Aus dem Alltag von Inga - # 8
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Inga
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, miteinander,
bemerkneswert fand ich am Wochenende einen Artikel über "Olivia Jones, Drag Queen in Hamburg St. Pauli", der zugesagt wird, dem bekannten Stadtteil, das wir eher als Rotlichtviertel kennen, in wenigen Jahren ein neues Flair gegeben zu haben.
http://st.pauli-news.de/olivia-jones-di ... -koenigin/
Unter anderm heisst es da
"....
Während vor 30 Jahren noch bekannte Zuhältergruppierungen wie "GMBH" oder "Nutella-Bande" den Ton angaben, regiert 2014 eine gut zwei Meter große Transe die Meile. Bekannte Milieugrößen, die früher gleich mehrere Frauen auf dem Kiez für sich anschaffen ließen, klopfen heute an ihrer Tür und bitten um einen Job. Zeitenwandel auf St. Pauli.
Ein Wandel, der fast zeitgleich mit dem Aufstieg von Olivia Jones erfolgt ist, und die in nicht unerheblichem Maß selbst dazu beigetragen hat. Manch einer behauptet sogar, Olivia habe der Meile eine neue Identität gegeben, die mit dem Ende der Rotlichtzeit lange nach einem neuen Selbstverständnis suchte.
...."
Nun ist nicht jeder zur Dragqueen geboren oder entwickelt sich dahin. Da haben hier die meisten wie ich eher die Leidenschaft für unauffälligere Formen des CrossDressings. Und ich habe auch so mei ne Schwierigkeiten mit der Forderung nach der Seilbahn über die Elbe. Doch finde ich es bemerkenswert, was das offensive Leben der Neigung bewirken kann.
Liebe Grüße
Inga
bemerkneswert fand ich am Wochenende einen Artikel über "Olivia Jones, Drag Queen in Hamburg St. Pauli", der zugesagt wird, dem bekannten Stadtteil, das wir eher als Rotlichtviertel kennen, in wenigen Jahren ein neues Flair gegeben zu haben.
http://st.pauli-news.de/olivia-jones-di ... -koenigin/
Unter anderm heisst es da
"....
Während vor 30 Jahren noch bekannte Zuhältergruppierungen wie "GMBH" oder "Nutella-Bande" den Ton angaben, regiert 2014 eine gut zwei Meter große Transe die Meile. Bekannte Milieugrößen, die früher gleich mehrere Frauen auf dem Kiez für sich anschaffen ließen, klopfen heute an ihrer Tür und bitten um einen Job. Zeitenwandel auf St. Pauli.
Ein Wandel, der fast zeitgleich mit dem Aufstieg von Olivia Jones erfolgt ist, und die in nicht unerheblichem Maß selbst dazu beigetragen hat. Manch einer behauptet sogar, Olivia habe der Meile eine neue Identität gegeben, die mit dem Ende der Rotlichtzeit lange nach einem neuen Selbstverständnis suchte.
...."
Nun ist nicht jeder zur Dragqueen geboren oder entwickelt sich dahin. Da haben hier die meisten wie ich eher die Leidenschaft für unauffälligere Formen des CrossDressings. Und ich habe auch so mei ne Schwierigkeiten mit der Forderung nach der Seilbahn über die Elbe. Doch finde ich es bemerkenswert, was das offensive Leben der Neigung bewirken kann.
Liebe Grüße
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Schon wieder 1500+
Hallo, miteinander,
für alle die es verpasst haben. Ich h kann mein Feiern vom 28. März wiederholen. Ich habe - wie damals - wieder die 1500-Greneze der geschriebeenen Beiträge im Forum überschritten.
Wie schön, so etwas hier mehrfach feiern zu können!!
Zur Erklärung der Unwissenden: Bei der letzten Aufräumaktion sind auch einige Beiträge von mir gelöscht worden. Dadurch bin ich wieder unter die 1500-Greneze gefallen.
Nun aber habe ich in den letzten wochen wieder so viel mitzuteilen gehabt, dass ich wieder die 1500 überschritten habe.
Da kann ich jetzt noch einmal Anne-Mette danken, die dies tolle Forum geduldig zur Verfügung stellt, pflegt und aufräumt. Danken möchte ich auch diesmal allen, die mich hier geduldig ertragen und mir manches zu begegnen wissen. Danken möchte ich auch wieder der Technik und auch diesmal vor allem meiner PC-Tastatur, ohne die ja gar nichts geht.
Liebe Grüße
Inga
für alle die es verpasst haben. Ich h kann mein Feiern vom 28. März wiederholen. Ich habe - wie damals - wieder die 1500-Greneze der geschriebeenen Beiträge im Forum überschritten.
Wie schön, so etwas hier mehrfach feiern zu können!!
Zur Erklärung der Unwissenden: Bei der letzten Aufräumaktion sind auch einige Beiträge von mir gelöscht worden. Dadurch bin ich wieder unter die 1500-Greneze gefallen.
Nun aber habe ich in den letzten wochen wieder so viel mitzuteilen gehabt, dass ich wieder die 1500 überschritten habe.
Da kann ich jetzt noch einmal Anne-Mette danken, die dies tolle Forum geduldig zur Verfügung stellt, pflegt und aufräumt. Danken möchte ich auch diesmal allen, die mich hier geduldig ertragen und mir manches zu begegnen wissen. Danken möchte ich auch wieder der Technik und auch diesmal vor allem meiner PC-Tastatur, ohne die ja gar nichts geht.
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, miteinander,
am Wochenende hat sich wieder die Hamburger Gruppe getroffem. Am Nachmittag um 16.00 im KISS in Altona und abends danach ins Falkenstein. Das Schöne an so einem Samstag in Hamburg ist nicht nur das Treffen im KISS und das Essen im Falkenstein, das wieder in schöner Atmosphäre mit neuen Gästen und alten Bekannten statt fand.
Für mich auch die Zeit vorher und danach, in Hamburg noch en femme unterwegs zu sein.
Am Samstag war ich schon gegen Mittag in Hamburg. Nachdem ich mein Äußeres vollendet hatte, die Schhe gegen die Pumps getauscht hatte, ich den Rock zurecht zog, die bunte Kette mit einem heftigen Handgriff zerissen hatte, so dass alle kleinen Plastikperlen am Boden entlang kullerte, und noch einmal die Haare und Lippen kontrollierte, machte ich mich auf und ging einige Straßen entlang.
Ich ging eine Treppe hinab zu einem S-Bahnhof und fuhr ich ein paar Stationen in die Innnenstadt. Denn diesmal bot sich mir an der Mönckebergstrasse die Gelegenheit, jenseits der Großstadthektik noch in der St. Petri-Kirche einen Besuch abzustatten und dort einige ruhigen Minuten bis zur Mittagsandacht zu genießen. Am Eingang hielt mir ein älterer Herr die Tür auf und gab mir den Vortritt. An solche kleinen Gesten der Höflichkeit muss ich mich noch gewöhnen. Genauso wie an den hallenden Klang der Pumps auf dem Steinboden, die hede momentane Aufregung wiederzugeben schienen. Ich nahm in den Bankreihen Platz und genoß den Blick auf die hohen Fenster, die Wände und Säulen, den Altar und reich beschnitzte Kanzel. Aus der Mittagsandacht wurde nichts, denn stattdessen kmen einige Männer und stellten fleißig Stühle zu den Bankreihen. Eine größere Veranstaltung schien sich anzukündigen. Ich schaute noch etwas in der Kirche um. Es gab die Gelegenheit zur Kirchturmbesteigung. Ich entschied mcih aber, über den Rathausmarkt mit dem Markt zu den Cyclassics, zu der unterirdischen Rathauspassage, der Tourist-Information und dem Gemeindetreff der Petri-Gemeinde zu gehen. Dort gibt es eine Menge interessanter gebrauchter Bücher und diesmal nur schwarzen Kaffee aus dem Automaten, da die Cafeteria umgebaut wurde. ein kleines Büchlein über "Gender in der Politik" erregte meine Aufmerksmakeit und ließ mich die Zeit vergessen. Ich entschloss mich, es unterwegs und später weiter zu lesen und bezahlte einen Euro.
Die S-Bahn brachte mich ein paar Stationen witer zur Station am Ende der Reeperbahn. Jetzt konnte ich überprüfen, ob diese "Sündenmeile" dank der Dragqueen Olivia Jones wirklich so ungefährlich geworden sind, wie ich im Hamburger Abendblatt gelesen hatte und ich darüber an anderer Stelle geschrieben habe. Die Geschäfte schienen diese unverwechselbar langweilige Sammlung von Sex-Utensilien und Boutiquen zu sein. Ja, ein Passant machte mir auffäliige Gesten, die ich schmunzelnd ablehnte. Tja, eine Frau die dort langsam entlang schlendert, lässt wohl auch heutzutage Begehrlichkeiten wecken.
