Transition oder/und Karriere - was nun?
-
Anke
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1412
- Registriert: Mo 2. Jun 2014, 17:14
- Geschlecht: Weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Waldenbuch
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana,
ich befinde mich in einer vergleichbaren Situation. Ich steuere grosse Angebotsprojekte (führende IT Firma in Deutschland) mit wechselndem Personal, die im Focus unseres Top Managements stehen. Ich vermute mal, dass Du dir vorstellen kannst, was das bedeutet.
Ich spüre sehr deutlich, wie meine Transition Energie verbraucht, die ich ansonsten in meine Arbeit stecken konnte. Da ich allerdings über genug Routine und Erfahrung verfüge, hat das keine grösseren Auswirkungen.
Wenn ich jetzt allerdings auf der Leiter eine Stufe nach oben fallen würde, wäre das sicher schwieriger und ich würde mir das gut überlegen.
Derzeit überlege ich wann und wie ich mich in der Firma oute. Das "ob" ist für mich so gut wie entschieden.
Wenn ich mich in deine Lage versetze, dann würde ich die Aufgabe vermutlich annehmen. Ich würde mir zum einen dafür Freiräume schaffen und Aktivitäten still legen, die weitere Energie kosten. Zum anderen würde ich mir Unterstützung suchen, um diese ganzen Herausforderung zu bewältigen.
Liebe Grüsse
Anke
ich befinde mich in einer vergleichbaren Situation. Ich steuere grosse Angebotsprojekte (führende IT Firma in Deutschland) mit wechselndem Personal, die im Focus unseres Top Managements stehen. Ich vermute mal, dass Du dir vorstellen kannst, was das bedeutet.
Ich spüre sehr deutlich, wie meine Transition Energie verbraucht, die ich ansonsten in meine Arbeit stecken konnte. Da ich allerdings über genug Routine und Erfahrung verfüge, hat das keine grösseren Auswirkungen.
Wenn ich jetzt allerdings auf der Leiter eine Stufe nach oben fallen würde, wäre das sicher schwieriger und ich würde mir das gut überlegen.
Derzeit überlege ich wann und wie ich mich in der Firma oute. Das "ob" ist für mich so gut wie entschieden.
Wenn ich mich in deine Lage versetze, dann würde ich die Aufgabe vermutlich annehmen. Ich würde mir zum einen dafür Freiräume schaffen und Aktivitäten still legen, die weitere Energie kosten. Zum anderen würde ich mir Unterstützung suchen, um diese ganzen Herausforderung zu bewältigen.
Liebe Grüsse
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
-
Kerstin
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2383
- Registriert: Fr 17. Feb 2012, 01:31
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana
Ich denke, das du jetzt deinem Chef reinen Wein einschenken mußt. Je länger du das jetzt hinaus ziehst um so schwieriger wird es.
Er setzt großes Vertrauen in dich und dein Können und früher oder später wirst du es eh machen müssen. von daher...
Natürlich kann es sein, das er entsetzt ist, aber ich denke in deiner Position ist Ehrlichkeit das beste Mittel.
Ich drück dir schon einmal die Daumen.
Liebe Grüße
Kerstin
Ich denke, das du jetzt deinem Chef reinen Wein einschenken mußt. Je länger du das jetzt hinaus ziehst um so schwieriger wird es.
Er setzt großes Vertrauen in dich und dein Können und früher oder später wirst du es eh machen müssen. von daher...
Natürlich kann es sein, das er entsetzt ist, aber ich denke in deiner Position ist Ehrlichkeit das beste Mittel.
Ich drück dir schon einmal die Daumen.
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
-
Franka
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 806
- Registriert: Fr 25. Mai 2012, 22:18
- Geschlecht: Transgender
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Salzgitter
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana,Adriana hat geschrieben: Also, was denkt ihr?
Optimalfall wäre wenn ich am Ende die Fraunquote in IT Führungspositionen erhöhen könnte
ich denke das ist genau der richtige Ansatz.
Ich bin nur ein kleiner EDVler in unserer Firma, werde aber inzwischen von allen so akzeptiert, wie ich bin.
Meine Vorgesetzten behandeln mich immer gleich, egal was ich gerade anhabe. Das Thema an sich schweigen sie aber Tod.
Inzwischen kennen mich wohl auch so ziemlich alle Servicetechniker und wer sonst noch so unverhofft in unsere Firma reinschneit und nehmen es recht gelassen.
