Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen? - # 3
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Katrin
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Da bin ich nun ganz frisch hier angekommen und melde mich direkt zu diesem heißen Thema. Hallo an alle!!
Mir kommt es so vor, als sei ein Alltagstest sowieso nicht mit dem "allgemeinen Persönlichkeitsrecht" vereinbar. Wenn alle so leben dürfen wie sie wollen, kann es eigentlich auch keine Kriterien für ein geschlechtsspezifisches Auftreten geben.
Wer setzt so etwas fest? Die Erkenntnis Frau zu sein basiert doch nicht auf dem Zwang sich die Nase zu pudern (ich bin leider manchmal etwas zynisch).
Es ist doch eine innere Erkenntnis. Außerdem ist vor dem Schritt zur Transition ja bereits der Alltagstest im zugewiesenen Geschlecht eindeutig gescheitert. Ich selbst habe mich Zeit meines Lebens mit Händen, Füßen und Hysterie gegen alles allzu männliche gewehrt, das ist doch Alltagstest genug. Wer sich zuerst in sein Schicksal fügt, um später zu einer Erkenntnis zu gelangen, wird wahrscheinlich auch klare Gründe in sich erkennen, um einen Schritt machen zu wollen.
atb Katrin
Mir kommt es so vor, als sei ein Alltagstest sowieso nicht mit dem "allgemeinen Persönlichkeitsrecht" vereinbar. Wenn alle so leben dürfen wie sie wollen, kann es eigentlich auch keine Kriterien für ein geschlechtsspezifisches Auftreten geben.
Wer setzt so etwas fest? Die Erkenntnis Frau zu sein basiert doch nicht auf dem Zwang sich die Nase zu pudern (ich bin leider manchmal etwas zynisch).
Es ist doch eine innere Erkenntnis. Außerdem ist vor dem Schritt zur Transition ja bereits der Alltagstest im zugewiesenen Geschlecht eindeutig gescheitert. Ich selbst habe mich Zeit meines Lebens mit Händen, Füßen und Hysterie gegen alles allzu männliche gewehrt, das ist doch Alltagstest genug. Wer sich zuerst in sein Schicksal fügt, um später zu einer Erkenntnis zu gelangen, wird wahrscheinlich auch klare Gründe in sich erkennen, um einen Schritt machen zu wollen.
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Michi
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Danke dir Vanessa.VanessaL hat geschrieben: Fr 2. Feb 2018, 05:03 Allerdings fände ich einen Anspruch auf einen 4-6 Wöchen langen Alltagstest im Rahmen einer "Kur" durchaus sinnvoll. Hier gibt es viel zu wenig Möglichkeiten sich selbst zu finden und zu erproben.
Das ist ein guter Gedanke, den ich als wirklich sinnvoll erachte.
Die Möglichkeit sich unter alltagsnahen Bedingungen auszuprobieren, ohne die Gefahr eines unwideruflichen Zwangsoutings in Familie, Firma und u.U. der ganzen Stadt, ist sicherlich ein hilfreiches Angebot für Betroffene, bei denen große Zweifel und Unsicherheit herrschen, ob sie Vollzeit als Frau leben wollen/müssen, um von dem seelischen Druck wegzukommen.
Das könnte ihnen unter Umständen viele Jahre Zweifel und Leid ersparen.
Allein der Gedanke, womöglich alles rückgängig machen zu müssen und zu widerrufen, ist schon sehr abschreckend. Man bekommt die Zahnpasta nun mal nicht wieder zurück in die Tube gedrückt.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Michi
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Hallo Katrin,Katrin hat geschrieben: Fr 2. Feb 2018, 17:11 Da bin ich nun ganz frisch hier angekommen und melde mich direkt zu diesem heißen Thema. Hallo an alle!!
dann begrüße ich dich doch gleich mal an dieser Stelle: Herzlich Willkommen in diesem schönen Forum.
Finde ich super, dass du gleich mit einsteigst.
Dem was du schreibst kann ich nur zustimmen. Zumal in so einem "Alltagstest" oftmals Dinge von den Betroffenen erwartet wurden, die völliger Quatsch sind. Ich als Teilzeitfrau nutze zwar jede Gelegenheit, um dann Kleid oder Rock zu tragen. Doch die Vorstellung, die lange Zeit verbreitet war, und womöglich immer noch in den Köpfen mancher "Gutachter" herumspuken mag, dass die Betroffenen während des Alltagstests keine Hosen tragen dürften, ist, wie du auch schreibst "nicht mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht vereinbar". Sogar ich würde wohl zumindest ab und zu mal eine Hose anziehen.Katrin hat geschrieben: Fr 2. Feb 2018, 17:11 Die Erkenntnis Frau zu sein basiert doch nicht auf dem Zwang sich die Nase zu pudern (ich bin leider manchmal etwas zynisch).
