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Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 12:36
von Anne-Mette
Moin,

schön, dass Du uns ein Lebenszeichen gibst, ich hätte Dir allerdings gewünscht, dass es Dir besser geht (smili)
Ich weiss das Verdrängung keine lösung sein kann, aber für den Moment geht es mir damit etwas besser.
Sicherlich wäre es gut, konkrete Schritte zu unternehmen. Willst Du Dir nicht Hilfe suchen?

Herzliche Grüße - alles Liebe und Gute
Anne-Mette

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 13:01
von Exuserin-2015-08-11
Christie,das ist gut das Du dich gemeldet hast. Depressionen entstehen oft aus verschiedenen Faktoren( finanzielles,gesundheitliches,Einsamkeit und ein Umfeld das man nicht mehr ertragen will.) Da hilft nur eigene Stärke ,oder fremde Hilfe.Alles andere hilft nicht weiter,auf keinen Fall die Vogel Strauß Methode. Es grüßt Ilektra.

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 13:24
von Lina
Christie Burns hat geschrieben:Guten Tag zusammen,

...
Wie dem auch sei, ich möchte mich nicht hier ausheulen, ...

Liebe Grüße und bis Bald.

Christie
Warum eigentlich nicht - vielleicht hilft das? Ich habe kein Problem damit. Die anderen? Wahrscheinlich auch nicht, aber die müssen ja selber entscheiden, was sie lesen.

Kriegst du von anderer Seite Hilfe?

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 13:45
von Frida
Hallo Christie, (888)

das hört sich nicht gut an und es tut mir leid, das zu hören. Ich kenne diese Gefühle, aber bisher habe ich des Glück gehabt, dass es nur relativ überschau- und aushaltbare Zeiten waren. Ich glaube, dass Verdrängen nutzlos ist und viel Kraft kostet. Verdrängen geht nur, wenn das Problem noch nicht vollends ins Bewusstsein gelangt ist. Das habe ich viele Jahrzehnte geschafft....und es ist heute für mich unfassbar, wie ich das habe schaffen können.
Mich wundert es, diese Zeit relativ unbeschadet überstanden zu haben.
Jetzt stehe ich an einer Weggabelung und ich weiß nicht weiter. Eines ist mir aber klar, zurück geht es nicht. Das macht mir Angst, weil ich kein sehr mutiger Mensch bin und immer schon einschneidende Veränderungen bedrohlich fand. Ich habe meist den Weg des geringsten Widerstandes gewählt.
Aber auch das geht nun nicht mehr, weil ich spüre, dass es mein Unglück wäre, denn ich könnte die innere Zerrissenheit nicht mehr loswerden, die mich lähmt und traurig macht. Alles in mir drängt nach Entfaltung.
Glücklicherweise bekomme ich Hilfe von meiner Familie...Verständnis (manchmal ist es ein Ringen) und Zu-mir- stehen, aber auch schon mal ein Voranschieben, wenn ich mal wieder wie gelähmt vor der "Schlange" sitze. Am Ende muss ich natürlich jede Entscheidung selber treffen und verantworten....
und dafür brauche ich Hilfe. Ich habe damit begonnen, mich einem kleinen Personenkreis zu offenbaren ( es tut mir gut darüber reden zu können).
Außerdem habe mich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen und mit meiner Frau besuchte ich zuletzt einen Stammtisch. Ab Januar werde ich dann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (Psychiaterin/Psychologin).
Wenn du das Gefühl hast, du brauchst eine Pause, dann nimm sie dir, aber wenn du dabei leidest, dann sehe ich es wie Anne-Mette, such dir Hilfe, damit du weiterkommst.
Ich wünsche dir dafür viel Kraft und Mut.

Liebe Grüße, Dita ---)))

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 13:58
von Drachenwind
Hi Christie!

Ich hoffe, Du liest diese Zeilen:

Ich kann dich und deine derzeitige Situation sehr gut verstehen, denn vor einigen Jahren war ich selber in der gleichen Siruation. Ich saß bereits psyschich in einem sehr dunklen,
tiefen Loch und sah oben, weit entfernt ein helles, kleines Licht. Ich hatte mich aufgegeben und plante den letzten Schritt, weil ich absolut keinen Ausweg mehr sah. Die Jahre lange
Unterdrückung meiner weiblichen Seite, begleitet mit persönliche und berufliche Niederschlägen mit all ihren negativen Folgen wahren bei mir der Auslöser. Diese heimtückische
Krankheit beginnt unbebemerkt und steigert sich immer mehr. Jedes, noch so kleines negative Erlebnis schlägt doppelt so stark zu und steigert unmerklich diese Situation. Heute weiß
ich, mit Depressionen ist nicht zu spaßen. Zum Glück für mich, waren in meiner Umgebung Menschen, denen meine Situation auffiel und Handelten. Es war mühsam, ein langer, manchmal
psychicher schmerzvoller Weg zur Erkenntnis aber ich bin aus meinem Loch gekrochen und lebe wieder im Licht.

Ich habe durch meine eigenen Erfahrungen eine sehr große Bitte an dich: SUCHE dir unbedingt kompetente Hilfe. Alleine kommst du aus diesem Teufelskreis nicht mehr raus. Ich drücke
dir alle Daumen und wünsche dir die Kraft und den Mut dazu, diesen Weg zu gehen.