Ob dein Respekt darunter leiden wird, wenn du zu entscheiden hast, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber ich denke inzwischen ist die Welt soweit, da keinen großen Unterschied mehr zu machen.
Ich würde sagen du solltest beide Wege gehen und wünsche dir dabei viel Erfolg.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
-
Marielle
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1857
- Registriert: Do 11. Aug 2011, 10:52
- Geschlecht: Mensch
- Pronomen: ikke
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana,
ich bin wohl keine gute Ratgeber_in, weil ich deine Situation kaum kenne und mich auch nicht wirklich reinversetzen kann. Mir kamen bei deinem Beitrag aber ein paar Menschen in den Sinn, die mir innerhalb der 'Community' irgendwann begegnet sind.
Obwohl mir sehr bewusst ist, dass es erstens sehr konservativ und spiessig klingt und zweitens kaum möglich ist: Wäge das Risiko, das du "spasseshalber" erwähnt hast, gut ab. Die Möglichkeiten, sich auf der Überholspur um sich selbst zu kümmern, sind ohne tragfähige wirtschaftliche Basis ziemlich begrenzt.
Ich wünsch dir alles Gute
Marielle
ich bin wohl keine gute Ratgeber_in, weil ich deine Situation kaum kenne und mich auch nicht wirklich reinversetzen kann. Mir kamen bei deinem Beitrag aber ein paar Menschen in den Sinn, die mir innerhalb der 'Community' irgendwann begegnet sind.
Obwohl mir sehr bewusst ist, dass es erstens sehr konservativ und spiessig klingt und zweitens kaum möglich ist: Wäge das Risiko, das du "spasseshalber" erwähnt hast, gut ab. Die Möglichkeiten, sich auf der Überholspur um sich selbst zu kümmern, sind ohne tragfähige wirtschaftliche Basis ziemlich begrenzt.
Ich wünsch dir alles Gute
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
-
Vivian Cologne
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 683
- Registriert: Di 24. Jul 2012, 14:08
- Geschlecht: Frau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Köln
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana,
mir fallen genauso wie Marielle einige im Forum ein, die dazu was sagen könnten. Vielleicht gehöre ich ja selber dazu.
Du schreibst von deiner Transition. So, als sei die beschlossene Sache. Wenn das so ist, ist es eh keine Frage Transition oder Karriere mehr. Dann muss es "und" heißen. Aber vielleicht bist du dir noch nicht sicher? Dann lass dir Zeit, such den Austausch und höre auf die innere Stimme. Ich kann dir versichern, irgendwann meldet die sich.
Ja, eine Transition ist anstrengend, sie kostet Zeit und Geld. Auch ich habe irgendwann gedacht, das ist ja ein 24-Stunden-Job, wie soll ich dabei auch noch wie gewohnt arbeiten? Und deine Situation und neue Herausforderung verlangt natürlich auch die ganze Frau. Verantwortung, lange Arbeitszeiten, ständige Verfügbarkeit, das wird zu Reibungen führen mit deinen a deren Terminen. Und wenn du den üblichen Weg gehst, wird es Termine hageln, bis ... Bis du irgendwann mal Land siehst und du das Gefühl hast, alles geht von allein. Da bin ich noch nicht angelangt.
Auch ich habe viel aufs Spiel gesetzt, als ich mich Anfang des Jahres aufgemacht habe. Die größten Hürden sind jetzt geschafft, und noch habe ich nichts von dem verloren, was ich schon als perdu ansah.
Deine Situation kenne ich nicht genau genug, wie viel Zeit du brauchst, ob du besser taktisch vorgehst oder jetzt reinen Tisch machst. Wenn du angestellt bist, genießt du erheblichen Schutz, das war bei mir ja nicht so. Aber um diesen Schutz zu genießen, muss erst einmal eine Art Diagnose da sein, das ist leider so. Die Reihenfolge der Schritte ist also genau zu überlegen.
Ich weiß, das macht es alles komplizierter. Aber wenn du weißt, wo du hinwillst, wirst du das auf dich nehmen.
Vivian
mir fallen genauso wie Marielle einige im Forum ein, die dazu was sagen könnten. Vielleicht gehöre ich ja selber dazu.
Du schreibst von deiner Transition. So, als sei die beschlossene Sache. Wenn das so ist, ist es eh keine Frage Transition oder Karriere mehr. Dann muss es "und" heißen. Aber vielleicht bist du dir noch nicht sicher? Dann lass dir Zeit, such den Austausch und höre auf die innere Stimme. Ich kann dir versichern, irgendwann meldet die sich.
