Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?
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Lebensplanung, Standorte
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steffiSH
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 1 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Ich denke Männer sind visuelle Menschen und das mehr als Frauen. Indem sie sich weiblich kleiden, erfüllen sie sich den Traum das angenehme, weibliche immer ganz nah bei sich zu haben, als ein Stück von sich selbst.
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Franka
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 2 im Thema

Beitrag von Franka »

Ich denke mal das ist einfach angeboren uns schon mit in die Wiege gelegt worden. Hätte ich sonst als kleiner Junge die Nylons meiner Großmutter anprobiert? Nein ich hätte auch da schon Fußball mit den anderen Jungs spielen können, das aktiv Fußball spielen hat mich nie gereizt. Wenn da nicht schon was gewesen wäre in frühester Kindheit, hätte ich mich doch genauso "normal" entwickelt, wie die Jungs aus meinem Freundeskreis damals auch, aber irgendwie war ich wohl schon immer anders. Schade nur das ich fast 50 Jahre gebraucht habe, das zu verstehen.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
Nicoletta
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 3 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Da gibt es wohl keine einheitliche Antwort. Vor einiger Zeit gab es hier als Thema die Frage, was man sich wünschen würde, wenn man für einen Tag ganz Frau sein könnte. Mich hat da überrascht, dass fast alle sich Sex mit einem Mann gewünscht haben und viele die Möglichkeit, schwanger zu werden. Es ist also keineswegs so, dass Menstruation und Schwangerschaft negativ gesehen werden, zumindest von vielen nicht. Der Schmerz mag ein wenig Bedenken auslösen, aber welcher Schmerz tut das nicht; dagegen aber steht die Erfahrung, ein anderes Wesen ins Leben zu bringen. Kann es Schöneres geben? Da nun bleibt uns verschlossen, leider. Weiblichkeit ist aber auch mehr als bloße Äußerlichkeit: Empfinden und Verhalten spielen eine große Rolle und können nachempfunden und geteilt werden.

In meinem Fall spielt sicher auch die Prägung in der Kindheit eine gewisse Rolle. Ich habe immer wieder erfahren, dass ich zurückgesetzt wurde, weil ich gewisse Dinge einfach nicht verstehen könne als Mann. Mir wurde immer vermittelt, dass Männer Menschen zweiter Klasse sind. Aber sogar noch früher habe ich das selbst empfunden zu einer Zeit, als es kaum aufgedrängt gewesen sein kann. Wenn ich am Samstag zusammen mit meiner zweieinhalb Jahre jüngeren Schwester in die Badewanne gesetzt wurde, habe ich sie immer heimlich bewundert: ihre etwas dunklere Haut, die langen Haare und vor allem der viel ästhetischere Bau im Genitalbereich. Ich habe schon damals mit meinen Genitalien gehadert, die meinem ästhetischen Empfinden Hoh sprachen. Später, in der Schulzeit (nach dem 10. Lebensjahr) habe ich mir Paketkordel gekauft und damit die Genitalien abgebunden, so dass mein Unterleib ähnlich gut aussah wie bei meiner Schwester. Ich habe meine Schwester um ihre schöne Dralon-Unterwäsche beneidet (und sie heimlich angezogen), die keinen Vergleich mit meiner groben Baumwollunterwäsche aushielt.

Das "wahre Ganze" können wir nicht erreichen, aber auch manche genetische Frau erreicht es nicht. Wie viele Frauen können nicht schwanger werden, wie viele leiden unter Bartwuchs oder Haarausfall, wie viele folgen Geboten von Mode oder Bequemlichkeit, um sich ganz "unweiblich" (Vorsicht, Stereotyp!) zu kleiden. Ich denke, wir haben schon ganz gute Möglichkeiten, die empfundene Weiblichkeit auszuleben und dabei selbst weiblicher herüberzukommen als genetische Frauen. So etwas bekomme ich durchaus ernsthaft des Öfteren von meiner Frau zu hören. Wenn es darum geht, wer dem Postboten aufmacht, bin immer ich es, weil ich hübscher und gepflegter sei als sie.

LG Nicoletta
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 4 im Thema

Beitrag von Sunny »

Tintenherz hat geschrieben: Bei genauerer Betrachtung des Großen Ganzen fehlen meiner Meinung nach die Schattenseiten, welche jedes wirklich weibliches Wesen mit sich trägt und es erduldet.
Kinder gebähren, Menstruation durchstehen, andere hormonelle Umstellungen.... , Anstellungs und Arbeitsmarkt, .....
Auch wenn ein Mann rein äußerlich zur Frau wird, so ist es immer nur kein Wares Ganzes.
Hallo Tintenherz,

ich kann mir denken, dass es von dir nicht böse gemeint ist, aber wenn du schreibst, dass jedes wirklich weibliche Wesen diese Schattenseiten erduldet, würde das ja im Umkehrschluss bedeuten, dass jemand der dies nicht erleidet keine Frau wäre.

