegangen werden soll, die da nicht mitmachen (wollen). Bekanntlich zeigen ja insbesondere einigen Männer bzw. männliche Jugendlichen nach außen hin Ablehnung, um von ihrem inneren Verlangen nach mehr Weiblichkeit abzulenken.
Für Erwachsene halte ich solche öffentlichen Tests für wenig erfolgversprechend. Ich bezweifle, dass sich viele so ausprobieren würden, zumindest so lange das Crossdressing noch mit so einem negativen Image behaftet ist. Meines Erachtens reicht derzeit das vorhandene Angebot an Selbsthilfegruppen und Stammtischen aus, um sich mal "auszutesten". Ich lasse mich aber auch gern vom Gegenteil überzeugen, wenn jemand so eine Veranstaltung erfolgreich organisieren kann.
Klar, ein bisschen mehr Öffentlichkeitsarbeit täte unserer Sache sicher gut, aber das würde ich dann eher den Erfahrenen unter uns überlassen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Sylvia
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
anja--w hat geschrieben:
Wenn wir uns stattdessen vorstellen: in der Schule gäbe es ein Angebot von z.B. einem Transentag alle 6 Monate, an dem ALLE Jungs feminin gestylt werden und Mädchenkleidung tragen, oder später entsprechende Angebote,
Wieso bloß habe ich das Gefühl, dass die gleichen Denkmuster, die zur Ablehnung von CD und Transmenschen führen, wieder auftauchen, wenn über eine Verbesserung der Situation nachgedacht wird. "ALLE" Jungs müssen Mädchenkleidung tragen? Und wer es nicht will, lenkt "vom inneren Verlangen nach mehr Weiblichkeit ab"?Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Offen wäre für mich nur, wie mit denen umgegangen werden soll, die da nicht mitmachen (wollen). Bekanntlich zeigen ja insbesondere einigen Männer bzw. männliche Jugendlichen nach außen hin Ablehnung, um von ihrem inneren Verlangen nach mehr Weiblichkeit abzulenken.
Vielleicht macht Ihr Euch dann doch mal klar, dass die meisten Jungs wohl keinerlei Interesse daran haben, sich weiblich zu stylen und auch das zitierte innere Verlangen nicht verspüren? Was sollen diese Vorschlaghammermethoden? Die bringen niemandem was, außer, dass (mit Recht) Protest aufkommen wird. Die ganze derzeitige Schuldebatte krankt m.E. an dieser mangelnden Sensibilität derjenigen, die Sensibiltät für ihre Situation einfordern.
LG,
Sylvia
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Andrea aus Sachsen
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
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Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass eine Ablehnung des "gemeinschaftlichen Crossdressens" verschiedene Gründe haben kann und dass das nicht dazu führen darf, die Betreffenden auszugrenzen oder pauschal in irgendeine "Ecke" zu stellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich eventuell auch nicht mitgemacht hätte, wenn es so etwas in meiner Schulzeit schon gegeben hätte.
Das ist mir schon klar. Deshalb bin ich auch gegen jegliche "Zwangsmaßnahmen". Diese würden ja etwa das Gleiche bewirken, wie uns das Tragen weiblicher Kleidung zu verbieten.Sylvia hat geschrieben:Vielleicht macht Ihr Euch dann doch mal klar, dass die meisten Jungs wohl keinerlei Interesse daran haben, sich weiblich zu stylen und auch das zitierte innere Verlangen nicht verspüren?
Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass eine Ablehnung des "gemeinschaftlichen Crossdressens" verschiedene Gründe haben kann und dass das nicht dazu führen darf, die Betreffenden auszugrenzen oder pauschal in irgendeine "Ecke" zu stellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich eventuell auch nicht mitgemacht hätte, wenn es so etwas in meiner Schulzeit schon gegeben hätte.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Dana
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Moin Moin
"Wenn es doch nur Andere geben würde, die so abartig wären wie ich, dann wäre ich ich etwas nornaler"
Hmmm? Kann es sein, dass ich das zwischen den Zeilen lese.
Diesen Gedanken hatten bestimmt viele, bevor sie den Weg in die Freiheit gefunden haben. Ich kann mir allerdings im besten Willen nicht vorstellen, das es hilfreich wäre CD oder TS Testtage einzuführen, um ein besseres Verständnis für uns zu erreichen. Sowas kann ja jeder mal heimlich ausprobieren wenn er es denn möchte. Verständnis in der Gesellschaft erreichen wir als Betroffene nur damit, das wir auf unsere Mitmenschen zugehen und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Wer sich verschließ und selbst ausgrenzt mach sich angreifbar.
Man muß nicht alles ausprobieren um zu wissen, das es nichts für einen ist.
