Lange Vorstellung
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Nadin
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Lange Vorstellung

Post 1 im Thema

Beitrag von Nadin »

Servus zusammen

Dies sollte eigentlich eine Vorstellung von mir sein, aber da man sich dabei kurz fassen soll stelle ich diesen Text in diese Rubrik um nicht gescholten zu werden. Aber ich denke ihr sollt wissen mit wem ihr es hier zu tun habt und das geht nun mal nicht mit einem Zweizeiler.

Wie ihr seht bin ich schon eine ganze Zeit hier im Forum angemeldet und hatte auch schon ein paar Antworten gegeben aber ich drückte mich immer davor mich hier vorzustellen. Mit der Zeit fand ich aber das ihr hier sehr einfühlsam und objektiv mit den Forumsteilnehmer um geht und das beeindruckt mich.

Eigentlich mein ganzes Leben (leicht über fufzich) versuche ich herauszufinden was ich bin.
Bis vor kurzem dachte ich noch das ich ein Transgender wäre.
Seit meiner Kindheit (ca. 5 Jahre) habe ich davon geträumt und es dann auch in Wirklichkeit heimlich umgesetzt, Mädchenklamotten zu tragen. In den Faschingsutensilien meiner Eltern fand ich ein Chiffonkleid in rosa welches mir passte. Diese zog ich mir an wenn ich es irgendwie schaffte. Von meiner Mutter klaute ich einen BH und zog ihn mir an und knotete ihn hinten zusammen weil er mir ja noch viel zu groß war. Mich faszinierten Korsett"˜s welche ich ebenfalls in der Faschingskiste fand. Es war mir ebenfalls zu groß, es war aber ein tolles Gefühl es zu tragen obwohl es nur leicht am Körper anlag. Früher gab es noch den Neckermannkatalog und am liebsten sah ich mir die Bilder von den Frauen in Miedern an. Aus einer Fundkiste im Turnsaal meiner Schule fand ich einen Gymnastikanzug von einem Mädchen. Den nahm ich heimlich mit und versteckte ihn zuhause. Den Gymnastikanzug zog ich manchmal unter meiner normalen Kleidung an was oft eine Tortur war denn es kneifte schon sehr im Schritt aber es war ein tolles Gefühl solch ein Kleidungsstück vom anderen Geschlecht zu tragen.
Natürlich entdeckte meine Mutter meine Utensilien und warf alles weg, aber sie stellte mich nie zur Rede. Ich denke sie erklärte sich alles damit, dass ich in der Pubertät steckte.

Zu dieser Zeit war ich oft sehr zerrissen denn ich wusste nicht was mit mir los ist. Ich spielte gerne Fußball hatte viele Freunde und machte alles was ein normaler Junge auch macht. Das bemerkenswerte war aber, das ich bei den Mädchen oft Eindruck schindete weil ich mir ihre Sorgen und Nöte anhörte und sie fanden das ich echt tolle Tipps gab. Es irritierte mich, denn es interessierte mich wirklich ihre Probleme anzuhören und darüber zu reden. Sowas ist doch nicht normal für einen Jungen mit Mädchen darüber zu reden wie sie mit ihren Freunden umgehen sollen, sagte ich mir. Meine Kumpels zogen mich auf weil ich oft mit den Mädchen rum hing aber eigentlich keine eigene Freundin hatte.

Jetzt ein Sprung ins Erwachsenen Alter.
Ich lebte nie alleine nachdem ich von zuhause auszog, ich war vier Jahre bei der Bundeswehr und war dort einkasserniert. Ich hatte ein Doppelzimmer, mein Mitbewohner war aber eigentlich nie da deswegen konnte ich unbeobachtet tun und lassen was ich wollte. Komischerweise war in dieser Zeit mein drang Frauenklamotten zu tragen sehr gering.
Nach der Bundeswehr zog ich mit meiner Freundin zusammen. Dann begann die Sehnsucht wieder und ich klapperte die Flohmärkte ab um an geeignete Utensilien zu kommen. Immer wieder fragte ich mich was ich denn eigentlich hier machte. Es kam wie es kommen musste ich packte meine ganzen Klamotten und warf sie weg. Ich dachte mir jetzt kommst nicht mehr ran an die Sachen dann schläft meine Sehnsucht auch wieder ein. Funktionierte eine Zeitlang aber wie es vielen andere auch ergangen ist, es schlummerte weiter im Unterbewusstsein und brach wieder auf.

