10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst
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Anne-Mette
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10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich komme jetzt leider nicht zum Übersetzen (Artikel ist in dän. Sprache geschrieben), weil ich erst noch ein paar Arbeiten fertigstellen muss - aber vielleicht gibt es andere, die Kenntnis der dänischen Sprache haben...
(Ansonsten später)

http://www.almindelig.com/sadan/

Gruß
Anne-Mette
Lina
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Re: 10 "Dinge", die Du für Transsexuelle Menschen tun kannst

Post 2 im Thema

Beitrag von Lina »

Det bliver sjovt. Masser af ord har de ikke stavet rigtigt saa du skal nok bruge din fantasi naar du slaar noget op i ordbogen.
JasminRheinhessen

Re: 10 "Dinge", die Du für Transsexuelle Menschen tun kannst

Post 3 im Thema

Beitrag von JasminRheinhessen »

schöne Webseite die Du hier verlinkt hast (ap)

hab zumindest die Titelzeilen mal schnell mit
http://www.bing.com/translator/
übersetzt

Bin aber über den ersten Satz der Kurzanleitung enttäuscht:

Respekter den transkønnedes valg.

Das Wort valg gefällt mir nicht,
Der Satz meint, man solle die "Wahl" der Transsexuellen respektieren.

In meinem Verständnis haben und hatten sie nie eine Wahl.
Sie wurden mit falschem Genital geboren, und haben dazu ein unpassendes Gehirngeschlecht.

Sie wählen nichts. sondern: Sie sind.

Im ICD10 F64.0 Code kommt das Wort wählen mehrfach vor, was neben der Pathologisierung,
die abzulehnen ist, auch noch den Eindruck erweckt, sie hätten sich mal eben gewünscht,
die Geschlechterrolle zu wechseln. Das bagatellisiert die Situation.

Bei dem Wort "Wahl" geht bei mir sofort die rote Lampe an.


Der ICD11, der 2017 erscheint wurde die Pathologisierung zwar durch
"gender incongruence" getauscht, also eine Diskrepanz ausgedrückt,
aber im englischen heißt Gender: GeschlechterROLLE, nicht das Geschlecht (würde Sex heißen im englischen)
Auch hier wird das Wort Wahl verwendet, und schlägt in die gleiche
"ich wünsch mir was" Kerbe

der ICD11 macht TS komplett unsichtbar und erklärt sie zu Wunsch-TV

fast offtopic nun - aber durch das Wort WAHL musste ich das loswerden
Sabrina Verena
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Re: 10 "Dinge", die Du für Transsexuelle Menschen tun kannst

Post 4 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

JasminRheinhessen hat geschrieben:schöne Webseite die Du hier verlinkt hast (ap)

hab zumindest die Titelzeilen mal schnell mit
http://www.bing.com/translator/
übersetzt

Bin aber über den ersten Satz der Kurzanleitung enttäuscht:

Respekter den transkønnedes valg.

Das Wort valg gefällt mir nicht,
Der Satz meint, man solle die "Wahl" der Transsexuellen respektieren.

In meinem Verständnis haben und hatten sie nie eine Wahl.
Sie wurden mit falschem Genital geboren, und haben dazu ein unpassendes Gehirngeschlecht.

Sie wählen nichts. sondern: Sie sind.

Im ICD10 F64.0 Code kommt das Wort wählen mehrfach vor, was neben der Pathologisierung,
die abzulehnen ist, auch noch den Eindruck erweckt, sie hätten sich mal eben gewünscht,
die Geschlechterrolle zu wechseln. Das bagatellisiert die Situation.

Bei dem Wort "Wahl" geht bei mir sofort die rote Lampe an.


Der ICD11, der 2017 erscheint wurde die Pathologisierung zwar durch
"gender incongruence" getauscht, also eine Diskrepanz ausgedrückt,
aber im englischen heißt Gender: GeschlechterROLLE, nicht das Geschlecht (würde Sex heißen im englischen)
Auch hier wird das Wort Wahl verwendet, und schlägt in die gleiche
"ich wünsch mir was" Kerbe

der ICD11 macht TS komplett unsichtbar und erklärt sie zu Wunsch-TV

fast offtopic nun - aber durch das Wort WAHL musste ich das loswerden
Hallo Jasmin!
Mich wundert jetzt Deine Aussage.
Wenn ich Die Diskussionen bei Travesta berücksichtige, vertritts Du doch die These, dass Jede nur soweit gehen soll, wie sie will.
Insofern, ist das doch eine Wahl.
Liebe Grüße
Verena
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Anne-Mette
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Re: 10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich bin immer noch nicht dazu gekommen...