"Wenn es doch nur Andere geben würde, die so abartig wären wie ich, dann wäre ich ich etwas nornaler"
Hmmm? Kann es sein, dass ich das zwischen den Zeilen lese.
Diesen Gedanken hatten bestimmt viele, bevor sie den Weg in die Freiheit gefunden haben. Ich kann mir allerdings im besten Willen nicht vorstellen, das es hilfreich wäre CD oder TS Testtage einzuführen, um ein besseres Verständnis für uns zu erreichen. Sowas kann ja jeder mal heimlich ausprobieren wenn er es denn möchte. Verständnis in der Gesellschaft erreichen wir als Betroffene nur damit, das wir auf unsere Mitmenschen zugehen und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Wer sich verschließ und selbst ausgrenzt mach sich angreifbar.
Man muß nicht alles ausprobieren um zu wissen, das es nichts für einen ist.
--- Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Andere verstehen! ---
Liebe Grüße
Dana
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Sylvia
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Danke, Dana...
Also, anja, was Du da so schreibst, ist ja schon starker Tobak. Ich hoffe sehr, dass das unter CDs und Transmenschen kein common sense ist oder wird.
Sorry, aber solche Zwangsbeglückungen, wie hier vorgeschlagen werden, halte ich für absurd. Wenn Jungs/Männer CD ausprobieren wollen, ohne groß aufzufallen, eignet sich vielleicht eine Karnevalsparty, aber sicher kein Zwangscrossdressing-Tag an der Schule.
LG,
Sylvia
Also, anja, was Du da so schreibst, ist ja schon starker Tobak. Ich hoffe sehr, dass das unter CDs und Transmenschen kein common sense ist oder wird.
Wieso kämpfen eigentlich die meisten von uns (unterstelle ich mal) dafür, nicht als "gestört" zu gelten, wenn im gleichen Atemzug aus den eigenen Reihen Menschen als gestört und Gefahrenpotenzial eingestuft werden, weil sie, ja was?, anders sind?anja--w hat geschrieben:Zum "inneren Drang": ich würde meinen, dass Diejenigen, die einen solchen Drang nicht verspüren, gestört sind und damit ein Gefahrenpotenzial in die Gesellschaft einbringen:
Sorry, aber solche Zwangsbeglückungen, wie hier vorgeschlagen werden, halte ich für absurd. Wenn Jungs/Männer CD ausprobieren wollen, ohne groß aufzufallen, eignet sich vielleicht eine Karnevalsparty, aber sicher kein Zwangscrossdressing-Tag an der Schule.
LG,
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Dana
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Moin Moin Anja
Wenn du mit meiner Einstellung ein Problem hast, dann liegt das wohl an dir.
Meine Einstelluzng dazu baut sich auf meiner Erfahrung auf.
Ich lebe seit 4 Jahren in Vollzeit als Mann in Frauenkleidung. Ich habe mich ohne vorherigen Flächenversuch aus der "Schmuddelecke" ( hab ich nie als solche empfunden) rausgetraut und den "Anfeindungen der Umwelt" (darauf warte ich noch ) gestellt. Ich trete ganz authentisch auf, als das was ich bin. Sollte ich feststellen, das Menschen in meinem Umfeld Interesse daran haben, was ich mache, bzw. warum ich so lebe, dann rede ich ganz offen mit den Leuten und erkläre mich so gut ich kann. Das könnte man als eine Art der Öffentlichkeitsarbeit bezeichnen und ist bei den meisten, die es wie ich ausleben, sehr verbreitet. Das halte ich für sinnvoller als irgendwelche "Pflichtversuche für Gesellschaftliche Randgruppen" Davon gibt es verdammt viele und wir können nicht alles ausprobieren.
Ich kann auch ohne einen Selbstversuch mit Drogen oder Alkohol gut einschätzen, ob das was für mich ist.
Erfahrungen kann man eben durch nichts ersetzen, außer durch Erfahrungen.
Wir mögen zwar anders sein als die Masse, doch wer definiert eigentlich was normal ist und was nicht.
Wenn du mit meiner Einstellung ein Problem hast, dann liegt das wohl an dir.
Meine Einstelluzng dazu baut sich auf meiner Erfahrung auf.