Ja, eine Transition ist anstrengend, sie kostet Zeit und Geld. Auch ich habe irgendwann gedacht, das ist ja ein 24-Stunden-Job, wie soll ich dabei auch noch wie gewohnt arbeiten? Und deine Situation und neue Herausforderung verlangt natürlich auch die ganze Frau. Verantwortung, lange Arbeitszeiten, ständige Verfügbarkeit, das wird zu Reibungen führen mit deinen a deren Terminen. Und wenn du den üblichen Weg gehst, wird es Termine hageln, bis ... Bis du irgendwann mal Land siehst und du das Gefühl hast, alles geht von allein. Da bin ich noch nicht angelangt.
Auch ich habe viel aufs Spiel gesetzt, als ich mich Anfang des Jahres aufgemacht habe. Die größten Hürden sind jetzt geschafft, und noch habe ich nichts von dem verloren, was ich schon als perdu ansah.
Deine Situation kenne ich nicht genau genug, wie viel Zeit du brauchst, ob du besser taktisch vorgehst oder jetzt reinen Tisch machst. Wenn du angestellt bist, genießt du erheblichen Schutz, das war bei mir ja nicht so. Aber um diesen Schutz zu genießen, muss erst einmal eine Art Diagnose da sein, das ist leider so. Die Reihenfolge der Schritte ist also genau zu überlegen.
Ich weiß, das macht es alles komplizierter. Aber wenn du weißt, wo du hinwillst, wirst du das auf dich nehmen.
Vivian
-
nicole.f
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 788
- Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
- Geschlecht: trans* Frau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Siegen
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana!
Im Großen und Ganzen kann ich mich den anderen Schreiber_innen nur anschließen. Das Thema ist vielschichtig und nicht einfach so mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten.
Von dem was Du schreibst klingt es schon so, dass Du den Entschluss zum völligen Rollenwechsel (aka Transition) bereits gefasst hast. Du beschreibst auch, wie Dich Dein jetziges Leben zunehmend belastet. Die Gedanken beginnen um alles mögliche zu kreisen, nur im Jetzt und Hier und bei der Arbeit sind sie immer öfter nicht. Es ist also ganz klar, dass hier etwas passieren muss. Denn wenn es so weiter ginge und sich verstetigt und womöglich zunimmt, sind Deine Karrierechancen bald Geschichte, denn das wird auch Deinem Chef auffallen.
Es gibt also jetzt nur zwei Möglichkeiten, die abzuwägen sind: Wagst Du den Schritt aus der Deckung und gibst Dich zu erkennen? Oder behältst Du es weiterhin für Dich und lebst weiter ein Doppelleben? Die Antwort hierauf wirst Du Dir vermutlich schnell selbst geben können.
Also ist die Frage recht sicher nicht mehr "ob oder ob nicht", sondern eher "nur" noch wann und wie?
Das Wann ist nicht ganz leicht. Wie Vivian auch schon schrieb, merkt man, wenn es langsam höchste Zeit wird, wenn man nicht mehr anders kann. So weit muss es nicht kommen, das ist keine notwendige Bedingung. Doch wenn es so weit ist, dann sollte man es auf jeden Fall _bald_ in Angriff nehmen, da man sonst Gefahr läuft, seinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Das Ganze also etwas zeitiger zu planen und in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen, ist ganz sicher eine gute Sache. Denn kommt dieser Punkt unvorbereitet, dann kann es sein, dass Du es einfach nicht mehr aushältst und an vielen Stellen dann gezwungen wärst, sozusagen unvorbereitet mit der Tür ins Haus zu fallen.
Ich hatte beispielsweise Vorbereitungen getroffen und einen zeitlichen Plan gemacht, hatte dann aber doch sozusagen eine Frühgeburt, zwei Wochen vor dem eigentlich geplanten D-Day ging es einfach nicht mehr und es musste raus. Da es nur zwei Wochen vor Plan war, waren die wichtigsten Dinge bereits erledigt, also war es nicht ganz so schlimm. Ich schreibe das auch nur um zu bestätigen, dass es passieren kann, dass der Druck auf einmal so groß werden kann, dass es nicht mehr anders geht - gar nicht.
