Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Verfasst: Di 25. Feb 2014, 15:07
Diese Geschichte ist aus meiner Fantasie entstanden und alle handelnden Personen sind fiktiv.
Ich bin Carsten und wohne mit meiner Mutter in einem Haus am Rande einer Kleinstadt. Mein Vater ist vor einigen Jahren bei einem Betriebsunfall ums Leben gekommen. Er hat gut verdient und so leben wir von einer großen Rente meines Vaters. Dazu arbeitet meine Mutter halbtags in einem Büro. Zur Zeit gehe ich in die Abschlussklasse meiner Schule. So stehe ich vor der Entscheidung welchen Beruf ich erlernen kann. In unserer Region sind fast nur Maschinenbaufirmen. So hatte ich mich in verschiedene Betrieben beworben. Da ich körperlich nicht der stärkste bin, bekam ich immer wieder Absagen, ich sei für die Arbeit nicht geeignet. So stand ich zum Ende des Schuljahres ohne Ausbildungsvertrag da.
Meine Mutter ist sehr modebewusst, und da es uns finanziell gut ging war sie immer in den besten Modeboutiquen einkaufen. Eines Tages kam sie nach Hause und meinte ich solle mich doch bei Damenmoden Lindner bewerben. Im Schaufenster lag ein Aushang, dass Azubis gesucht werden.
Am Samstag begleite mich meine Mutter zu besagter Boutique. Es waren einige Kundinnen im Geschäft. Sie wurden von Verkäuferinnen, welche alle in Kostüme trugen, bedient. An eine der Verkäuferinnen wandte sich meine Mutter um die Geschäftsinhaberin zu sprechen. es dauerte eine Weile bis eine gutaussehende Frau um die Vierzig auf uns zu kam. Sie stellte sich als Frau Lindner vor. Mit der Frage, "Womit kann ich dienen" empfing sie uns. Die Frage war natürlich an meine Mutter gerichtet, da sie glaubte eine Kundin vor sich zu haben. Nach einigen netten Worten kam meine Mutter zum Zweck unseres Besuches. Frau Lindner runzelt die Stirn und lud uns in ihr Büro ein. Nach dem wir auf den uns zugewiesenen Stühlen an einem kleinen Tisch platzgenommen hatten, begann frau Linden zu erklären. " Wir sind ein Damenmodegeschäft. Und unsere Mitarbeiterinnen bedienen die Damen auch in der Umkleidekabine, nicht immer passen die Kleider und es müssen Änderungen vorgenommen werden. Da kann ich keinen Mann einsetzen." Nebenbei blätterte Frau Lindner in meinen Unterlagen, die ich auf dem Tisch abgelegt hatte. "Sie haben wirklich ein sehr gutes Zeugnis" bestätigte sie, "Ja wenn sie eine Frau wären, würde ich es mal mit ihnen probieren." So ging die Unterhaltung noch eine kurze Zeit. Dabei betrachte mich Frau Lindner intensiv. Plötzlich meinte sie, " Könnten sie sich vorstellen weibliche Kleidung zu tragen? Und auch sich während der Ausbildung in einem Kosmetikstudio entsprechend herrichten lassen? Dann würde ich ihnen einen Ausbildungsvertrag anbieten." Ich glaube ich bin blass geworden als die Antwort vernahm. Meine Mutter meinte nach einer Pause nur, " Bis wann müssen wir uns entscheiden." " Kommen sie Montag in einer Woche vorbei wenn dazu bereit sind, ich werde alles vorbereiten." antwortete Frau Lindner.
Ich dacht nur schell hier weg, als wir das Geschäft verließen. Zu Hause verkroch ich mich in mein Zimmer. Das war wohl ein schlechter Traum, dachte ich. Jeden Tag warte ich auf den Postboten, ob nicht doch noch eine andere Zusage auf meine abgeschickten Bewerbungen eingeht. Es geschah nichts. Und so kam der Montag heran. Mit meiner Mutter hatte ich seit dem Besuch bei Frau Lindner nicht mehr gesprochen. Und ich hoffte, sie hat den Termin vergessen. Aber es war nicht so.
Als ich aufstand, war meine Mutter schon fertig, als sie mir mitteilte ich soll mich beeilen wir haben heute etwas vor. Meine Mutter hatte noch Urlaub. Mit ihrem Auto fuhren wir direkt zur Damenmodeboutique. Frau Lindner hatte uns schon erwartet. Im Geschäft war heute nicht so viel Andrang wie am Samstag.
