Afd und Gender
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Magdalena
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Afd und Gender

Post 1 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

in meiner Zeitung fand ich mal wieder etwas über die Afd und ihre Meinung zu Genderpolitik. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten.

Leider ist der von mir angegebene Link nicht für alle lesbar .Hier eine Kopie.

[Besuch von der Antifeministin
Beatrix von Storch ist für viele die wichtigste Frau der AfD — und die provokanteste. In Leipzig lief sie zu Hochform auf.

Von Marco Henkel

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Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig. Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig.

-© dpa

Der Veranstaltungsraum am nordwestlichen Stadtrand von Leipzig versprüht den Charme eines Krankenhauszimmers. Handgezählte 27 Menschen haben den Weg hierher gefunden. Man kennt sich, man grüßt sich. Neulinge fallen auf. "Wie haben Sie von der Veranstaltung erfahren?" "Können Sie sich nicht vorstellen, sich für die AfD zu engagieren?"

Der Leipziger Stadtverband der AfD hat an diesem Abend zu einem Vortrag mit dem Thema "Gender Mainstreaming und seine Konsequenzen" geladen. "Ein verdammt ernstes Thema", lässt Beatrix von Storch ihre Zuhörer gleich zu Anfang wissen. Von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg und immerhin auf Platz 1093 der britischen Thronfolge, sitzt für die AfD seit der Wahl im Mai dieses Jahres im Brüssler Europaparlament — oder "im sogenannten Europa-Parlament", wie sie selbst sagt. Schon vor dem Einzug wurde sie als Betreiberin zahlloser Webseiten zu einer Galionsfigur der Rechtskonservativen in Deutschland und kann sich mittlerweile auf ein enges Netzwerk von Unterstützern verlassen. "Ich sehe mich als Speerspitze einer Bewegung", erklärt sie.

In Brüssel ist von Storch unter anderem Mitglied im "Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter". Freunde hat sie sich dort mit ihren Positionen keine gemacht, wie sie nicht ohne Stolz berichtet. "Ich will diesen Unsinn da nicht mitmachen."

Das Thema Geschlechterpolitik ist eines der Hauptthemen der studierten Juristin. Was sie von "Gender Mainstreaming", einem politischen Konzept zur Gleichstellung von Mann und Frau, hält, kann man mittlerweile überall nachlesen: nämlich überhaupt nichts. Auf Facebook wettert sie gerne über "Genderfanatiker". Auch die 250 Gender-Professuren an deutschen Universitäten seien total überflüssig, findet sie. Denn Gender-Forschung sei eine Anti-Wissenschaft. Von Storch ist es zum Beispiel ein Dorn im Auge, dass man an Unis mittlerweile von Studierenden spricht und nicht mehr von Studenten.

Rund zwei Stunden erzählt und erklärt von Storch an diesem Abend, bezweifelt dabei etwa, dass Männer viel mehr verdienen als Frauen, beschreibt den Kampf von Abtreibungsgegnern gegen -befürworter als Kulturkampf und sorgt mit absurden Beispielen aus der Gender-Forschung für Erheiterung im Publikum. Dafür gibt es am Ende einen Blumenstrauß und Beifall. Ans Publikum ergeht dann noch die Bitte, ein bisschen Kleingeld in den Klingelbeutel am Ausgang zu werfen. Schließlich müsse die Miete für den Raum bezahlt werden. ]

Lg Magdalena
Lebe jeden Tag.
exuser-2014-11-07

Re: Afd und Gender

Post 2 im Thema

Beitrag von exuser-2014-11-07 »

Ah ja, die geborene Herzogin von Oldenburg, in der Warteschlange auf den Thron Englands irgendwo um den Platz 1000-irgendwas gelistet, hat sich mal wieder geäußert?
Was will sie denn jetzt wieder?
Reden und wenig sagen, vermute ich.
Was sagt denn ein Parteikollege/genosse/kamerad/freund (Wie die sich anreden entzieht sich meiner Kenntnis) zu ihr?

Alexander Tassis: (Zitat)
(...)
"Die Frau von Storch habe ich als integre, flotte und lustige Person erlebt, die auch mit mir als Homosexuellem kein Problem hat."
(...)

Tassis? Wer ist das denn nun schon wieder?
Herr Tassis, Historiker, ist stellvertretender Sprecher des Landesvorstandes der AfD in Bremen.
Überhaupt, die AfD:
Immer irgendwie inhaltsleer, zeitnah am Wähler. Nun gibt es dort auch die "Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD".
Aber irgendwie in ihrer eigenen Art; nicht wahr, Herr Tassis?

Frage: Also sind Sie eher deutsch als schwul?
Antwort: Ja.
.

Das ist kein Witz und auch keine Satire.

Quelle, hier.

http://www.vice.com/de/read/zurueck-ins ... -wurst-112
Lina
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Re: Afd und Gender

Post 3 im Thema

Beitrag von Lina »

Mit dem "sogenannten Europa-Parlament" liegt er ja so oder so nicht falsch. Die Institution heißt korrekt "Das Europäische Parlament".
Das Europa Parlament ist der Hauptsitz des Europarates und liegt in Straßbourg.


@Frage: Also sind Sie eher deutsch als schwul?

...

Ach ja, ich wollte auch schon immer Anne-Mette fragen: Bist du eher Schleswig-Holsteinerin als Trans*? Eh ... ?
Cybill
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Re: Afd und Gender

Post 4 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ach Mädels,

das liest sich alles wie aus:
"Trans* im Spiegel", "Bild der T-Frau", "Tunte", usw...

