Ja. Es sei denn, dass du überhaupt keinen Einfluss auf dein Bild nehmen willst. Dann wird es auch entsprechend. Es macht doch einen Unterschied, ob du kleine Blende/lange Belichtungszeit oder umgekehrt hast, hohe Empfindlichkeit - dadurch mehr Rauschen, oder geringe empfindlichkeit, dadurch auch mehr Belichten musst. Die Kamera kann doch nicht wissen, was du willst.Dornröschen hat geschrieben:@ Anne-Mette
Nein, Aussenaufnahmen werden wirklich klasse scharf. Echt toll.
@ MartinaTrans
Danke, Bild ist unterwegs. ISO weiß ich nicht. Ist das denn wichtig, wenn sowieso alles mit "Automatik" aufgenommen wird?
LG
Chrissie
Hauptprobleme mit den Dornröschen-Bildern im Archiw sind Rauschen und Schärfe - bei den Innenaufnahmen. Nicht, dass die unscharf sind, aber dass einerseits mit einer Einstellung, die wenig tiefenschärfe gibt, fotografiert wurde - und dass die Kamera z.B. auf die Beine/Knie scharf gestellt hat und nicht das Gesicht. Also ist mit einer großen Blende aufgenommen worden. Abhilfe - Einstellung mit kleinerer Blende und längerer Belichtung oder wenn man die Tiefenunschärfe arbeiten will (kann ja auch Sinn machen) aufs Gesicht fokussieren - evtl. auf manuell umschalten.
Und das Rauschen: Alle Kameras haben es - mehr oder weniger. Je höher die eingestellte Empfindlichkeit, je mehr. Je wärmer die Kamera ist, je mehr. Und das Rauschen kommt deutlicher raus, wenn unterbelichtete Bilder post aufgehellt werden. Abhilfe: Andere Kamera, Kunstlicht aufbauen, dazu sehen, dass nichts und niemand sich bewegt und geringe Auflösung einstellen, und der allerletzte dirty Trick: Wenn man weiß, dass man gleich schnell einige wenige Bilder machen will und Rauschen-Gefahr besteht - die Kamera eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Rauschen entsteht nämlich da, wo die einzelnen Zellen im Chip warm werden und sich gegenseitig beeinflussen. Deshalb rauschen billige Kameras mit lächerlich hoher Auflösung mehr.
Es gibt ja viele Urlaubsknipsen, die viel größere Bilddateien liefern (auf einem ganz kleinen Chip), als meine Nikon D200. Nur, in der besagten Nikon gibt es kaum Rauschen und die Datei reicht locker für eine gedruckte A3 Seite - und für ein A1 Plakat kann man die Daten ruhig hochrechnen (niemand braucht 300 dpi für ein A1 Plakat), denn der Betrachtungsabstand ist auch entsprechend größer. Ich muss nur daran denken, auf bestimmte Details, die ich vielleicht als Teilausschnitte haben will, reinzuzoomen und separate Bilder davon manchen.
Und für ein Uploadbild braucht man idealerweise die Pixelmaße, die der Bildschirm darstellen kann, nicht mehr und auch nicht weniger. Dann wird das Bild nicht ein weiteres Mal umgerechnet, was natürlich die Qualität verringert.