Man kann den Druck etwas kontrollieren und wieder etwas herunterbringen, indem man sich sukzessive seinem Umfeld offenbart - mir ging es zumindest so. Jedesmal wenn ich mich offenbarte, war wieder für ein paar Tage etwas Druck rausgenommen. Es hatte funktioniert, die Zukunft erschien lebbar, Erleichterung. Irgendwann sind dann alle informiert und es kommt der große Tag, der Tag des Wechsels - da wird es dann nocheinmal aufregend
Du fragtest auch speziell nach Firmenkontext, Kunden und Kollegen. Jetzt bin ich bekanntermaßen nicht angestellt, kann das also nur teilweise beurteilen.
Zu allererst kann ich aber wohl sagen, es hängt ganz viel davon ab, wie man selbst damit umgeht, wie man sich bei diesem Wechsel anstellt und wie man sich anschließend gibt. Bleibt man für die Kollegen und den Chef die gleiche Person, mit gleicher Qualifikation, Arbeitsleistung und dem gleichen natürlichen und authentischen Umgang, dann ist das in aller Regel viel unspektakulärer, als man sich das selbst ausmalt. Wer mit Selbstsicherheit und Selbstverständlichkeit seinem Gegenüber freundlich begegnet, kann kaum mit Ablehnung konfrontiert werden. Zudem muss man selbst natürlich auch Empathie den anderen gegenüber aufbringen. Was wir da machen ist keine alltäglich Selbstverständlichkeit. Die meisten werden damit zum ersten mal in ihrem Leben konfrontiert und entsprechend braucht jede_r dafür etwas Zeit. Ein freundliches Wort, ein nettes Gespräch und etwas Humor helfen ganz sicher durch die erste Zeit.
Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass doch die meisten erstaunlich gut über "uns" Bescheid wussten. Den meisten war sofort klar, dass das kein Scherz ist und vor allem, dass es nichts ist, was ich mir hätte aussuchen können. Das führte dann auch schnell zu Verständnis, Respekt, Empathie und, was mir schon etwas unangenehm war, Mitleidsbekundungen für das angenomme Leid in den vielen "falschen" Jahren. Das war teils schon wirklich rührend. Und es passierte bei Kollegen ebenso wie bei Kunden. Wir haben "nur" zwölf Leute in der Firma und "nur" ein knappes Dutzend aktive Kundenverbindungen, doch bei allen war es eigentlich durch die Bank wie beschrieben. Ich habe noch gut 30 oder 40 weitere Altkunden angeschrieben, mit gleichen Reaktionen. Von manchen kamen schier unglaubliche Reaktionen, lang und ausführlich, voller Empathie, eigener kleiner Geschichten und Unterstützungsangebote.
Also ich kann bis dato, teu teu teu, nur Positives Berichten. Alle Kundenbeziehungen blieben bestehen und es gibt auch bereits neue, die von dieser Vorgeschichte nichts wissen und ebenfalls damit keinerlei Problem zu haben scheinen - denn das musste ich auch recht bald den Kollegen klar machen, ja, ich bin vielleicht etwas "anders", aber das trage ich nicht wie ein Schild vor mir her. Die, die noch den Mann kannten, mussten natürlich über die Veränderung informiert werden. Aber das muss irgendwann aufhören, d.h. neue Kontakte erfahren davon nichts mehr, dort ist es die Frau Faerber und damit hat es sich dann. Auch dies kann ich nun bestätigen, funktioniert. Es zählt der Umgang und natürlich die Qualifikation. Im beruflichen Kontext, gerade in unserem eher kopflastigen IT Umfeld, zählt hauptsächlich die Qualifikation und die ändert sich nicht, egal ob Rock oder Hose.
Auf die Sache mit der Qualifikation müssen wir natürlich auch selbst achten. Der Rollenwechsel bringt uns eine Zeit lang in den Mittelpunkt des Geschehens, wir bekommen viel Aufmerksamkeit und stehen, bis sich alles eingespielt hat, unter dem Brennglas. Über diesen ganzen Wechsel und damit verbundenen Aktivitäten dürfen wir aber nicht vergessen, dass das nicht der Grund ist, weshalb wir an diesem Arbeitsplatz sitzen. Wir sind dort, um einen Job zu erledigen und das müssen wir ganz normal weiterhin tun.
