Für die Klassikfreunde - # 8
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Toccata und Fuge" von Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge in d-Moll (BWV 565) ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Es wird traditionell Johann Sebastian Bach zugeschrieben, auch wenn dessen Autorschaft gelegentlich angezweifelt wurde. Die Komposition besteht aus drei Abschnitten: einer Toccata, also einem Präludium (Vorspiel) aus schnellen Läufen und vollgriffigen Akkorden, und einer sich anschließenden vierstimmigen Fuge, die ihrerseits in einen mit "Recitativo" bezeichneten Schlussabschnitt mündet, der wieder den quasi improvisatorischen Charakter des Anfangs aufnimmt. Alle Teile sind durch deutliche motivische und harmonische Bezüge miteinander verbunden.
Vanessa-Mae und die Berliner Philharmoniker spielen eine adaptierte Fassung - aber auch sehr hörenswert.
Eine Version mit der Glasharfe
LG
Jalana
Toccata und Fuge in d-Moll (BWV 565) ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Es wird traditionell Johann Sebastian Bach zugeschrieben, auch wenn dessen Autorschaft gelegentlich angezweifelt wurde. Die Komposition besteht aus drei Abschnitten: einer Toccata, also einem Präludium (Vorspiel) aus schnellen Läufen und vollgriffigen Akkorden, und einer sich anschließenden vierstimmigen Fuge, die ihrerseits in einen mit "Recitativo" bezeichneten Schlussabschnitt mündet, der wieder den quasi improvisatorischen Charakter des Anfangs aufnimmt. Alle Teile sind durch deutliche motivische und harmonische Bezüge miteinander verbunden.
Vanessa-Mae und die Berliner Philharmoniker spielen eine adaptierte Fassung - aber auch sehr hörenswert.
Eine Version mit der Glasharfe
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Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
Hallo Jalana
Ok - nicht unbedingt klassisch aber ein Augen und Ohren Schmauß.
Dir noch vielen Dank für die Mühe die du dir machst.
LG Kerstin
Die ist wirklich klasse. Wer auch gut in dieses Töpfchen past ist Lindsey StirlingJalana hat geschrieben:....
Vanessa-Mae und ....
Ok - nicht unbedingt klassisch aber ein Augen und Ohren Schmauß.
Dir noch vielen Dank für die Mühe die du dir machst.
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel ist eine spätromantische Oper in drei Akten, die in den frühen 1890er Jahren entstand. Die Musik stammt von Engelbert Humperdinck, das Libretto schrieb seine Schwester Adelheid Wette nach dem Märchen Hänsel und Gretel aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Werkbezeichnung der Autoren lautet Märchenspiel in drei Bildern, Humperdinck nannte sein Werk in ironischer Anspielung an Richard Wagners Oper Parsifal ein Kinderstubenweihfestspiel.
Neujahrskonzert des Innviertler Symphonie Orchesters.
LG
Jalana
Hänsel und Gretel ist eine spätromantische Oper in drei Akten, die in den frühen 1890er Jahren entstand. Die Musik stammt von Engelbert Humperdinck, das Libretto schrieb seine Schwester Adelheid Wette nach dem Märchen Hänsel und Gretel aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Werkbezeichnung der Autoren lautet Märchenspiel in drei Bildern, Humperdinck nannte sein Werk in ironischer Anspielung an Richard Wagners Oper Parsifal ein Kinderstubenweihfestspiel.
Neujahrskonzert des Innviertler Symphonie Orchesters.
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Re: Für die Klassikfreunde
Jeremiah Clarke - "Trumpet Voluntary"
Jeremiah Clarke (* um 1674; " 1. Dezember 1707 in London) war ein englischer Komponist und Organist des Barock. Er konnte als Komponist des "Prince of Denmark March" identifiziert werden, jenes beliebten Musikstücks, das lange Zeit unter der Bezeichnung "Trumpet Voluntary" fälschlicherweise Henry Purcell zugeschrieben wurde.
An der Trompete: Maurice André
LG
Jalana
Jeremiah Clarke (* um 1674; " 1. Dezember 1707 in London) war ein englischer Komponist und Organist des Barock. Er konnte als Komponist des "Prince of Denmark March" identifiziert werden, jenes beliebten Musikstücks, das lange Zeit unter der Bezeichnung "Trumpet Voluntary" fälschlicherweise Henry Purcell zugeschrieben wurde.