Fortsetzung folgt
Magdalena
Ich bin Carsten und wohne mit meiner Mutter in einem Haus am Rande einer Kleinstadt. Mein Vater ist vor einigen Jahren bei einem Betriebsunfall ums Leben gekommen. Er hat gut verdient und so leben wir von einer großen Rente meines Vaters. Dazu arbeitet meine Mutter halbtags in einem Büro. Zur Zeit gehe ich in die Abschlussklasse meiner Schule. So stehe ich vor der Entscheidung welchen Beruf ich erlernen kann. In unserer Region sind fast nur Maschinenbaufirmen. So hatte ich mich in verschiedene Betrieben beworben. Da ich körperlich nicht der stärkste bin, bekam ich immer wieder Absagen, ich sei für die Arbeit nicht geeignet. So stand ich zum Ende des Schuljahres ohne Ausbildungsvertrag da.
Meine Mutter ist sehr modebewusst, und da es uns finanziell gut ging war sie immer in den besten Modeboutiquen einkaufen. Eines Tages kam sie nach Hause und meinte ich solle mich doch bei Damenmoden Lindner bewerben. Im Schaufenster lag ein Aushang, dass Azubis gesucht werden.
Am Samstag begleite mich meine Mutter zu besagter Boutique. Es waren einige Kundinnen im Geschäft. Sie wurden von Verkäuferinnen, welche alle in Kostüme trugen, bedient. An eine der Verkäuferinnen wandte sich meine Mutter um die Geschäftsinhaberin zu sprechen. es dauerte eine Weile bis eine gutaussehende Frau um die Vierzig auf uns zu kam. Sie stellte sich als Frau Lindner vor. Mit der Frage, "Womit kann ich dienen" empfing sie uns. Die Frage war natürlich an meine Mutter gerichtet, da sie glaubte eine Kundin vor sich zu haben. Nach einigen netten Worten kam meine Mutter zum Zweck unseres Besuches. Frau Lindner runzelt die Stirn und lud uns in ihr Büro ein. Nach dem wir auf den uns zugewiesenen Stühlen an einem kleinen Tisch platzgenommen hatten, begann frau Linden zu erklären. " Wir sind ein Damenmodegeschäft. Und unsere Mitarbeiterinnen bedienen die Damen auch in der Umkleidekabine, nicht immer passen die Kleider und es müssen Änderungen vorgenommen werden. Da kann ich keinen Mann einsetzen." Nebenbei blätterte Frau Lindner in meinen Unterlagen, die ich auf dem Tisch abgelegt hatte. "Sie haben wirklich ein sehr gutes Zeugnis" bestätigte sie, "Ja wenn sie eine Frau wären, würde ich es mal mit ihnen probieren." So ging die Unterhaltung noch eine kurze Zeit. Dabei betrachte mich Frau Lindner intensiv. Plötzlich meinte sie, " Könnten sie sich vorstellen weibliche Kleidung zu tragen? Und auch sich während der Ausbildung in einem Kosmetikstudio entsprechend herrichten lassen? Dann würde ich ihnen einen Ausbildungsvertrag anbieten." Ich glaube ich bin blass geworden als die Antwort vernahm. Meine Mutter meinte nach einer Pause nur, " Bis wann müssen wir uns entscheiden." " Kommen sie Montag in einer Woche vorbei wenn dazu bereit sind, ich werde alles vorbereiten." antwortete Frau Lindner.
Ich dacht nur schell hier weg, als wir das Geschäft verließen. Zu Hause verkroch ich mich in mein Zimmer. Das war wohl ein schlechter Traum, dachte ich. Jeden Tag warte ich auf den Postboten, ob nicht doch noch eine andere Zusage auf meine abgeschickten Bewerbungen eingeht. Es geschah nichts. Und so kam der Montag heran. Mit meiner Mutter hatte ich seit dem Besuch bei Frau Lindner nicht mehr gesprochen. Und ich hoffte, sie hat den Termin vergessen. Aber es war nicht so.
Als ich aufstand, war meine Mutter schon fertig, als sie mir mitteilte ich soll mich beeilen wir haben heute etwas vor. Meine Mutter hatte noch Urlaub. Mit ihrem Auto fuhren wir direkt zur Damenmodeboutique. Frau Lindner hatte uns schon erwartet. Im Geschäft war heute nicht so viel Andrang wie am Samstag.
Fortsetzung folgt
Magdalena