Wie Vivian das auch schon andeutete, ist das aber nicht ganz leicht, denn vieles bei diesem Wechsel kostet Zeit. Unmengen Zeit. Und zu oft nicht gut planbaren Zeitpunkten. Das fängt damit an einen Therapeuten zu finden und dort seine Sitzungen abzuhalten. Das findet dann meist tagsüber statt, wenn man eigentlich im Büro sitzen sollte. Diverse weitere Arzttermine, Organisation der Termine etc. kosten Unmengen Zeit. Je nachdem wie die Krankenkasse drauf ist, kommt noch der Antragswahnsinn hinzu - Kostenerstattungsverfahren, Widersprüche etc. Immer wieder wird einem stundenlang Zeit gestohlen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Freizeit aber auch auf die Arbeitszeit aus. Das sollte Dir und dann auch Deinem Chef klar sein. Ganz ohne Einflüsse auf die Arbeit wird es nicht gehen. Doch das sollte sich einvernehmlich gut regeln lassen - dann arbeitet man die ein oder zwei Stunden irgendwann anders eben nach.
Das bringt mich dann auch zu dem Punkt Chef und wie man es im Betrieb wohl angehen könnte. Ja, ich würde auch als erstes mit den Vorgesetzten sprechen, ihnen ankündigen was Du vor hast und sie um eine Einschätzung bitten. Sie sollten definitiv Bescheid wissen, bevor es alle anderen erfahren. Nähere und direkte Kollegen könnte man dann auch langsam in persönlichen Gesprächen, wenn dann klar ist, dass und wann es passieren wird, zuvor einweihen. Mit dem Chef würde ich auch den Zeitplan besprechen. Es gibt bestimmt Termine, die betrieblich ungeschickt wären oder andersherum Termin, die sich für einen solchen Wechsel anbieten könnten. Idealerweise sollte der Chef dann auch die Sache unterstützen und z.B. organisatorisch mithelfen und eine Mitarbeiter Besprechung anberaumen, um es dann dort allen mitzuteilen.
Für die Mitarbeiterbesprechung oder überhaupt das "Outing" gegenüber Mitmenschen, die einen noch in der alten Rolle kennen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten - man macht dies noch in der alten Rolle oder bereits in der neue Rolle. Persönlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, dies noch in der alten Rolle zu machen. Das hat einfach den Vorteil, dass nicht sofort beim ersten Anblick, ohne noch eine Chance auf eine Erklärung gehabt zu haben, die Phantasien ins Kraut schießen. Der erste Eindruck und die ersten Gedanken setzen sich sofort tief und fest und sind später auch mit Engelszungen nur schwer wieder zu revidieren. Als es bei mir nicht mehr ging haben wir die Kollegen zusammengerufen, ich habe es erklärt und auch was also demnächst passieren wird und was damit dann also als nächstes auf sie zu kommt. Der erste Tag in der neue Rolle war dann damit völlig unspektakulär, alle hatten ein paar Tage Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen. Natürlich gab es interessierte Blicke, die Äußerlichkeiten spielen eben doch eine Rolle, aber dann war auch gut. In diesem Sinne würde ich es also auch gerade zu Anfang mit den Äußerlichkeiten auch sehr zurückhaltend angehen lassen - nur sehr dezentes Make-Up, nicht zu hohe Absätze, eher längerer Rock oder sogar Hose, dezenter Schmuck, damit der Bruch zwischen am "alten" Bild und dem Neuen nicht zu groß ist.
Tja, also... zusammenfassend würde ich sagen, wenn man es selbst nicht übertreibt, dann wird das mit größter Wahrscheinlichkeit gut gehen!
Behutsam mit seinem Umfeld umgehen - die brauchen auch Zeit, sich daran zu gewöhnen und sich umzustellen. Mit der Tür ins Haus fallen wird kontraproduktiv.
Es passiert viel weniger Schlimmes, als man vorher annimmt! Aber man muss damit rechnen, dass auch etwas schief gehen kann.
Plane Zeit ein! Du wirst für Vieles Zeit brauchen und die wird auch von der Arbeitszeit ab und zu abgehen - das lässt sich praktisch nicht vermeiden, aber man kann es versuchen zu minimieren.
Die meisten berichten anschließend, dass sich ihre Arbeitsleistung verbessert hat. Das ständige Grübeln fällt dann hoffentlich weg und damit bleiben die Gedanken fokussiert bei der Arbeit. Das wird vielleicht auch den Chef freuen
So, jetzt fällt mir nichts mehr ein - außer Dir alles Gute zu wünschen!
Liebe Grüße
nicole
Im Großen und Ganzen kann ich mich den anderen Schreiber_innen nur anschließen. Das Thema ist vielschichtig und nicht einfach so mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten.
