Krise mit Selbstfindung - Crossdresser ?!
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steffiSH
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Re: Krise mit Selbstfindung - Crossdresser ?!
So eine Ferndiagnose was Du denn bist, kann Dir bestimmt Niemand ernsthaft stellen. Dazu braucht es neben dem persönlichen Kontakt auch noch mehr Informationen. Du kannst als Crossdresser einfach noch eine zeitlang verbringen und dann wirst Du sehen ob Dir das reicht, oder ob Du mehr willst. Die Frage was sie denn eigentlich sind, Männlein oder Weiblein, haben sich hier bestimmt schon viele gestellt, mich eingeschlossen. Ich bin nach langen, langen Jahren zu der Erkenntnis gekommen, dass ich einfach nur Mensch sein möchte und keinen Konventionen folgen will. Die Konventionen sind gut für all jene Leute, die mit ihrer Person soweit eins sind und / oder sich keine weiteren Gedanken machen (müssen). Unsereins muss halt ständig dagegen ankämpfen, weil wir der Gerüst der Konventionen der Anderen stören und deswegen zuerst mal eine ablehnende Haltung derer überwinden müssen. Wenn das allerdings geschehen ist, können beide Seiten sehen, dass doch alles nicht so schlimm ist.
sum sum sum - no Latein
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Lina
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Re: Krise mit Selbstfindung - Crossdresser ?!
@Bin ich ein Crossdresser? Bin ich Transsexuell und versuche dem nur mit alternativen Optionen auszuweichen?
Ich kenne schon einiges davon wieder, aber warum glaubst du, dass es eine klare Grenze gibt - so DAS ist ein "Crossdresser" (was immer das sein soll) und DAS ist eine transsexelle Frau?
Glaubst du im Ernst, dass es einen Weg gibt, wo du nicht brauchst sellber deine eigenen Erfahrungen zu machen und rausfinden genau wo du stehst und wie weit DU gehen willst?
Und glaubst du, dass es genau DEN Punkt gibt, wo du die dich als Transsexuell orientieren musst und UNBEDINGT sofort HRT, GAOP etc. anstreben musst? Und falls du das glaubst, was bringt es dir das zu glauben?
Ich kenne schon einiges davon wieder, aber warum glaubst du, dass es eine klare Grenze gibt - so DAS ist ein "Crossdresser" (was immer das sein soll) und DAS ist eine transsexelle Frau?
Glaubst du im Ernst, dass es einen Weg gibt, wo du nicht brauchst sellber deine eigenen Erfahrungen zu machen und rausfinden genau wo du stehst und wie weit DU gehen willst?
Und glaubst du, dass es genau DEN Punkt gibt, wo du die dich als Transsexuell orientieren musst und UNBEDINGT sofort HRT, GAOP etc. anstreben musst? Und falls du das glaubst, was bringt es dir das zu glauben?
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Inga
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Re: Krise mit Selbstfindung - Crossdresser ?!
Hallo, le-love,
ih lchte das betonen, was einige vor mir geschrieben haben.
Sei dir bewusst, dass du dich selbst entdeckst. Ein bischen mehr von deiner eigenen Idendität, die so nicht offen lag. Und achte darauf, dass du nicht einfach versuchst, Vorbilder zu kopieren und dafür zu vergöttern. Sie geben dir gute Anleitung oder auch BNegleitung für ein Stück deines Lebensweg. Doch du musst deine eigenen Weg finden. Du must dich selber entdecken. Und wie ich deinem Beitrag entnehme, bist du voll dabei!
Ich selber habe mich auch jahrelang mit der Idee nach der geschlechtsangeichenden Operation herum geschlagen. Und eines Tages war es mir wie eien Erleuchtung klar, dass es nicht mein Weg ist. Mir ist das Körperteil zwischen den Beinen halt egal. Anders ausgedrückt, es stört mich nicht. Ich definiere damit auch nicht, wieviel Männlichkeit oder Weiblichkeit. Ich drücke meinen männlichen und weiblichen Seiten in mir anders aus.