An der Trompete: Maurice André
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Re: Für die Klassikfreunde
Claude Debussy "Nocturnes"
Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; " 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
Die Uraufführung von Les Nocturnes, einem Orchesterwerk, das Debussy schon seit 1892 geplant hatte, fand am 9. November 1900 statt. Debussy schrieb in einem Vorwort:
"Der Titel Nocturnes will hier in allgemeiner und vor allem in mehr dekorativer Bedeutung verstanden werden. Es handelt sich also nicht um die übliche Form des Nocturno, sondern um alle Eindrücke und speziellen Beleuchtungen, die in diesem Wort enthalten sein können."
Das Werk rief die Begeisterung des Publikums hervor und brachte ihm zwar wenig Geld, aber große Anerkennung bei den Musikkritikern.
LG
Jalana
Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; " 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
Die Uraufführung von Les Nocturnes, einem Orchesterwerk, das Debussy schon seit 1892 geplant hatte, fand am 9. November 1900 statt. Debussy schrieb in einem Vorwort:
"Der Titel Nocturnes will hier in allgemeiner und vor allem in mehr dekorativer Bedeutung verstanden werden. Es handelt sich also nicht um die übliche Form des Nocturno, sondern um alle Eindrücke und speziellen Beleuchtungen, die in diesem Wort enthalten sein können."
Das Werk rief die Begeisterung des Publikums hervor und brachte ihm zwar wenig Geld, aber große Anerkennung bei den Musikkritikern.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Abendsegen" aus der Oper 'Hänsel und Gretel' von Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel ist eine spätromantische Oper in drei Akten, die in den frühen 1890er Jahren entstand. Die Musik stammt von Engelbert Humperdinck, das Libretto schrieb seine Schwester Adelheid Wette nach dem Märchen Hänsel und Gretel aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Werkbezeichnung der Autoren lautet Märchenspiel in drei Bildern, Humperdinck nannte sein Werk in ironischer Anspielung an Richard Wagners Oper Parsifal ein Kinderstubenweihfestspiel.
Staatskapelle Dresden, Ltg. Christoph Eschenbach
Solistinnen: Elina Garanca und Anja Harteros
LG
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Hänsel und Gretel ist eine spätromantische Oper in drei Akten, die in den frühen 1890er Jahren entstand. Die Musik stammt von Engelbert Humperdinck, das Libretto schrieb seine Schwester Adelheid Wette nach dem Märchen Hänsel und Gretel aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Werkbezeichnung der Autoren lautet Märchenspiel in drei Bildern, Humperdinck nannte sein Werk in ironischer Anspielung an Richard Wagners Oper Parsifal ein Kinderstubenweihfestspiel.
Staatskapelle Dresden, Ltg. Christoph Eschenbach
Solistinnen: Elina Garanca und Anja Harteros
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Re: Für die Klassikfreunde
Dmitri Schostakovich - The second waltz
Das Leitmotiv von Stanley Kubricks Film Eyes Wide Shut ist der 1955 komponierte 2. Walzer aus Schostakowitschs Suite für Varieté-Orchester (im Abspann des Films noch fälschlich als Suite für Jazzorchester Nr. 2 bezeichnet).
Die Musik stammt zwar aus der Neuzeit, aber ich finde sie einfach nur schöööööööööööön - wie das Kleid
LG
Jalana
Das Leitmotiv von Stanley Kubricks Film Eyes Wide Shut ist der 1955 komponierte 2. Walzer aus Schostakowitschs Suite für Varieté-Orchester (im Abspann des Films noch fälschlich als Suite für Jazzorchester Nr. 2 bezeichnet).
Die Musik stammt zwar aus der Neuzeit, aber ich finde sie einfach nur schöööööööööööön - wie das Kleid
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Re: Für die Klassikfreunde
"Largo" aus der Oper 'Xerxes' von Georg Friedrich Händel
Serse, deutsch Xerxes (HWV 40) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und neben Julius Caesar eine der in der Neuzeit meistgespielten Händel-Opern.
Fassung mit Gesang "Ombra mai fu". Es singt Cécilia Bartoli.