Natürlich haben die wenigsten transsexuellen Menschen eine "Wahl" - aber es gibt sicherlich einige, die unter mehreren Optionen wählen unter Berücksichtigung aller Faktoren, die bestimmend sein können: Familie, Gesundheit, Umfeld, Finanzen...

Aber ich denke nicht, dass der Artikel Differenzierungen in dieser Hinsicht hergibt.

Gruß
Anne-Mette
JasminRheinhessen

Re: 10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 6 im Thema

Beitrag von JasminRheinhessen »

Hallo Sabrina und Anne,

Wahl:

das TS-Phänomen ist gegeben, keine Wahl.

Die Wahl entsteht dann in der Aufarbeitung der Diskrepanz:
Wie schaffe ich es, das ich mit dem Gehirngeschlecht und meinem Körper zurechtkomme ?

Je nach Skalierung der Abweichung zwischen Gehirngeschlecht und Restkörper
enstehen dann

a) verschiednene Effekte, die wir als DWT, TV, DQ usw usw beschreiben
b) Bewältigungsstrategien, die wir als Wahl wahrnehmen:
wie bringe ich meinen Körper in eine Gesellschaft ein, die mein Geschlecht nicht sehen kann ?
Was unternehme ich, was muss ich unternehmen ?
Für diese Fragen interagieren Eigenwahrnehmungsansprüche und Fremdwahrnehmungserwartungen


(Anm: bitte meine Darlegungen immer als meine Meinung auffassen, es sind keine Fremdbestimmungen, also es gilt immer der Zusatz: m.M.n - meiner Meinung nach,
ich verbinde fachliche wissenschaftliche Recherchen mit philosophischen Komponenten,
die philosophischen Komponenten müssen nicht den Anspruch haben klinisch "wahr" zu sein,
sondern ich legitimiere die philsophische Komponente damit das ich sage:
sie haben das Ziel ein Problem zu bewältigen, ein Mensch der sich dadurch halt geben kann,
hat einen Vorteil davon, damit hat sich der Zweck des philosophischen Ansatzes erfüllt,
meine Darlegungen sind also etwas, wo man sich das herauspicken kann, was einem hilft,
das andere einfach liegen lassen im Supermarktregal, wenn es nicht gefällt für die eigene Bewältigung dann nicht "kaufen", da jede Bewältigung individuell ist und nicht auf einen Nenner herunterbrochen werden kann - das zeig sich auch in der Kapitulation der Psycholobby, die TS in einem 4-Zeiler beschreibt, der im ICD10 unter F64.0 Null steht: eine Kapitulation gegenüber diesemThema - nein - es ist keine Kapitulation, sondern die sichtbare Verweigerung der Auseinandersetzung damit)
Anne-Mette
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Re: 10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 7 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

die Wahl beziehe ich auf den Umgang mit einer (eigenen) Transsexualität.

Ob die Wahl freiwillig oder unfreiwillig ist, habe ich dabei nicht berücksichtigt.

Ich wollte damit nur andeuten, dass es das Wort "Wahl" für mich auch nur in so einem Zusammenhang gibt.

Aber es ist müßig, aufgrund des Artikels darüber zu diskutieren (smili)

Gruß
Anne-Mette
JasminRheinhessen

Re: 10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 8 im Thema

Beitrag von JasminRheinhessen »

Ja - Anne, genau - der Umgang mit dem "Problem",
wie ich das Problem nun löse, kompensiere,
das ist die "Wahl",
deshalb beschreibt F64.0 nur eine Bewältigungsstrategie
(den Wunsch als Frau leben zu wollen)
aber nicht TS selbst
denn
der Wunsch als Frau leben zu wollen
ist die Folge
von : Eine Frau im Körper eines Mannes zu sein

es ist ein Folge von einem IST-Zustand

danach habe ich die Wahl:

irgendetwas zu unternehmen (je nach Leidensdruck, ist diese Wahl eingeschränkt)

LG
Jasmin
Lukretia
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Re: 10 "Dinge", die Du für transsexuelle Menschen tun kannst

Post 9 im Thema

Beitrag von Lukretia »

der Wunsch als Frau leben zu wollen
ist die Folge
von : Eine Frau im Körper eines Mannes zu sein
Dass es so sein kann, ist unbestritten. Aber es gibt im Gebiet von "Trans.." und "Inter..", das ja an sich schon ein Grenzgebiet ist, noch einmal Grenzgänger/innen, welche die Rollen, Identitäten, Gefühle und Selbstbilder wechseln wie ihre Unterwäsche: von roten Damendessous mit Spitzen zu Herren-Feinripp-Unterhosen. Geringste Kleinigkeiten können ausreichen, das aktuelle Rollenbild zu erschüttern und in die andere Rolle zu wechseln, und dann wieder zurück. Alles sehr verwirrend.

Lukretia
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