*~Laura~* hat geschrieben:...Na, weil man dann mehr auffällt, als einem lieb ist, würde ich stark vermuten. Je mehr man auffällt, desto mehr glotzen die Leute. Je mehr die Leute glotzen, desto größer muß die eigene Selbstsicherheit/das Selbstbewußtsein sein, um "dagegen" zu halten. Allerdings gibt es bei der Glotzerei auch so eine Art Gewöhnungseffekt - irgendwann nimmt man das weniger ernst und ignoriert es eher. (P.S. Zurückstarren hilft auch sehr gut, aber dazu braucht man halt wieder...)...
Die Frage sprach mich nicht an bisher, aber die Beiträge inzwischen schon.
Mir ist schon klar daß ich als Kerl in Damenbekleidung, auch mal im Mini, die Sehgewohnheiten strapaziere, aber die wenigsten starren mich an. Nicht von vorne und von hinten seh ich's nicht. Die, die mich anstarren, an denen schau ich vorbei, die werden ignoriert. Die, die mich von der Seite taxieren, je nach dem wie sie es machen, denen zeig ich ein freches Grinsen, so quasi ich hab gesehen, daß ihr jetzt ablästert.
Als Kerl in Damenbekleidung raus zu gehen erfordert ordentlich Selbstbewusstsein, doch als der innere Leidensdruck zu groß wurde, gab es nur 2 Wege. Entweder weiter verstecken und unglücklich und verklemmt und unzufrieden sein, was sich irgendwann auf die Umgebung und Familie auswirkt. Oder in die Offensive gehen und zu dieser Seite stehen, auch auf Umgebung und Familie wirken, aber mit sich selbst in besseren Einklang kommen.
Und über die inzwischen 5 fast 6 Jahre meines Crossdressings habe ich zu mehr innerer Ruhe gefunden, auch dank der Unterstützung meiner Familie, was mir zu mehr Selbstbewusstsein verholfen hat, in Outfits rauszugehen, die mein Ich repräsentieren. Auch wenn ich Sehgewohnheiten strapaziere...
s'Röckchen
...ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant "Prince Charming")