Das tolle war, in der Zwischenzeit gab es Internet und so begann mein Berg an Kleideren Unterwäsche und Damenschuhen wieder zu wachsen.
Ich war in der Zwischenzeit verheiratet und meine Frau wusste nichts davon, ich machte alles heimlich. Warum erzählte ich meiner Frau davon nichts? das ist eine eigenen Geschichte und soll jetzt hier keine Rolle spielen.
Im Internet verfolgte ich Diskussionen und las viele Artikel über Transsexualität und Crossdressing. Ich ordnete mich als Crossdresser ein mit einem Hang zur Transsexualität. Nach vielen Recherchen gab ich es auf, nach zu fragen, warum ich so war wie ich bin, ich kam einfach auf keinen grünen Zweig und fand keine Erklärung.
Am Anfang war ich oft erregt wenn ich mich als Frau "verkleidete" dies ließ aber mit der Zeit nach und verschwand dann vollkommen. Es machte mich einfach nur glücklich und ich wurde ganz ruhig wenn ich mit BH und einem Kleid dazu passenden Strümpfe und Schuhe im Haus herum lief.
Es wurde immer wichtiger das ich mich so authentisch wie möglich als Frau kleidete. Da gehörte ein Busen eine schlanke Taille und ein größerer Hintern einfach dazu.
Natürlich kam der Wunsch EnFemme nach draußen zu gehen, doch durch meinen Sport hatte ich ein Kreuz wie ein Preisboxer und war sehr weit entfernt, ein angemessenes passing hin zu bekommen.
Es wäre für mich ein Greul nach draußen zu gehen und angestarrt zu werden. Ich liebe die schönen Dinge im Leben und als Mann ziehe ich mich immer, so wurde es mir betätigt, geschmackvoll an.
Ich schaffte es aber nicht mich nur halbwegs so herzurichten das ich einigermaßen als Frau durchgehe. Selbst mit Perücke und Schminke (ich kann mich eigentlich nicht schminken) sah ich immer wie eine Karikatur aus. So wollte und will ich auch nicht unter Leute gehen.

Viele Forumsteilnehmer haben hier Bilder von sich eingestellt die sehen wirklich toll aus und ich beneide diese Menschen. Es gibt hier aber auch Bilder von Teilnehmern die ich nicht schön finde und ich würde so nie nach draußen gehen.
Bitte verzeiht mir wenn ich sage das ich es einfach schlimm finde als Frau auf die Straße zu gehen und jeder kann sehen das ich ein verkleideter Mann bin.
Wegen dieser Einstellung fragte ich mich ob ich denn wirklich Transsexuell sei. Denn wenn ich seelisch eine Frau wäre würde ich mich auch als Frau fühlen und dann wäre es mir egal ob ich männliche Züge hätte.
Ich habe nach langem Überlegen und hinterfragen herausgefunden das das Wort Androgyn am besten zu mir passt.
Es gibt ein paar Test im Internet die ich gemacht habe und es kam immer dabei heraus das ich genau in der Mitte zwischen Mann und Frau lag.
Androgyn.
Ich weiß das viele von euch sagen solche Test"™s sind ein Blödsinn, mir aber haben sie geholfen ein Richtung zu finden mit der ich viel besser leben kann als zu sagen ich bin kein richtiger Mann oder Frau.