Liebe Grüße
Michi
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Anne-Mette
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Moin,
es wäre schön, wenn wir bei Fakten bleiben und nicht immer wieder "Gehörtes" aufbereiten
Es geht um ZIELE.
Da sollten wir möglichst solche Beiträge schreiben, die aufgegriffen werden können, um die Ziele zu verwirklichen.
Der "Alltagstest" ist schon lange kein MUSS und Problem (wer will den auch kontrollierend begleiten?), sondern in manchen Fällen ein individuelles Problem, das ganz anders angegangen werden kann und muss.
Gruß
Anne-Mette
es wäre schön, wenn wir bei Fakten bleiben und nicht immer wieder "Gehörtes" aufbereiten
Es geht um ZIELE.
Da sollten wir möglichst solche Beiträge schreiben, die aufgegriffen werden können, um die Ziele zu verwirklichen.
Der "Alltagstest" ist schon lange kein MUSS und Problem (wer will den auch kontrollierend begleiten?), sondern in manchen Fällen ein individuelles Problem, das ganz anders angegangen werden kann und muss.
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Anne-Mette
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eilinfox
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Es gibt keine gemeinsamen Ziele!!!
Wie sollten die auch aussehen?
In der Phase der Selbstfindung gibt es vielleicht noch das Thema Stiling.
Ist diese Phase abgehackt wird eine transsexuelle Frau aber ihre eigenen Wege gehen, die je nach Voraussetzungen und Bereitschaft nach Veränderung unterschiedlich ausfällt.
Ich bin auch der Überzeugung, dass bei positiver Einstellung der Alltagstest und die Zwangsgutachterei im Rahmen der VÄ/PÄ eigentlich keine große Hürde darstellt.
Wie sollten die auch aussehen?
In der Phase der Selbstfindung gibt es vielleicht noch das Thema Stiling.
Ist diese Phase abgehackt wird eine transsexuelle Frau aber ihre eigenen Wege gehen, die je nach Voraussetzungen und Bereitschaft nach Veränderung unterschiedlich ausfällt.
Ich bin auch der Überzeugung, dass bei positiver Einstellung der Alltagstest und die Zwangsgutachterei im Rahmen der VÄ/PÄ eigentlich keine große Hürde darstellt.
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Svetlana L
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Genau, da wir uns ja anscheinend nicht mal einig darüber sind, dass die Zwangsbegutachterei abgeschafft gehört, läuft es wohl auf den Austausch von Styling-Tipps als (einziges) gemeinsames Ziel hinaus.eilinfox hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 09:59 In der Phase der Selbstfindung gibt es vielleicht noch das Thema Stiling.
Alltagstest und die Zwangsgutachterei im Rahmen der VÄ/PÄ eigentlich keine große Hürde darstellt.
Aber wie sieht's denn beispielsweise für das Eintreten für Akzeptanz und Respekt queerer Lebensweisen aus?
Wie sieht's aus sich dafür einzusetzen, die Gesellschaft zu sensibilisieren, dass wir keine abnormalen Lebensformen sind, sondern ganz normale Menschen?
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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eilinfox
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Das was du beschreibst sind ganz schlimme Einzelfälle, die ich allerdings für nicht repräsentativ halte.
In den allermeisten Fällen leben Frauen mit transsexueller Vergangenheit völlig unerkannt in der Gesellschaft und werden nicht bereit sein, diesen Status freiwillig aufzugeben.
In den allermeisten Fällen leben Frauen mit transsexueller Vergangenheit völlig unerkannt in der Gesellschaft und werden nicht bereit sein, diesen Status freiwillig aufzugeben.
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Nicole Fritz
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
... wenn das so ist, dann sollte Anne-Mette dieses Forum schließen und sich nur noch mit ihren eigenen Dingen beschäftigen. Und wozu habe ich dann eine Selbsthilfegruppe gegründet? Ich denke, hier sind wir genau bei dem Problem, dass Anne-Mette mit diesem Beitrag anspricht. Jeder geht seinen eigenen Weg und empfindet diesen irgendwann als einzig richtig. Sich immer nur mit den selben Dingen zu beschäftigen macht eben Betriebsblind.