Die AfD ist eine rechtspopulisische Organisation, die ein Sammelbecken für verkrachte liberal-, adels- , duodez-, (.. im Fall von Frau von Storch wohl eher quatodez-), - Existenzen darstellt. Die AfD nimmt gerne Themen wahr, die Veränderung- in Sinne von Entwicklung - entgegenstehen. Und : es ist wahr, dass das "Experiment Euro" gescheitert ist, dennoch - was ist die Alternative?
Organisationen wie AfD haben die ihnen immanente (innewohnende) Problematik, dass sich in deren Reihen viele "Möchtegerns" und "Gernegroße" neben inzestgeplagten Altfamilien sammeln und keine "Führer" zulassen. Statt dessen demontiert sich die degenerierte Bagage gegenseitig. (Siehe : Die Republikaner)

Also: Was soll uns eine "Frau von Storch", die sich auch noch mit einer Zugehörigkeit zu einem der inzenstösesten Häuser Europas brüstet, schon bewegen? Doch wohl höchstens das Champagnerglas - an welches sich die Fürstin klammert, wie ein Ertrinkender an den Strohhalm. Moderne Demokratien halten sich den Adel doch heute wie - dessen Vorfahren - ihre Menagerien: Zur Belustigung!

Das beste Beispiel sind die Briten, die subtil den Windsors das Gefühl geben, die Herrscher im Lande zu sein.

Dementsprechend: Wer nackte Fürsten unter der Vorspiegelung intelligenzerhebender Experimente, wie eine Sau, durch die Strassen treiben kann, dem dürften auch AfD-Scharlatane keine Probleme bereiten..

Gruß

-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
JuliaS (†)
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Re: Afd und Gender

Post 5 im Thema

Beitrag von JuliaS (†) »

Als "Untertanin" des Hauses Holstein-Gotrop, so heißen die von Oldenburg nämlich eigentlich, habe ich so meine eigenen Erfahrungen. Arrogant und Überheblich wie sonst was, halten sich immer noch für "Regierendes Haus". Reagieren auch nicht auf Schreiben von Museen und anderer Stellen.
Der letzte "aktive" Großherzog Friedrich August war 1918 schon pleite. Seit dem wurde Familienvermögen verkauft. Als Beispiel pars pro toto befinden sich Uniformen der Großherzöge in Privatbesitz.
Das Mausoleum verfiel jahrelang, wurde erst vor kurzem, zum größten Teil aus Mitteln des Denkmalschutzes, renoviert. Der Großherzog gestattete erst auf Grund des massiven Protestes der Oldenburger eine nicht nur einmaliger Besichtigung durch die Bevölkerung. Als er vor kurzem beerdigt wurde, bat die Familie um "Zahlreiche Teilname der Bevölkerung an dem Trauerzug".

Demzufolge passt Frau von Stoch wunderbar in diese Familie.

Julia, die froh ist das die Monarchie vorbei ist.
"Tage wie diese, im hellen Sonnenschein"
Lina
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Re: Afd und Gender

Post 6 im Thema

Beitrag von Lina »

Cibyll:
@Und : es ist wahr, dass das "Experiment Euro" gescheitert ist, dennoch - was ist die Alternative?


Welche andere Meinung ich auch immer über den Euro haben mag - welche Alternativen bietet die AfD überhaupt? Ich habe in ihren "Vorträgen", Wahlwerbungen etc. immer nur gehört und gelesen, was sie NICHT wollen. Alternativen werden nie genannt - zumindest keine auch nur halbwegs durchdachten.

Es funktioniert ähnlich aber nicht annhähernd so Wähler-/Bürger-Freundlich wie bei "Die Partei", die dafür bekannt ist, die erste E-Demo der Welt veranstaltet zu haben:

https://www.youtube.com/watch?v=NpCmsTZVACk

(Beim esten Blick hielt ich übrigens den Parteivorsitzenden für einen AfDer.)
Salmacis
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Re: Afd und Gender

Post 7 im Thema

Beitrag von Salmacis »

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exuser-2014-11-07

Re: Afd und Gender

Post 8 im Thema

Beitrag von exuser-2014-11-07 »

Ein wenig tiefer in das Innere der AfD, jener sich so alternativ gebenden Alternative
(Partei sage ich jetzt mal nicht. Partei beinhaltet zugleich eine Position. Die sehe ich da nun wirklich nicht).
Wie wäre es denn damit:

"Alliierte bauten die Gaskammern von Dachau"
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... achau.html
Er ist inzwischen aus der AfD ausgetreten.

Wer wissen will, was die AfD denn überhaupt will, der schaue sich doch einmal deren Programm an.
Wie, nichts gefunden?
Ja, das ist es, denn es gibt lediglich eine Programmatik (so nennen sie es selbst). Ein Programm jedoch haben sie nicht.
Und diese Programmatik ist ein Satz-Sammelsurium, oft eingeleitet durch ein "Wir fordern".
Toll.
Kleine Trotzköpfe die mit dem Fuß aufstampfen und herumbrüllen: "Ich will das aber haben..."
Das ist keine Alternative, das ist nur albern.
Bedauerlicherweise fühlt sich der Frustbürger dort angenommen.

Aber, vielleicht geht ihnen ja dereinst noch ein Licht auf.
In ihrem Shop (Ja, sowas haben die), kann man die Erleuchtung (zumindest der Räume) kaufen.
Glühbirnen. 10 Stück für 9,99 €
http://www.mir-geht-ein-licht-auf.de/

Hm, irgendwie glaube ich langsam, dass das nur eine Satirevereinigung ist.
"Die Partei" von Herrn Sonneborn hat reale Konkurrenz bekommen.
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