Wieder hinterfragte ich diese Erkenntnis und ich denke ich habe mich darin gefunden.
Ich bin heterosexuell kann mir in keinster Weise vorstellen mit einem anderen Mann intim zu werden.
Ich gehe gerne shoppen und meine Frau gibt mit mir an, wenn sie ihren Freundinnen erzählt dass ich eine tolle Shopping Begleitung wäre. Ich mache es wirklich gerne. Wenn ich eine schöne Frau sehe schaue ich als erstes was hat sie an und könnte das mir auch stehen.
Ich fahre gerne Motorrad und schaue Bundesliga. Ich messe mich gerne im Sport mit anderen Männern und es ärgert mich wenn ich verliere.
Wenn ein rührseliger Film läuft kann es passieren das ich einen Kloß im Hals habe und mir die Tränen in die Augen steigen.
Ich könnte mir vorstellen Brüste zu haben und trotzdem als Mann durchs Leben zu laufen.
Ich würde mich nie im Leben um operieren lassen denn dazu gefällt mir das Mann sein zu sehr.
Wenn ich mich aber als Frau herrichte dann fühlt sich das sehr richtig an und ich genieße es.
Ich könnte diese "Liste" noch unendlich fortsetzen aber ich hoffe ihr wisst jetzt einigermaßen wie ich denke.

Warum ist es einem eigentlich so wichtig zu wissen wer man ist und wo man sich einzuordnen hat. Es sollte einem doch egal sein und das Leben führen wie man will. Aber ich denke man steckt in einem Korsett und man hat zu funktionieren und wenn man ausbricht stell man sich ins Abseits. Viele lernen damit umzugehen, ich hätte aber große Angst nicht mehr akzeptiert und ja, geliebt zu werden.

Ich habe mir meinen Text jetzt ein paar Mal durchgelesen und ich könnte noch viel mehr ins Details gehen nur um meine Gedankenwelt besser zu beschreiben, aber wie heißt es so schön in einem Lied, Worte sind meine Sprache nicht.

Ich bin mir jetzt aber auch nicht mehr unbedingt sicher ob diese Forum passend zu meiner Ausrichtung ist aber wo soll ich denn sonst mit meinen Gedanken und Gefühlen hin?
Bitte sagt jetzt nicht "zu deiner Frau" vollkommen richtig, aber wie gesagt das ist einen andere Geschichte.

Ich weiß, das war jetzt viel Text und ich hoffe dass niemand eingeschlafen ist, aber es war mir ein großes Bedürfnis das einmal von der Seele zu schreiben und wenn nicht hier, wo denn dann.

Ich möchte es noch einmal betonen und euch sagen, wie toll ich es finde wie ihr hier miteinander umgeht. Ich habe schon viel aus euren niedergeschriebenen Gedanken schöpfen können.
Danke dafür.

Nadin
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Re: Lange Vorstellung

Post 2 im Thema

Beitrag von Liliana »

Hi Nadin,

Es ist zwar viel Text, aber ein geschlafen bin ich nicht :) kann deinem geschrieben inwieweit Dingen folgen, war selbst beim Bund. Zwar nur für 9 Monate, aber in der zeit hatte ich auch kein verlangen danach. Und auch ich zog nach dem elterlichen Hotelzimmer Gleichmut Freundin zusammen. Hatte zwar noch keine eigene weiblichen Klamotten, aber hatte sie zudem Zeitpunkt wahrscheinlich auch weggeschmissen. Habe so wie du mich auch viel beschäftigt mit crossdressing, aber es erst diese Jahr so akzeptiert wie es ist. Ich bin froh das ich es gemacht habe will es nicht mehr missen. Wie gesagt kann dir in vielen Punkten nachvollziehen, das Forum hat mir im übrigen ebenfalls geholfen :)

ich wünsche dir alles gute und viel Spaß weiterhin vlt. tauscht Frau ja auch ein paar Gedanken aus ;)

Liebe grüße
Liliana
Exuserin-2015-09-09

Re: Lange Vorstellung

Post 3 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-09-09 »