Ich bummelte weiter entlang der Großen Bergstr., schaute bei einem Second-Hand-Laden nach schönen Klamotten, fand nichts Interessantes. Dafür war ich bald im Trubel der Bühnen und Ständen des großen Altonaer Straßenfest. Besonders die Händler mit afrikanischen kunsthandwerk, Musikinstrumenten und Kleidung hatten es mir angetan, genauso wie der neue IKEA, der vor kurzem in altona aufgemacht hat. Hier nahm ich im Bstro das sehr preiswerte Ikea-Menü (HotDog, Zimtschnecke und Kaffee zu 1,50 Euro) zu mir, und fand nach einigen Aufzugsfahrten die Toiletten, wo ich meinem anderen drängenden Bedürfnis nachgehen konnte und mich noch etwas vor den Spiegeln nachschminken konnte. um mich herum strömten die Frauen zwischen Kabiunen, Waschbecken und den Handtuchspendern, von denen einer leer war. Manch kleine Dank erntete ich für den Hinweis zu dem gefüllten Handtuchspender. Viel Zeit habe ich bei IKEA verbracht. Doch wo nun der Eingang zu dem Verkaufsbereich ist, habe ich nicht entdeckt. Man muss nicht alles wissen, aber man kann noch einmal wieder kommen. Es drängte die Zeit um halbwegs pünktlich bei KISS zu sein. Zudem verdun kelte sich langsam un tetig der himmel. Ich drängelte mich durch die Menschen auf der Straße. Es fiel zu tröpfeln an. Ich holte meine dünne Regenjacke vor und zog sie über und eilte weiter.
Fünf nach vier war ich da und fand die Runde schon gut besezt vor mit bekannten Leuten und einigen neuen Gesichtern. die Zeit verging schnell, wir sprachen wie so oft über Gott und die Welt. Es gab Fragen und manche Meinung als Antwort. Es ist gut, miteinander gesprochen zu haben. Wir räumten die Stühle zusammen und machten unsauf den Weg ins Falkenstein. Es war ungewöhnlich gut besetzt. die Bedienung hatte kräftig zu tun. Es war nett miteinader und wurde spät. Sehr spät. Ich wurde noch mit einem Pärchen nach Blankenese zur S-Bahn gebracht. Am Wochenende fährt die S-Bahn die ganze Nacht durch. Das Pärchen entschied sich dann doch für ein Taxi. Der Nachtzeit entsprechend dominierte das jugendlichen Publikum in Partylaune. auf dem Bahnsteig sprachen ein paar deutlich von der Frau die Ines oder Inga hieß. Ich zukte innerlich zusammen. War ih gemeint? Nö, es schien nicht so.
Bei der Fahrt in die City wurde die Bahn voller und voller. Zwei Frauen setzen sich neben mir und schiene sich nur für die Kumpels iher Clique zu interessieren. Ich fuhr mit zuerst bis zum Hbf., fand das Trteiben aber so laut, dass ich dann noch weiter bis Harburg fuhr. Es war merklich kühl geworden. Ich kramte mir die hose aus der Tasche und zog sie über. In einem Glastür spiegelnd fand ich den Eindruck auch ganz passabel und behienlt die pumps an den Füßen und die Haare auf dem Kopf. Endlich, gegen 3.00 kam der Zug Richtung Heimat. Diverse vor sich hin dösende Nachtschwärmer belegten die Sitzreihen. Ich fand noch eine freie Sitzreihe und rollte mich zusammen. Die Fahrkartenkontrolle weckte mich und bald schlief ich wieder vor mich hin gen Heimat. Es muss weit nach 5 Uhr gewsen sein und das Morgegengrauen des Sonntags zu ahnen als ich mich am Bahnhof für die letzten Meter aufs Fahrrad schwang und bald zu Hause ankam. Der Frauentag ging nun endgültig zu Ende und Inga kroch ins Bett. Es war ein schöner Tag!
Liebe Grüße
Inga
am Wochenende hat sich wieder die Hamburger Gruppe getroffem. Am Nachmittag um 16.00 im KISS in Altona und abends danach ins Falkenstein. Das Schöne an so einem Samstag in Hamburg ist nicht nur das Treffen im KISS und das Essen im Falkenstein, das wieder in schöner Atmosphäre mit neuen Gästen und alten Bekannten statt fand.
Für mich auch die Zeit vorher und danach, in Hamburg noch en femme unterwegs zu sein.
Am Samstag war ich schon gegen Mittag in Hamburg. Nachdem ich mein Äußeres vollendet hatte, die Schhe gegen die Pumps getauscht hatte, ich den Rock zurecht zog, die bunte Kette mit einem heftigen Handgriff zerissen hatte, so dass alle kleinen Plastikperlen am Boden entlang kullerte, und noch einmal die Haare und Lippen kontrollierte, machte ich mich auf und ging einige Straßen entlang.
Ich ging eine Treppe hinab zu einem S-Bahnhof und fuhr ich ein paar Stationen in die Innnenstadt. Denn diesmal bot sich mir an der Mönckebergstrasse die Gelegenheit, jenseits der Großstadthektik noch in der St. Petri-Kirche einen Besuch abzustatten und dort einige ruhigen Minuten bis zur Mittagsandacht zu genießen. Am Eingang hielt mir ein älterer Herr die Tür auf und gab mir den Vortritt. An solche kleinen Gesten der Höflichkeit muss ich mich noch gewöhnen. Genauso wie an den hallenden Klang der Pumps auf dem Steinboden, die hede momentane Aufregung wiederzugeben schienen. Ich nahm in den Bankreihen Platz und genoß den Blick auf die hohen Fenster, die Wände und Säulen, den Altar und reich beschnitzte Kanzel. Aus der Mittagsandacht wurde nichts, denn stattdessen kmen einige Männer und stellten fleißig Stühle zu den Bankreihen. Eine größere Veranstaltung schien sich anzukündigen. Ich schaute noch etwas in der Kirche um. Es gab die Gelegenheit zur Kirchturmbesteigung. Ich entschied mcih aber, über den Rathausmarkt mit dem Markt zu den Cyclassics, zu der unterirdischen Rathauspassage, der Tourist-Information und dem Gemeindetreff der Petri-Gemeinde zu gehen. Dort gibt es eine Menge interessanter gebrauchter Bücher und diesmal nur schwarzen Kaffee aus dem Automaten, da die Cafeteria umgebaut wurde. ein kleines Büchlein über "Gender in der Politik" erregte meine Aufmerksmakeit und ließ mich die Zeit vergessen. Ich entschloss mich, es unterwegs und später weiter zu lesen und bezahlte einen Euro.
Die S-Bahn brachte mich ein paar Stationen witer zur Station am Ende der Reeperbahn. Jetzt konnte ich überprüfen, ob diese "Sündenmeile" dank der Dragqueen Olivia Jones wirklich so ungefährlich geworden sind, wie ich im Hamburger Abendblatt gelesen hatte und ich darüber an anderer Stelle geschrieben habe. Die Geschäfte schienen diese unverwechselbar langweilige Sammlung von Sex-Utensilien und Boutiquen zu sein. Ja, ein Passant machte mir auffäliige Gesten, die ich schmunzelnd ablehnte. Tja, eine Frau die dort langsam entlang schlendert, lässt wohl auch heutzutage Begehrlichkeiten wecken.
Ich bummelte weiter entlang der Großen Bergstr., schaute bei einem Second-Hand-Laden nach schönen Klamotten, fand nichts Interessantes. Dafür war ich bald im Trubel der Bühnen und Ständen des großen Altonaer Straßenfest. Besonders die Händler mit afrikanischen kunsthandwerk, Musikinstrumenten und Kleidung hatten es mir angetan, genauso wie der neue IKEA, der vor kurzem in altona aufgemacht hat. Hier nahm ich im Bstro das sehr preiswerte Ikea-Menü (HotDog, Zimtschnecke und Kaffee zu 1,50 Euro) zu mir, und fand nach einigen Aufzugsfahrten die Toiletten, wo ich meinem anderen drängenden Bedürfnis nachgehen konnte und mich noch etwas vor den Spiegeln nachschminken konnte. um mich herum strömten die Frauen zwischen Kabiunen, Waschbecken und den Handtuchspendern, von denen einer leer war. Manch kleine Dank erntete ich für den Hinweis zu dem gefüllten Handtuchspender. Viel Zeit habe ich bei IKEA verbracht. Doch wo nun der Eingang zu dem Verkaufsbereich ist, habe ich nicht entdeckt. Man muss nicht alles wissen, aber man kann noch einmal wieder kommen. Es drängte die Zeit um halbwegs pünktlich bei KISS zu sein. Zudem verdun kelte sich langsam un tetig der himmel. Ich drängelte mich durch die Menschen auf der Straße. Es fiel zu tröpfeln an. Ich holte meine dünne Regenjacke vor und zog sie über und eilte weiter.
Fünf nach vier war ich da und fand die Runde schon gut besezt vor mit bekannten Leuten und einigen neuen Gesichtern. die Zeit verging schnell, wir sprachen wie so oft über Gott und die Welt. Es gab Fragen und manche Meinung als Antwort. Es ist gut, miteinander gesprochen zu haben. Wir räumten die Stühle zusammen und machten unsauf den Weg ins Falkenstein. Es war ungewöhnlich gut besetzt. die Bedienung hatte kräftig zu tun. Es war nett miteinader und wurde spät. Sehr spät. Ich wurde noch mit einem Pärchen nach Blankenese zur S-Bahn gebracht. Am Wochenende fährt die S-Bahn die ganze Nacht durch. Das Pärchen entschied sich dann doch für ein Taxi. Der Nachtzeit entsprechend dominierte das jugendlichen Publikum in Partylaune. auf dem Bahnsteig sprachen ein paar deutlich von der Frau die Ines oder Inga hieß. Ich zukte innerlich zusammen. War ih gemeint? Nö, es schien nicht so.