Von meinen Barthaaren halte ich auch icht mehr allzuviel und rasiere mich tägich. Wenn ich Gelegenheit und Geld hätte, würde ich übers Weglasern nachdenken, denn der Bart selbst als Bartschatten stört mich zunehmend. Wenig Begeisterung für Bart haben wohl endwie viele Männer, wenn ich mich auf der Straße so umgucke: Es gbt unter den Männern recht wenige Bartträger.
Liebe Grüße
Inga
ih lchte das betonen, was einige vor mir geschrieben haben.
Sei dir bewusst, dass du dich selbst entdeckst. Ein bischen mehr von deiner eigenen Idendität, die so nicht offen lag. Und achte darauf, dass du nicht einfach versuchst, Vorbilder zu kopieren und dafür zu vergöttern. Sie geben dir gute Anleitung oder auch BNegleitung für ein Stück deines Lebensweg. Doch du musst deine eigenen Weg finden. Du must dich selber entdecken. Und wie ich deinem Beitrag entnehme, bist du voll dabei!
Ich selber habe mich auch jahrelang mit der Idee nach der geschlechtsangeichenden Operation herum geschlagen. Und eines Tages war es mir wie eien Erleuchtung klar, dass es nicht mein Weg ist. Mir ist das Körperteil zwischen den Beinen halt egal. Anders ausgedrückt, es stört mich nicht. Ich definiere damit auch nicht, wieviel Männlichkeit oder Weiblichkeit. Ich drücke meinen männlichen und weiblichen Seiten in mir anders aus.
Von meinen Barthaaren halte ich auch icht mehr allzuviel und rasiere mich tägich. Wenn ich Gelegenheit und Geld hätte, würde ich übers Weglasern nachdenken, denn der Bart selbst als Bartschatten stört mich zunehmend. Wenig Begeisterung für Bart haben wohl endwie viele Männer, wenn ich mich auf der Straße so umgucke: Es gbt unter den Männern recht wenige Bartträger.
Liebe Grüße
Inga
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colibri
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Re: Krise mit Selbstfindung - Crossdresser ?!
Hallo le-love,
bin jetzt erst in den Thread hinein gestolpert. Wie bei den anderen Antworten kann ich auch sagen: einige Gedanken sind mir nicht fremd. Irgendwie sind wir hier ja alle auf der Suche.
Wo ich ein Problem sehe, sind die Begriffe, die so herumschwirren. Wenn man einem Ding einen Namen (crossdress, transsexuell, androgyn ....) gibt, erzeugt man da schon eine Art Schublade. Und wenn man sich selbst dann einem Begriff zuordnen will, muss man in diese Schublade passen. Passt man nicht genau hinein, ist man unzufrieden und fühlt sich verloren.
Ich selbst bin auch mehr Richtung "Androgyn", es wird keinen Wechsel geben. Und so zwischen den "Dingen" passt man dann nirgends rein. Daher finde es besser zu sagen "Ich bin ein Mensch mit anderen Eigenschaften als der Durchschnitt" und lasse die Schubladen lieber weg.
Viele Grüsse,
colibri
bin jetzt erst in den Thread hinein gestolpert. Wie bei den anderen Antworten kann ich auch sagen: einige Gedanken sind mir nicht fremd. Irgendwie sind wir hier ja alle auf der Suche.
Wo ich ein Problem sehe, sind die Begriffe, die so herumschwirren. Wenn man einem Ding einen Namen (crossdress, transsexuell, androgyn ....) gibt, erzeugt man da schon eine Art Schublade. Und wenn man sich selbst dann einem Begriff zuordnen will, muss man in diese Schublade passen. Passt man nicht genau hinein, ist man unzufrieden und fühlt sich verloren.
Ich selbst bin auch mehr Richtung "Androgyn", es wird keinen Wechsel geben. Und so zwischen den "Dingen" passt man dann nirgends rein. Daher finde es besser zu sagen "Ich bin ein Mensch mit anderen Eigenschaften als der Durchschnitt" und lasse die Schubladen lieber weg.
Viele Grüsse,
colibri