Und damit bin ich auch schon wieder bei den ganzen bürokratischen Hürden einschließlich Alltagstest. Wer in dieser "Mühle" oder diesem "Hamsterrad" steckt, kommt oft gar nicht mehr dazu sich die Probleme anderer auch nur anzuhören. Dann gehören Teilzeitfrauen oder Nicht-Binäre wie ich nicht dazu, weil dieses "Hamsterrad" für sie nicht wirklich zum Ziel führt - was bringt mir beispielsweise eine VÄ/PÄ, wenn ich mich nicht vollständig als Frau fühle? So wird immer wieder behauptet man sei nicht trans*. Aber warum fühle ich mich dann in der Männerrolle immer nur schrecklich unwohl?
Ich könnte jetzt als Nicht-Binäre(r/s) einfach sagen: der ganze "Quatsch" mit der Transition interessiert mich nicht, weil ich da nicht rein passe und sowieso immer nur daneben stehe. Doch damit grenze ich mich doch genauso ab, wie diejenigen, die behaupten ich sei nicht trans*. - Ich denke, wir sind alle irgendwie Opfer unserer spießigen Erziehung mit den vielen "Schubladen" in die man uns hinein zu drängen versucht. Wer nirgendwo dazu gehört, fühlt sich einsam und verlassen. Und so entstehen immer neue kleine Gruppen wie "echte" Transmenschen, die im anderen Geschlecht komplett anerkannt werden wollen, oder Nicht-Binäre, die darauf bestehen, weder als Mann noch als Frau angesprochen zu werden. So fordern die einen die Abschaffung der gesetzlichen Hürden bei der Transition und die anderen ein drittes Geschlecht.
Also wo sind nun unsere gemeinsamen Ziele? - Je mehr ich hier lese, desto weniger weiß ich es. Also mache ich erst einmal einfach mit der SHG weiter und versuche zu helfen, wo ich kann.
@Daenerys Targaryen: Gesundheit als gemeinsames Ziel wäre doch schon einmal ein Ansatz!
LG Nicole
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Ulrike-Marisa
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Hallo zusammen,
...ja, gemeinsame Ziele sind gefragt. Da fangen aber scheinbar und wohl auch in Wirklichkeit die Schwierigkeiten an. Ich vermute mal, dass die Ziele, die jede/r einzelne von uns hat in dieser Frage so weit auseinandergehen und unterschiedlich sind, wie es Betroffene gibt; reine Vielfalt eben.
Das hängt für jede/n von persönlichen Möglichkeiten und persönlichen Gegebenheiten ab, was als Ziele genannt werden können.
Wie Svetlana geschrieben hat: (wie richtig zitieren geht, weiß ich nicht so recht, ich habs dann mal kopiert.)
Aber wie sieht's denn beispielsweise für das Eintreten für Akzeptanz und Respekt queerer Lebensweisen aus?
Wie sieht's aus sich dafür einzusetzen, die Gesellschaft zu sensibilisieren, dass wir keine abnormalen Lebensformen sind, sondern ganz normale Menschen?
Da steckt doch eine Menge an Potential, was jede/r für sich in der Gesellschaft vertreten kann, sich einbringen kann, aber bestimmt nicht muß, siehe persönliche Gegebenheiten und das Boot, wo viele mitfahren, aber doch nicht alle rudern, manche bedienen auch die Segel oder bringen sich in der Navigation ein; Ziele...
Andere gemeinsame Ziele sind doch die Gewinnung und Verbreitung von Sachinformationen, Tipps fürs Leben etc., die durchaus nicht unerheblichen Aufwand zeitigen und dann sicher von sehr viel wenigeren erbracht wird, Aktivisten/tinnen eben, denen der Dank der Mitfahrer im Boot gebührt.
Politisch gibt es sicher auch gemeinsame Ziele, wie die Abschaffung der Zwangsgutachterei, Vereinfachung der Namensänderung für Betroffene u.v.m..
Da sind auch Parteien mit ihren Programmen gefragt, wo persönliches Engagement gefragt ist. Auch hier Programme lesen, kann jede&/r aber mitmachen, beitreten ist dann doch nicht jedens Sache. So stoßen wir immer wieder an persönliche Grenzen und Befindlichkeiten jeder/es einzelnen.
Ich glaube, dass es in unserer Sache genauso wie in jedem Verein geht: einige machen die Arbeit, die Lust darauf haben sich zu engagieren und die Mehrheit kommt zur wenn überhaupt zur Jahreshauptversammlung (entspricht meiner langjährigen Erfahrung aus vierlfältiger Vorstandsarbeit).
Das ist mal ein kleiner Versuch einer ganzheitlichen Betrachtung zur Problematik gemeinsamer Ziele in der Theorie und Wirklichkeit, an der wir nur durch eigenes Zutun etwas ändern können, wenn wir es denn können und wollen.