Bei der Fahrt in die City wurde die Bahn voller und voller. Zwei Frauen setzen sich neben mir und schiene sich nur für die Kumpels iher Clique zu interessieren. Ich fuhr mit zuerst bis zum Hbf., fand das Trteiben aber so laut, dass ich dann noch weiter bis Harburg fuhr. Es war merklich kühl geworden. Ich kramte mir die hose aus der Tasche und zog sie über. In einem Glastür spiegelnd fand ich den Eindruck auch ganz passabel und behienlt die pumps an den Füßen und die Haare auf dem Kopf. Endlich, gegen 3.00 kam der Zug Richtung Heimat. Diverse vor sich hin dösende Nachtschwärmer belegten die Sitzreihen. Ich fand noch eine freie Sitzreihe und rollte mich zusammen. Die Fahrkartenkontrolle weckte mich und bald schlief ich wieder vor mich hin gen Heimat. Es muss weit nach 5 Uhr gewsen sein und das Morgegengrauen des Sonntags zu ahnen als ich mich am Bahnhof für die letzten Meter aufs Fahrrad schwang und bald zu Hause ankam. Der Frauentag ging nun endgültig zu Ende und Inga kroch ins Bett. Es war ein schöner Tag!
Liebe Grüße
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo,
gerade bin ich heim gekehrt von der HIT-Tagung, der Hanse-Intersex-Trans*-Tagung, die am Wochjenende in Hamburg statt fand.
Es war eine interessante Tagung, bei der ich diesmal besonders viel über Intersexuelle gelernt habe. Dazu hatte ich manch gutes Gespräch geführt, am Samstagabend zwei schöne Filme gesehen (sozusagen als Fetenersatz) un d wie zugesagt meinen Workshop übers CrossDressing gehalten. Hinzu gesellte sich mancher Becher Kaffee, veganes Mittagessen und überhaupt so gute Versorgung.
Ich hatte mich nun doch entschieden, jeden Tag zu pendeln. so konnte ich zwischendurch ein paar kleie Dinge zuj Hause erledigen und brauchte auch nicht an Kleidung für drei Tage, die Wege vor Ort und die Übernachtungsmöglihkeit denken.
Heute nach der Tagung hatte ich noch Zeit bis zur Rückfahrt. die nutzte ich zuerst zu einer kleinen "Hafenrundfahrt" am Oberdeck der Fähre von den St.Pauli Landungsbrücken nach Finkenwerder und wieder zurück. Es gab auf der Hinfahrt einen schönen Sonnenuntergang über der Elbe und auf der Rückfahrt den Blick auf die Container-Terminals, an denen die Kräne emsig die Schiffe ent- und beladeten. Danach war noch Zeit, die Waserlichtorgel in Planten un Blomen zu besuchen. Diesen Monat gibt es Vorführungen nach der Vorlage der den Insidern gut englischen "Night of the Proms". Mir selber knurrte aber der Mage. die Pommes waren schon alle. An einem Cafe-Stand aber gab es noch Gtränke, kuchen und Eis. Ich entschied mich für ein Eis. Zwei Studentinnen bedienten hinter der Theke. die eine kassierte und gab mir das Eis und Wchselgeld. Die andere betrachte mich und fragte dann auf einmal bewundernd, ob meine Haare echt seien. O, da fiel mir nun gar nichts ein. Ich schmunzelte in mich hinein. Ja,ja, schön wär es, dachte ich so für mich über die Mähne - und war doch mächtig stolz über dies Kompliment.
Liebe Grüße
Inga
gerade bin ich heim gekehrt von der HIT-Tagung, der Hanse-Intersex-Trans*-Tagung, die am Wochjenende in Hamburg statt fand.
Es war eine interessante Tagung, bei der ich diesmal besonders viel über Intersexuelle gelernt habe. Dazu hatte ich manch gutes Gespräch geführt, am Samstagabend zwei schöne Filme gesehen (sozusagen als Fetenersatz) un d wie zugesagt meinen Workshop übers CrossDressing gehalten. Hinzu gesellte sich mancher Becher Kaffee, veganes Mittagessen und überhaupt so gute Versorgung.
Ich hatte mich nun doch entschieden, jeden Tag zu pendeln. so konnte ich zwischendurch ein paar kleie Dinge zuj Hause erledigen und brauchte auch nicht an Kleidung für drei Tage, die Wege vor Ort und die Übernachtungsmöglihkeit denken.
Heute nach der Tagung hatte ich noch Zeit bis zur Rückfahrt. die nutzte ich zuerst zu einer kleinen "Hafenrundfahrt" am Oberdeck der Fähre von den St.Pauli Landungsbrücken nach Finkenwerder und wieder zurück. Es gab auf der Hinfahrt einen schönen Sonnenuntergang über der Elbe und auf der Rückfahrt den Blick auf die Container-Terminals, an denen die Kräne emsig die Schiffe ent- und beladeten. Danach war noch Zeit, die Waserlichtorgel in Planten un Blomen zu besuchen. Diesen Monat gibt es Vorführungen nach der Vorlage der den Insidern gut englischen "Night of the Proms". Mir selber knurrte aber der Mage. die Pommes waren schon alle. An einem Cafe-Stand aber gab es noch Gtränke, kuchen und Eis. Ich entschied mich für ein Eis. Zwei Studentinnen bedienten hinter der Theke. die eine kassierte und gab mir das Eis und Wchselgeld. Die andere betrachte mich und fragte dann auf einmal bewundernd, ob meine Haare echt seien. O, da fiel mir nun gar nichts ein. Ich schmunzelte in mich hinein. Ja,ja, schön wär es, dachte ich so für mich über die Mähne - und war doch mächtig stolz über dies Kompliment.
Liebe Grüße
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Bandenwerbung
Hallo, miteinader,
manchmal gibt mir die Bandenwerung im Internet aber Rätsel auf. Da wirbt C&A ganz heftig, doch endlich mal ihre Herren-Kollektion kenne zu lernen. Wie soll ich das verstehen? Ich bin doch mit der Kleidung unter dem Label "Yessica" und ähnlichen so ganz zufrieden.
Liebe Grüße
Inga
manchmal gibt mir die Bandenwerung im Internet aber Rätsel auf. Da wirbt C&A ganz heftig, doch endlich mal ihre Herren-Kollektion kenne zu lernen. Wie soll ich das verstehen? Ich bin doch mit der Kleidung unter dem Label "Yessica" und ähnlichen so ganz zufrieden.
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, miteinander,
"Was würdest du dir wünschen, wenn du Geburtstag hättest" - wurde ich gefragt. "Haare" war meine spontane Antwort. Mein Gegenüber mag an die Füllung der Gehemratsecken gedacht haben, ich eher an hübschen und angemessenen Ersatz für eine verbrauchte Perücke.... Mal sehen, was das Geburtstagskind beizeiten zu bringen vermag.
Liebe Grüße
Inga
"Was würdest du dir wünschen, wenn du Geburtstag hättest" - wurde ich gefragt. "Haare" war meine spontane Antwort. Mein Gegenüber mag an die Füllung der Gehemratsecken gedacht haben, ich eher an hübschen und angemessenen Ersatz für eine verbrauchte Perücke.... Mal sehen, was das Geburtstagskind beizeiten zu bringen vermag.
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Großeinkauf
Ob Männermodus oder Frauenmodus, die dunkelblaue Hose aus der Damenabteilung trug ich sehr gerne. Klar, zeigte sie nach einem Jahr Ge- und Verbrauchsspuren. Ersatz musste her. Also bin ich kürzlich wieder zu C&A, habe die Damenabteilung angesteuert - und konnte es kaum fassen: Ein riesiger Berg dieser Hosen lag da in allerlei Größen, Farben und Schnitten - und stark herabgesetzt. Also genau heraus gesucht, die passende Größe, die Beine nicht zu schlank, die Farben - da konnte mich nicht so recht entscheiden. Blau, grau, schwarz, grün oder orange. Bald hatte ich nach etwas Wühlen gleich sechs Exemplare in der Hand. Reissverschlüsse getestestt, nach Löchern oder lockerene Nähten gesucht. Nein, es gab keinen Grund, auch nur ein Exemplar zurückzulegen. Ach, dachte ich, sie passen doch sicher so gut wie das alte Ding zuhause. Sie sitzen mir angenehnem. Da nehme ich sie alle. Ich gehe zur Kasse. Die Bedienung guckt mich mit meiner Auswahl an Hosen etwas an und sagt dann beim Scannen und Einpacken, ja lassen sie die Preisschilder dran, wenn Sie noch umtauschen wollen. Glaube ich kaum, dass ich davon etwas umtauschen werde. Dafür trage ich diese Art viel zu gerne. Hm, sagte sie nur, gab mir das Wechselgeld und packte alles in eine große Tüte. Ich zog glückselig ab - mit einem Umweg in die Schuhabteilung, wo ich bei Damen in Größe 44 noch passend preiswerte alttagstaugliche Sneaker fand.
Liebe Grüße
Inga
Ob Männermodus oder Frauenmodus, die dunkelblaue Hose aus der Damenabteilung trug ich sehr gerne. Klar, zeigte sie nach einem Jahr Ge- und Verbrauchsspuren. Ersatz musste her. Also bin ich kürzlich wieder zu C&A, habe die Damenabteilung angesteuert - und konnte es kaum fassen: Ein riesiger Berg dieser Hosen lag da in allerlei Größen, Farben und Schnitten - und stark herabgesetzt. Also genau heraus gesucht, die passende Größe, die Beine nicht zu schlank, die Farben - da konnte mich nicht so recht entscheiden. Blau, grau, schwarz, grün oder orange. Bald hatte ich nach etwas Wühlen gleich sechs Exemplare in der Hand. Reissverschlüsse getestestt, nach Löchern oder lockerene Nähten gesucht. Nein, es gab keinen Grund, auch nur ein Exemplar zurückzulegen. Ach, dachte ich, sie passen doch sicher so gut wie das alte Ding zuhause. Sie sitzen mir angenehnem. Da nehme ich sie alle. Ich gehe zur Kasse. Die Bedienung guckt mich mit meiner Auswahl an Hosen etwas an und sagt dann beim Scannen und Einpacken, ja lassen sie die Preisschilder dran, wenn Sie noch umtauschen wollen. Glaube ich kaum, dass ich davon etwas umtauschen werde. Dafür trage ich diese Art viel zu gerne. Hm, sagte sie nur, gab mir das Wechselgeld und packte alles in eine große Tüte. Ich zog glückselig ab - mit einem Umweg in die Schuhabteilung, wo ich bei Damen in Größe 44 noch passend preiswerte alttagstaugliche Sneaker fand.