LG
Drachenwind

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 17:05
von ab08
Alles Gute, liebe Christie! (gitli)
Pass auf Dich auf!
Ganz liebe Grüße
Andrea

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Mi 19. Nov 2014, 22:43
von Sheila
Hallo Christie,

Schade, daß es Dir nicht so gut geht.
Die Tatsache, daß Du Dich aber anderen Menschen öffnen kannst (z.B. uns hier im Forum), zeigt aber daß Du offen mit Deinen Problemen umgehen kannst - und das ist doch schon ein Schritt- in die richtige Richtung - auch wenn es ein langer Weg sein kann. Hab den Mut diesen Weg zu gehen.

Du hattest geschrieben:
"ich gehe nur vor die tür wenn ich muss und wenn dann ist mir überhaupt nicht danach mich hübsch zu machen. "

Habe dann noch Dein Bild (Avatar) bewundert... siehst aber toll aus (na)

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 00:04
von Clara.M
Hallo Christie,

es ist sicher absolut kein Problem, wenn Du hier von Deinen Schwierigkeiten schreibst!
Auch wenn wir uns nicht kennen, tut es mir leid, dass es Dir nicht gut geht.

Depressionen können einem erstmal helfen zur Ruhe zu kommen, wenn man sich verrannt hat oder im Kreis bewegt - das kenne ich nicht nur aus eigener Erfahrung.
Die Depression geht auch wieder vorbei - aber am besten ist es, professionelle Hilfe dabei zu haben!
Eine professionelle Sicht von aussen hilft ungemein, wenn Du einen neuen Weg suchst!

Grundsätzlich gibt es immer die Möglichkeit, rasche Hilfe über die Telefon-Seelsorge zu bekommen:
Telefonseelsorge (evangelisch): Tel. 0800/1110111
Telefonseelsorge (katholisch): Tel. 0800/1110222

Oder ich kann Dir auch eine aus Erfahrung sehr gute Psychotherapeutin empfehlen, die vor kurzem nach Köln (zurück-)gegangen ist (würde ich dann besser via PN schicken).

Alles Gute und Liebe,
Clara.

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 10:18
von Feldmaus
Hallo Christie
Schön, das Du Dich meldest. Saskia und ich haben uns sehr große Sorgen um Dich gemacht. Wenn Du die Transgeschichte, erstmal auf Eis legen möchtest ist das vollkommen in Ordnung. Wichtig bist Du uns als Mensch und wie es Dir persönlich geht. Wenn Du Hilfe benötigst ,egal welcher Art ,wir sind immer für Dich da.
Viele liebe Grüße Daniela

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 11:16
von nadja88
hhhheeeeyyy da bin ich echt erleichtert meine freundin und ich haben Übels sorgen gemacht aber ist schon mal cool das du dich meldest und stand der dinge sagst uch kanns voll nachvollziehen bin auch zu zeit arbeitslos und irgendwie liegt bei mir auch das verkleiden auf eis kann nirgenswo mitmachen weil allea.geld kostet und alles naja is auch egal was bei mir abgeht ich bin schon mal echt froh das es dich noch gibt freuuu ich wünsche dir alles gute bis denne big kizzes an dich

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 12:33
von Sylvie
Hallo christie,

Ich bin unheimlich erleichtert dass du ein Lebenszeichen von dir sendest.
Ich hab oft an dich gedacht und gehofft dass du seit unserem letzten Treffen im Mai die Kurve gekriegt hast und alles zum Guten wird.
Dem ist ja leider nicht so!
Ich kann dir nur raten dich jemandem anzuvertrauen und deine sorgen und Nöte zu teilen .
Geteiltes leid ist halbes leid!
Klingt vieleicht abgedroschen aber es stimmt!
Ich wünsche dir von ganzem Herzen dass du diese Krise schnell meisterst und wieder unsere fröhliche und lebensfrohe chrischtie wirst die ich so liebe!
Fühle dich ganz lieb von mir gedrückt!

Sylvie

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 13:03
von Exuserin-2015-08-11
Ich bin begeistert ,das viele sich Sorgen machen,aber nun muss Du nun leider sehen wo der Ausweg ist. Es grüßt Dich Ilektra.

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 20. Nov 2014, 15:53
von Saskia.shewulf
Hi Christie

freut mich riesig was zu lesen von Dir (na)

Denk dran kannst dich immer bei uns melden zum reden
oder wenns mal brennt

ganz liebe Grüße (flo) (flo)

Saskia

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 20:37
von Katrin-Doris (†)
Hallo Christie,

einige kleine Anmerkungen zu deiner letzten Meldung, wenn du es erlaubst.

Die Karnevalssaison geht nicht ewig und dann sind der Stress und die Hektik vorbei, die du im Moment als Ablenkung siehst. Das heißt aber auch Vorsicht vor einen "Burn Out", denn nur mit Arbeit, ohne entsprechende Ruhephasen und damit meine ich auch richtige Erholungsphasen, übersteht man auf Dauer keine psychische Krise.

Es nützt dir nichts wenn du auf Grund von Verpflichtungen und Funktionalität mal im Krankenhaus aufwachst und man dir sagt, "ihr Herz hat etwas abbekommen." Der letzte Teil war nur ein Beispiel und ich wünsche so etwas keinen hier und erst recht dir nicht.

Aus diesen Grunde nimm das Angebot von Bekannten, Freundinnen wie Saskia an oder such dir professionelle Hilfe, weil ich in deinen beiden Statements, einen versteckten Hilferuf sehe. Vielleicht liege ich auch falsch damit, dann entschuldige bitte...

Liebe Grüße

Katrin-Doris.

Re: Ein Lebenszeichen

Verfasst: Do 11. Dez 2014, 03:04
von Joe95
Hallo Christie...
Mir kommt sehr viel von dem was du da sagst nur allzu bekannt vor.
Trotzdem weiß ich das es da auch Auswege gibt.

Schön von dir zu hören.