Von dem was Du schreibst klingt es schon so, dass Du den Entschluss zum völligen Rollenwechsel (aka Transition) bereits gefasst hast. Du beschreibst auch, wie Dich Dein jetziges Leben zunehmend belastet. Die Gedanken beginnen um alles mögliche zu kreisen, nur im Jetzt und Hier und bei der Arbeit sind sie immer öfter nicht. Es ist also ganz klar, dass hier etwas passieren muss. Denn wenn es so weiter ginge und sich verstetigt und womöglich zunimmt, sind Deine Karrierechancen bald Geschichte, denn das wird auch Deinem Chef auffallen.
Es gibt also jetzt nur zwei Möglichkeiten, die abzuwägen sind: Wagst Du den Schritt aus der Deckung und gibst Dich zu erkennen? Oder behältst Du es weiterhin für Dich und lebst weiter ein Doppelleben? Die Antwort hierauf wirst Du Dir vermutlich schnell selbst geben können.
Also ist die Frage recht sicher nicht mehr "ob oder ob nicht", sondern eher "nur" noch wann und wie?
Das Wann ist nicht ganz leicht. Wie Vivian auch schon schrieb, merkt man, wenn es langsam höchste Zeit wird, wenn man nicht mehr anders kann. So weit muss es nicht kommen, das ist keine notwendige Bedingung. Doch wenn es so weit ist, dann sollte man es auf jeden Fall _bald_ in Angriff nehmen, da man sonst Gefahr läuft, seinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Das Ganze also etwas zeitiger zu planen und in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen, ist ganz sicher eine gute Sache. Denn kommt dieser Punkt unvorbereitet, dann kann es sein, dass Du es einfach nicht mehr aushältst und an vielen Stellen dann gezwungen wärst, sozusagen unvorbereitet mit der Tür ins Haus zu fallen.
Ich hatte beispielsweise Vorbereitungen getroffen und einen zeitlichen Plan gemacht, hatte dann aber doch sozusagen eine Frühgeburt, zwei Wochen vor dem eigentlich geplanten D-Day ging es einfach nicht mehr und es musste raus. Da es nur zwei Wochen vor Plan war, waren die wichtigsten Dinge bereits erledigt, also war es nicht ganz so schlimm. Ich schreibe das auch nur um zu bestätigen, dass es passieren kann, dass der Druck auf einmal so groß werden kann, dass es nicht mehr anders geht - gar nicht.
Man kann den Druck etwas kontrollieren und wieder etwas herunterbringen, indem man sich sukzessive seinem Umfeld offenbart - mir ging es zumindest so. Jedesmal wenn ich mich offenbarte, war wieder für ein paar Tage etwas Druck rausgenommen. Es hatte funktioniert, die Zukunft erschien lebbar, Erleichterung. Irgendwann sind dann alle informiert und es kommt der große Tag, der Tag des Wechsels - da wird es dann nocheinmal aufregend
Du fragtest auch speziell nach Firmenkontext, Kunden und Kollegen. Jetzt bin ich bekanntermaßen nicht angestellt, kann das also nur teilweise beurteilen.
Zu allererst kann ich aber wohl sagen, es hängt ganz viel davon ab, wie man selbst damit umgeht, wie man sich bei diesem Wechsel anstellt und wie man sich anschließend gibt. Bleibt man für die Kollegen und den Chef die gleiche Person, mit gleicher Qualifikation, Arbeitsleistung und dem gleichen natürlichen und authentischen Umgang, dann ist das in aller Regel viel unspektakulärer, als man sich das selbst ausmalt. Wer mit Selbstsicherheit und Selbstverständlichkeit seinem Gegenüber freundlich begegnet, kann kaum mit Ablehnung konfrontiert werden. Zudem muss man selbst natürlich auch Empathie den anderen gegenüber aufbringen. Was wir da machen ist keine alltäglich Selbstverständlichkeit. Die meisten werden damit zum ersten mal in ihrem Leben konfrontiert und entsprechend braucht jede_r dafür etwas Zeit. Ein freundliches Wort, ein nettes Gespräch und etwas Humor helfen ganz sicher durch die erste Zeit.
Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass doch die meisten erstaunlich gut über "uns" Bescheid wussten. Den meisten war sofort klar, dass das kein Scherz ist und vor allem, dass es nichts ist, was ich mir hätte aussuchen können. Das führte dann auch schnell zu Verständnis, Respekt, Empathie und, was mir schon etwas unangenehm war, Mitleidsbekundungen für das angenomme Leid in den vielen "falschen" Jahren. Das war teils schon wirklich rührend. Und es passierte bei Kollegen ebenso wie bei Kunden. Wir haben "nur" zwölf Leute in der Firma und "nur" ein knappes Dutzend aktive Kundenverbindungen, doch bei allen war es eigentlich durch die Bank wie beschrieben. Ich habe noch gut 30 oder 40 weitere Altkunden angeschrieben, mit gleichen Reaktionen. Von manchen kamen schier unglaubliche Reaktionen, lang und ausführlich, voller Empathie, eigener kleiner Geschichten und Unterstützungsangebote.
Also ich kann bis dato, teu teu teu, nur Positives Berichten. Alle Kundenbeziehungen blieben bestehen und es gibt auch bereits neue, die von dieser Vorgeschichte nichts wissen und ebenfalls damit keinerlei Problem zu haben scheinen - denn das musste ich auch recht bald den Kollegen klar machen, ja, ich bin vielleicht etwas "anders", aber das trage ich nicht wie ein Schild vor mir her. Die, die noch den Mann kannten, mussten natürlich über die Veränderung informiert werden. Aber das muss irgendwann aufhören, d.h. neue Kontakte erfahren davon nichts mehr, dort ist es die Frau Faerber und damit hat es sich dann. Auch dies kann ich nun bestätigen, funktioniert. Es zählt der Umgang und natürlich die Qualifikation. Im beruflichen Kontext, gerade in unserem eher kopflastigen IT Umfeld, zählt hauptsächlich die Qualifikation und die ändert sich nicht, egal ob Rock oder Hose.
Auf die Sache mit der Qualifikation müssen wir natürlich auch selbst achten. Der Rollenwechsel bringt uns eine Zeit lang in den Mittelpunkt des Geschehens, wir bekommen viel Aufmerksamkeit und stehen, bis sich alles eingespielt hat, unter dem Brennglas. Über diesen ganzen Wechsel und damit verbundenen Aktivitäten dürfen wir aber nicht vergessen, dass das nicht der Grund ist, weshalb wir an diesem Arbeitsplatz sitzen. Wir sind dort, um einen Job zu erledigen und das müssen wir ganz normal weiterhin tun.
Wie Vivian das auch schon andeutete, ist das aber nicht ganz leicht, denn vieles bei diesem Wechsel kostet Zeit. Unmengen Zeit. Und zu oft nicht gut planbaren Zeitpunkten. Das fängt damit an einen Therapeuten zu finden und dort seine Sitzungen abzuhalten. Das findet dann meist tagsüber statt, wenn man eigentlich im Büro sitzen sollte. Diverse weitere Arzttermine, Organisation der Termine etc. kosten Unmengen Zeit. Je nachdem wie die Krankenkasse drauf ist, kommt noch der Antragswahnsinn hinzu - Kostenerstattungsverfahren, Widersprüche etc. Immer wieder wird einem stundenlang Zeit gestohlen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Freizeit aber auch auf die Arbeitszeit aus. Das sollte Dir und dann auch Deinem Chef klar sein. Ganz ohne Einflüsse auf die Arbeit wird es nicht gehen. Doch das sollte sich einvernehmlich gut regeln lassen - dann arbeitet man die ein oder zwei Stunden irgendwann anders eben nach.
Das bringt mich dann auch zu dem Punkt Chef und wie man es im Betrieb wohl angehen könnte. Ja, ich würde auch als erstes mit den Vorgesetzten sprechen, ihnen ankündigen was Du vor hast und sie um eine Einschätzung bitten. Sie sollten definitiv Bescheid wissen, bevor es alle anderen erfahren. Nähere und direkte Kollegen könnte man dann auch langsam in persönlichen Gesprächen, wenn dann klar ist, dass und wann es passieren wird, zuvor einweihen. Mit dem Chef würde ich auch den Zeitplan besprechen. Es gibt bestimmt Termine, die betrieblich ungeschickt wären oder andersherum Termin, die sich für einen solchen Wechsel anbieten könnten. Idealerweise sollte der Chef dann auch die Sache unterstützen und z.B. organisatorisch mithelfen und eine Mitarbeiter Besprechung anberaumen, um es dann dort allen mitzuteilen.