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Strümpfe für Crossdresser ?
Hallo, miteinander,
was ist denn nun der Unterschied zwischen Kleidung für Damen und Herren? - fragte ich mich, als ich
gerade den wöchemtlichen Werbeprospekt eines Discounters durchblätterte. Da sind auch wieder saisongerecht ein paar Seiten über mehr oder weniger "festliche" Kleidung für Damen und Herren.
Besonders schmunzeln musste ich bei den angebotenen schwarzen Socken: Größe 39-42 Damensocken, Größe 43-46 Herrensocken. Sonst alles gleich.
Wenn nur die Fußgröße den Unterschied zwischen der Kleidung für Damen und Herren ausmacht, so ist das von dem Discounter geradezu eine Aufforderung an alle Generationen zum Crossdressing im Alltag!
Liebe Grüße
Inga
was ist denn nun der Unterschied zwischen Kleidung für Damen und Herren? - fragte ich mich, als ich
gerade den wöchemtlichen Werbeprospekt eines Discounters durchblätterte. Da sind auch wieder saisongerecht ein paar Seiten über mehr oder weniger "festliche" Kleidung für Damen und Herren.
Besonders schmunzeln musste ich bei den angebotenen schwarzen Socken: Größe 39-42 Damensocken, Größe 43-46 Herrensocken. Sonst alles gleich.
Wenn nur die Fußgröße den Unterschied zwischen der Kleidung für Damen und Herren ausmacht, so ist das von dem Discounter geradezu eine Aufforderung an alle Generationen zum Crossdressing im Alltag!
Liebe Grüße
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Vivian Cologne
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Das mit den Socken ist ganz schön gemein. Das ist ja fast schon Zwangsgenderisierung. Ist es das, was die Bildungsplangegner meinen? Sehr bedenklich!
Wenn ich das früher gewusst hätte, wäre mir viel Zeit des Findens meiner Geschlechtsidentität erspart geblieben. Wenn gilt Frau = klein, Mann = groß, bin ich mit Größe 41 auf der sicheren Seite.
Vivian
Wenn ich das früher gewusst hätte, wäre mir viel Zeit des Findens meiner Geschlechtsidentität erspart geblieben. Wenn gilt Frau = klein, Mann = groß, bin ich mit Größe 41 auf der sicheren Seite.
Vivian
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, Vivian,
es würde auch die Änderung des Geschölechts bei Gericht wesentlich vereinfachen. Man müsste nur noh Gutachten über die tatsächliche Fußgröße vorlegen. Am besten von zwei unabhängigen Gutachtern. Pech nur für alle Frauen und solche, die es werden wollen, wenn sie auf zu großem Fuße leben.
Und - ganz interessant - alle Menschen werden erst mal als Mädchen geboren. Nur wenn die Füße auf 43 und größer wachsen gibt es das männliche Geschlecht.
Ich gaube ich könnte es beliebig weiter spinnen. Etwa für die Eheschließung: Darf es der Gesetzgeber zulassen, dass beide Partner diesselbe Schuhgröße haben?
Und was muss bei denen in die amtlichen Papiere eingetragen werden, deren Fußgröße zwischen 42 und 43 ist?
Doch eigentlich beschäftigt mich hier ein anderer Aspekt viel stärker: Wie stark in der Werbung und Marketing eine Geschlechtertrennung, Sexualisierung bei Kleidungstücken betont wird, selbst da wo sie lächerlich wirkt.
Denn schließlich, um bei den Socken zu bleiben, sie könnten auch geschlechtsneutral angeboten werden etwa als Socken für Damen und Herren und die in zwei Größen.
Liebe Grüße
Inga
es würde auch die Änderung des Geschölechts bei Gericht wesentlich vereinfachen. Man müsste nur noh Gutachten über die tatsächliche Fußgröße vorlegen. Am besten von zwei unabhängigen Gutachtern. Pech nur für alle Frauen und solche, die es werden wollen, wenn sie auf zu großem Fuße leben.
Und - ganz interessant - alle Menschen werden erst mal als Mädchen geboren. Nur wenn die Füße auf 43 und größer wachsen gibt es das männliche Geschlecht.
Ich gaube ich könnte es beliebig weiter spinnen. Etwa für die Eheschließung: Darf es der Gesetzgeber zulassen, dass beide Partner diesselbe Schuhgröße haben?
Und was muss bei denen in die amtlichen Papiere eingetragen werden, deren Fußgröße zwischen 42 und 43 ist?
Doch eigentlich beschäftigt mich hier ein anderer Aspekt viel stärker: Wie stark in der Werbung und Marketing eine Geschlechtertrennung, Sexualisierung bei Kleidungstücken betont wird, selbst da wo sie lächerlich wirkt.
Denn schließlich, um bei den Socken zu bleiben, sie könnten auch geschlechtsneutral angeboten werden etwa als Socken für Damen und Herren und die in zwei Größen.
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, miteinander,
Im Laufe der Jahre ist mir Crossdressing ziemlich normal geworden. viele Sachen trage ich im Alltag, besonders feminin wirkende eher bei besonderen Angelegenheiten oder nur zuhause. Mal öfters, mal seltener bin ich "en femme" unterwegs. Doch gibt es darüber wenig Neues zu berichten.
Zurückblickend gehören hierher auch Erlebnisse, über die ich woanders geschrieben habe. So zur Weihnachtsfeier in Hamburg, zu der ich die Ehere hatte, wegen der frühen Anmeldung noch einen Psatz in dem schon zu kleinen Raum reserviert zu bekommen und teilnehmen zu können.
Doch das Schönste der Weihnachtsfeier kam auch bei mir zuletzt. Es war ein schöner Abend. Gutes Essen, nette Leute, viele Gespräche, aufregende Wichtel. Es wurde wieder weit nach Mitternacht, als ich endlich im Zug heimwärts sass und die Fahrt verschlief. Es war schon sehr sehr spät, als endlich vom Bahnhof Richtung Wohnung lief. Da stockte mir der Atem. Verdammt, die Handtasche im Zug liegen gelassen. Und da sind die Wohnungsschlüssel drin. Also, umkehren und beeilen. Ich eilte mit den Pumps an den Füßen durch die Bahnsteighalle zum Bahnsteig. Der Zug stand noch da. Ich sah noch den Lokführer am Ende des Zuges, lief zu ihm hin, und nachdem ich mein Anliegen erklärt habe, öffnete er mir die Türen des Wagens, in dem ich gesessen hatte. Ich lief durch die Sitzreihen. Ja, da war sie. Ich nahm das Stück, bedankte mich. Dankbar und beruhigt begab ich mch zum zweiten Mal auf den letzten Abschnitts des Heimwegs. Noch einmal mit den Pumps über den großen Parkplatz mit dem blöden Pflaster. Endlich zuhause angekommen, musste das Erlebte erst mal ausgeschlafen werden.
Liebe Grüße
Inga
Im Laufe der Jahre ist mir Crossdressing ziemlich normal geworden. viele Sachen trage ich im Alltag, besonders feminin wirkende eher bei besonderen Angelegenheiten oder nur zuhause. Mal öfters, mal seltener bin ich "en femme" unterwegs. Doch gibt es darüber wenig Neues zu berichten.
Zurückblickend gehören hierher auch Erlebnisse, über die ich woanders geschrieben habe. So zur Weihnachtsfeier in Hamburg, zu der ich die Ehere hatte, wegen der frühen Anmeldung noch einen Psatz in dem schon zu kleinen Raum reserviert zu bekommen und teilnehmen zu können.
Doch das Schönste der Weihnachtsfeier kam auch bei mir zuletzt. Es war ein schöner Abend. Gutes Essen, nette Leute, viele Gespräche, aufregende Wichtel. Es wurde wieder weit nach Mitternacht, als ich endlich im Zug heimwärts sass und die Fahrt verschlief. Es war schon sehr sehr spät, als endlich vom Bahnhof Richtung Wohnung lief. Da stockte mir der Atem. Verdammt, die Handtasche im Zug liegen gelassen. Und da sind die Wohnungsschlüssel drin. Also, umkehren und beeilen. Ich eilte mit den Pumps an den Füßen durch die Bahnsteighalle zum Bahnsteig. Der Zug stand noch da. Ich sah noch den Lokführer am Ende des Zuges, lief zu ihm hin, und nachdem ich mein Anliegen erklärt habe, öffnete er mir die Türen des Wagens, in dem ich gesessen hatte. Ich lief durch die Sitzreihen. Ja, da war sie. Ich nahm das Stück, bedankte mich. Dankbar und beruhigt begab ich mch zum zweiten Mal auf den letzten Abschnitts des Heimwegs. Noch einmal mit den Pumps über den großen Parkplatz mit dem blöden Pflaster. Endlich zuhause angekommen, musste das Erlebte erst mal ausgeschlafen werden.