Beste Grüße, Ulrike-Marisa
aus der Mittagspause am PC
...ja, gemeinsame Ziele sind gefragt. Da fangen aber scheinbar und wohl auch in Wirklichkeit die Schwierigkeiten an. Ich vermute mal, dass die Ziele, die jede/r einzelne von uns hat in dieser Frage so weit auseinandergehen und unterschiedlich sind, wie es Betroffene gibt; reine Vielfalt eben.
Das hängt für jede/n von persönlichen Möglichkeiten und persönlichen Gegebenheiten ab, was als Ziele genannt werden können.
Wie Svetlana geschrieben hat: (wie richtig zitieren geht, weiß ich nicht so recht, ich habs dann mal kopiert.)
Aber wie sieht's denn beispielsweise für das Eintreten für Akzeptanz und Respekt queerer Lebensweisen aus?
Wie sieht's aus sich dafür einzusetzen, die Gesellschaft zu sensibilisieren, dass wir keine abnormalen Lebensformen sind, sondern ganz normale Menschen?
Da steckt doch eine Menge an Potential, was jede/r für sich in der Gesellschaft vertreten kann, sich einbringen kann, aber bestimmt nicht muß, siehe persönliche Gegebenheiten und das Boot, wo viele mitfahren, aber doch nicht alle rudern, manche bedienen auch die Segel oder bringen sich in der Navigation ein; Ziele...
Andere gemeinsame Ziele sind doch die Gewinnung und Verbreitung von Sachinformationen, Tipps fürs Leben etc., die durchaus nicht unerheblichen Aufwand zeitigen und dann sicher von sehr viel wenigeren erbracht wird, Aktivisten/tinnen eben, denen der Dank der Mitfahrer im Boot gebührt.
Politisch gibt es sicher auch gemeinsame Ziele, wie die Abschaffung der Zwangsgutachterei, Vereinfachung der Namensänderung für Betroffene u.v.m..
Da sind auch Parteien mit ihren Programmen gefragt, wo persönliches Engagement gefragt ist. Auch hier Programme lesen, kann jede&/r aber mitmachen, beitreten ist dann doch nicht jedens Sache. So stoßen wir immer wieder an persönliche Grenzen und Befindlichkeiten jeder/es einzelnen.
Ich glaube, dass es in unserer Sache genauso wie in jedem Verein geht: einige machen die Arbeit, die Lust darauf haben sich zu engagieren und die Mehrheit kommt zur wenn überhaupt zur Jahreshauptversammlung (entspricht meiner langjährigen Erfahrung aus vierlfältiger Vorstandsarbeit).
Das ist mal ein kleiner Versuch einer ganzheitlichen Betrachtung zur Problematik gemeinsamer Ziele in der Theorie und Wirklichkeit, an der wir nur durch eigenes Zutun etwas ändern können, wenn wir es denn können und wollen.
Beste Grüße, Ulrike-Marisa
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ExuserIn-2022-03-18
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Hi 
Ich denke der Titel heißt nicht umsonst "Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?"
Von demher sehe ich die Abschaffung der Zwangsgutachterei schon als gemeinsames Ziel.
Wenn das "fast alle" nicht im Titel stehen würde, könnte auch das kein gemeinsames Ziel sein:
Das soll jetzt einfach nur ein Beispiel sein. Das trifft auch auf andere gemeinsame Ziele zu, die fast alle unterstützen.
LG, Alex
Ich denke der Titel heißt nicht umsonst "Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?"
Von demher sehe ich die Abschaffung der Zwangsgutachterei schon als gemeinsames Ziel.
Wenn das "fast alle" nicht im Titel stehen würde, könnte auch das kein gemeinsames Ziel sein:
da zur Gesundheit auch die seelische Gesundheit gehört, die unter der Zwangsgutachterei durchaus leiden kann.Nicole Doll hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 12:15 Gesundheit als gemeinsames Ziel wäre doch schon einmal ein Ansatz!
Das soll jetzt einfach nur ein Beispiel sein. Das trifft auch auf andere gemeinsame Ziele zu, die fast alle unterstützen.
LG, Alex
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eilinfox
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Ich weiß nicht wie viele Frauen mit transsexueller Vergangenheit es in Deutschland gibt, die weitgehend Stealth leben?
Sicherlich sind es 10 bis 20.000 oder noch mehr.
Ich bin eine von denen.
Und jede hatte einen eigenen Weg der mit vielen Entbehrungen, Enttäuschungen und Verlusten geprägt war, bis sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hatte.
