Akzeptanz praktisch?
Akzeptanz praktisch?

Lebensplanung, Standorte
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Nicoletta
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Akzeptanz praktisch?

Post 1 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Wir alle hier im Forum gehören zu einer gesellschaftlichen Minderheit, und wir alle erwarten von der Mehrheit der Gesellschaft, akzeptiert oder zumindest toleriert zu werden. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Wie weit sind wir hier in diesem Forum Menschen, die andere akzeptieren oder zumindest tolerieren? Auf den Gedanken gekommen bin ich anlässlich der verschiedenen Äußerungen hier zu Pegida & Co, aber ich sollte ruhig bei mir selbst anfangen.

Jene Gruppe, die ich am wenigsten zu akzeptieren bereit bin, sind Raucher. Da Rauchen anerkanntermaßen gesundheitsschädlich ist, und vielleicht sogar schädlicher noch für Passivraucher, empfinde ich Rauchen als Angriff auf meine Gesundheit. Ich ärgere mich darüber, dass in unserem Haus praktisch alle außer uns rauchen mit der Folge, dass man den Balkon gar nicht nutzen kann, weil man dort nur noch hustet, und wenn man das Haus verlassen will, sich durch ein rauchgeschwängertes Treppenhaus kämpfen muss. Staatliche Erfolgsmeldungen sprechen von stetig abnehmenden Umsatzzahlen der Tabakindustrie, während ich zugleich eine stetige Zunahme der Raucher in der Öffentlichkeit wahrnehme. Während Raucher früher oft in der Verborgenheit von Gebäuden ihrem Laster nachkamen, sie von dort aber zunehmend verbannt worden sind, konstatiere ich eine überhandnehmende Zahl von Rauchern auf der Straße, vor allem an Haltestellen, aber auf einfach auf dem Trottoir. Oft muss ich die Straßenseite wechseln, weil ich nicht aushalten kann, dass zwanzig Meter vor mir auf dem Bürgersteig ein Raucher so schnell geht, dass ich ihn nicht überholen und so der Belästigung entgehen kann. In Gedanken fluche ich oft und beschimpfe die Raucher, sage mir dann aber auch immer wieder, dass das nicht recht ist, dass ich auch diesen Menschen mit Liebe begegnen wollte und ihnen von Herzen wünschen, dass sei von ihrem Laster loskommen. Schaffe ich aber häufiger nicht, meine Gedanken sind häufiger eher negativ.

Frage in die Runde: Wo seid Ihr intolerant, wie äußert sich das, welche Zielgruppe habt Ihr, wie zufrieden seid Ihr mit Eurer Reaktion, was könnte man besser machen?

Schönen Abend noch,

Nicoletta
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Lina
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 2 im Thema

Beitrag von Lina »

Ist doch irgendwie eine andere Sache. Auch wenn ich Zweifel habe bez. der Nachweibarkeit aller mutmaßlichen Gefahren beim rauchen, dann ist es ja klar und deutlich, dass es die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer Menschen direkt beeinflusst. Wenn man hustet, dann hustet man. (So geht es auch meiner Mutter. Die Tatsache, dass es stark psychosomatisch halte ich hier erst außen vor, weil das kann man gewissermaßen auch mit Recht von Cancer behaupten.)

Aber dass ich meine physiologisch zuordenbare Geschlechterzugehörigkeit sozial anders interpretiere verursacht keine Gefährdung anderer Leute Gesundheit. Dass meine Nachbarin immer mit Kopftuch gesehen wird auch nicht. (Die ist übrigens ganz nett - selbst ihr Name bedeutet in Arabisch was ganz Nettes). Also finde ich der Vergleich mit dem Rauchen oder mit Rauchern doch etwas daneben.

Leute sollen doch auch rauchen dürfen, wenn die nur nicht andere damit in ihrer Lebensentfaltung beeinträchtigen oder gefährden. Tue ich das in irgendeiner Form? Ich beeinträchtige doch erst die Gesundheit anderer, wenn sie die Unantastbarkeit meines Körpers nicht respektieren - das kann gewiss etwas ungesund sein. Sonst bin ich auch ganz lieb zu anderen Menschen.
Ulrike-Marisa
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 3 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusammen,

