Vier Monate HET
Vier Monate HET - # 3

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ChristinaF
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Re: Vier Monate HET

Post 31 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Naja, im großen und ganzen kann man das ja aushalten. Sind halt immer wieder nur so kurze "Schübe" bei denen das Frieren auftritt. Und daheim ists ja kuschelig warm.
LG
Chrissie
ChristinaF
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Re: Vier Monate HET

Post 32 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Nur kurz zum Stand. Brustwachstum immer noch nicht eingesetzt. Berührungsschmerzen haben jedoch nachgelassen. Haut am ganzen Körper ist so weich aber auch sensibel gegenüber Berührungen. Eigentlich ein ganz schönes Empfinden.
OT
Hier auf Gran Canaria sah ich vorgestern in den Farmacias mein Estradiol, das ich für meine HRT einnehme für sage und schreibe 3,50.- Euro pro 80g Packung. Und das ganze dazu noch rezeptfrei. Ich frage mich, warum das Zeug bei uns in DE so teuer ist. Da zahle ich für die drei Monate Packung fast 32.- Euro und muss mir vorher noch das Rezept besorgen.
Ach ja, Inhaltsstoffe sind völlig identisch.
LG
Chrissie
Bianca D.
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Re: Vier Monate HET

Post 33 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Dornröschen hat geschrieben: mein Estradiol, das ich für meine HRT einnehme für sage und schreibe 3,50.- Euro pro 80g Packung.
Moin,

na dann weißt du ja,was du zu tun hast. Einkaufen und mitnehmen. Schönen Urlaub noch!

LG Bianca
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Vivian Cologne
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Re: Vier Monate HET

Post 34 im Thema

Beitrag von Vivian Cologne »

Bring aber bitte nicht zu viel mit nach Deutschland:

"Wer nach Deutschland einreist, darf Arzneimittel für den persönlichen Bedarf mitführen. Als persönlicher Bedarf gilt eine Menge, die bei üblicher Dosierung für maximal drei Monate reicht."

Eine größere Menge wäre illegal, und zwar unabhängig davon, ob das Medikament in Deutschland verschreibungspflichtig ist oder nicht.

Vivian
*~Laura~*
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Re: Vier Monate HET

Post 35 im Thema

Beitrag von *~Laura~* »

@Dornröschen: Bist Du sicher, daß auch die MENGE der Inhaltsstoffe/Wirkstoffe gleich ist? Denn da liegt bei den spanischen Varianten oftmals der Hase im Pfeffer...

LG,
*~Laura~*
nicole.f
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Re: Vier Monate HET

Post 36 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hmm... also wenn ich die vielen Berichte über HET lese, komme ich mir irgendwie seltsam vor... schon wieder irgendwie anders... Denn vieles von dem, was dort geschildert wird, kenne ich so nicht.

Stimmungsschwankungen zum Beispiel. Hatte ich nie, vorher nicht und nachher nicht. Pubertierendes Verhalten oder Zickigkeit auch nicht. Eher im Gegenteil bin ich jetzt deutlich gelassener als zuvor. Meine Emotionalität ist anders geworden. Weinen funktionierte vorher nicht und jetzt kann mich bereits Musik zum heulen bringen. Doch das fing bereits mit meiner Selbstfindung an, war also eher ein psychologisches als ein hormonelles Ding. Und nein, ich habe die Laborwerte aus der Zeit, meine Selbstfindung hatte nachweislich keine messbaren Einflüsse auf meinen Körper :)