Reine Orchesterfassung
Orgelfassung
Fassung für Orgel und Trompete
LG
Jalana
Serse, deutsch Xerxes (HWV 40) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und neben Julius Caesar eine der in der Neuzeit meistgespielten Händel-Opern.
Fassung mit Gesang "Ombra mai fu". Es singt Cécilia Bartoli.
Reine Orchesterfassung
Orgelfassung
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Kerstin
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Re: Für die Klassikfreunde
Oh ja - zum verlieben.Jalana hat geschrieben:....einfach nur schöööööööööööön - wie das Kleid
Sag mal Jalana, hast du einmal Klassik studiert oder ist das einfach nur ein großes Hobby von dir?
LG Kerstin
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Andrea aus Sachsen
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Re: Für die Klassikfreunde
.
Hallo Jalana,
ich staune immer wieder über die Bandbreite, die du uns hier anbietest. Mein Geschmack bzw. Interesse ist da deutlich beschränkter.
Zu deinen letzten Beiträgen: Auch wenn Schostakowitsch nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, finde ich den vorgestellten Walzer wunderschön.
Mit Händels Opern und anderer Musik seiner Zeit konnte ich mich dagegen noch nicht so recht anfreunden.
Hallo Jalana,
ich staune immer wieder über die Bandbreite, die du uns hier anbietest. Mein Geschmack bzw. Interesse ist da deutlich beschränkter.
Zu deinen letzten Beiträgen: Auch wenn Schostakowitsch nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, finde ich den vorgestellten Walzer wunderschön.
Mit Händels Opern und anderer Musik seiner Zeit konnte ich mich dagegen noch nicht so recht anfreunden.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
Friedrich Smetana "Die Moldau"
Bedrich (Friedrich) Smetana (* 2. März 1824 in LitomyÅ¡l, Ostböhmen; " 12. Mai 1884 in Prag) war ein böhmischer Komponist der Romantik. Sein bekanntestes Werk ist Die Moldau (Vltava) aus dem sinfonischen Zyklus Mein Vaterland (Má Vlast).
Orchester des Musikgymnasiums Belvedere, Weimar
Kurzversion an der Glasharfe - Wahnsinn, wie Robert Tiso das Stück quasi bis zu "6-stimmig" spielt
Schostakowitschs 2. Walzer finde ich akkustisch schon schön, aber bei diesem Paar kommt noch der Augengenuss hinzu.
In meinem Elternhaus gab es nur klassische Musik. Da war mein Vater ganz streng. Allerdings habe ich damals die moderne Musik auch nicht vermisst. Im Radio gab es für uns nur Nachrichten oder Sendungen mit klassischer Musik. 1963 haben sich dann meine Eltern einen Fernseher mit Musiktruhe zugelegt und begannen Schallplatten zu sammeln - selbstverständlich nur Klassik, mit oder auch ohne Gesang und vor allen Dingen die "kleinen Perlen". Zur Sammlung meiner Eltern gehörten Opern, Operetten, Lieder, Sonaten, Konzerte ... Allerdings fehlten weitgehend die Werke von Wagner und große Teile der Barockmusik. Die Platten wurden dann bei jeder Gelegenheit gespielt. Die Musik habe ich damals auch wirklich gemocht. Bald kannte ich viele Stücke quasi auswendig.
Später nahm ich ein Studium auf (hat absolut nichts mit Musik zu tun) und sammelte selbst Schallplatten mit klassischen Werken. Dann kam die Familiephase und da fehlte mir Zeit und Muße zum Anhören klassischer Musik. Allerdings habe ich gemeinsam mit meiner Frau ca. 20 Jahre lang regelmäßig die Abokonzerte der Radiophilharmonie des NDR besucht. Tja und dann hat Pauline mit ihren Beiträgen im Mai meine alte Liebe zur klassischen Musik aus dem Dornröschenschlaf erweckt — Danke liebes Paulinchen! - und das müsst ihr nun leider ausbaden
Mit 10 Jahren sollte ich das Violinspiel erlernen. Nach der zweiten Unterrichtsstunde hatte meine damalige Violinlehrerin Erbarmen mit mir und bescheinigte mir ein Fehlen jeglichen Talents. Ich hatte damals absolut keine Lust auf die Fiedelei. Erst im hohen Alter von über 50 begann ich mit der Trompete. Das Instrument quäle ich nun seit mehr als 10 Jahren und mache überhaupt keine Fortschritte mehr. Was Hänschen nicht lernt ...