...akzeptieren muss frau/man nicht alles im Leben und alles gefallen lassen, kann frau/man sich auch nicht. Es gibt aber immer Dinge und Bereiche, die auch bei mir nicht auf Gegenliebe stoßen und wo ich intolerant sein kann. So als direkte Antwort auf die direkte Frage von Nicoletta fängt meine persönliche Intoleranz z.B. bei Gewalt gegen Menschen, nicht nur Frauen und Kinder in jeglicher Form an. Als Feuerwehrfrau regt mich auch jedes Jahr beim Gemeindeputzdienst der Müll in Landschaft auf, den Menschen da zurücklassen und wir den Bauschutt und andere Hinterlassenschaften dann beseitigen/aufsammeln dürfen. Verkehrsgefährder auf der Straße sind auch so eine Gruppe von Mitmenschen, denen ich wenig Toleranz entgegenbringen kann.
Mit anderen dingen müssen wir und auch ich eben leben im Rahmen der Demokratie und Meinungsfreiheit, die allerdings nur so weit geht, wie ein anderer nicht eingeschränkt wird - alte Definition von Freiheit - weiß ich ,finde ich aber immer noch aktuell.

LG, Ulrike-Marisa - manchmal auch streitbar
Magdalena
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 4 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo zusammen,


zunächst muss ich für mich akzeptiern, dass Andere meine Neigung, das Tragen von Damenkleidung, nicht akzeptieren. Nun liegt es an mir, möchte ich mit diesen Menschen in kontakt treten oder nicht. Dabei spielt für mich eine Rolle , wie mir diese Menschen gegeübertreten. so versuche ich einem Jeden die Achtung als Mensch unabhänig von Glauben und Weltanschauung zu bewaren. Sicher es gelingt nicht immer gerade wenn Gewalt gegen Schwächere ausgeübt wird. Nicht akzeptieren kann ich, wie in Paris, wenn Anschläge verübt werden und Menschen ihr kostbarstes das Leben hergeben. Das im Zusammenleben Konflikte entstehen, bleibt nicht aus. Nur finde ich, sollte das Gespräch gesucht werden, um den Konflikt zu lösen. Gewalt sehe ich nicht als das geeignete Mittel an. Die Meinungsfreiheit ist ein wertvolles Gut in unserer Demokratie. Dennoch sollte sie nicht genutzt werden ander zu beleidigen und vorverurteilen. Die Journalisten sollten sich ihrer Verantwortung klar sein, da sie einen wertvollen Teit zu Meinungsbildung in unserer Gesellschaft beitragen. Für die strafrechliche Seite unserer Demokratie ist die Gerichtsbarkeit zuständig.

Was im Zusammenahng mit PEGIDA heißt, dass ein Teil der Bevölkerung sich nicht mit der derzeitigen Politik einverstanden fühlt. Es gab Versäumnisse die Entscheidungen der Regierenden den Bürgern zu vermitteln. Anderseits auch die Anliegen der Bürger und Wähler nicht ernst zu nehmen. Ein Beispiel habe ich auch. So ist eine einem Dorf in der Lausitz die Mittelschule geschlossen worden. Die Eltern haben ihre Kinder weiter in die Schule geschicktund selbst dne unterricht organisiert. Und dafür haben sie Strafen durch die Schulbehörde in Kauf genommen, ohne Gewissheit, ob die Abschlüsse ihrer Kinder anerkannt werden. Den Kindern wurde von Seiten der Schulbehörde jeden Tag ein längerer Schulweg zugemutet und die Kosten werden meist noch den Eltern in Rechnung gestellt. Nach Jahren hat ein Bundesgericht den Eltern recht gegeben. Nur was nützt dieses Urteil den Kindern? Nichts. Wenn jetzt Asylbewerber mit schulpflichtigen Kindern zugewiesen werden sollen. Wohin? Nicht alles kann Administrativ angewiesen werden. Das Gespräch finde ich also wichtig um Lösungen zu finden, mit denen alle Leben können. Die Gesellschaft, und auch ich, kann nur etwas bewirken, wenn nicht gegeneinander sondern miteinander an den Aufgaben unserer Zeit gearbeitet wird.

Daran sollten sich die Politik, die Bürger und auch die Flüchtlinge und Asylsuchenden einbringen um Angst, Unverständnis abzubauen. Dazu gehört auch den zu uns Kommenden unser Rechtssystem und Wertesystem nahe zu bringen.Die vielgepießene Interation verlangt von beiden Seiten Initiative. Nur wer informiert ist was den anderen bewegt, wie er denkt und gegebenfalls handelt. Nur den kann sein eigenes Verhalten danach ausrichten. Das gilt nach meinem Dafürhalten in alle Richtungen, also auch für mich.

LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
ReaGirl

Re: Akzeptanz praktisch?