Körperlich habe ich nicht das Gefühl, dass sich die von vielen berichteten Veränderungen einstellen, z.B. Kraftverlust. Ich habe gerade wieder am Wochenende Haus Renovierungsarbeiten machen müssen und das war eigentlich wie immer. Natürlich tun mir Sesselpuper nachher die Knochen weh, doch das war vorher auch schon so. Körperlich gibt es natürlich leichte Veränderungen. Ein Anschwellen der Brustwarzen und des Hofes darunter. Soetwas hatte ich auch mal während der Pubertät, ging aber dann nach einigen Monaten wieder weg. Jetzt kommt im Gegensatz zu früher noch Volumen dazu und es ist eher ein kontinuierliches leichtes Wachstum der Brüste - und das begann schon etwa zwei Wochen nach den ersten Estradot Pflastern.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei mir doch körperlich irgendetwas "anders" ist. Ich hatte schon immer keinen besonders ausgeprägt männlichen Körper, ganz im Gegensatz bspw. zu meinem Bruder, aus dem man gut und gerne zwei meiner Statur machen könnte :) Kalte Finger und Füße hatte ich auch schon vorher, genau wie eine recht ausgeprägte sensorische Empfindsamkeit, gerade was Berührungen und Gerüche angeht. Da hat sich auch nichts verändert. Auch die Körperbehaarung war nie sonderlich maskulin ausgeprägt und ich könnte mir einreden, dass auch der Körperbau nicht so wirklich typisch männlich wäre. Meine Hüfte ist doch schon etwas breiter und die Schultern eher schmaler - bei 1,87m Körpergröße ist Größe 40 bei Oberteilen für eine Frau nicht sehr ungewöhnlich, für einen Mann aber doch unterdurchschnittlich. Zuguterletzt kam dann ja noch die Diagnose des Pathologen seinerzeit dazu, Sertoli-Cell-Only Syndrom und Leydig Zellen Hyperplasie. Irgendetwas hat da also verhindert, dass sich die Hoden vollständig normal entwickelt haben.

Alles in allem ist da also irgendetwas.
Nur was?

Es kann mir aber auch eigentlich egal sein. Was würde es verändern, wenn ich jetzt wüsste, dass irgendein Gen-Defekt dafür verantwortlich sein könnte? Nichts.
Nähere Analysen wären extrem teuer und daher lasse ich das nun auf sich beruhen.

PS: Wer unter Stimmungsschwankungen während der HET leidet und Cyproteronacetat (CPA, Androcur) nimmt, sollte mal ausprobieren, das CPA wegzulassen. CPA ist bekannt dafür, Stimmungsschwankungen bishin zu depressiven Episoden auslösen zu können. Und CPA parallel zu HET ist nicht unbedingt in allen Fällen wirklich nötig. Über den Hypophysen LH/FSH Regelkreis geht das Testosteron ganz von alleine runter, wenn Östrogene zugeführt werden. Leider wird CPA aber von vielen Endokrinologen dennoch recht blind einfach so verordnet, obwohl es teils gar nicht nötig wäre oder Präparate mit weniger drastischen Nebenwirkungen verfügbar sind, Spironolacton zum Beispiel. CPA ist in den USA nach wie vor nicht zugelassen, für gar nichts. Dort wird meist Spiro als Antiandrogen verwendet...

Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
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Bianca D.
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Re: Vier Monate HET

Post 37 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin Nicole,

interessanter Bericht,der doch wieder zeigt,daß jeder verschieden ist und was dem Einen gut verträglich ist,beim Anderen eben nicht so gut ist. Ich gehörte eher zu denen,die das volle Programm an Stimmungsschwankungen,pubertärem Verhalten usw. abbekommen haben. War nicht immer lustig,dank guter Unterstützung von außen gab es aber keine größeren Schwierigkeiten deswegen.
Was deine Befunde (Sertoli-Cell-Only Syndrom und Leydig Zellen Hyperplasie) angeht,vielleicht hast du auch eine Form von Intersexualität in Dir? Eine Freundin von mir könnte da das krasse Gegenbeispiel einer ähnlich gelagerten Störung sein.Sie hat z.B. alles doppelt gehabt: Eierstöcke und Hoden,Gebärmutter(funktionslos) und wirkte nach außen wie bulliger großer Mann. Von Weiblichkeit nach außen keine Spur.Ist natürlich entsprechend schwer jetzt für sie.