Es könnte meine Geschichte sein, 95% habe ich wiedererkannt. Dieses Hin und her über die Jahre. Trennen, verfluchen, pausieren. Verheimlichen. Rückwirkend kann ich nur raten, keine Geheimnisse in der Beziehung. Outet euch so früh wie es geht.
Da wo du jetzt stehst, war ich vor knapp einem Jahr. Androgyn durch die Welt. Bei mir hat es nach den üblichen anfänglichen Hürden bis jetzt gut funktioniert, aber der Wunsch, als Frau auch echt auszusehen und wahrgenommen zu werden wurde und wird immer größer. Bei mir lässt sich das nicht mehr aufhalten. Epi läuft, HRT steht an. Und was dann mit meinem Umfeld passiert, das ist mir fast egal. Ich bin da etwas egoistisch, aber sonst werde ich auf der Strecke bleiben.
Zuletzt geändert von Exuserin-2015-09-09 am So 14. Dez 2014, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
Inga
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Re: Lange Vorstellung

Post 4 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nadin,

klar hast du ausführlich geschrieben. Vieles von dem "Zwischen-den-Welten-Leben" kann ich nachfühlen. Wohin da die Reise noch gehen wird, wer weiss es schon? Doch eine Frage ist bei mir dennoch geblieben. Hast du mal einen professionellen Stylingdienst wie das Atelier Changable in Dresden in Anspruch genommen? Aus Erfahrung möchte ich sagen: So von anderen mit allerlei Tricks professionell gestaltet hatte ich in mir noch ganz andere Seiten meiner Weiblichkeit in mir entdeckt und zum Ausdruck gebracht. Und in der fremden Umgebung und mit deren Begleitung hatte ich dann auch keine Hemmungen mehr, auch mal vor die Tür zu gehen.

Liebe Grüße
Inga
ExuserIn-2020-09-08
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Re: Lange Vorstellung

Post 5 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-09-08 »

Hi Nadin,

erstmal herzlich willkommen hier.

Wenn ich Deine Vorstellung so lese, erkenne ich mich auch zu 100 Prozent selbst wieder.

Eine Frau möchte ich nicht sein und mit Männern habe ich auch nichts am Hut.

Nur Damenkleidung hat es mir angetan, war schon öfters komplett als Frau gestylt weg, aber seit einiger zeit gehe ich lieber im Männermodus mit Damenwäsche, Damenhosen und high heels weg.

Ich sehe mich so als metrosexuell-- Mann der sich traut weibliche Kleidung in den Kleidungsstil des Mannes einzubauen.

Meine Frau tolleriert mittlerweile Strumpfhosen, farbiger Nagellack an den Zehen und Damenstiefel, diese aber mit kleineren Absätzen, und das reicht mir auch soweit und bin total happy für das Verständnis meiner Frau.




LG von Jumpi, die sich vermehrt was neues traut.
biene38
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Re: Lange Vorstellung

Post 6 im Thema

Beitrag von biene38 »

Hi Nadin,

herzlich willkommen auch von mir.

Crossdresser bedeutet nicht, dass man sich als Frau fühlt, oder man sich in eine Frau verwandelt oder verwandeln will, wenn man crossdressed. Sondern es bedeutet, dass man gerne Kleidung trägt, die momentan gesellschaftlich dem anderen Geschlecht zugeordnet wird.
Es gab Zeiten, da wurden die kurzen Röcke und die Seidenstrümpfe nur von Männern getragen. Damals war diese Kleidung männertypisch.
Heute ist es leider nicht so. Und ich weiß, wie man darunter leiden kann, wenn man sich nicht so offen aufleben kann, wie man es gerne möchte.
Aber es gibt zum Glück auch einige gute Ansätze wie die Fashion-Freestye-Bewegung (leider noch verschwindend klein) die versucht ohne Vorbehalt alles modisch zu kombinieren, wobei auf Geschlechtsidentität kein Wert gelegt wird. Egal ob männliche, weibliches oder androgynes Erscheinungsbild, man ist eben so wie man ist und muss nirgends dazugehören. Ich findes diesen Ansatz sehr gut.