Post 5 im Thema

Beitrag von ReaGirl »

Meine toleranz hört immer dann auf wenn jemand anderen bewusst schaden will. Sei es durch egoismus jeglicher art, geldabzocke, denken man ist wichtiger als andere z.b. Strassenverkehr usw. Menschen sollten durch ihr gehirn in der Lage sein zivilisiert agieren können. Und wir müssen alle mit dieser welt, ihrem platz, den gütern und ressourcen auskommen. Daher sind mir so Dinge wie Homosexualität eigentlich sehr egal weil sie schädigen doch keinen damit. Ich kann mich noch nichtma auf eine seite schlagen wie linke und rechte und kann auch diesen kaum intoleranz entgegen bringen. beide Seiten vertreten dinge die ich anziehend wie aber auch abstossend finde. Auch raucher sind mir egal. Sollte es aber zuviel sein erwarte ich vom gegenüber auch etwas toleranz gegenüber mir, ich lehne es ja auch generell nicht ab und toleriere damit auch den raucher. Uswusf :)
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 6 im Thema

Beitrag von rika »

Toleranz und Akzeptanz sind m.E. unterschiedliche Einstellungen.

Beispiel: ich toleriere, dass mein Nachbar seinen Rasen nicht mäht, akzepiere aber nicht, wenn sich seine Wiese in meinen Garten ausbreitet.
Das Positionieren und Durchsetzen eines Dogmas, sei es politisch, religiös oder weltanschaulich ist in der Positionierung akzeptabel, in der Durchsetzung Anderen gegenüber völlig indiskutabel. Ich kann wunderbar damit leben, wenn er/sei Moslem, Freichrist, Mitglied einer demokratischen Partei oder Transgender ist - solange er/sie seine Überzeugung nicht mit missionarischer Überzeugung oder gar Gewalt versucht auszubreiten.

rika
Nicoletta
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Da sind wunderbare Antworten gekommen, danke dafür. Ihr habt natürlich völlig recht, und ich sollte mich nicht schlecht fühlen, weil ich Probleme damit habe, Raucher in meiner Nähe zu akzeptieren. Nichtsdestoweniger muss ich lernen, sie nicht (und sei es nur in Gedanken) mit Schimpfwörtern zu belegen. Das ist es eigentlich, was mich gestört hat, dass ich in meinen Gedanken dieser Menschengruppe gegenüber, durch die mich mich gestört, ja gesundheitlich bedroht, fühle, nicht zu freundlichen Gefühlen in der Lage gewesen zu sein. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, auch mal über jemanden negativ zu denken, aber besser wäre es allemal, den Verursacher (wenn auch mit wenig Erfolgsaussicht) auf sein Verhalten anzusprechen, statt mir ein "Scheißraucher" in den nicht vorhandenen Bart zu murmeln.

Nicoletta
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Exuserin-2015-08-11

Re: Akzeptanz praktisch?

Post 8 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 »

:mrgreen: Schade ,Nicoletta ich bin nun leider Raucher,mache es aber nicht in der Gegenwart der Enkelkinder .Trotzdem mache ich es weiter ,denn wer lange geraucht hat ,hat auch lange gelebt.Es grüßt eine qualmende Ilekra.Ps schaffe es einfach nicht auf zu hören ,bin wohl zu alt. :mrgreen:
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 9 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Ilektra hat geschrieben::mrgreen: Schade ,Nicoletta ich bin nun leider Raucher,mache es aber nicht in der Gegenwart der Enkelkinder .Trotzdem mache ich es weiter ,denn wer lange geraucht hat ,hat auch lange gelebt.Es grüßt eine qualmende Ilekra.Ps schaffe es einfach nicht auf zu hören ,bin wohl zu alt. :mrgreen:
Siehst Du, liebe Ilektra, so nette Menschen wie Du sind es, die mich zum Nachdenken bringen, dass ich mein Denken ändern sollte. Ich muss dazu sagen, dass ich zwar nie geraucht habe, sehr wohl aber meine Großeltern, ein Großonkel, ein angeheirateter Onkel (der damit sogar beruflich zu tun hatte als Chemiker für Aromastoffe), ist allerdings infolge des Rauchens mit noch nicht einmal 65 Jahren gestorben.Bei den übrigen Familienmitgliedern war ich von Klein an daran gewöhnt, dass sie rauchten, es hat mir aber auch das Wie behagt. Meine Großeltern haben nie auf der Straße geraucht und nie allein. Es wurde nur einige Male im Laufe des Tages eine Zigarettenpause eingelegt mit gemeinsamem Rauchen, Kaffetrinken und Klönen. Das habe ich als Kind schön gefunden. Der Bruder meines Großvaters rauchte auch, aber eigentlich nur Zigarren, und das als krönenden Abschluss nach der Kaffeetafel. Das waren auch die einzigen Male, dass auch mein Großvater Zigarren rauchte, sonst nur Zigaretten. Und der früh verstorbene Onkel rauchte fast nur Pfeife, wobei ich den Geruch immer mochte (während für mich Zigarren absolut widerlich waren). Leider war der gute Geruch mindestens ebenso tödlich.

