Re: Trans ... Mainstream
Verfasst: So 14. Jul 2013, 00:40
Hi Jana,
mit einem wirklich gut formulierten Thema dürftest Du bei manchem den/die Finger in eine vielleicht an sich selbst so noch nicht entdeckte Wunde legen?!
Leider ist es schon sehr spät und ich bin im Moment mit login auf diesen thread aufmerksam geworden, daher will ich dir jetzt nur kurz antworten, da ich in 4 Stunden schon wieder hoch muss, um zur Arbeit (ja auch Sonntags!) zu gehen.
Mit Sicherheit tut die/der Ein oder Andere sich leichter in seinem nicht alltäglichen Tun und Wandeln, wenn er ein gewisses "Feindbild" dahingehend aufbaut,
dass die Gesellschaft so intolerant und verständnislos gegenüber unserer Klientel ist.
Andererseits möchte ich dies auch nicht pauschalisieren, denn jeder von uns wird sich so seine eigenen Gedanken zum gesellschaftlichen Bild und deren Verständnis machen und dies ist in erster Linie subjektives Empfinden und Wahrnehmung. Dazu kommt dann natürlich die Wahrnehmung der eigenen Person
und dessen, wie man sich innerhalb dieser Gesellschaft verhält und wahrgenommen werden möchte. Da bin ich mir durchaus bewußt, dass wenn ich als Frau in die Öffentlichkeit gehe, aufgrund meiner Größe/körperlichen biologisch bedingten Geschlechtsmerkmale und sonstigen Äußerlichkeiten auffalle und damit nicht ins das vom Unterbewusstsein gesteuerte Wahrnehmungsraster pauschal der Kategorie Mann/Frau zugeordnet werde, sondern es vorkommt, dass man/Frau einer näheren Betrachtung unterzogen wird und da mit eventuellen Reaktionen zu rechnen hat.
Weil: WIR sind eben nicht alltäglich und treten seltenst in Scharen auf!!
Aber dieses Auffallen gilt doch eigentlich für jeden Paradiesvogel oder einen von der allgemein gültigen Norm abweichenden Mitmenschen in der Öffentlichkeit, sei es durch Kleidung, Verhalten oder körperliche Besonderheiten!
Wichtig empfinde ich hierbei die Toleranz, die ich für mein Verhalten/Auftreten von anderen erwarte,
dass ich diese Toleranz auch selbst vorlebe!
Dies so auf die Schnelle meine ersten Gedanken dazu, muss jetzt ins Bettchen. da gleich der Wecker wieder klingelt!
LG und schönen Sonntag,
MEL
allgemein
mit einem wirklich gut formulierten Thema dürftest Du bei manchem den/die Finger in eine vielleicht an sich selbst so noch nicht entdeckte Wunde legen?!
Leider ist es schon sehr spät und ich bin im Moment mit login auf diesen thread aufmerksam geworden, daher will ich dir jetzt nur kurz antworten, da ich in 4 Stunden schon wieder hoch muss, um zur Arbeit (ja auch Sonntags!) zu gehen.
Mit Sicherheit tut die/der Ein oder Andere sich leichter in seinem nicht alltäglichen Tun und Wandeln, wenn er ein gewisses "Feindbild" dahingehend aufbaut,
dass die Gesellschaft so intolerant und verständnislos gegenüber unserer Klientel ist.
Andererseits möchte ich dies auch nicht pauschalisieren, denn jeder von uns wird sich so seine eigenen Gedanken zum gesellschaftlichen Bild und deren Verständnis machen und dies ist in erster Linie subjektives Empfinden und Wahrnehmung. Dazu kommt dann natürlich die Wahrnehmung der eigenen Person
und dessen, wie man sich innerhalb dieser Gesellschaft verhält und wahrgenommen werden möchte. Da bin ich mir durchaus bewußt, dass wenn ich als Frau in die Öffentlichkeit gehe, aufgrund meiner Größe/körperlichen biologisch bedingten Geschlechtsmerkmale und sonstigen Äußerlichkeiten auffalle und damit nicht ins das vom Unterbewusstsein gesteuerte Wahrnehmungsraster pauschal der Kategorie Mann/Frau zugeordnet werde, sondern es vorkommt, dass man/Frau einer näheren Betrachtung unterzogen wird und da mit eventuellen Reaktionen zu rechnen hat.
Weil: WIR sind eben nicht alltäglich und treten seltenst in Scharen auf!!
Wichtig empfinde ich hierbei die Toleranz, die ich für mein Verhalten/Auftreten von anderen erwarte,
dass ich diese Toleranz auch selbst vorlebe!
Dies so auf die Schnelle meine ersten Gedanken dazu, muss jetzt ins Bettchen. da gleich der Wecker wieder klingelt!
LG und schönen Sonntag,
MEL
allgemein