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo,
nach dem Duschen morgens Rasieren von Bart- und Brusthaaren. Die Haut wieder schön glatt. Und jetzt im Spiegel genauer genauer hingeguckt: Huch? Verändert sich da was? Oder ist es nur eine optische Täuschung? Wird meine Brust größer? Wie zwei halbe Apfelhälften. In die Hände genommen. Befühlt. Sind weich und wippen leicht. Wie schön! Doch auch woher? Ich nehme keine Medikamente, Hormone oder Einreibgele und treibe auch keinen besonderen sport oder Bodybuilding. Woher kommt diese - mir gar nicht so unangenehme Veränderung am Körper? Ja, ich kann es nicht verhehlen, ich werde älter. Das Gewicht auf der Waage hat im Laufer der letzten Jahre deutlich zugenommen. Der Bauch ist auffälliger und eben: Auch die Brust hat zugelegt, mehr Form bekommen. Unkontrolliertes altersbedingtes Wachsen? Vorübergehende Erscheinung.? Zumindest gleich nachmessen und in Tabellen nachgeguckt. Tatsächlich, Körbchengröße AA wird beim BH schon ganz ohne Hilfsmittel ausgefüllt. Und ja, die Sillies sitzen irgendwie stramnmer. Ich werde es weiter beobachten.
Ehrlich: Jetzt könnte eigentlich auch die zugewachsene Fülle im Bauch in den Po rutschen und dort für mehr Rundungen sorgen ....
Liebe Grüße
Inga
nach dem Duschen morgens Rasieren von Bart- und Brusthaaren. Die Haut wieder schön glatt. Und jetzt im Spiegel genauer genauer hingeguckt: Huch? Verändert sich da was? Oder ist es nur eine optische Täuschung? Wird meine Brust größer? Wie zwei halbe Apfelhälften. In die Hände genommen. Befühlt. Sind weich und wippen leicht. Wie schön! Doch auch woher? Ich nehme keine Medikamente, Hormone oder Einreibgele und treibe auch keinen besonderen sport oder Bodybuilding. Woher kommt diese - mir gar nicht so unangenehme Veränderung am Körper? Ja, ich kann es nicht verhehlen, ich werde älter. Das Gewicht auf der Waage hat im Laufer der letzten Jahre deutlich zugenommen. Der Bauch ist auffälliger und eben: Auch die Brust hat zugelegt, mehr Form bekommen. Unkontrolliertes altersbedingtes Wachsen? Vorübergehende Erscheinung.? Zumindest gleich nachmessen und in Tabellen nachgeguckt. Tatsächlich, Körbchengröße AA wird beim BH schon ganz ohne Hilfsmittel ausgefüllt. Und ja, die Sillies sitzen irgendwie stramnmer. Ich werde es weiter beobachten.
Ehrlich: Jetzt könnte eigentlich auch die zugewachsene Fülle im Bauch in den Po rutschen und dort für mehr Rundungen sorgen ....
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conny
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Re: Aus dem Alltag von Inga
hallo inga,
eine mögliche erklärung:
http://www.menshealth.de/health/allgeme ... .19300.htm
nicht ernst gemeint!
lg
conny
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http://www.menshealth.de/health/allgeme ... .19300.htm
nicht ernst gemeint!
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Inga
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo, Conny,
eine andere Erklärung wäre
http://www.menshealth.de/fitness/sixpac ... .72567.htm
Doch ich trinke weder in Maßen Alkohol noch betreibe ich in Maßen gezieltes Muskeltraining.
plausibel bleibt eine andere Erklärung im internet. Da scheint sich das überflüssige Fett nicht nur im Bauch, sondern auch etwas höher einzulagern ....
Liebe Grüße
Inga
eine andere Erklärung wäre
http://www.menshealth.de/fitness/sixpac ... .72567.htm
Doch ich trinke weder in Maßen Alkohol noch betreibe ich in Maßen gezieltes Muskeltraining.
plausibel bleibt eine andere Erklärung im internet. Da scheint sich das überflüssige Fett nicht nur im Bauch, sondern auch etwas höher einzulagern ....
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Re: Aus dem Alltag von Inga
Hallo,
immer wieder saust mir folgende Geschichte durch den Kopf. Ein Traum zu passenden und unpassenden Zeiten.
Der Typ verändert sich
"Du siehst aus, wie aus dem Mülleimer gezogen. Deine Kleidung schlapperig und düster. Deine Haare machen jeder Struwelpeter Konkurrenz und gegen das Sauerkraut im Gesicht kannst du auch was tun." Unsere Beziehungt hatte einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ich kam mir doch so locker ungebunden und wenig systemkonfrm vor. Früher hat sie mir stundenlang im Seemannsbart gekrault. Jetzt mochte sie es nicht mehr. Mögen täte sie mich vielleicht schon noch. Aber so täte es ihr verdammt schwer fallen. "Versteck dich doch nicht so"- rief sie. Ich war geschockt. "Mach was aus dir!" Ist da vielleicht doch etwas dran? Meine so lockere Art mit meinem Äußeren vielleicht ein Anzeichen, dass ich mich selbst so nicht mag und vernachlässige. Und könnte ich auch anders? Haare und Bart absäbeln lassen? Etwas Flottes zum Anziehen suchen? Doch bin ich keine Modepuppe und in meiner Größe gibt es eh nichts Vernünftiges.
Ich war bedrückt und griff zur Zeitung. Die Anzeige eines Friseursalons elektrisierte mich: "Mehr als ein neuer Haarschnitt. Wir machen einen neuen Typ aus Ihnen. Von Kopf bis Fuß. Wir können zaubern. Sie werden staunen. " Ich wählte die Nummer. Ja, ich könnte in einer stunde vorbei kommen. Sollte aber etwas Bequemes anziehen und Zeit mitbringen. Ich sachaute durch meine Klamotten. Die Jeans so fettig. "Nimm doch eine von mir" rief sie "die sind sauber, ohne Löcher und passen dir auch. Damit blamierst du dich nicht. Und hier noch ein T-Shirt und meine Strickjacke, die ist frisch gereinigt und du ziehst sie soundso dauernd an. Wenn es hilft, lass mal einen neuen Typ aus dir machen, der auch öfters mal abwäscht und staub saugt. " Ich zog mir die Sachen und Schuhe an .
Wenige Minuten später sthee ich auf der Straße. Frische Luft umweht meine Nase. Jetzt wird alles anderes. Energisch ging ich zu dem Salon, der einige Ecken weiter in einer kleinen Seitenstraße lag. Ich öffnete die Tür. Zwei fröhliche Frauen empfingen mich. "Sind sie es, der gerade angerufen hat? Sie haben Zeit mitgebracht? Sie wollen mehr als nur schnell die Haare geschnitten? Sie wollen sich verändern? Sie glauben, dass wir zaubern können? - Dann setzen sie sich mal. " Ja. Ja. Ja. Es soll alles anders werden. "Wenn ich sie so angucke, sind sie der Typ für einen Damenhaarschnitt." "Was meinen Sie? "-fragte ich unsicher leise. "Ja. Ganz anders als jetzt. Doch wir machen keine halben Sachen. Wir machen einen neuen Typ aus Ihnen. So richtig hübsch und attraktiv." Ob das unserer Beziehung helfen kann? Ist auch egal. Ich will jetzt anders werden. "Ja. Ich nehme das volle Programm." Die beiden Damen schmunzelten und blinzelten sich zu. "Wenn er bereit ist, dann werden wir unsere Zauberkünste wirken lassen." Sie komplimentierten mich in einen Sessel. Statt eines Spiegels war da ein großes Fenster mit einem weiten Blick über eine wunderschöne Meereslandschaft. Leise rauschten Wellen an einen Strand. Wolken zogen über den blauen Himmel. Wie schön. "Äh, eine Frage noch: Mögen sie es eher sportlich, klassisch oder romantisch." Ich sah mich mit wehenden Haaren im Wind. Ich sah mich in den Wellen baden und am Strand in der Sonne joggen. Ich spürte die Frsiche buchstäblich in der Nase. "Sportlich" kam mir über die Lippen "und ein bischen elegant". Die Damen schmunzelten.
Sie legten mir einen großen Umhang, der meinen ganzen Körper samt Sessel bedeckte, und schlossen ihn am Hals sorgfältig. Ich hörte sie über Typveränderung komplett und Sommerfarben reden, "da machen wir jetzt was besonders". Ich hingegen träumte von Wellen und Meer und ließ sie machen.
Zuerst lehnten sie meinen Kopf zurück und wuschen mir mehrmals gründlich die Haare. Dann ließen sie lange die Scheere klappern und strichen mit Kamm und Bürste in den Haaren. Was sie genau taten, sah ich nicht, denn es gab keine Spiegel. Doch ließ ich sie gewähren.
Sie wuschen noch einmal die Haare und banden mir ein Handtuch um den Kopf. "Jetzt den Kopf zurück lehnen. Wir kümmern uns um das Sauerkraut im Gesicht" sagten sie und kicherten. Es wurde geschnitten und eingeschäumt und mit einem besonderen Gerät über kinn und Wangen rasiert. "Das wirkt schon ganz anders. Und hält ewig." Sie feuchteten mein Gesicht mit einem warmen Tuch, cremten mir erneut das Gesicht ein, strichen mit einem rasierähnlichen Gerät darüber und massierten es mit den Fingerspitzen. "Sportlich elegant" flüsterten sie.
Eine der Frauen kniete sich vor mir nieder, zog mir die Schuhe von den Füßen und legte mir Slipper darüber. Die andere rieb mir an der Brust und sagte etwas von "etwas mehr Fülle passt da hin". Die andere stand auf, fasste mir auf den Bauch "und da kann etwas weg in Po und Beine" O, was pasiert da? Ich spüre ein Fließen in mir. Sie legt ihreHände auf meine Oberschenkel, die von dem Umhang bedeckt sind. Es raschelte. Warm wurde mir. Wohlig warm.