Dadurch musste ich aber zwangsläufig lernen, die Noten zu lesen um entsprechend die Stöpsel der Trompete drücken zu können. Mehr Ahnung habe ich nicht von Musik. Aber ich höre sie eben gerne 
Ein schönes Wochenende Euch allen!
LG
Jalana
Edit: Morgen Abend wird im NDR-Fernsehen von 21:45 bis 1:15 Uhr "Last Night of the Proms" übertragen. Die Londoner Sommerkonzertreihe "Proms" hat eine lange Tradition. Auch die 120. Saison endet mit einer spektakulären "letzten Nacht" in der Royal Albert Hall. Das Besondere: 2014 steht die "Last Night of the Proms" im Zeichen der gemeinsamen royalen Geschichte der Königreiche Hannover und Großbritannien. Daher gibt's zunächst live eine Gruß aus Hannover mit der NDR Radiophilharmonie und ihrem neuen Chefdirigenten Andrew Manze, danach meldet sich Rolf Seelmann-Eggebert aus London.
Weiteres Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Proms
Voraussichtliches Programm: http://www.bbc.co.uk/proms/whats-on/201 ... r-13/15146
Bedrich (Friedrich) Smetana (* 2. März 1824 in LitomyÅ¡l, Ostböhmen; " 12. Mai 1884 in Prag) war ein böhmischer Komponist der Romantik. Sein bekanntestes Werk ist Die Moldau (Vltava) aus dem sinfonischen Zyklus Mein Vaterland (Má Vlast).
Orchester des Musikgymnasiums Belvedere, Weimar
Kurzversion an der Glasharfe - Wahnsinn, wie Robert Tiso das Stück quasi bis zu "6-stimmig" spielt
Liebe Kerstin, liebe Andrea,Kerstin hat geschrieben:Oh ja - zum verlieben.Jalana hat geschrieben:....einfach nur schöööööööööööön - wie das Kleid
Sag mal Jalana, hast du einmal Klassik studiert oder ist das einfach nur ein großes Hobby von dir?
LG Kerstin
Schostakowitschs 2. Walzer finde ich akkustisch schon schön, aber bei diesem Paar kommt noch der Augengenuss hinzu.
In meinem Elternhaus gab es nur klassische Musik. Da war mein Vater ganz streng. Allerdings habe ich damals die moderne Musik auch nicht vermisst. Im Radio gab es für uns nur Nachrichten oder Sendungen mit klassischer Musik. 1963 haben sich dann meine Eltern einen Fernseher mit Musiktruhe zugelegt und begannen Schallplatten zu sammeln - selbstverständlich nur Klassik, mit oder auch ohne Gesang und vor allen Dingen die "kleinen Perlen". Zur Sammlung meiner Eltern gehörten Opern, Operetten, Lieder, Sonaten, Konzerte ... Allerdings fehlten weitgehend die Werke von Wagner und große Teile der Barockmusik. Die Platten wurden dann bei jeder Gelegenheit gespielt. Die Musik habe ich damals auch wirklich gemocht. Bald kannte ich viele Stücke quasi auswendig.
Später nahm ich ein Studium auf (hat absolut nichts mit Musik zu tun) und sammelte selbst Schallplatten mit klassischen Werken. Dann kam die Familiephase und da fehlte mir Zeit und Muße zum Anhören klassischer Musik. Allerdings habe ich gemeinsam mit meiner Frau ca. 20 Jahre lang regelmäßig die Abokonzerte der Radiophilharmonie des NDR besucht. Tja und dann hat Pauline mit ihren Beiträgen im Mai meine alte Liebe zur klassischen Musik aus dem Dornröschenschlaf erweckt — Danke liebes Paulinchen! - und das müsst ihr nun leider ausbaden
Mit 10 Jahren sollte ich das Violinspiel erlernen. Nach der zweiten Unterrichtsstunde hatte meine damalige Violinlehrerin Erbarmen mit mir und bescheinigte mir ein Fehlen jeglichen Talents. Ich hatte damals absolut keine Lust auf die Fiedelei. Erst im hohen Alter von über 50 begann ich mit der Trompete. Das Instrument quäle ich nun seit mehr als 10 Jahren und mache überhaupt keine Fortschritte mehr. Was Hänschen nicht lernt ...