LG Bianca
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ChristinaF
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Re: Vier Monate HET

Post 38 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

*~Laura~* hat geschrieben:@Dornröschen: Bist Du sicher, daß auch die MENGE der Inhaltsstoffe/Wirkstoffe gleich ist? Denn da liegt bei den spanischen Varianten oftmals der Hase im Pfeffer...

LG,
*~Laura~*
Die sind exakt die selben wie bei meinem aus DE mitgeführten Präparat. Habe mir gestern eine solche Packung gekauft und verglichen. Alles das Gleiche.
Mitnehmen werde ich trotzdem keines. Bekomme ja in DE die Hormone bezahlt. (ki)
LG
Chrissie
nicole.f
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Re: Vier Monate HET

Post 39 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Bianca D. hat geschrieben:Moin Nicole,

interessanter Bericht,der doch wieder zeigt,daß jeder verschieden ist und was dem Einen gut verträglich ist,beim Anderen eben nicht so gut ist. Ich gehörte eher zu denen,die das volle Programm an Stimmungsschwankungen,pubertärem Verhalten usw. abbekommen haben. War nicht immer lustig,dank guter Unterstützung von außen gab es aber keine größeren Schwierigkeiten deswegen.
Was deine Befunde (Sertoli-Cell-Only Syndrom und Leydig Zellen Hyperplasie) angeht,vielleicht hast du auch eine Form von Intersexualität in Dir? Eine Freundin von mir könnte da das krasse Gegenbeispiel einer ähnlich gelagerten Störung sein.Sie hat z.B. alles doppelt gehabt: Eierstöcke und Hoden,Gebärmutter(funktionslos) und wirkte nach außen wie bulliger großer Mann. Von Weiblichkeit nach außen keine Spur.Ist natürlich entsprechend schwer jetzt für sie.

LG Bianca
Oh wow, das ist ja krass - Hermaphroditismus auf ganz besondere Art. Hatte Sie auch ein eher männliches Genital? Und wie ist ihr Karyotyp, also ist sie genetisch männlich (XY) oder weiblich (XX) oder etwas dazwischen?

Physische IS Menschen sind nicht zu beneiden. Zuerst die Gefahr nach der Geburt verstümmelt zu werden und dann die ganzen Probleme im späteren Leben. Sie haben aber einen drastischen Vorteil! Ist köroperlich ein IS Syndrom diagnostiziert, können sie jederzeit ohne Gutachten und das ganze Trallala nach TSG Vornamen und Personenstand ändern. Es wird Zeit, dass wir dieses blöde TSG endlich abschaffen und eine entsprechende Änderung im Personenstandsrecht einführen, die TS Menschen das gleiche wie IS Menschen erlaubt.
Nunja, wir arbeiten daran ;) Das hier dürfte hinreichen bekannt sein http://www.tsgreform.de/ ?

Oh, aber ich möchte den Thread nicht entführen...also zurück zum Thema.

Ja, Du hast völlig Recht, die Auswirkungen von Hormonen, sowohl bei Wegfall als auch hinzufügen, sind sehr sehr individuell. Ich glaube, das ist es auch, was die Behandlung so kompliziert macht. Man kann einfach kein eindeutiges Richtig oder Falsch einer Methode angeben. Und bei der geringen Zeit, die sich gerade Fachärzte zwischen ihren Apparaten und Laboren für ihre Patienten nehmen, wird soetwas dann auch leicht zum Roulette. Gerade dieses Draufhauen mit CPA gehört bei vielen leider immernoch zur blind befolgten Standard Prozedur. Das Wechselspiel aller Hormon-Derivate ist hochgradig komplex und kompliziert. Das ist leider keine einfache chemische Reaktion - man nehme 5mg davon und füge 2mg hiervon hinzu und dann entsteht *genau* _dieses_. Hinzu kommt, dass die ganzen künstlich zugeführten Präparate sich auch noch teils subtil, teils deutlich von den natürlich im Körper erzeugten Hormonen unterscheiden. Ihre Wirkung ist also leicht unterschiedlich. Eine Hormonbehandlung ist keine exakte Wissenschaft, sondern eher ein "educated guess" (auf Deutsch würde man vielleicht "geschulter Versuch" sagen können :) Insulin ist auch ein Hormon und Diabetiker sind die besten Beispiele, wie problematisch eine künstliche Substitution ist. Dabei ist Diabetes und Insulingabe bereits viel länger üblich und in viel größerem Maß praktiziert, als eine Substitution von geschlechtsspezifischen Hormonen.