Ich bewundere jede davon und glaube, dass diese Menschen auch einen Beitrag dazu leisten, dass das Thema Transsexualität ein Stück weit gesellschaftsfähig wird.
Leider werden diese Menschen direkt oder indirekt dafür gerügt, dass sie sich nicht für irgendwelche Ziele einsetzen, anstatt sie unter Wahrung ihres Statuses einzubinden und ihre Erfahrungen und Erlebnisse aufzunehmen.
Sicherlich sind es 10 bis 20.000 oder noch mehr.
Ich bin eine von denen.
Und jede hatte einen eigenen Weg der mit vielen Entbehrungen, Enttäuschungen und Verlusten geprägt war, bis sie ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hatte.
Ich bewundere jede davon und glaube, dass diese Menschen auch einen Beitrag dazu leisten, dass das Thema Transsexualität ein Stück weit gesellschaftsfähig wird.
Leider werden diese Menschen direkt oder indirekt dafür gerügt, dass sie sich nicht für irgendwelche Ziele einsetzen, anstatt sie unter Wahrung ihres Statuses einzubinden und ihre Erfahrungen und Erlebnisse aufzunehmen.
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Michi
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
War das jetzt so ein Witz, den ich nicht verstanden habe?eilinfox hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 09:59 In der Phase der Selbstfindung gibt es vielleicht noch das Thema Stiling.
Da gehen doch die Meinungen genau so weit auseinander wie bei der Debatte pro/contra Zwangsgutachterei!
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Das eigentliche Thema liegt doch weder darin, ob wir hier Stylingfragen (hab ich es doch tatsächlich in meinem alten Post falsch geschrieben) abhandeln und für wen die interessant sind, oder ob es die Zwangsgutachterei gibt und abgeschafft gehört.
Das eigentliche Kernproblem ist doch, dass es für transsexuelle Menschen kaum genügt Anlaufstationen gibt, die dann zusammen mit der TS ein Konzept erarbeiten und auf dem Weg geben, wie sie gut damit zurecht kommt.
Und da gibt es verschiedene Wege.
Die eine wird Aktivistin und engagiert sich für Transsexuelle Personen, wieder andere leben offen mit Ihrer Transsexualität und eine dritte Gruppe, versucht ihr Glück im Verborgenen, in dem Sie versucht die Vergangenheit möglichst hinter sich zu lassen, was mit großen Verlusten einhergehen wird.
Dieser dritte Weg wird hier im Forum aber kaum betrachtet und ist hier fast nicht existent.
Das eigentliche Kernproblem ist doch, dass es für transsexuelle Menschen kaum genügt Anlaufstationen gibt, die dann zusammen mit der TS ein Konzept erarbeiten und auf dem Weg geben, wie sie gut damit zurecht kommt.
Und da gibt es verschiedene Wege.
Die eine wird Aktivistin und engagiert sich für Transsexuelle Personen, wieder andere leben offen mit Ihrer Transsexualität und eine dritte Gruppe, versucht ihr Glück im Verborgenen, in dem Sie versucht die Vergangenheit möglichst hinter sich zu lassen, was mit großen Verlusten einhergehen wird.
Dieser dritte Weg wird hier im Forum aber kaum betrachtet und ist hier fast nicht existent.
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
Sorry, das verstehe ich nicht.eilinfox hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 19:48 Das eigentliche Kernproblem ist doch, dass es für transsexuelle Menschen kaum genügt Anlaufstationen gibt, die dann zusammen mit der TS ein Konzept erarbeiten und auf dem Weg geben, wie sie gut damit zurecht kommt.
Willst du damit sagen, das es zu wenige Anlaufstellengeben würde?
Oder bieten viele Anlaufstellen deiner Meinung nach keine geeignete Hilfe an?
Kein Wunder. Das ist ein sich selbst verstärkender Effekt. Menschen die nach der Transition möglichst "unsichtbar" sein wollen, brechen zumeist alle Brücken hinter sich ab. Aber das macht nichts, denn mit der Einstellung sind sie den meisten anderen eh keine Hilfe, unterstützen sie doch direkt oder indirekt die Einstellung derer, die Unsereins nicht akzeptieren und zur Kenntnis nehmen wollen.eilinfox hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 19:48 Dieser dritte Weg wird hier im Forum aber kaum betrachtet und ist hier fast nicht existent.
Michi
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Re: Gibt es für "uns" gemeinsame Ziele, die (fast) alle unterstützen?
@ Michi
Ich finde es interessant, was du für Schlussfolgerungen ziehst.
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