Für die Mitarbeiterbesprechung oder überhaupt das "Outing" gegenüber Mitmenschen, die einen noch in der alten Rolle kennen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten - man macht dies noch in der alten Rolle oder bereits in der neue Rolle. Persönlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, dies noch in der alten Rolle zu machen. Das hat einfach den Vorteil, dass nicht sofort beim ersten Anblick, ohne noch eine Chance auf eine Erklärung gehabt zu haben, die Phantasien ins Kraut schießen. Der erste Eindruck und die ersten Gedanken setzen sich sofort tief und fest und sind später auch mit Engelszungen nur schwer wieder zu revidieren. Als es bei mir nicht mehr ging haben wir die Kollegen zusammengerufen, ich habe es erklärt und auch was also demnächst passieren wird und was damit dann also als nächstes auf sie zu kommt. Der erste Tag in der neue Rolle war dann damit völlig unspektakulär, alle hatten ein paar Tage Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen. Natürlich gab es interessierte Blicke, die Äußerlichkeiten spielen eben doch eine Rolle, aber dann war auch gut. In diesem Sinne würde ich es also auch gerade zu Anfang mit den Äußerlichkeiten auch sehr zurückhaltend angehen lassen - nur sehr dezentes Make-Up, nicht zu hohe Absätze, eher längerer Rock oder sogar Hose, dezenter Schmuck, damit der Bruch zwischen am "alten" Bild und dem Neuen nicht zu groß ist.
Tja, also... zusammenfassend würde ich sagen, wenn man es selbst nicht übertreibt, dann wird das mit größter Wahrscheinlichkeit gut gehen!
Behutsam mit seinem Umfeld umgehen - die brauchen auch Zeit, sich daran zu gewöhnen und sich umzustellen. Mit der Tür ins Haus fallen wird kontraproduktiv.
Es passiert viel weniger Schlimmes, als man vorher annimmt! Aber man muss damit rechnen, dass auch etwas schief gehen kann.
Plane Zeit ein! Du wirst für Vieles Zeit brauchen und die wird auch von der Arbeitszeit ab und zu abgehen - das lässt sich praktisch nicht vermeiden, aber man kann es versuchen zu minimieren.
Die meisten berichten anschließend, dass sich ihre Arbeitsleistung verbessert hat. Das ständige Grübeln fällt dann hoffentlich weg und damit bleiben die Gedanken fokussiert bei der Arbeit. Das wird vielleicht auch den Chef freuen
So, jetzt fällt mir nichts mehr ein - außer Dir alles Gute zu wünschen!
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
-
Saskia.shewulf
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 832
- Registriert: Di 19. Feb 2013, 06:32
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Transition oder/und Karriere „ was nun?
Hallo Adriana,
Du weißt ich bin Beruflich 2 geteilt 22 Stunden ÖD
Öffentlicher Dienst aufgeteilt in 2,5 Tage den Rest der Woche selbstständig.
Am Anfang dachte ich das die Welt untergehen würde wenn dieKunden es erfahren.
Nun das gegenteil ist der Fall selbst Leute die ich als erzkonservativ einschätzte gehen sehr normal mit dem Thema um .
Zur Zeit herscht sogar ein Auftragsboom.
Ja es ist Zeitintensiv die Transition könnte schon als Nebenberuf bezeichnet werden,irgendwie gelingt mir der Spagat aber, die Kunden
zufrieden zu stellen und im ÖD den Chef.
Ich drück Dir die Daumen das das gut läuft bei Dir und ich würde es auch nicht mehr auf die lange Bank schieben den das ewige
Abwägen zermürbt dich auf die Dauer.Und die Abgelenktheit ist deiner Arbeit auch nicht förderlich aber das schrieben ja die anderen auch.
Lg Saskia
Du weißt ich bin Beruflich 2 geteilt 22 Stunden ÖD
Am Anfang dachte ich das die Welt untergehen würde wenn dieKunden es erfahren.
Nun das gegenteil ist der Fall selbst Leute die ich als erzkonservativ einschätzte gehen sehr normal mit dem Thema um .
Zur Zeit herscht sogar ein Auftragsboom.
Ja es ist Zeitintensiv die Transition könnte schon als Nebenberuf bezeichnet werden,irgendwie gelingt mir der Spagat aber, die Kunden
zufrieden zu stellen und im ÖD den Chef.
Ich drück Dir die Daumen das das gut läuft bei Dir und ich würde es auch nicht mehr auf die lange Bank schieben den das ewige
Abwägen zermürbt dich auf die Dauer.Und die Abgelenktheit ist deiner Arbeit auch nicht förderlich aber das schrieben ja die anderen auch.
Lg Saskia
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
-hat keine Kraft zum Kämpfen