Ich lebe seit 4 Jahren in Vollzeit als Mann in Frauenkleidung. Ich habe mich ohne vorherigen Flächenversuch aus der "Schmuddelecke" ( hab ich nie als solche empfunden) rausgetraut und den "Anfeindungen der Umwelt" (darauf warte ich noch ) gestellt. Ich trete ganz authentisch auf, als das was ich bin. Sollte ich feststellen, das Menschen in meinem Umfeld Interesse daran haben, was ich mache, bzw. warum ich so lebe, dann rede ich ganz offen mit den Leuten und erkläre mich so gut ich kann. Das könnte man als eine Art der Öffentlichkeitsarbeit bezeichnen und ist bei den meisten, die es wie ich ausleben, sehr verbreitet. Das halte ich für sinnvoller als irgendwelche "Pflichtversuche für Gesellschaftliche Randgruppen" Davon gibt es verdammt viele und wir können nicht alles ausprobieren.
Ich kann auch ohne einen Selbstversuch mit Drogen oder Alkohol gut einschätzen, ob das was für mich ist.
Erfahrungen kann man eben durch nichts ersetzen, außer durch Erfahrungen.
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Dana
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Marielle
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Guten Abend,
auch ich bitte dringend darum, von jedwedem Korrekturversuch betreffend die Selbstwahrnehmung und -darstellung anderer Menschen abzusehen.
Es sind unter anderem solche Korrekturbestrebungen, die hinter dem Verhalten manches Mitbürgers uns gegenüber stecken. So wenig ich möchte, dass mir jemand erklärt, wie ich mich hinsichtlich meiner Kleidung, meiner sonstigen Aussendarstellung und meiner Selbstwahrnehmung zu verhalten habe, so wenig ist es anderen zuzumuten, dies von uns erklärt zu bekommen; zumindest dann, wenn es um Verhalten geht, dessen Auswirkungen nicht über Unverständnis hinausgehen.
Habt es gut
Marielle
auch ich bitte dringend darum, von jedwedem Korrekturversuch betreffend die Selbstwahrnehmung und -darstellung anderer Menschen abzusehen.
Es sind unter anderem solche Korrekturbestrebungen, die hinter dem Verhalten manches Mitbürgers uns gegenüber stecken. So wenig ich möchte, dass mir jemand erklärt, wie ich mich hinsichtlich meiner Kleidung, meiner sonstigen Aussendarstellung und meiner Selbstwahrnehmung zu verhalten habe, so wenig ist es anderen zuzumuten, dies von uns erklärt zu bekommen; zumindest dann, wenn es um Verhalten geht, dessen Auswirkungen nicht über Unverständnis hinausgehen.
Das hast du absolut richtig analysiert; bloss daraus m.E. nicht den richtigen Schluss gezogen. Es liegt doch weitgehend in deiner Hand, ob und wie weit du die Heimlichkeit aufgibst. Dafür die 'Anderen' verantwortlich zu machen ist jedenfalls eine zu 'billige' Lösung.Mit diesem Ansatz der Heimlichkeit katapultieren wir uns aus dem Kontext der Gesellschaft heraus, verziehen uns in die Schmuddelecke, und das ist es, was ich hasse.
Habt es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Magdalena
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Ein Hallo in die Runde!
Ich möchte hier etwas beisteuern, dass schon einige Jahre zurück liegt. Damals, ich war so 14 oder 15 Jahre alt, fuhr ich im Sommer ins Ferienlager. Es lief über den Betrieb, in dem meine Mutter arbeitete. Alles wurde von dem Betrieb organisiert, damit die Eltern die nicht ausreichend Urlaubstage zur Verfügung hatten ihren Kindern schöne Ferienerlebnisse bieten konnten. Diese Ferienlager sind mir in schöner Erinnerung. Zum Abschluß des Aufenthaltes gabe es immer ein Fest. Im Lager waren wir in mehrere Guppen aufgeteilt. Und jede Gruppe musste einen Beitrag zu dem Fest leisten. die Gruppe, der ich angehörte, hat eine Modenschau veranstaltet. So kam es, in Absprache mit den Erziehern, dass wir Jungen die Kleider von einigen Mädchen aus der Mädchengruppe vorführten. Im Vorfeld war es schon ein Gaudi, für uns Jungen einigermaßen passende Sachen zu finden. Die Erzieherinnen der Mädchen griffen auch noch in ihre Schmicktächschen, um uns aufzuhübschen. Da das Fest auserhalb dews Lagers in einer örtlichen Dorfgaststätte stattfand, sind wir so durch das ganze Dorf zurück zu unserem Ferienlager gelaufen. An Crossdressing oder Ähnliches hatte damals niemand gedacht. Und soviel ich heute in Erfahrung bringen konnte, ist bei den meisten von damals Crassdressing kein Thema. Auch hat Keiner einen Schaden davon getragen. Aber dennoch war es zumindest für mich der erste öffentliche Auftritt in weiblicher Kleidung, an den ich mich gern erinnere. Weil er Vorurteilsfrei war. Und wir wurden nicht gezwungen die Mädchenkleider anzuziehen.
