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Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Mo 9. Mär 2015, 14:04
von maia
Hallo!

Ich habe am Sonnabend einen Artikel in unserer Lokalzeitung gefunden, der sicher für eine ganze Anzahl unserer Forumsmitglieder von Interesse ist. Deshalb hier mal der entsprechende Link:

http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/l ... tem,1.html

Der Online-Artikel spart die letzten zwei Sätze der Printausgabe. Diese ergänze ich mal: ...Das funktioniere aber nicht immer so einfach. Doris Mandel: "Wir sind zwar eine zivilisierte Gesellschaft, aber immer noch ziemlich intolerant."

Maia

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Mo 9. Mär 2015, 15:26
von Ulrike-Marisa
Moin,

genau die fehlenden zwei Sätze beschreiben leider immer noch den Ist-Zustand unserer Gesellschaft.

Gruß, Ulrike-Marisa

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Mo 9. Mär 2015, 17:49
von Anne-Mette
Moin,
Sie sei aber andererseits auch von Frauen aufs Schlimmste gemobbt worden. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mit Transsexualität oder überhaupt dem Anderssein viel entspannter umgehen würden. Das wäre schon toll. Revolutionär wäre, wenn man zwischen den Geschlechtern leben könnte."
Und da "liegt der Hase im Pfeffer", wie Willi früher so schön sagte (888) - denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.

Gruß
Anne-Mette

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Mo 9. Mär 2015, 20:27
von ab08
Anne-Mette hat geschrieben: denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.
Liebe Anne-Mette,

für den Satz bedanke ich mich ganz herzlich und stimme Dir völlig zu. )):m Dass es manchen, die sich unsensibel und lautstark äußern, einfach an Einfühlungsvermögen/Empathie fehlt, verschärft die Lage. Die Jahrzehnte im Beruf und der Unterricht in der Psychiatrie lehrten mich zuhören. Man sollte andere Meinungen/ Lebensweisen manchmal akzeptieren. Oft versteht man Zusammenhänge nämlich nach einiger Zeit... Auch wenn ich meist nicht mit mir zufrieden bin, klappt es bei mir bisweilen. ==> Dafür bin ich dankbar und freu mich, dass ich Geduld hatte...

Liebe Grüße
Andrea

Ergo: Urteilen bzw. Handlungen anderer verurteilen ist leicht, verrät aber oft fehlende Einsicht. :wink:

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 08:24
von Magdalena
Hallo Andrea,

Deine Zeilen hätten von mir stammen können. Jede/r von uns ist einzigarteig und möchte sein Leben nach seinem Interesssen gestalten. Dazu gehört es auch andere Lebensweisen zu akzeptieren. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, dazwischen ist noch viel mehr.

Viele Grüße Magdalena

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 11:18
von colibri
Dass es nicht nur schwarz oder weiss gibt, ist noch bei den wenigsten angekommen. Ich selbst musste das auch erst lernen, wobei ich ja jselbst irgend so ein Grauton bin.
Grüße
colibri

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 11:40
von Salmacis
Claudia hat geschrieben:
Ulrike-Marisa hat geschrieben:genau die fehlenden zwei Sätze beschreiben leider immer noch den Ist-Zustand unserer Gesellschaft.
Was kann die Gesellschaft dafür, wenn die, die es können, nicht leben wie sie meinen leben zu wollen. Jede ist für sich selbst verantwortlich.

LG Claudia
Dem schließe ich mich an.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und man darf niemandem, auch nicht der Gesellschaft und ihrer angeblichen Zwänge, die Schuld für sein eigenes Schicksal geben.
Wenn man etwas ändern will, muss man es selbst in die Hand nehmen. Das haben uns vor 100 Jahren die Frauen, dann die Homosexuellen bewiesen.
Weniger jammern, weniger Schuld suchen, mehr machen!

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Di 10. Mär 2015, 22:56
von MEL
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Sie sei aber andererseits auch von Frauen aufs Schlimmste gemobbt worden. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mit Transsexualität oder überhaupt dem Anderssein viel entspannter umgehen würden. Das wäre schon toll. Revolutionär wäre, wenn man zwischen den Geschlechtern leben könnte."
Und da "liegt der Hase im Pfeffer", wie Willi früher so schön sagte (888) - denn die "Einsortierung" ist auch "unter uns" recht stark vertreten und diejenigen, die "nicht den ganzen Weg gehen" (wollen oder können), erfahren Gegenwind und ihnen wird oftmals die Ernsthaftigkeit und Seriösität ihres Tuns abgesprochen.

Gruß
Anne-Mette
D A N K E dafür
und die Beschreibung des Istzustands .... auch in diesem unserem Forum!

In meinen Dank beziehe ich auch Magdalena und Andrea mit ein.

GLG MEL

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Mi 11. Mär 2015, 16:24
von Anne-Mette
Moin,

ich glaube, dass das Zitat aus meinem Posting nicht passt; ich habe "die (böse) Gesellschaft" nicht erwähnt.
Aber ich lasse mich nicht verarschen mit "diese böse Gesellschaft lässt mich nicht".
Ich glaube kaum, dass es denjenigen, die Du ansprichst, in erster Linie darum geht, vor Deinem Urteil zu bestehen; insofern kann Dich auch keine(r) verarschen.
Du bist ja nun auch keine Polizistin, der ich fälschlicher Weise weißmachen will, dass ich "ganz ganz knapp über fuffzich" durch Eggebek gefahren bin (888)

Jede(r) hat sein/ihr eigenes Leben mit ganz unterschiedlichen Beweggründen, Ängsten und Hemmungen. Du hast natürlich Recht, wenn Du sagst, das pauschal immer wieder "der Gesellschaft" anzulasten hilft nix. Es wird sicherlich auch zu oft einfach so dahingeworfen.

Aber: ein wenig "Jammern" darf hier doch wohl erlaubt sein; wo sonst?

Gruß
Anne-Mette

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Do 12. Mär 2015, 14:48
von Lieschen
"Aber: ein wenig "Jammern" darf hier doch wohl erlaubt sein..."

Nö.
Sachlich bleiben. Und machen. Oder, wie Salmacis weiter oben schreibt: "Weniger jammern, weniger Schuld suchen, mehr machen!"
Das isses.

Lieschen

Re: Der schwere Weg zur Frau

Verfasst: Fr 13. Mär 2015, 20:21
von Magdalena
Hallo,
Jammern hilft manchal und erleichtert. Weil man die
Lösung nicht erkennt und den Rat von Freundinnen benötigt.

LG Magdalena