http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/49 ... -marketing
Über bewusste und unbewusste Genderförderung.
Persönliche Sicht und sachliche Expertenmeinungen gut aufgearbeitet, finde ich.
Zeit-Magazin zu Gender-Spielzeug
-
ExUserIn-2026-04-08
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3885
- Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 140 Mal
- Danksagung erhalten: 1027 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Zeit„Magazin zu Gender„Spielzeug
Du bist in Sachen Medien ja gut unterwegs ...
Darüber hatte ich mich immer gewundert, aber heute verstehe ich das. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen. Stehe ich en femme vor dem Spiegel, sehe ich ohne Probleme eine attraktive Frau. Für jeden anderen bin ich ohne Probleme als Mann zu erkennen. Und für die, die damit ein Problem haben, bin ich ein Perverser, obwohl es um die gleiche Person geht.
So ist das auch mit den Kindern. Sie lernen durch Beobachtung, was richtig ist und was falsch. Deshalb wirkt die Werbung so intensiv bei Kindern. Und das bleibt so das Leben lang, wenn man sich damit nicht auseinander setzt. So wie bei dem Trainer, der mit Sicherheit nie erlebt hat, dass Mädchen auch Fußball spielen können. Und in seinem Männerverein wird er darin bestärkt und bestärkt gleichzeitig andere.
In dem Zusammenhang fällt mir ein hochspannendes Experiment ein: https://www.youtube.com/watch?v=hDSrSvWrR88.
Sehr zu empfehlen ...
Grüße
Vicky
Der Satz zeigt sehr schön, dass es gar nicht so sehr um das Wollen, sondern um das Können geht. Der Trainer sieht nicht das Mädchen als Torschützenkönigin, weil er es nicht erwartet. Mir ging es in der Schule einmal ähnlich, aber ohne Genderhintergrund. Ich war früher eher etwas pummelig, habe aber dann in kürzester Zeit 20-30 cm in der Länge zugelegt. Meine sportlichen Fähigkeiten in Dauerläufen haben enorm zugenommen. Als ich bei einem Langstreckenlauf in der Halle über 30 Runden mir in der ersten die Schuhe binden musste, war ich letzter. Am Ende des Laufes habe ich den ersten sogar überrundet. Ich lief zum ersten Mal wie im Rausch. Klassenkameraden mussten die Runden zählen. Den Lehrer zu überzeugen, dass ich tatsächlich so schnell war, machte etwas Mühe. Er hatte es nicht erwartet und somit auch gar nicht wahr genommen. Für ihn blieb ich der kleine Langsame.Ich habe dem Cheftrainer der Fußballschule eine wütende Mail geschickt — und bekam Antwort. Er werde, versprach er, neben den persönlichen und sozialen Fähigkeiten meiner Tochter in Zukunft auch ihre fußballerischen Qualitäten beurteilen. Und die Mädchen und Jungs gleich behandeln.
Darüber hatte ich mich immer gewundert, aber heute verstehe ich das. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen. Stehe ich en femme vor dem Spiegel, sehe ich ohne Probleme eine attraktive Frau. Für jeden anderen bin ich ohne Probleme als Mann zu erkennen. Und für die, die damit ein Problem haben, bin ich ein Perverser, obwohl es um die gleiche Person geht.
So ist das auch mit den Kindern. Sie lernen durch Beobachtung, was richtig ist und was falsch. Deshalb wirkt die Werbung so intensiv bei Kindern. Und das bleibt so das Leben lang, wenn man sich damit nicht auseinander setzt. So wie bei dem Trainer, der mit Sicherheit nie erlebt hat, dass Mädchen auch Fußball spielen können. Und in seinem Männerverein wird er darin bestärkt und bestärkt gleichzeitig andere.
In dem Zusammenhang fällt mir ein hochspannendes Experiment ein: https://www.youtube.com/watch?v=hDSrSvWrR88.
Sehr zu empfehlen ...
Grüße
Vicky
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.