Viele Grüße Magdalena
Ich möchte hier etwas beisteuern, dass schon einige Jahre zurück liegt. Damals, ich war so 14 oder 15 Jahre alt, fuhr ich im Sommer ins Ferienlager. Es lief über den Betrieb, in dem meine Mutter arbeitete. Alles wurde von dem Betrieb organisiert, damit die Eltern die nicht ausreichend Urlaubstage zur Verfügung hatten ihren Kindern schöne Ferienerlebnisse bieten konnten. Diese Ferienlager sind mir in schöner Erinnerung. Zum Abschluß des Aufenthaltes gabe es immer ein Fest. Im Lager waren wir in mehrere Guppen aufgeteilt. Und jede Gruppe musste einen Beitrag zu dem Fest leisten. die Gruppe, der ich angehörte, hat eine Modenschau veranstaltet. So kam es, in Absprache mit den Erziehern, dass wir Jungen die Kleider von einigen Mädchen aus der Mädchengruppe vorführten. Im Vorfeld war es schon ein Gaudi, für uns Jungen einigermaßen passende Sachen zu finden. Die Erzieherinnen der Mädchen griffen auch noch in ihre Schmicktächschen, um uns aufzuhübschen. Da das Fest auserhalb dews Lagers in einer örtlichen Dorfgaststätte stattfand, sind wir so durch das ganze Dorf zurück zu unserem Ferienlager gelaufen. An Crossdressing oder Ähnliches hatte damals niemand gedacht. Und soviel ich heute in Erfahrung bringen konnte, ist bei den meisten von damals Crassdressing kein Thema. Auch hat Keiner einen Schaden davon getragen. Aber dennoch war es zumindest für mich der erste öffentliche Auftritt in weiblicher Kleidung, an den ich mich gern erinnere. Weil er Vorurteilsfrei war. Und wir wurden nicht gezwungen die Mädchenkleider anzuziehen.
Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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rika
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Guten Abend.
Da ich bisher hier noch kein(e) fleißige(r) Schreiber(in) bin, kurz zu mir: glücklich-entspannter Crossdresser-Transgender-Transvestit-Mensch!!!, Vater einer 23jährigen Tochter mit sehr viel Erfahrung in Schulgremien.
"Workshops" o.ä. halte ich in Schulen für völlig ungeeignet. Warum? In Grundschulen wären die Kinder einfach zu jung, um dieses Thema aufzunehmen. In den weiterführenden Schulen bis zur 10 stürmt die Pubertät durch die Klassen und das muss sie auch. Da müssen wir erkennen, dass das biologische Erwachsenwerden ganz schön schwierig sein kann. Alles, was in dieser Zeit noch von Außen kommt, wird, so befürchte ich, diese Kinder-Erwachsenen ziemlich überfordern.
Ab der 11 kommt die Leistung: das Abitur naht! Dies wäre vielleicht die einzige Schule, die sich eignen würde.
Ich habe viele Schicksale über das Erwachen unseres "alter egos" gelesen - die meisten sind ähnlich: mit 13-14 wachte da etwas in uns auf, welches wir zunächst verleugnen weil es uns überfordert. Anja, jetzt kannst Du natürlich sagen: dann sind wir für euch da! Aber Vorsicht. Die Ratio aus unserer Lebenserfahrung kann bei diesen jungen, unfertigen Menschen nicht ankommen, da sie dafür nicht vorbereitet sind.
So, jetzt drehe ich das Ganze zeitlich um. Ich bin 61 Jahre alt und habe erst in den letzten Jahren erkannt, dass rika mein Leben bereichert. Der jahrzehntelange Kampf gegen sie (Bart, Boss, Kettensäge) war immer eine Niederlage gegen mich, da sie nun mal ein Stück von mir ist. Mit dem Friedensschluss wurden wir = rika und Ekkehard eins wie wir es eigentlich schon immer waren. Der Bart ist lange weg, die Kettensäge im Gartenhaus - Boss, naja, zu langmütiger Chef bin ich immer noch. Daraus entstand Ruhe, Kraft und Gelassenheit.
Aber genau das ist wichtig und kann von jungen Menschen niemals erreicht werden, da all dies unmittelbar mit der Entwicklung der Persönlichkeit verbunden ist.
Sieh' doch mal, wie genau diese Entwicklung auch bei vielen Schreiber(innen) anders verlaufen ist; Konventionen, Verpflichtungen und das Umfeld haben das "Outing" verhindert.