Wie ordnest du dann Frauen ein, die keine Kinder bekommen wollen oder besonders diejenigen, die es nicht können?
Es werden auch Frauen ohne Gebärmutter geboren, die dadurch nicht nur unfruchtbar, sondern auch von der Menstruation verschont sind. Sind diese deshalb weniger weiblich aus deiner Sicht?
Genauso gibt es Frauen, die das Glück haben auf dem Arbeitsmarkt entsprechend ihrer Fähigkeiten unterzukommen ohne diskriminiert zu werden. Verlieren diese dadurch an Weiblichkeit?

Das soll kein Angriff sein, eher ein Denkanstoß, den du hoffentlich auch als solchen wahrnimmst.

Als selbst Betroffene bin ich dafür wahrscheinlich etwas sensibler. Bei zwei von drei Fragen würde ich meine Weiblichkeit in deinen Augen verlieren, wenn deine Antwort lautet, dass es ein zwingendes Kriterium ist.
Ich sehe und empfinde mich trotzdem als Frau. Verstehst du worauf ich hinaus will? ;-)

Aus meiner Sicht, sind Transsexuelle (MzF) Frauen, die eben ohne die Fähigkeit zu menstruieren oder zu gebären auf die Welt gekommen sind. Bei ihnen gibt es halt noch die ein oder andere körperliche Abweichung vom weiblichen Ideal, die bei Bedarf angeglichen werden, aber trotzdem sind es Frauen. Jede auf ihre Weise ein wahres Ganzes.

Liebe Grüße
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
Lina
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 5 im Thema

Beitrag von Lina »

steffiSH hat geschrieben:Ich denke Männer sind visuelle Menschen und das mehr als Frauen. Indem sie sich weiblich kleiden, erfüllen sie sich den Traum das angenehme, weibliche immer ganz nah bei sich zu haben, als ein Stück von sich selbst.
Das ist aber ein Mythos - wenn Frauen grundsätlich oder auch in Durchschnitt weniger visuell denken würden als Männer, was tun die dann. Denken sie auditiver oder kinästetischer als Männer. Und falls so, warum sind Frauen dann deutlich stärker vertreten als erfolgreiche Musikerinnen, Komponistinnen oder auch in Handwerklichen berufen als Männer sind?
steffiSH
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 6 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Lina hat geschrieben: wenn Frauen grundsätlich oder auch in Durchschnitt weniger visuell denken würden als Männer, was tun die dann. Denken sie auditiver oder kinästetischer als Männer. Und falls so, warum sind Frauen dann deutlich stärker vertreten als erfolgreiche Musikerinnen, Komponistinnen oder auch in Handwerklichen berufen als Männer sind?
@Lina,
Frauen suchen eher einen "Versorger", behauptet ein Klischee Auch wenn das sicherlich nicht immer zutrifft, habe ich noch nie von einem Klischee gehört, das das von Männern behauptet. Eine andere andere Eigenschaft, die wohl mehr Männern zugeteilt wird ist,dass sie sich ein "Betthäschen" halten, dass nichts mit ihrem Leben zu tun hat, denn das Leben meistern sie ganz gut alleine - Stichwort Versorger.
Dazu fällt mir ein, dass der schwerst körperbehinderte Steven Hawkins auch mal -in seinem derzeitigen Zustand- geheiratet hat - Stichwort Versorger.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau im körperlichen Zustand von Hawkins einen Mann zum Heiraten gefunden hätte.


Dann hätte ich noch eine Verständnisfrage: Meinst du Frauen seien im Bereich Musiker, Komponisten und handwerklichen Berufen stärker vertreten?
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Lina
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 7 im Thema

Beitrag von Lina »

Ich meine schlicht und ergreifend, dass es keinen Nachweis gibt in irgendeiner Hinsicht, weder durch Berufswahl,berufliche Ausprägung noch sonstwie irgend ein Hinweis gibt, dass Frauen weniger Visuell denkern als Männer. Denn wenn sie weniger visuell denken, dann müssen die ja was anderes tun. Da gibt es also die restlichen möglichkeiten: Auditiv, kinaesthetisch, olfaktorisch. Man muss sich einfach klar machen, was man mit so einer Aussage, wenn man einen oder zwei schritte weiter denkt, eigentlich gesagt hat. Gibt es für dich irgend einen Hinweis, dass Frauen auditiver denken als Männer?