Grüße von der Biene
LanaX
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Re: Lange Vorstellung

Post 7 im Thema

Beitrag von LanaX »

Hallo Nadin,

ich habe mich in deiner Beschreibung zu nahezu 100% selbst wieder gefunden.
Hauptsächlich Unterschiede sind, dass es bei mir vielleicht so mit 13/14 Jahren
mit High Heels angefangen hat und ich auch erst halb so alt bin wie du. ;)

Was aber die Gefühlswelt angeht, geht es mir genauso, wie dir. Ich habe auch ein
eher breites Kreuz und fühle mich wohl als Mann. Außerdem bin ich ebenfalls sehr
anspruchsvoll, was mein weibliches Erscheinungsbild angeht, würde aber keine
OPs machen lassen (selbst der Beinpelz bleibt dran!). An dieser Stelle stoße ich
bei vielen im Forum auch auf Unverständnis, aber so hat jeder seine Prioritäten.
Und meine "Männerbeine" sind mir nun mal wichtiger als tolle Beine in Nylons...
Mein Fokus liegt mehr auf tollen Schuhen.

Während meiner Schulzeit war ich auch schon immer ein guter Zuhörer und hatte
trotzdem keine Freundin. Jetzt bin ich vergeben und habe es meiner Partnerin
sehr früh, aber in verdaubaren Portionen erzählt.

Die Bezeichnung "Androgyn" hatte ich auch schon in Betracht gezogen, nachdem
dies als Ergebnis eines Tests für mich herauskam. Da mir das Wort aber nicht gefällt,
bin ich jetzt einfach ich selbst, eben ein Mann mit weiblicher Seite.

Ich schaue übrigens auch sehr genau hin, was Frauen in meinem Umfeld so tragen.
Manchmal kommt dann etwas Neid auf oder aber Anerkennung bzw ich genieße
einfach den Anblick einer schönen Frau.

So könnte ich jetzt von mir noch einige Beispiele bringen, die genauso oder ähnlich
sind, wie bei dir!

Ich sehe dieses Forum als Ort für alle Menschen, die sich bei dem Thema Crossdressing/
Transgender/Transsexualität etc... angesprochen fühlen.

Natürlich gibt es hier wiederum ganz unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichem
Lebens- oder auch manchmal Leidensweg! Daher ist nicht jeder Vorschlag für deine
Situation wertvoll.

Was ich eigentlich sagen wollte: Du bist nicht allein und dein Kommentar hat auch mir
geholfen, ein Stück mehr zu verstehen, dass es Schwarz und Weiß bei den Geschlechtern
nicht geben muss!

Liebe Grüße
Lana
Nadin
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Re: Lange Vorstellung

Post 8 im Thema

Beitrag von Nadin »

Vielen Dank

da ich schon eine ganze Zeit in diesem Forum bin habe ich auch schon sehr viele Berichte gelesen und eigentlich wiederholt sich meine Geschichte in diesem Forum immer wieder genauso oder auch nur in Ansatzpunkten. Dies bestätigt auch eure Antworten.

Lana, versuch mal die Beinhaare nur an den Oberschenkel ab zu rasieren. Meistens hat man dort sowieso nicht so viel und gerade dort ist man sehr sensibel. Meist trägt man beim Sport längere "kurze" Hosen und beim Radfahren sieht man es auch nicht. Aber es ist ein tolles Gefühl dort dann seine Nylons zu spüren.

Geri, ich rate dir setzt dich mal an einem verregneten Sonntag hin und stöber in diesem Forum. Lies auch schon ältere Artikel und du wirst dich noch ganz oft finden. Du wirst viele neue Aspekte erkennen und dich in deiner Gefühlswelt besser zurecht finden.

Biene ich muss dir ein wenig wiedersprechen. Wenn ich mich als Frau zurecht gemacht habe fühle ich mich schon ein wenig wie eine Frau, besser gesagt ich bin diesem anderen Geschlecht näher. Viele sagen hier, je länger sie sich mit dem Gedanken beschäftigen und es auch umsetzen als Frau zu leben desto mehr werden sie von dieser Frau beherrscht und je mehr haben sie den Wunsch mehr Frau zu sein. Lies was Daniela geschrieben hat sie geht die Schritte Epi und HRT. Ich denke wenn man Daniele am Anfang ihrer "Kariere" gefragt hätte, hätte sie es vermutlich ausgeschlossen so weit zu gehen. Bitte Daniela korrigier mich wenn ich falsch liege.
Wenn man es genau nimmt benehmen wir uns ein wenig wie süchtige. Immer öfter und immer stärkere Dosierung.