"Lehnen sie sich etwas vor" sagte die eine Frau. Beide griffen von hinten unter den Umhang und zogen mir die Strickjacke von den Schultern über die Arme. Eine legte wieder ihre Hände auf meine Brust. Es klimperte und klirrte leise uner dem Umhang. Die andere griff unter den Umhang nach einer Hand, zog sie heraus und bearbeitete sie. "Fingernägel wie Struwelpeter passen aber nicht dazu". Sie schnitten, feilten, legten sie in etwas Feuchtes, bestrichen sie und dann wuselten sie dasselbe mit meiner anderen Hand. Was sie genau taten, konnte ich nicht sehen, weil sie geschickt die Hand aus meinem Gesichtsfeld hielten. "Der neue Tp wird eine Überraschung werden" sagte die eine geheinisvoll - "und wird gefallen" — sagte die andere zuversichtlich. Mag es so werden, dachte ich und ließ die Gedanken wieder in dem Meer vor mir verschwinden. Meeresrauschen umströmte meinen Ohren.
"Und jetzt das Gesicht" hörte ich aus der Ferne. Was sie wohl taten.sie massierten mit Creme, strichen mit Pinseln und Pudern. "Sportlich nd elegant" flüsterten sie sich zu. "Das wird es werden". Sie nahmen mir das Handtuch vom Kopf und spritzen mir etwas in die noch feuchten Haare, die sie jetzt sorgfältig mit Fön und Bürsten bearbeiteten. Ein lieblich frischer Duft umströmte mich sanft.
"Schütteln sie mal den Kopf." was ich gleicht tat. "Stehen Sie doch mal auf"- was ich tat. Es rachelte unter dm Umhang, der mir bis über die Füße reichte. "Ja" sagten sie. Es sollte sich noch etwas setzen. Nehmen sie wieder Platz. Wie ich jetzt wohl aussah, schoss es mir durch den Kopf. Doch es gab keinen Spiegel in den ich gucken könnte. So guckte ich wieder auf das Meer und träumte von den Wellen und Wolken am Horozont.
"Sie sollten eine Kleinigkeit zu sich nehmen, bevor sie gehen" sagte die eine Frau. "Und sollten erst einmal aufstehen." Ich stand auf und war etwas wackelig auf den Beinen. Sie führten mich in einen Nachbarraum mit ei paar kleinen Tischen. Doch bevor ich mich setzen konnte, führten sie mich auf eine kleine Bühne in eine Ecke mit Vorhängen. Wir waren allein in dem Raum. "So machen sie sich gerade, schließen sie die Augen" Ich gehorchte. Es raschelte. Die eine Dame zog mir den Umhang vom Körper und drehte mich etwas . Die andere zog die Vorhänge zur Seite. Ich sollte jezt die Augen öffnen.
Um mich herum Spiegel über Eck. Ich konnte mich von alle Seiten gleichzeitig sehen. Ich staunte über das Bild im Spiegel, das ich sah: Schon das Gesicht. Mein Gesicht glatt und in einem angenehmen leichten Rosa, die Augenbrauen schwarz nachgezogen, die Lippen im freundlich roten Farbton. Die Haare kinnlang sanft leichtglänzend rottbraun zu einem fülligen Bob exakt geschnitten und geformt. Ich griff mir in den Nacken und spürte leicht ausrasiert. Schicker Damenhaarschnitt - schoss es mir durch den Kopf — und gut.
Das T-Shirt war tiefblau mit einem wilden Motiv auf dem Bauch. Es reichte mir bis auf die Oberschenkel. Eine Kette mit silbernen Anhänger baumelte über den Bauch. Die Hose. Die Hose? Keine Hose! Ein edler Jeans-Minirock im tiefblauen Farbton, der unter dem langen T-Shirt eine gute Handbreit hervor lugte. Eine dickere dunkelblaue Strumpfhose bekleidete die langen Beine. An den Füßen helle Slipper, die einen spürbaren Absatz hatten. Darum die Wackeligkeit auf den Beinen.
"Whauuh" entrann es bewudernd meinem Mund. Ich drehte mich etwas und spürte ungewohnte Fülle an Brust und Po. "Oh, ja. So anders. Und so gefalle ich mir!" rief ich begeistert in den Raum. "Sportlich und etwas elegant" raunten die beiden Damen. Ich bewunderte mich in den Spiegeln und gefiel mir mit jedem Blick immer besser. So stimmig! So hätte ich mich gerne schon lange gerne gesehen und ich habe mich nie getraut, mich so zu geben. Die beiden Damen schafften es.
Ein kühler Luftzug zog durch den Raum. Meeresbrise? Sie legten mir eine schmusigweiche dunkelblaue Strickjacke mit einigen silbrige Fäden über die Schultern. An einen Handgelenken klimperten silbrige Armreifen.
"Sie sollten noch etwas zu sich nehmen, bevor sie gehen." Sie führten mich zu einem der Tische, der für uns drei gedeckt war. Sie servierten etwas Quiche mit Salat und gossen Wasser in Gläser. "Mögen Sie auch Kaffee?" "Danach" sagte ich. Erst jetzt merkte ich, dass ich hungrig geworden war und griff zu Messer und Gabel. Was war mit meinen Händen? Auf den Fingerspitzen saßen lange Fingernägel ebenfalls in einem dunklen blau mit leichtem silbrigen Glitzern. Ich musste Besteck und Geschirr im wahrsten Sinne des Wortes vorsichtig mit gepitzten Fingern anfassen. Mir gefiel's.
"Wie haben sie das alles so perfekt hinbekommen?" "Joa, wir können zaubern." Eine der Damen servierte Kaffee, ich lehnte mich zurück und ließ mir die Gedanken durch den Kopf streifen.
"Jetzt habe ich doch noch ein paar Fragen." " Nur zu" "zuerst zu der Haarpracht. Braucht die jetzt viele Pflege. "Nö, eigentlich nicht. Kämen, waschen und fönen wie normal. Die Haare sind so geschnitten, dass sie automatisch in Form fallen. Das Makeup ist schon etwas Besonderes. Aber das brauchen Sie nicht jeden Tag erneuern. Die Haut wirkt auch so frisch und passend zu den Haaren. Doche einen Lippenstift sollten sie immer dabei haben. Mit den Fingernägeln müssen sie halt etwas aufpassen." "Aber das Material ist stabil" fiel die andere Dame ein. "Und Brust und Po?" "das ist jetzt so" sagten sie beide. "Sie haben doch jetzt ein spezielleskleidungsstück dafür. " Tatsächlich, unter dem T-shirt sorgte ein zartweiches BH für sanfte Unterstützung der neuen Körpermasse.
Ich griff in meine Handtasche zum Geldbeutel und reichte meine Kreditkarte. "Ist doch nicht ihre" sagte die Frau. "der Name passt nicht." Ich zückte den Personalausweis. Er trug ein Bild von mir mit schicken Haarschnitt, glatter Haut und den Namen "Inga". Ich schaute noch einmal auf die Kreditkarte. Auch da stand "Inga". Ich reichte noch enmal die Karte. "Ja, so passt es jetzt." Sie las die Karte ein. Es ratterte und ein Papierslip wurde ausgedruckt. "Unterschreiben Sie hier mit Vor-und Nachnamen" sagte die Dame."aber bitte mit den passenden Namen". Ich krackelte mit "Inga" meine Unterschrift. Passt wirklich gut, fand ich. Doch wieso haben denn meine Papiere auf einmal meinen Mädchennamen? "Wir halten unsere Versprechen. Wir können zaubern. Wir machen keine halben Sachen. Wir machen die komplette Typveränderung von kopf bis Fuß." "Veränderung ist gut"-sagte ich "eigentlich haben sie nur hervor gezaubert, was ich heimlich schom immer wollte."
Sie schmunzelten.
"Sie sollten sich noch etwas für den Heimweg überziehen. Sie zeigte auf mehrere Mäntel und Ponchos in verschiedenen Farben an der Garderobe und daneben hingen auch einige Anoraks." "Ups, wie soll ich mich entscheiden? Und welcher passt wohl?" Ich probierte durch. Drehte mich vor den Spiegeln. Mir gefiel ein wild gemusterter blauweißer Kurz-Dufflecoat am besten. Sie legte ir einen silbriggrauen Schal um den Hals. Ich verabschiedete mich und verließ den Salon.
Es war kühl geworden. Ich war dankbar für den Dufflecoat. Abenddämmerung zog auf und die Straßenlaternen blitzten auf, als ich mich auf den Heimweg begab. Mit den Absätzen an den Schuhen ging es nicht so schnell und es klackte mitjedem Schritt.
Endlich angekommen war licht in den Fenstern. Es war jemand zuHause. Ich holte noch einmal tief Luft, wühlte in der Handtasche nach dem Hausschlüssel, den ich auch bald fand. Ich steckte den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Tür. "Schatzi, ich bin wieder da!" "Ich bin im
Wohnzimmer. Komm rüber." Ich ging durch die Wohnung und trat ins Wohnzimmer. Sie lag auf der Couch, räkelte sich und schaute hoch: "Lass dich mal genau angucken." und nach einer Pause lächelte sie. "Ja, jetzt gefällst du mir wieder. So kannst du bleiben."