Ein schönes Wochenende Euch allen!
LG
Jalana
Edit: Morgen Abend wird im NDR-Fernsehen von 21:45 bis 1:15 Uhr "Last Night of the Proms" übertragen. Die Londoner Sommerkonzertreihe "Proms" hat eine lange Tradition. Auch die 120. Saison endet mit einer spektakulären "letzten Nacht" in der Royal Albert Hall. Das Besondere: 2014 steht die "Last Night of the Proms" im Zeichen der gemeinsamen royalen Geschichte der Königreiche Hannover und Großbritannien. Daher gibt's zunächst live eine Gruß aus Hannover mit der NDR Radiophilharmonie und ihrem neuen Chefdirigenten Andrew Manze, danach meldet sich Rolf Seelmann-Eggebert aus London.
Weiteres Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Proms
Voraussichtliches Programm: http://www.bbc.co.uk/proms/whats-on/201 ... r-13/15146
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Re: Für die Klassikfreunde
"Ave Maria" von Giulio Romano Caccini
Giulio Romano Caccini (* 8. Oktober 1551 in Rom; " 10. Dezember 1618 (Datum der Grablegung) in Florenz) war ein italienischer Komponist, Sänger, Gesangslehrer und Instrumentalist, der an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock lebte und an der Entwicklung der Oper beteiligt war.
Es singt der Countertenor Peter Lee. (Hätte er ein Kleid an, dann könnte er glatt als Mezzosopranistin durchgehen
)
Ich möchte euch noch einmal auf den Nachtrag in meinem gestrigen Post hinweisen
LG
Jalana
Giulio Romano Caccini (* 8. Oktober 1551 in Rom; " 10. Dezember 1618 (Datum der Grablegung) in Florenz) war ein italienischer Komponist, Sänger, Gesangslehrer und Instrumentalist, der an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock lebte und an der Entwicklung der Oper beteiligt war.
Es singt der Countertenor Peter Lee. (Hätte er ein Kleid an, dann könnte er glatt als Mezzosopranistin durchgehen
Ich möchte euch noch einmal auf den Nachtrag in meinem gestrigen Post hinweisen
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Re: Für die Klassikfreunde
"Mondscheinsonate" von Ludwig van Beethoven
Die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll von Ludwig van Beethoven, vollendet 1801, wird auch als Mondscheinsonate bezeichnet. Beethoven selbst gab seinem Werk den Beinamen "Sonata quasi una Fantasia" (""¦ gleichsam eine Fantasie"). Die Bezeichnung "Fantasia" bezieht sich auf die ungewöhnliche Satzfolge der Sonate. Damit lassen sich die für die herkömmliche Sonatenform untypischen Tempi der jeweiligen Sätze erklären. Das Werk besitzt keinen ersten (schnellen) Satz in Sonatenhauptsatzform, den Sonaten dieser Zeit üblicherweise enthalten. Es beginnt vielmehr mit einem Adagio, dem ein lebhafteres Allegretto mit Trio folgt, worauf sich ein schnelles, hochdramatisches Finale anschließt, das die Struktur eines Sonatenhauptsatzes aufweist. Auffällig ist hierbei, dass sich das Tempo von Satz zu Satz steigert. Franz Liszt charakterisierte das Stück dadurch, dass er den zweiten Satz als "eine Blume zwischen zwei Abgründen" bezeichnete.
Es spielt Wilhelm Kempff.