Inga, wenn ich mich von einem Spezialisten als Frau stylen lassen würde dann wäre ich in moderaten Absätzen immer noch fast 190 groß hätte ein Kreutz wie ein Bodybuilder und wöge 100 kg. Ich denke diese Stylisten bräuchten einen Zauberstab um mich als Frau so zu Stylen das ich mir gefalle und als Frau durchgehe.

Ich werde versuchen und eigentlich mach ich es auch schon wie Jumpi es beschrieben hat. Ich versuche weibliche Aspekte in meine männliche Kleidung ein zu flechten. Natürlich wenn ich alleine und unbeobachtet bin kleide ich mich auch komplett als Frau. Letztens bin ich mit 9cm Stiefeletten einen D Cup, einen langen Pulli mit ausgestelltem Rollkragen und eine sehr Feminin wirkenden halb langen Jacke spazieren gegangen. Es war phänomenal und keiner hat was gemerkt. Viel haben zwar geschaut weil die Stiefeletten auf der Straße geklappert haben, aber meine Jeans war so lang das man die Stiefelette nur erahnen konnte. Wenn man das, das erste mal macht merkt man erst wie viel anstrengender es ist mit solchen Schuhen richtig Strecke zurück zu legen als nur im Haus umher zu spazieren.

Danke noch einmal für eure Anteilnahme. Ehrlich gesagt so und nicht anders habe ich es von euch erhofft. Liliana gerne tausche ich Gedanken auch in PN aus.

Liebe Grüße aus dem Süden von Deutschland

Nadin
Inga
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Re: Lange Vorstellung

Post 9 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nadin,

du schriebst
Nadin hat geschrieben:...
Inga, wenn ich mich von einem Spezialisten als Frau stylen lassen würde dann wäre ich in moderaten Absätzen immer noch fast 190 groß hätte ein Kreutz wie ein Bodybuilder und wöge 100 kg. Ich denke diese Stylisten bräuchten einen Zauberstab um mich als Frau so zu Stylen das ich mir gefalle und als Frau durchgehe....
Nicht so pessimistisch, andree Leute könne dir sicher helfen und manche haben tatsächlich einen Zauberstab. Frag doch mal nach wie sie mit langen Mädchen zurecht kommen, wenn du mal Gelegenheit hast.
Nadin hat geschrieben: ... Ich werde versuchen und eigentlich mach ich es auch schon wie Jumpi es beschrieben hat. Ich versuche weibliche Aspekte in meine männliche Kleidung ein zu flechten. Natürlich wenn ich alleine und unbeobachtet bin kleide ich mich auch komplett als Frau. Letztens bin ich mit 9cm Stiefeletten einen D Cup, einen langen Pulli mit ausgestelltem Rollkragen und eine sehr Feminin wirkenden halb langen Jacke spazieren gegangen. Es war phänomenal und keiner hat was gemerkt. Viel haben zwar geschaut weil die Stiefeletten auf der Straße geklappert haben, aber meine Jeans war so lang das man die Stiefelette nur erahnen konnte. Wenn man das, das erste mal macht merkt man erst wie viel anstrengender es ist mit solchen Schuhen richtig Strecke zurück zu legen als nur im Haus umher zu spazieren....
Kleidung des anderen Geschlechts. Da schaue ich an mir herunter:

Rollkragenpulli, Strickjacke, Hose über der Strumpfhose, Anorak
flache Stiefel, - garantiert alles Stücke aus der Damenabteilungen und garantiert gelabelt in Damengröße und es passt mir. Ich gehe damit in den normalen Alltag und werde von allen als "Herr" angesprochen. Ja, eEs ist dieser Unisex-Stil der Kleidung die ich mag.

Die Kleidung allein macht auch nicht die Frau aus mir ...

Liebe Grüße
Inga
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