Liebe Ilektra, ich danke Dir für die Rücksicht auf (hoffentlich nicht nur Deine) Enkelkinder und wünsche Dir, dass Du Deinem Laster noch lange frönen kannst.

LG Nicoletta
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 10 im Thema

Beitrag von conny »

Nicoletta hat geschrieben: Das ist es eigentlich, was mich gestört hat, dass ich in meinen Gedanken dieser Menschengruppe gegenüber, durch die mich mich gestört, ja gesundheitlich bedroht, fühle, nicht zu freundlichen Gefühlen in der Lage gewesen zu sein. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, auch mal über jemanden negativ zu denken, aber besser wäre es allemal, den Verursacher (wenn auch mit wenig Erfolgsaussicht) auf sein Verhalten anzusprechen, statt mir ein "Scheißraucher" in den nicht vorhandenen Bart zu murmeln.

Nicoletta
ist das "du scheiß..." unhörbar für andere in den bart murmeln nicht vielleicht auch ein ventil, das wir manchmal brauchen?

paradebeispiel ist für mich das autofahren. menschen mit ansonsten gepflegten umgangsformen werden im auto plötzlich zum "tier". ein noch so kleiner fahrfehler oder eine unachtsamkeit anderer führt dann schnell zu einer kleinen oder auch lustvoll sich steigernden schimpfkanonade. und der "dusseligen kuh" helfen wir bei anderer gelegenheit freundlich aus dem mantel und der "vollidiot" ist vielleicht ein mensch ,auf dessen hilfe wir bald angewiesen sein könnten.

nobody is perfect, auch das gilt es zu akzeptieren (moin)
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 11 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin Conny,

..da hast du natürlich Recht. die kleinen Schimpfkanonaden helfen im täglichen Leben den stress zu bewältigen täte ich mal sagen. Gerade vom Autofahren kenne ich das bei mir auch, dass ich andere mit Worten bedenke - Angstfahrer, Muffel etc. ...

Gruß, Ulrike-Marisa (moin)
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 12 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich bin Nichtraucher, ich akzeptiere Raucher trotzdem, jedem das seine.
Mir würde es nie in den Sinn kommen einen Raucher zu maßregeln wenn er 10 Meter vor mir im freien raucht.
Mich kotzt auch das neue Gesetz an dass man nicht mehr auf Balkonen rauchen darf wenn es dem Nachbarn nicht passt.
Wo will der Staat noch eingreifen in unsere persönliche Freiheit?
Rauchen in der Wohnung untersagen?
Kacken (entschuldigt den Ausdruck) bei offenem Fenster auf dem Clo? Könnte ja schließlich auch den Nachbarn belästigen

Bei uns in Bayern werden die Raucher aus den Lokalen ins Freie verbannt, der Lärmpegel steigt zwangsläufig im freien für die Nachbarschaft, irgendwann wird das dann auch verboten.
Ich liebe diese Zwangsbevormundung von Staateswegen, es kotzt mich an.

Abschlußwort mal wie von Ilektra.

es grüßt euch eine angefressene Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Akzeptanz praktisch?

Post 13 im Thema

Beitrag von conny »

tatjana,
grds. hast du recht! aber die eigene freiheit endet immer da, wo die freiheit eines anderen eingeschränkt wird. in dem verhandelten fall ging es anscheinend nicht nur um eine gelegentliche belästigung des nachbarn, der auch ein recht darauf hat, auf seinem balkon in der überwiegenden zeit frische luft einatmen zu können. das ist doch ein thema der gegenseitigen rücksichtnahme die viele leider nicht walten lassen. ich habe mir als raucher nie eine zigarette angesteckt, wenn andere in meiner umittelbaren nähe gegessen haben.
umgekehrt war das leider oft nicht so.

das thema rauchverbote ist ursprünglich nicht vom "staat" sondern jeweils durch klagen der bürger vor gerichten in gang gesetzt worden (auch das rauchverbot in gaststätten). und die justiz muss nun mal zwischen unterschiedlichen interessen schlichten, leider, denn dann hat die gegenseitige rücksichnahme versagt.

lg
conny
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