Ich gehe den leisen Weg. Meine Nachbarn und eine Gruppe von Freunden kennen rika - sie ist keine Sensation mehr sondern willkommen. Dies hat allerdings recht lange gedauert. Ich gehe "so" einkaufen, wenn auch - noch - nicht in der kleinen Stadt, in der ich wohne und recht bekannt bin. Im Büro trage ich "Damenjeans" (blödes Wort, die Jeans ist doch keine Dame) und -pullover. Meine Wimpern sind getuscht und die Lider auch etwas gefärbt. Dies gilt auch bei Kundenbesuchen im Anzug. Meine Kunden sind übrigens eine typische Männerdomäne: Werkzeug- und Formenbau, spezielle Metalltechnik.
Zu guter Letzt: ich gehöre einer sehr alten Partei an und bin wieder etwas aktiver, werde im kommenden Jahr für das Stadtparlament und den Ortsbeirat kandidieren - mit getuschten Wimpern und der "Damen"jeans. Eben leise.
Schöne Grüße
rika
Da ich bisher hier noch kein(e) fleißige(r) Schreiber(in) bin, kurz zu mir: glücklich-entspannter Crossdresser-Transgender-Transvestit-Mensch!!!, Vater einer 23jährigen Tochter mit sehr viel Erfahrung in Schulgremien.
"Workshops" o.ä. halte ich in Schulen für völlig ungeeignet. Warum? In Grundschulen wären die Kinder einfach zu jung, um dieses Thema aufzunehmen. In den weiterführenden Schulen bis zur 10 stürmt die Pubertät durch die Klassen und das muss sie auch. Da müssen wir erkennen, dass das biologische Erwachsenwerden ganz schön schwierig sein kann. Alles, was in dieser Zeit noch von Außen kommt, wird, so befürchte ich, diese Kinder-Erwachsenen ziemlich überfordern.
Ab der 11 kommt die Leistung: das Abitur naht! Dies wäre vielleicht die einzige Schule, die sich eignen würde.
Ich habe viele Schicksale über das Erwachen unseres "alter egos" gelesen - die meisten sind ähnlich: mit 13-14 wachte da etwas in uns auf, welches wir zunächst verleugnen weil es uns überfordert. Anja, jetzt kannst Du natürlich sagen: dann sind wir für euch da! Aber Vorsicht. Die Ratio aus unserer Lebenserfahrung kann bei diesen jungen, unfertigen Menschen nicht ankommen, da sie dafür nicht vorbereitet sind.
So, jetzt drehe ich das Ganze zeitlich um. Ich bin 61 Jahre alt und habe erst in den letzten Jahren erkannt, dass rika mein Leben bereichert. Der jahrzehntelange Kampf gegen sie (Bart, Boss, Kettensäge) war immer eine Niederlage gegen mich, da sie nun mal ein Stück von mir ist. Mit dem Friedensschluss wurden wir = rika und Ekkehard eins wie wir es eigentlich schon immer waren. Der Bart ist lange weg, die Kettensäge im Gartenhaus - Boss, naja, zu langmütiger Chef bin ich immer noch. Daraus entstand Ruhe, Kraft und Gelassenheit.
Aber genau das ist wichtig und kann von jungen Menschen niemals erreicht werden, da all dies unmittelbar mit der Entwicklung der Persönlichkeit verbunden ist.
Sieh' doch mal, wie genau diese Entwicklung auch bei vielen Schreiber(innen) anders verlaufen ist; Konventionen, Verpflichtungen und das Umfeld haben das "Outing" verhindert.
Ich gehe den leisen Weg. Meine Nachbarn und eine Gruppe von Freunden kennen rika - sie ist keine Sensation mehr sondern willkommen. Dies hat allerdings recht lange gedauert. Ich gehe "so" einkaufen, wenn auch - noch - nicht in der kleinen Stadt, in der ich wohne und recht bekannt bin. Im Büro trage ich "Damenjeans" (blödes Wort, die Jeans ist doch keine Dame) und -pullover. Meine Wimpern sind getuscht und die Lider auch etwas gefärbt. Dies gilt auch bei Kundenbesuchen im Anzug. Meine Kunden sind übrigens eine typische Männerdomäne: Werkzeug- und Formenbau, spezielle Metalltechnik.
Zu guter Letzt: ich gehöre einer sehr alten Partei an und bin wieder etwas aktiver, werde im kommenden Jahr für das Stadtparlament und den Ortsbeirat kandidieren - mit getuschten Wimpern und der "Damen"jeans. Eben leise.
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Hallo Anja,
das einzige was Du mit so einer Pflicht erreichen würdest ist, dass diverse Eltern Amok laufen und somit eher das Gegenteil von dem erreicht wird, was Du möchtest.