Das gestrige Konzert war toll. Hier noch ein paar Informationen dazu:
http://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/ ... ms190.html
Ich habe es mitgeschnitten und muss jetzt mal sehen, ob und wie ich Teile davon bei Youtube abladen kann. Ansonsten bin ich Mittwoch auf Reisen und es wäre schön, wenn jemand anders eine kleine Nachtmusik anbietet, da ihr sonst ohne Schlaflied ins Bettchen gehen müsst
LG
Jalana
Die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll von Ludwig van Beethoven, vollendet 1801, wird auch als Mondscheinsonate bezeichnet. Beethoven selbst gab seinem Werk den Beinamen "Sonata quasi una Fantasia" (""¦ gleichsam eine Fantasie"). Die Bezeichnung "Fantasia" bezieht sich auf die ungewöhnliche Satzfolge der Sonate. Damit lassen sich die für die herkömmliche Sonatenform untypischen Tempi der jeweiligen Sätze erklären. Das Werk besitzt keinen ersten (schnellen) Satz in Sonatenhauptsatzform, den Sonaten dieser Zeit üblicherweise enthalten. Es beginnt vielmehr mit einem Adagio, dem ein lebhafteres Allegretto mit Trio folgt, worauf sich ein schnelles, hochdramatisches Finale anschließt, das die Struktur eines Sonatenhauptsatzes aufweist. Auffällig ist hierbei, dass sich das Tempo von Satz zu Satz steigert. Franz Liszt charakterisierte das Stück dadurch, dass er den zweiten Satz als "eine Blume zwischen zwei Abgründen" bezeichnete.
Es spielt Wilhelm Kempff.
Das gestrige Konzert war toll. Hier noch ein paar Informationen dazu:
http://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/ ... ms190.html
Ich habe es mitgeschnitten und muss jetzt mal sehen, ob und wie ich Teile davon bei Youtube abladen kann. Ansonsten bin ich Mittwoch auf Reisen und es wäre schön, wenn jemand anders eine kleine Nachtmusik anbietet, da ihr sonst ohne Schlaflied ins Bettchen gehen müsst
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Re: Für die Klassikfreunde
"Freunde, das Leben ist lebenswert" aus der Operette 'Giuditta' von Franz Lehár
Giuditta ist eine Operette in fünf Bildern. Es ist die letzte Operette, die Franz Lehár komponierte. Er selbst nannte sein Werk eine "Musikalische Komödie". Das Libretto verfassten Paul Knepler und Fritz Löhner-Beda. Uraufführung war am 20. Januar 1934 in der Wiener Staatsoper. In der Titelrolle war Jarmila Novotná zu sehen, die männliche Hauptrolle sang Richard Tauber, Dirigent war der Komponist.
Es singt Fritz Wunderlich.
Meinen heutigen Beitrag widme ich einem ganz besonderen Menschen*. Denkt bitte gemeinsam mit mir morgen zwischen 12:00 und 13:30 Uhr an ihn und wünscht ihm viel Kraft, Glück und Erfolg. Vielen Dank!
LG
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Giuditta ist eine Operette in fünf Bildern. Es ist die letzte Operette, die Franz Lehár komponierte. Er selbst nannte sein Werk eine "Musikalische Komödie". Das Libretto verfassten Paul Knepler und Fritz Löhner-Beda. Uraufführung war am 20. Januar 1934 in der Wiener Staatsoper. In der Titelrolle war Jarmila Novotná zu sehen, die männliche Hauptrolle sang Richard Tauber, Dirigent war der Komponist.
Es singt Fritz Wunderlich.
Meinen heutigen Beitrag widme ich einem ganz besonderen Menschen*. Denkt bitte gemeinsam mit mir morgen zwischen 12:00 und 13:30 Uhr an ihn und wünscht ihm viel Kraft, Glück und Erfolg. Vielen Dank!
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Re: Für die Klassikfreunde
"Slawischer Tanz Nr. 1" von AntonÃn Dvorak
AntonÃn Leopold Dvorak (* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist. Die Slawischen Tänze sind eine Sammlung von 16 Instrumentalstücken von AntonÃn Dvořák, die 1878 und 1886 entstanden und in zwei Bänden als Opus 46 und Opus 72 veröffentlicht wurden. Die Stücke wurden original für Klavier zu vier Händen komponiert und jeweils kurze Zeit später für Orchester bearbeitet. Sie gehören zu den bekanntesten Kompositionen des tschechischen Komponisten.
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AntonÃn Leopold Dvorak (* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist. Die Slawischen Tänze sind eine Sammlung von 16 Instrumentalstücken von AntonÃn Dvořák, die 1878 und 1886 entstanden und in zwei Bänden als Opus 46 und Opus 72 veröffentlicht wurden. Die Stücke wurden original für Klavier zu vier Händen komponiert und jeweils kurze Zeit später für Orchester bearbeitet. Sie gehören zu den bekanntesten Kompositionen des tschechischen Komponisten.
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