Wie sollte ich das verstehen. Wollte sie mich rausschmeißen? Egal. So wollte ich jetzt sein und fühlte mich pudelwohl mit Haut und Haar. "In der Küche kannst du uns etwas zum Abendbrot machen." Ich zog den Dufflecoat aus und ging in die Küche, um Schnittchen zu machen und Tee aufzugießen. Ich deckte für uns am Küchentisch.
Ich hatte gar nicht bemerkt, wie sie in die Küche gekommen war. Wir setzten uns wie gewohnt gegenüber. Sie sah mich an und sagte: "Gut siehst du aus und so stimmig. Da solltest du einen neuen Namen haben" "Dann nenn mich Inga. Das steht jetzt auch in meinem Personalausweis." " Och, du mein Pummelchen, besser als der alte Name ist Inga auf jeden Fall. So schöne Fingernägel hast du . Und eine tolle Frisur. So sportlich und etwas elegant. Und ein total neuer Typ vom Kopf bis Fuß. So mag ich dich, Inga" und legte mir für eine Weile ihre Finger zärtlich in den leicht ausrasierten Nacken. "Toll" sagte sie vor sich hin. "So gefällst du mir wieder." "Ich mir auch!" platzte es aus mir heruas. "Das habe ich viel zu lange versteckt! Vor dir. Vor mir."
"Übrigens, meine Inga, deine alten Männerklamotten räumen wir in den Kleidersack." Sie überschlug sich fast. "Jetzt brauchst du einiges Passendes zum Anziehen. Wir können in meinen Kleiderschrank gucken, was die passen mag. Doch sollten wir morgen mal in die Geschäfte und auf den Flohmarkt gucken. Für heute Nacht kannst du schon mal ein Nachthemd von mir haben. "
Was für ein schönes Angebot — wenn ich bedenke, wie wir uns am Vormittag noch gezofft hatten. Ich war nur noch glücklich.
Nach dem Abendbrot setzte ich mich noch an den Computer um mein Bankkonto zu checken. Da stand beim Namen des Kontoinhabers: Inga.
Ja, sie konnten zaubern.
Soweit der Traum
Liebe Grüße
Inga
immer wieder saust mir folgende Geschichte durch den Kopf. Ein Traum zu passenden und unpassenden Zeiten.
Der Typ verändert sich
"Du siehst aus, wie aus dem Mülleimer gezogen. Deine Kleidung schlapperig und düster. Deine Haare machen jeder Struwelpeter Konkurrenz und gegen das Sauerkraut im Gesicht kannst du auch was tun." Unsere Beziehungt hatte einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ich kam mir doch so locker ungebunden und wenig systemkonfrm vor. Früher hat sie mir stundenlang im Seemannsbart gekrault. Jetzt mochte sie es nicht mehr. Mögen täte sie mich vielleicht schon noch. Aber so täte es ihr verdammt schwer fallen. "Versteck dich doch nicht so"- rief sie. Ich war geschockt. "Mach was aus dir!" Ist da vielleicht doch etwas dran? Meine so lockere Art mit meinem Äußeren vielleicht ein Anzeichen, dass ich mich selbst so nicht mag und vernachlässige. Und könnte ich auch anders? Haare und Bart absäbeln lassen? Etwas Flottes zum Anziehen suchen? Doch bin ich keine Modepuppe und in meiner Größe gibt es eh nichts Vernünftiges.
Ich war bedrückt und griff zur Zeitung. Die Anzeige eines Friseursalons elektrisierte mich: "Mehr als ein neuer Haarschnitt. Wir machen einen neuen Typ aus Ihnen. Von Kopf bis Fuß. Wir können zaubern. Sie werden staunen. " Ich wählte die Nummer. Ja, ich könnte in einer stunde vorbei kommen. Sollte aber etwas Bequemes anziehen und Zeit mitbringen. Ich sachaute durch meine Klamotten. Die Jeans so fettig. "Nimm doch eine von mir" rief sie "die sind sauber, ohne Löcher und passen dir auch. Damit blamierst du dich nicht. Und hier noch ein T-Shirt und meine Strickjacke, die ist frisch gereinigt und du ziehst sie soundso dauernd an. Wenn es hilft, lass mal einen neuen Typ aus dir machen, der auch öfters mal abwäscht und staub saugt. " Ich zog mir die Sachen und Schuhe an .
Wenige Minuten später sthee ich auf der Straße. Frische Luft umweht meine Nase. Jetzt wird alles anderes. Energisch ging ich zu dem Salon, der einige Ecken weiter in einer kleinen Seitenstraße lag. Ich öffnete die Tür. Zwei fröhliche Frauen empfingen mich. "Sind sie es, der gerade angerufen hat? Sie haben Zeit mitgebracht? Sie wollen mehr als nur schnell die Haare geschnitten? Sie wollen sich verändern? Sie glauben, dass wir zaubern können? - Dann setzen sie sich mal. " Ja. Ja. Ja. Es soll alles anders werden. "Wenn ich sie so angucke, sind sie der Typ für einen Damenhaarschnitt." "Was meinen Sie? "-fragte ich unsicher leise. "Ja. Ganz anders als jetzt. Doch wir machen keine halben Sachen. Wir machen einen neuen Typ aus Ihnen. So richtig hübsch und attraktiv." Ob das unserer Beziehung helfen kann? Ist auch egal. Ich will jetzt anders werden. "Ja. Ich nehme das volle Programm." Die beiden Damen schmunzelten und blinzelten sich zu. "Wenn er bereit ist, dann werden wir unsere Zauberkünste wirken lassen." Sie komplimentierten mich in einen Sessel. Statt eines Spiegels war da ein großes Fenster mit einem weiten Blick über eine wunderschöne Meereslandschaft. Leise rauschten Wellen an einen Strand. Wolken zogen über den blauen Himmel. Wie schön. "Äh, eine Frage noch: Mögen sie es eher sportlich, klassisch oder romantisch." Ich sah mich mit wehenden Haaren im Wind. Ich sah mich in den Wellen baden und am Strand in der Sonne joggen. Ich spürte die Frsiche buchstäblich in der Nase. "Sportlich" kam mir über die Lippen "und ein bischen elegant". Die Damen schmunzelten.
Sie legten mir einen großen Umhang, der meinen ganzen Körper samt Sessel bedeckte, und schlossen ihn am Hals sorgfältig. Ich hörte sie über Typveränderung komplett und Sommerfarben reden, "da machen wir jetzt was besonders". Ich hingegen träumte von Wellen und Meer und ließ sie machen.
Zuerst lehnten sie meinen Kopf zurück und wuschen mir mehrmals gründlich die Haare. Dann ließen sie lange die Scheere klappern und strichen mit Kamm und Bürste in den Haaren. Was sie genau taten, sah ich nicht, denn es gab keine Spiegel. Doch ließ ich sie gewähren.
Sie wuschen noch einmal die Haare und banden mir ein Handtuch um den Kopf. "Jetzt den Kopf zurück lehnen. Wir kümmern uns um das Sauerkraut im Gesicht" sagten sie und kicherten. Es wurde geschnitten und eingeschäumt und mit einem besonderen Gerät über kinn und Wangen rasiert. "Das wirkt schon ganz anders. Und hält ewig." Sie feuchteten mein Gesicht mit einem warmen Tuch, cremten mir erneut das Gesicht ein, strichen mit einem rasierähnlichen Gerät darüber und massierten es mit den Fingerspitzen. "Sportlich elegant" flüsterten sie.
Eine der Frauen kniete sich vor mir nieder, zog mir die Schuhe von den Füßen und legte mir Slipper darüber. Die andere rieb mir an der Brust und sagte etwas von "etwas mehr Fülle passt da hin". Die andere stand auf, fasste mir auf den Bauch "und da kann etwas weg in Po und Beine" O, was pasiert da? Ich spüre ein Fließen in mir. Sie legt ihreHände auf meine Oberschenkel, die von dem Umhang bedeckt sind. Es raschelte. Warm wurde mir. Wohlig warm.
"Lehnen sie sich etwas vor" sagte die eine Frau. Beide griffen von hinten unter den Umhang und zogen mir die Strickjacke von den Schultern über die Arme. Eine legte wieder ihre Hände auf meine Brust. Es klimperte und klirrte leise uner dem Umhang. Die andere griff unter den Umhang nach einer Hand, zog sie heraus und bearbeitete sie. "Fingernägel wie Struwelpeter passen aber nicht dazu". Sie schnitten, feilten, legten sie in etwas Feuchtes, bestrichen sie und dann wuselten sie dasselbe mit meiner anderen Hand. Was sie genau taten, konnte ich nicht sehen, weil sie geschickt die Hand aus meinem Gesichtsfeld hielten. "Der neue Tp wird eine Überraschung werden" sagte die eine geheinisvoll - "und wird gefallen" — sagte die andere zuversichtlich. Mag es so werden, dachte ich und ließ die Gedanken wieder in dem Meer vor mir verschwinden. Meeresrauschen umströmte meinen Ohren.
"Und jetzt das Gesicht" hörte ich aus der Ferne. Was sie wohl taten.sie massierten mit Creme, strichen mit Pinseln und Pudern. "Sportlich nd elegant" flüsterten sie sich zu. "Das wird es werden". Sie nahmen mir das Handtuch vom Kopf und spritzen mir etwas in die noch feuchten Haare, die sie jetzt sorgfältig mit Fön und Bürsten bearbeiteten. Ein lieblich frischer Duft umströmte mich sanft.