Ich kann nur jedem empfehlen, auch aus eigener schlechter Erfahrung, Ärzten nicht alles blind zu glauben und blind zu vertrauen. Wenn es einem während der Behandlung nicht gut geht, dann stimmt auch etwas nicht. Gerade uns Trans-Menschen, die wir noch sehr selten sind (zwischen 0,1% und 0,5% der Bevölkerung), trifft eine große Eigenverantwortung. Wir müssen auf unserem Weg zu Experten in der eigenen Sache werden, um eigenverantwortlich mit zu entscheiden. Es ist unser Leben, nicht das der Ärzte.

Liebe Grüße
nicole
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Re: Vier Monate HET

Post 40 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

ZaraPaz hat geschrieben:Mit etwas Glück (oder Pech, Ansichtssache,,,) läufts nach einiger Zeit dann auch "untenrum" wieder, wenn man Hormone nimmt.
Zur Not oder bei Bedarf kannst du die aber auch mal ein paar Tage absetzen dann, alles machbar.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Spaß in der Welt der "Östronautinnen".
Es wird bestimmt noch viele schöne Veränderungen für dich geben.

Allerdings kann man bei zu hoher Dosis leicht übersensibel werden und dann ständig herumheulen oder sich in Themen verirren.
Das ist am Anfang normal, sollte aber nach einiger Zeit (1/2 -1 Jahr) dann aufhören, zur Not die Dosis ein bisschen reduzieren,
oder sich entscheiden, ob man besonders "hübsch" (stereotyp) oder doch lieber psychisch stabil sein will.
(Da sind auch Zwischenlösungen möglich oder Phasen)

Ich hab mich für mal so mal so entschieden, aber am Anfang maßlos mit der Dosis übertrieben, dazu noch Androkur, war kein
Zuckerschlecken, hat meinem Aussehen aber gut getan. Ich schätze aber, etwas weniger hätte auch ausgereicht.

Wär toll, wenn du uns weiterhin über deine "Fortschritte" und Stolpersteine auf dem Laufenden hieltest.
Wenn du damit mich meinst, mache ich das sehr gerne. Obwohl es sicher für die anderen TS-Frauen nicht so interessant sein wird.
LG
Chrissie
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Re: Vier Monate HET

Post 41 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Vielleicht beginnt das Wachstum doch noch? Heute früh wiedermal relativ starke Berührungsempfindungen auf beiden Seiten gespürt und bei nährem Betrachten meinte ich, eine stärkere Wölbung entdeckt zu haben. Ich hoffe ja so sehr, dass ich damit recht habe und die Brüste sich nun doch entwickeln.
Hormonstatus beim Endo eigentlich sehr gut. Kaum noch Testo dafür reichlich Östrogene. Meine Medikamention bleibt die gleiche, täglich 3mg Estradiol.
Körperlich gehts so la la. Auch wenn ich schon deutlich spüre, dass sich meine "Muskeln" hin zum fraulichen Gewebe abgebaut haben. Dafür nach wie vor eine weiche, zarte Haut, die auch von meiner Seite immer wieder Streicheleinheiten bekommt, so toll fühlt sie sich an.
Und mein Kälteempfinden ist nach wie vor da.
LG
Chrissie
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Re: Vier Monate HET

Post 42 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo Chrissie,

ich würde Dir ja gerne den Rate geben, dich damit nicht verrückt zu machen. Aber dafür bin ich sicher die Falsche. Vermutlich wird es mir genau so gehen und ich stehe ständig vorm Spiegel.