Ausserdem sehe ich keine Ablehnung in der Öffentlichkeit. Klar gibt es Zonen wo man sich enfemme nicht aufhalten sollte, meistens kannst Du da aber auch en homme nur unter Gefahr hingehen. In Einkaufszonen und Cafes habe ich jedenfalls noch nie Probleme gehabt, obwohl ich mit 205 cm so oder so aus der Norm und damit auffalle.
Ausserdem gibt es genügend SHG' s wo Du Dich vor Ort umziehen kannst oder wo das Treffen in öffentlichen Cafes stattfinden. Wenn sich alle normal kleiden und benehmen wird das Ansehen in der Öffentlichkeit steigen und das Bild, dass dort gezeigt wird wird zur Normalität. Wenn sich die Leute dort nicht benehmen - siehe Essen vor ein paar Jahren wo ein paar CD'ler im Gummi Outfit im Biergarten verschiedene Stellungen probieren wollten - entsteht natürlich ein negatives Bild. Wir achten daher z.B bei unseren Treffen immer auf strassentaugliches Outfitt und wer sich nicht benimmt fliegt raus.
Das hilft erheblich mehr als ein Zwangs-CD Tag für Kinder, Eltern oder wen auch immer.
LG Chrissie
das einzige was Du mit so einer Pflicht erreichen würdest ist, dass diverse Eltern Amok laufen und somit eher das Gegenteil von dem erreicht wird, was Du möchtest.
Ausserdem sehe ich keine Ablehnung in der Öffentlichkeit. Klar gibt es Zonen wo man sich enfemme nicht aufhalten sollte, meistens kannst Du da aber auch en homme nur unter Gefahr hingehen. In Einkaufszonen und Cafes habe ich jedenfalls noch nie Probleme gehabt, obwohl ich mit 205 cm so oder so aus der Norm und damit auffalle.
Ausserdem gibt es genügend SHG' s wo Du Dich vor Ort umziehen kannst oder wo das Treffen in öffentlichen Cafes stattfinden. Wenn sich alle normal kleiden und benehmen wird das Ansehen in der Öffentlichkeit steigen und das Bild, dass dort gezeigt wird wird zur Normalität. Wenn sich die Leute dort nicht benehmen - siehe Essen vor ein paar Jahren wo ein paar CD'ler im Gummi Outfit im Biergarten verschiedene Stellungen probieren wollten - entsteht natürlich ein negatives Bild. Wir achten daher z.B bei unseren Treffen immer auf strassentaugliches Outfitt und wer sich nicht benimmt fliegt raus.
Das hilft erheblich mehr als ein Zwangs-CD Tag für Kinder, Eltern oder wen auch immer.
LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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Marielle
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Guten Abend Anja,
nee, so kannste das meiner Meinung nach nicht abhandeln.
Stichwort 'Schwule': Die Schwulen haben uns gegenüber schlicht den Vorteil, dass ihr Tun innerhalb des 'anerkannten' Geschlechterrahmens verständlich ist. Mann liebt Mann, Frau liebt Frau. Das stellt, in Relation zu TS/TG, keine allzu hohen Anforderungen an den Verstand der 'anderen'. Da ist zwar für uns wirklich noch viel zu tun, aber ich glaub nicht, dass das mit 'Skirt-Days' für Jungen zu machen ist.
Stichwort 'sich selbst neben der Spur sehen': Das ist, soweit ich es übersehe, eine deutliche Minderheitenposition in diesem Thread (wenn sie überhaupt wirklich vertreten wurde)
Hab es gut
Marielle
nee, so kannste das meiner Meinung nach nicht abhandeln.
Stichwort 'Schwule': Die Schwulen haben uns gegenüber schlicht den Vorteil, dass ihr Tun innerhalb des 'anerkannten' Geschlechterrahmens verständlich ist. Mann liebt Mann, Frau liebt Frau. Das stellt, in Relation zu TS/TG, keine allzu hohen Anforderungen an den Verstand der 'anderen'. Da ist zwar für uns wirklich noch viel zu tun, aber ich glaub nicht, dass das mit 'Skirt-Days' für Jungen zu machen ist.
Stichwort 'sich selbst neben der Spur sehen': Das ist, soweit ich es übersehe, eine deutliche Minderheitenposition in diesem Thread (wenn sie überhaupt wirklich vertreten wurde)
Büdde? Hier wurden schon ganz andere Sachen in Frage gestellt, nur leider (oder Gott sei Dank?) ist dieses Forum nur ein kleiner Teil der öffentlichen Meinungsbildung.Und dass auch der allgemeine Zwang der Gender-Konditionierung von niemandem hier in Frage gestellt wird...
