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jedenfalls hier "auf dem Lande" werden solche Leserbriefe auch gelesen und es wäre schelcht gewesen, denjenigen von Frau Krokowski einfach unbeantwortet stehen zu lassen.
Meine Frau kam gerade aus dem Dienst nach Hause und fragte mich: "... warst Du das mit dem Leserbrief? Meine Kollegin hat mich angesprochen und gefragt. Ich wusste zwar nichts davon, habe aber gesagt: wenn da Anne-Mette steht, dann wird es wohl so sein".
Sicherlich werden auch andere LeserInnen den Kommetar von mir wahrgenommen haben
Gruß
Anne-Mette
Hallo, Anne-Mette,
zwar habe ich - wegen Ferne - den Leserbrief nicht gelesen.
Doch dann hat es sich gelohnt zu schreiben.
Liebe Grüße
Inga
heute sind wieder zwei Reaktionen auf Leserbriefe zu dem Thema und als Reaktion auf Anne-Mettes Leserbrief.
Der eine von der Kibis-Leiterin aus Flensburg ist zustimend und bejaht die vielfalt der Lebensformen uns deren Vermittlung auch an Schulen. Der andere ist ist wieder abwertend geschrieben; der Leser möchte sich nicht Wertevorstellungen anderer diktieren lassen. Das stand in Anne-Mettes Leserbrief so doch auch nicht drin, zumindest habe ich das nicht so gelesen, dass unsere Meinung da diktiert werden sollte. Wir sehen, dass die Meinungen da weit auseinander liegen. Sonst ist der Leserbrief zumindest einigermaßen versönlich geschrieben. Da bleibt also noch viel Arbeit für die Zukunft....
könnte es für die weitere Betrachtung und Diskussion nicht sinnvoll sein, deinen Leserbrief als Entgegnung auf denjenigen von von Frau Krockowski hier für alle einzustellen.
Ich finde, du hast sauber argumentiert nd niemanden in die Ecke gestellt - Kritik hat natürlich hier eine Adressatin.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich nehme Bezug auf den Leserbrief von Helga Krokowsi, den sie Ihnen per Email geschickt hat und der in der Samstags-Ausgabe des Flensburger Tageblattes erschienen ist.
Der Leserbrief ist überschrieben mit "Skandal — Zur Debatte über den Unterricht an Grundschulen über Regenbogenfamilien".
Leider setzt sich der Leserbrief in keiner Weise mit der Debatte über den Unterricht auseinander, sondern beleidigt weite Teile der Bevölkerung — und das ist ein Skandal.
Wenn es in dem Brief heißt: "Unter dem Begriff der Vielfalt werden unseren Kleinsten Werte vermittelt, die einer Perversion gleichen", so stellt sie damit "Regenbogenmenschen" mit perversen Menschen gleich und beschmutzt damit den Begriff.
Weiter oben hat Frau Krokowski diejenigen exemplarisch genannt, die sie dazu zählt: Polygamisten und Menschen, die sich einer "Geschlechtsumwandlung" unterziehen (eine Geschlechtsumwandlung gibt es nicht, aber das wollen wir an dieser Stelle nicht diskutieren).
Ich bin Gründungsmitglied der flensburger Gruppe für trans*- und intersexuelle Menschen, für Crossdresser und alle, die sich mit verschiedener "bunter" Interpretation von Geschlechter-Rollen auseinandersetzen und möchte meine Empörung über die in dem Leserbrief geäußerte Meinung äußern. Als langjährige Leserin und Abonnentin ihrer Zeitung wundere ich mich etwas, dass Platz für solche globale Beleidigungen im Bereich "Leserbriefe" vorhanden ist.
Es würde sicherlich hier den Rahmen sprengen, sich weiter über den "skandalösen" Leserbrief auseinanderzusetzen. Wichtiger wäre es, dass Eltern, PädagogInnen, SchülerInnen und "Verbände der Regenbogenmenschen" ZUSAMMEN geeignete Formen für eine Veränderung des Unterrichtes erarbeiten.
Einer weiteren Diskussion mit Frau Krokowski will ich mich jedoch nicht entziehen. Sie ist gerne zu einem unserer nächsten Gruppentreffen (bei einer guten Tasse echten Bohnenkaffee und Kuchen) eingeladen und wird sehen: Wir sind ganz "normal" — Menschen wie Du und ich (und keine "Schwulen- und Lesbenlobby"). Vielleicht könnte ein Redakteuer/eine Redakteurin Ihrer Zeitung den Kontakt vermitteln und mit seiner/ihrer Anwesenheit zum Gelingen der Diskussion beitragen.
Es würde sicherlich ein guter Artikel "dabei herausspringen".
Mit freundlichem Gruß
Anne-Mette Gerdsen
Trans*- und Inter*-Gruppe Flensburg
dgti-Beratungsstelle Schleswig-Holstein Nord
Mitglied im Verein intersexueller Menschen
Wir sind:
Menschen wie Du und ich:
- BehördenmitarbeiterInnen
- Pädagoginnen und Pädagogen
- FirmeninhaberInnen
- MitarbeiterInnen im Gesundheitsdienst
- RentnerInnen
- Studentinnen und Studenten
- SchülerInnen
- technische MitarbeiterInnen
- Arbeitssuchende
... und noch viel mehr!
Wir treffen uns ein Mal im Monat zu
unseren Gesprächen
herzlichen Dank! Genau so, mit Niveau, und doch klar.
Ausgezeichnet - in meinen Augen die perfekte Reaktion!
Eine seriöse Zeitung steht nämlich auch in einer gewissen Verantwortung...
Da Dein Leserbrief ebenfalls gedruckt wurde, scheint man das zu wissen.
Liebe Grüße
Andrea(ab)
P.S.
ab - das sind die Initialen. Leserbriefe und vieles andere unterschreibe ich natürlich mit vollem Namen. Nur im Netz kürze ich manches.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Danke Anne-Mette auch für die E-mail.
bitte halte uns auf dem laufenden wenn es was neues gibt zu dem Thema.
Ihr seid echt aktiv oben im Norden,sollte Kreise ziehen im ganzen Ländle,schade das wir so weit weg wohnen von Flensburg.
Ich hätte gut Lust an dieser Gesprächsrunde teilzunehmen.
LG Saskia
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
heute ist wieder ein Leserbrief in der Samstags-SHZ in Schleswig und Flensburg vermutlich auch in Nordfriesland, wo sich ein Betroffener positiv zur Information von Kindern aus der Sicht eigenen Erlebens heraus äußert. Das Thema bleibt in de Diskussion und das ist auch gut so.
Dein Brief hat den richtigen Ton gefunden. Da ich hier Deine Zeitung nicht bekomme, bin ich doch gespannt, wie sich die Leser dazu Stellung nehmen.
Bitte leibe Anne-Mette halte uns auf dem Laufenden.
leider sind die weiteren Leserbriefe von Anne-Mette nicht in der SHZ-Presse erschienen. So viel Platz wird den Lesern dann doch nicht wieder eingräumt - schade, da die Entgegnungen ja eigentlich sachbezogen und zur klärung der Sache notwendig wären.