"Schütteln sie mal den Kopf." was ich gleicht tat. "Stehen Sie doch mal auf"- was ich tat. Es rachelte unter dm Umhang, der mir bis über die Füße reichte. "Ja" sagten sie. Es sollte sich noch etwas setzen. Nehmen sie wieder Platz. Wie ich jetzt wohl aussah, schoss es mir durch den Kopf. Doch es gab keinen Spiegel in den ich gucken könnte. So guckte ich wieder auf das Meer und träumte von den Wellen und Wolken am Horozont.
"Sie sollten eine Kleinigkeit zu sich nehmen, bevor sie gehen" sagte die eine Frau. "Und sollten erst einmal aufstehen." Ich stand auf und war etwas wackelig auf den Beinen. Sie führten mich in einen Nachbarraum mit ei paar kleinen Tischen. Doch bevor ich mich setzen konnte, führten sie mich auf eine kleine Bühne in eine Ecke mit Vorhängen. Wir waren allein in dem Raum. "So machen sie sich gerade, schließen sie die Augen" Ich gehorchte. Es raschelte. Die eine Dame zog mir den Umhang vom Körper und drehte mich etwas . Die andere zog die Vorhänge zur Seite. Ich sollte jezt die Augen öffnen.
Um mich herum Spiegel über Eck. Ich konnte mich von alle Seiten gleichzeitig sehen. Ich staunte über das Bild im Spiegel, das ich sah: Schon das Gesicht. Mein Gesicht glatt und in einem angenehmen leichten Rosa, die Augenbrauen schwarz nachgezogen, die Lippen im freundlich roten Farbton. Die Haare kinnlang sanft leichtglänzend rottbraun zu einem fülligen Bob exakt geschnitten und geformt. Ich griff mir in den Nacken und spürte leicht ausrasiert. Schicker Damenhaarschnitt - schoss es mir durch den Kopf — und gut.
Das T-Shirt war tiefblau mit einem wilden Motiv auf dem Bauch. Es reichte mir bis auf die Oberschenkel. Eine Kette mit silbernen Anhänger baumelte über den Bauch. Die Hose. Die Hose? Keine Hose! Ein edler Jeans-Minirock im tiefblauen Farbton, der unter dem langen T-Shirt eine gute Handbreit hervor lugte. Eine dickere dunkelblaue Strumpfhose bekleidete die langen Beine. An den Füßen helle Slipper, die einen spürbaren Absatz hatten. Darum die Wackeligkeit auf den Beinen.
"Whauuh" entrann es bewudernd meinem Mund. Ich drehte mich etwas und spürte ungewohnte Fülle an Brust und Po. "Oh, ja. So anders. Und so gefalle ich mir!" rief ich begeistert in den Raum. "Sportlich und etwas elegant" raunten die beiden Damen. Ich bewunderte mich in den Spiegeln und gefiel mir mit jedem Blick immer besser. So stimmig! So hätte ich mich gerne schon lange gerne gesehen und ich habe mich nie getraut, mich so zu geben. Die beiden Damen schafften es.
Ein kühler Luftzug zog durch den Raum. Meeresbrise? Sie legten mir eine schmusigweiche dunkelblaue Strickjacke mit einigen silbrige Fäden über die Schultern. An einen Handgelenken klimperten silbrige Armreifen.
"Sie sollten noch etwas zu sich nehmen, bevor sie gehen." Sie führten mich zu einem der Tische, der für uns drei gedeckt war. Sie servierten etwas Quiche mit Salat und gossen Wasser in Gläser. "Mögen Sie auch Kaffee?" "Danach" sagte ich. Erst jetzt merkte ich, dass ich hungrig geworden war und griff zu Messer und Gabel. Was war mit meinen Händen? Auf den Fingerspitzen saßen lange Fingernägel ebenfalls in einem dunklen blau mit leichtem silbrigen Glitzern. Ich musste Besteck und Geschirr im wahrsten Sinne des Wortes vorsichtig mit gepitzten Fingern anfassen. Mir gefiel's.
"Wie haben sie das alles so perfekt hinbekommen?" "Joa, wir können zaubern." Eine der Damen servierte Kaffee, ich lehnte mich zurück und ließ mir die Gedanken durch den Kopf streifen.
"Jetzt habe ich doch noch ein paar Fragen." " Nur zu" "zuerst zu der Haarpracht. Braucht die jetzt viele Pflege. "Nö, eigentlich nicht. Kämen, waschen und fönen wie normal. Die Haare sind so geschnitten, dass sie automatisch in Form fallen. Das Makeup ist schon etwas Besonderes. Aber das brauchen Sie nicht jeden Tag erneuern. Die Haut wirkt auch so frisch und passend zu den Haaren. Doche einen Lippenstift sollten sie immer dabei haben. Mit den Fingernägeln müssen sie halt etwas aufpassen." "Aber das Material ist stabil" fiel die andere Dame ein. "Und Brust und Po?" "das ist jetzt so" sagten sie beide. "Sie haben doch jetzt ein spezielleskleidungsstück dafür. " Tatsächlich, unter dem T-shirt sorgte ein zartweiches BH für sanfte Unterstützung der neuen Körpermasse.
Ich griff in meine Handtasche zum Geldbeutel und reichte meine Kreditkarte. "Ist doch nicht ihre" sagte die Frau. "der Name passt nicht." Ich zückte den Personalausweis. Er trug ein Bild von mir mit schicken Haarschnitt, glatter Haut und den Namen "Inga". Ich schaute noch einmal auf die Kreditkarte. Auch da stand "Inga". Ich reichte noch enmal die Karte. "Ja, so passt es jetzt." Sie las die Karte ein. Es ratterte und ein Papierslip wurde ausgedruckt. "Unterschreiben Sie hier mit Vor-und Nachnamen" sagte die Dame."aber bitte mit den passenden Namen". Ich krackelte mit "Inga" meine Unterschrift. Passt wirklich gut, fand ich. Doch wieso haben denn meine Papiere auf einmal meinen Mädchennamen? "Wir halten unsere Versprechen. Wir können zaubern. Wir machen keine halben Sachen. Wir machen die komplette Typveränderung von kopf bis Fuß." "Veränderung ist gut"-sagte ich "eigentlich haben sie nur hervor gezaubert, was ich heimlich schom immer wollte."
Sie schmunzelten.
"Sie sollten sich noch etwas für den Heimweg überziehen. Sie zeigte auf mehrere Mäntel und Ponchos in verschiedenen Farben an der Garderobe und daneben hingen auch einige Anoraks." "Ups, wie soll ich mich entscheiden? Und welcher passt wohl?" Ich probierte durch. Drehte mich vor den Spiegeln. Mir gefiel ein wild gemusterter blauweißer Kurz-Dufflecoat am besten. Sie legte ir einen silbriggrauen Schal um den Hals. Ich verabschiedete mich und verließ den Salon.
Es war kühl geworden. Ich war dankbar für den Dufflecoat. Abenddämmerung zog auf und die Straßenlaternen blitzten auf, als ich mich auf den Heimweg begab. Mit den Absätzen an den Schuhen ging es nicht so schnell und es klackte mitjedem Schritt.
Endlich angekommen war licht in den Fenstern. Es war jemand zuHause. Ich holte noch einmal tief Luft, wühlte in der Handtasche nach dem Hausschlüssel, den ich auch bald fand. Ich steckte den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Tür. "Schatzi, ich bin wieder da!" "Ich bin im
Wohnzimmer. Komm rüber." Ich ging durch die Wohnung und trat ins Wohnzimmer. Sie lag auf der Couch, räkelte sich und schaute hoch: "Lass dich mal genau angucken." und nach einer Pause lächelte sie. "Ja, jetzt gefällst du mir wieder. So kannst du bleiben."
Wie sollte ich das verstehen. Wollte sie mich rausschmeißen? Egal. So wollte ich jetzt sein und fühlte mich pudelwohl mit Haut und Haar. "In der Küche kannst du uns etwas zum Abendbrot machen." Ich zog den Dufflecoat aus und ging in die Küche, um Schnittchen zu machen und Tee aufzugießen. Ich deckte für uns am Küchentisch.
Ich hatte gar nicht bemerkt, wie sie in die Küche gekommen war. Wir setzten uns wie gewohnt gegenüber. Sie sah mich an und sagte: "Gut siehst du aus und so stimmig. Da solltest du einen neuen Namen haben" "Dann nenn mich Inga. Das steht jetzt auch in meinem Personalausweis." " Och, du mein Pummelchen, besser als der alte Name ist Inga auf jeden Fall. So schöne Fingernägel hast du . Und eine tolle Frisur. So sportlich und etwas elegant. Und ein total neuer Typ vom Kopf bis Fuß. So mag ich dich, Inga" und legte mir für eine Weile ihre Finger zärtlich in den leicht ausrasierten Nacken. "Toll" sagte sie vor sich hin. "So gefällst du mir wieder." "Ich mir auch!" platzte es aus mir heruas. "Das habe ich viel zu lange versteckt! Vor dir. Vor mir."
"Übrigens, meine Inga, deine alten Männerklamotten räumen wir in den Kleidersack." Sie überschlug sich fast. "Jetzt brauchst du einiges Passendes zum Anziehen. Wir können in meinen Kleiderschrank gucken, was die passen mag. Doch sollten wir morgen mal in die Geschäfte und auf den Flohmarkt gucken. Für heute Nacht kannst du schon mal ein Nachthemd von mir haben. "
Was für ein schönes Angebot — wenn ich bedenke, wie wir uns am Vormittag noch gezofft hatten. Ich war nur noch glücklich.
Nach dem Abendbrot setzte ich mich noch an den Computer um mein Bankkonto zu checken. Da stand beim Namen des Kontoinhabers: Inga.
Ja, sie konnten zaubern.
Soweit der Traum
Liebe Grüße
Inga