Über 'in aller Konsequenz' sollten wir sicherlich nochmal reden. Aber warum kommst du nicht einfach im Mai zum Forentreffen nach Bärlin? Kudamm, Alex, U-Bahn und eine ganze Menge Menschen, die mit ihrem selbstverständlichen Selbstverständnis mitten drin sind; die sich als gut und richtig verstehen und auch gern mal jemanden an die Hand nehmen.Ansonsten würde man nicht darum herum kommen, mal an dem eigenen Selbstverständnis zu arbeiten, und das eigene CD / TG-Sein als gut, richtig und akzeptabel zu verstehen und in aller Konsequenz auch nach außen hin zu vertreten.
Hab es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Eigentlich fing dieser Thread vielversprechend an, fand ich, und dann versickerte er teilweise wieder in die übliche la-la Themenbereichen mit Begründungen weshalb und warum alles so schrecklich ist. Eigentlich hätte ich das vom ersten Absatz an erahnen müssen, denn Anja-- spricht von "Aktionen", schiebt es aber auf andere, die sich verpflichtet fühlen sollten irgendwelche Aktionen zu machen.
Und dann
@Gibt es so wenig "fortgeschrittene" Transen, die bereit wären, Einsteigern oder Interessierten gelegentlich den nötigen Support zu geben (Einkleiden, Schminken usw.) und dafür womöglich einen kleinen Second Hand-Fundus zusammenzustellen?
Ich denke, einen Lokalbetreiber zu finden, wäre kein sonderlich großes Problem: der also z.B. alle zwei Wochen einen Umkleideraum verfügbar macht und ein paar Tische reserviert für eine Mischung aus Möchtegern- und Profi-Transen.
Sorry, Baby, aber das gibt es doch ohne Ende. Nur, wer erscheint da? Oder willst du mal wissen wie oft z.B. ich und bestimmt auch viele andere die Hilfestellung angeboten haben ... und die "Hilfe suchenden" verdrücken sich dann wieder. Oder lassen sich bedienen und verdrücken sich dann wieder ohne auch nur ein positives Wort fallen zu lassen ... OK fuck them, das Thema war Aktionen.
Dann fehlt eigentlich auch, dass jemand hier sich bereit erklärt an "Aktionen" Teil zu nehmen, welche vorzuschlagen, konzipieren und ausführen. Ich hätte schon eine ganze Menge Ideen, die ich nicht alleine ausführen kann. Ich habe aber starken Zweifel, ob ich meine Zeit verschwenden soll, die hier genauer zu beschreiben. Bringt das was? Ist überhaupt jemand interessiert? Zumindest hätte ich eine Idee, wo ich einige - drei bis fünf - nicht öffentlichkeitsscheue T gebrauchen könnte. Möglichst in einem erträglichen Umkreis von Hamburg.
Und dann
@Gibt es so wenig "fortgeschrittene" Transen, die bereit wären, Einsteigern oder Interessierten gelegentlich den nötigen Support zu geben (Einkleiden, Schminken usw.) und dafür womöglich einen kleinen Second Hand-Fundus zusammenzustellen?
Ich denke, einen Lokalbetreiber zu finden, wäre kein sonderlich großes Problem: der also z.B. alle zwei Wochen einen Umkleideraum verfügbar macht und ein paar Tische reserviert für eine Mischung aus Möchtegern- und Profi-Transen.
Sorry, Baby, aber das gibt es doch ohne Ende. Nur, wer erscheint da? Oder willst du mal wissen wie oft z.B. ich und bestimmt auch viele andere die Hilfestellung angeboten haben ... und die "Hilfe suchenden" verdrücken sich dann wieder. Oder lassen sich bedienen und verdrücken sich dann wieder ohne auch nur ein positives Wort fallen zu lassen ... OK fuck them, das Thema war Aktionen.
Dann fehlt eigentlich auch, dass jemand hier sich bereit erklärt an "Aktionen" Teil zu nehmen, welche vorzuschlagen, konzipieren und ausführen. Ich hätte schon eine ganze Menge Ideen, die ich nicht alleine ausführen kann. Ich habe aber starken Zweifel, ob ich meine Zeit verschwenden soll, die hier genauer zu beschreiben. Bringt das was? Ist überhaupt jemand interessiert? Zumindest hätte ich eine Idee, wo ich einige - drei bis fünf - nicht öffentlichkeitsscheue T gebrauchen könnte. Möglichst in einem erträglichen Umkreis von Hamburg.
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steffiSH
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
So ging's mit bei meinem ersten Treffenanja--w hat geschrieben: Und bei den meisten Terminankündigungen gibt es keine Ansage zu den Möglichkeiten mit der "Kleiderordnung" umzugehen, ob Umkleideraum oder Support zu erwarten sind.
sum sum sum - no Latein
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Marielle
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Hallo Anja,
ehrlich gesagt verstehe ich nicht worauf du hinaus willst. Es laufen genug von uns frei herum, um feststellen zu können, dass der Mief aus Adenauers Zeiten erheblich dünner geworden ist. Das nicht alles gut ist, ist auch klar. Aber so wie du sie beschreibst, kann ich die Welt nicht sehen.