Und zu deiner Frage: Natürlich nicht. Du kannst nicht nachweisen, dass es mehr erfolgreiche Frauen gibt, die Musik produzieren oder komponiren, als Männer. Wenn deine Aussage stimmen würde, müssten die aber definitiv dafür talentierter sein und es dürfte wesentlich weniger Grafik Designerinnen als Grafik Designer. Was den letzten Punkt betrifft ist es aber nicht so.

Und wenn sie nicht sehr visuell denken würden, warum machen sie dann so viel aus der optischen Erscheinung von allem - vom eigenen Körper bis zu kleinen Details in der Wohnungseinrichtung? Nicht, dass Männer das nicht auch tun können. Viele tun es aber überhaupt nicht.

Alle Menschen haben natürlich einen bevorzugten Intput-Kanal. Alle denken aber Visuell, auditiv, kinaesthetisch und olfaktorisch gemischt. Sonst wären die schlecht überlebensfähig. Man kann aber mit etwas Übung schon sehen, welcher Kanal der bevorzugte ist - das verraten die Augenbewegungen, während sie reden. Gender-spezifisch sind die nach allem Anschein nicht, das kann ich dir garantieren.

Das ist ähnlich mit der abgedroschenen These, dass Frauen erotisch nicht auf visuelle Reize zünden. Und das nur weil irgend ein hochstudierter Theoretiker konkludiert, dass wenn Männer gleich auf Brüste starren, Frauen nicht gleich auf den Penis, dann zünden Frauen nicht auf optische Reize. Wenn er sich die Mühe gemacht hätte, Frauen zu fragen, wo sie hin schauen, hätte er wohl schnallen müssen, wie es zusammen hängt. Also hat er das offensichtlich nicht getan. Ich denke die meisten wissen inzwischen, welchen Teil des Körpers Frauen bei einem Mann erst bewerten ...
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 8 im Thema

Beitrag von Lipstick-Lady »

Tintenherz hat geschrieben: Denn zur Stimmigkeit gehört doch mehr, als nur das äußere Erscheinungbild, welches du durch "anziehen", erlangen kannst. Eine wirkliche Frau,
ist doch mehr als nur die äußerliche Hülle....
Bei genauerer Betrachtung des Großen Ganzen fehlen meiner Meinung nach die Schattenseiten, welche jedes wirklich weibliches Wesen mit sich trägt und es erduldet.
Kinder gebähren, Menstruation durchstehen, andere hormonelle Umstellungen.... , Anstellungs und Arbeitsmarkt, .....
Auch wenn ein Mann rein äußerlich zur Frau wird, so ist es immer nur kein Wares Ganzes.
In dem letzten Satz steckt ein typischer männlicher Denkfehler. Es gibt "kein wahres Ganzes". Es ist nur unter Männern so, dass der eigene Status immer 100 %ig sein muss. Einen 99 %igen Mann "gibt" es nicht, das ist keiner mehr. Das hängt mit der Instabilität der männlichen Identifikation zusammen. Männer haben - auch biologisch - kaum mehr als Drohnenstatus.

Ich habe meine, rund 2/3 ausmachenden, weiblichen Anteile nicht durch meine Freude an Kleidung und Kosmetik entdeckt (auch wenn das im Alltag viel bedeutet). Sondern daran, dass ich in jeder Männerhorde gescheitert bin (Sport, Militär, schlagende Studentenverbindung, Industrie etc.). Nirgendwo konnten sie mit mir etwas anfangen (obwohl damals äusserlich unauffällig). Umgekehrt war's aber auch so. Ich werde nie verstehen, wie man(!) stundenlang Fussball gucken oder Doppelkopf spielen oder über Autos und alberne Prestigefragen reden kann. Ganz abgesehen von den "Schwanzlängenvermessungen", die jeder Männerbesprechung in epischer Breite vorangehen. Letztenendes war es die (informelle) Männerhorde, die mir klargemacht hat, daß ich weit mehr Frau bin als Mann.

LG, Lipstick-Lady
Kerstin
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 9 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Hallo Tintenherz
Tintenherz hat geschrieben:......Aber bleibt doch die Frage des "woher" dies kommt zu meist auf der Strecke.
.........
Was steckt wirklich hinter dem von vielen "gespürten" Verlangen....?

Tintenherz (na)
Du stellst mit einer Lockerheit Fragen die nicht schwieriger zu beantworten sein könnten.

Ich will es einmal aus meiner Warte aus versuchen. Wobei ich eine Begriffsklärung vorausschicken muß.

Körper, Gene, Geschlecht usw...
Das ist einfach das was der Mensch mit seinen beschränkten Fähigkeiten wahrnehmen kann. Ein Batzen Materie der mal mehr mal weniger gut aussieht.