Was Du ansonsten schreibst liest sich schon recht gut, weiche Haut und frauliches Gewebe. Wenn ich sowas lese, dann kann ich es noch weniger abwarten, bis ich damit anfangen kann.

Ich wünsche mir natürlich, dass Du hier weiter berichtest. Ich finde es interessant und es ist mir auch eine Hilfe. Außerdem nehme ich gerne Anteil daran, wie es Dir geht und ich habe den Eindruck, dass es den anderen ebenso geht.

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)

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Re: Vier Monate HET

Post 43 im Thema

Beitrag von MarieB »

Hallo Chrissie,

ich finde es auch sehr schön, dass Du uns da auf dem laufenden hälst.

Gerade auch, weil ich auch immer mehr über Hormone nachdenke.
Danke Dir

Marie
Gruß

Marie
petra
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Re: Vier Monate HET

Post 44 im Thema

Beitrag von petra »

hallo Menschen
Ich möche nun hier auch mal etwas beisteuern.
Ich kann bestätigen, es dauert!!! Wir sollten die HRT mit der Pubertät vergleichen,
und die dauert auch bis zu 7 Jahren.

meine Werte:
Start meiner Hormontherapie am 26.09.2014 mit Estradiol A2 2mg 1x täglich.

Ergebnisse vom 23.10.2014:...........................................referenz Wert
Follikel Stimulierendes Hormaon (FSH)...1,6......................1,5 - 12,4........IU/l
Luteinisierendes Hormon, LH.................5,0.......................1,7 - 8,6.........IU/l
Östradiol, 17 beta /E2............................71.......................7,6 - 43...........ng/l
Progesteron..........................................0,40.....................0,2 - 1,4.........yg/l
Testosteron frei im Serum.......................7.........................6,6 - 30..........ng/l

ab 23.10.2014 2 x 2mg Estradiol

Ergebnisse vom 27.11.2014:............................................referenz Wert
Follikel Stimulierendes Hormaon (FSH)...1,2.......................1,5 - 12,4........IU/l
Luteinisierendes Hormon, LH.................5,0........................1,7 - 8,6.........IU/l
Östradiol, 17 beta /E2...........................110........................7,6 - 43.........ng/l
Progesteron.........................................0,30.......................0,2 - 1,4........yg/l
Testosteron frei im Serum........................x.........................6,6 - 30.........ng/l (fehlt)

Damit liegt der Östradiol Wert genau im gewünschten Bereich 80-150.
Also es tut sich also was, ich merke nur nichts davon :( und schwanger bin ich auch (noch) nicht :twisted:

LG
Petra

@Chrissie:
vielleicht kannst du mir deine werte auch mal zukommen lassen, oder hier posten.
ich würde gerne mal vergleichen bzw. wissen wollen, wo der weg genau hingeht.
wer anderen ihr anderssein nicht verzeihen kann,
ist noch weit ab vom weg der weisheit.
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Re: Vier Monate HET

Post 45 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Hallo Petra,

hier die Werte vom letzten Kontrollbesuch Anfang Dez. 2014

Follikel stimulierendes Hormon: 1,5
Luteinisierendes Hormon 5,8
Östradiol 105
Progesteron 0,2
Testosteron 8

Wie du siehst, liegen unsere Werte gar nicht so weit auseinander. Ich geb mich halt jetzt mit den Aussagen meiner Ärztin zufrieden, die bei der letzten Untersuchung wieder mal konstatierte, dass die HET bei jeder Transsexuellen Frau anders verlaufen kann, gar wird. Jedenfalls bin ich so gut hormonell eingestellt und ich werde auch die Dosis, ob nun schnelleres Brustwachstum ja oder nein, nicht erhöhen.
Liebe Grüße
Chrissie
Antworten

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