Hab es gut
Marielle
ehrlich gesagt verstehe ich nicht worauf du hinaus willst. Es laufen genug von uns frei herum, um feststellen zu können, dass der Mief aus Adenauers Zeiten erheblich dünner geworden ist. Das nicht alles gut ist, ist auch klar. Aber so wie du sie beschreibst, kann ich die Welt nicht sehen.
Auf geht's! Mach was. Aber mecker nicht über die, die etwas machen und versuch' bitte nicht die 'Normalen' mit 'Crossdressing-Tagen für alle' zu beglücken. Das würden die uns zu Recht übel nehmen. Ich möchte ja auch nicht unbedingt jedes Jahr einmal, zum 'Tag des besseren Verständnisses für Schwule', meinen ... ähhh .............. lassen wir das.Wenn man aber stattdessen darangeht - individuell und kollektiv - konsequent das Transenselbstwertgefühl aufzubauen und die Selbstzweifel aufzulösen, dann könnte auch uns dasselbe gelingen.
Von dort bist du mit dem ICE in weniger als zwei Stunden in Berlin (kostet mit 'nem Sparpreisticket auch nicht soooo viel). Obwohl du meinen Vorschlag in deiner Antwort geflissentlich ausgelassen hast: Wenn du nach Berlin kommst, machen wir, extra für dich, einen Ausflug ins KaDeWe, zum Alexanderplatz, zum Reichstag oder wo immer sich genug 'Öffentlichkeit' findet, um dir das Gefühl zu nehmen, ganz allein auf der Welt zu sein. Ich verbürge mich persönlich dafür, dass das alles andere als 'arriviert', aber mit Spass und jeder Menge Selbstwertgefühl ablaufen würde.Auch ich bin schon einmal bei einem Treffen der Hamburger SHG gewesen.....
Hab es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Inga
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Re: Crossdressing-Test/Projekt
Hallo, Anja,
schon merkwürdig dein Eifer der Argumentation. Ich werde nicht auf alles eingehen.
Du schriebst in einem Beitrag, dass du in Hamburg in einer SHG für Crossdresser warst und dich weder wohl noch unterstützt fühltest. Das mag sein. Nicht jede Grupe ist für jeden gleich gut geeignet. Doch gerade diese Hamburger Gruppe blüht und gedeiht, hat steten Zuwachs - ja auch von Leuten, die zum allerersten Mal nach draußen gehen und Freude daran gewinnen - ja auch von Pärchen und Lebenspartnern, die mit dem Phänomen klar komnmen wollen oder müssen. Die Gruppe blüht und gedeiht und hat an Beständigkeit gewonnen. So daneben kann deren Konzept dann doch nicht sein.
Jetzt muss ich nachdenken. Ich hoffe, wir redeten über diesselbe Gruppe.
Ach ja, was meine ich? Wenn du selber Hilfe brauchst, musst du dafür nicht die ganze Welt wortreich von aufwändigen Projekten überzeugen, sondern einfach manche Hand greifen, die dich für eine Weile begleiten mag. Das genügt dir und dem der dir die Hand reicht.
Liebe Grüße
Inga
schon merkwürdig dein Eifer der Argumentation. Ich werde nicht auf alles eingehen.
Du schriebst in einem Beitrag, dass du in Hamburg in einer SHG für Crossdresser warst und dich weder wohl noch unterstützt fühltest. Das mag sein. Nicht jede Grupe ist für jeden gleich gut geeignet. Doch gerade diese Hamburger Gruppe blüht und gedeiht, hat steten Zuwachs - ja auch von Leuten, die zum allerersten Mal nach draußen gehen und Freude daran gewinnen - ja auch von Pärchen und Lebenspartnern, die mit dem Phänomen klar komnmen wollen oder müssen. Die Gruppe blüht und gedeiht und hat an Beständigkeit gewonnen. So daneben kann deren Konzept dann doch nicht sein.
Jetzt muss ich nachdenken. Ich hoffe, wir redeten über diesselbe Gruppe.
Ach ja, was meine ich? Wenn du selber Hilfe brauchst, musst du dafür nicht die ganze Welt wortreich von aufwändigen Projekten überzeugen, sondern einfach manche Hand greifen, die dich für eine Weile begleiten mag. Das genügt dir und dem der dir die Hand reicht.
Liebe Grüße
Inga