Psyche
Unter dem Begriff "Psyche" verstehe ich die die Welt der Gedanken - sowohl der bewusten als auch der unbewusten.

Seele
Die Seele ist etwas was der Mensch manchmal wahrnimmt, was aber jedem/jeder gegeben ist. Sie beeinflußt zwar den Menschen in dem sie lebt kann aber nicht von diesem beeinflußt werden. Und doch nimmt sie Erfahrungen auf.
Sie ist nicht statisch. Das heist, das sie eine Männliche Seite als auch eine weibliche haben kann. Sie kann auf eine Seite gepolt sein oder auf irgent einen Stand dazwischen. Sie kann von einer Seite auf die andere "umschalten" (Licht an - Licht aus), sie kann aber auch zwischen diesen Polen oszillieren (mal ist es heller - mal dunkler)

Diese Seele ist es nun die ein bestimmtes Bild von sich auf die Psyche des Menschen projiziert.

Von diesem Bild ist es nun abhänig wie es weiter geht. Die einen sind glücklich ab und an zu Hause ins Kleidchen zu schlüpfen, andere müssen "den ganzen Weg gehen" um mir ihrer Seele ins reine zu kommen.

Bei mir ist es so, das sie oszilliert und das ziemlich ungleichmässig. Das heist nichts anderes, als das Kerstin eine zeitlang im Schrank bleiben kann, nur um dann mit Nachdruck ihr Recht einzufordern. Und das zu unmöglichen Zeiten.

Typisch Frau halt.


LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 10 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo ihr Lieben
Wo ist diese Fee, die meiner Seele mit einen weiblichen Körper vereinen kann und dann diese Unstimmigkeiten und Verstellungen aufhören.
Der Kampf mit mir währe endlich zu ende und ich müsste keine Erklärungen abgeben, da es ist wie es ist. Ich währe ein glücklicher Mensch, da ich nun so leben könnte wie ich es möchte mit allen Vorteilen und Unzulänglichkeiten die das Frausein mit sich bringen und mein Wunsch ein Kind zubekommen in greifbarer Nähe rücken würde.
LG Lea Michele (he)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 11 im Thema

Beitrag von Lina »

Lea Michele hat geschrieben:Hallo ihr Lieben
Wo ist diese Fee, die meiner Seele mit einen weiblichen Körper vereinen kann und dann diese Unstimmigkeiten und Verstellungen aufhören.
Der Kampf mit mir währe endlich zu ende und ich müsste keine Erklärungen abgeben, da es ist wie es ist. Ich währe ein glücklicher Mensch, da ich nun so leben könnte wie ich es möchte mit allen Vorteilen und Unzulänglichkeiten die das Frausein mit sich bringen und mein Wunsch ein Kind zubekommen in greifbarer Nähe rücken würde.
LG Lea Michele (he)
Dann wünscht du sozusagen den Kampf mit der zu verlieren und einfach deiner weiblichen Natur nach leben? Was versuchst du denn mit dem Kämpfen zu erreichen. Und wem musst du was erklären? Dir selbst?
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Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 12 im Thema

Beitrag von Lea Michele »

Hallo Lina
Ja das möchte Ich!
Aber die Angst vor dem Outing, meine Familie und soziales Umfeld zu verlieren ist sehr groß, denn ich kann auch nicht allein sein.
Ich hoffe das irgendwann der Mut vorhanden ist dem allem sich zu stellen und mich zu erklären was ich fühle und bin.
LG Lea Michele (he)
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Exuserin-2015-09-09

Re: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch/Traum?

Post 13 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-09-09 »

"Fragen Sie nicht, warum Sie es haben. Es ist nicht wichtig, woher es kommt. Es ist so wie es eben ist. Es ist einfach vorhanden. Lernen Sie, damit umzugehen und zu leben!"

Diese wahren und harten Worte sagte meine Ärztin zu mir. Vor 2 Monaten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten verstehe ich diese heute richtig. Und grüble nicht mehr. Sondern lebe! Denn das Leben ist zu kurz.

Meine Ärzting ist HNO Spezialistin und ich muss nun mit einem 1/2cm großen Gehirntumor leben. Ihre Sätze passen aber genauso auch auf meine Transsexualität.

Ich bin daran erinnert worden, das mein Leben eben nicht unendlich ist. Wer den Mut nicht findet, sollte sich fragen, warum er noch zögert, sich zu verwirklichen. Diese Freiheit haben wir. Genau sein Leben zu leben. Jeder Mensch hat nur dieses Eine... ich zumindest gehe meinen Weg zum inneren Frieden nun konsequent.
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