Moin,
man sollte Intersexualität nicht mit TS verwechseln. Weitere Informationen finden sich im Forenbereich INTERSEXUALITÄT.
Es stimmt, es ist einiges in Bewegung geraten, aber Informationsdefizite bei (werdenden) Eltern gibt es immer noch. Dadurch können sie schnell von Ärzten zu Maßnahmen "überredet" werden, die weder notwendig noch gut sind. In vielen Fällen sind das einfach Verstümmelungen und Geschlechtszuweisungen, die zu ungeahnten Schwierigkeiten führen können.
Ich bin mir nicht ganz sicher; ich bin aber der Meinung gelesen zu haben, dass 90% der Betroffenen diese Operationen erfahren haben.
Die Suizidrate unter Intersexuellen ist sehr hoch.
Deshalb sollte man "mit Macht" daran arbeiten, dass die geschlechtszuweisenden Operationen nicht mehr durchgeführt werden, bis die Betroffenen selbst darüber entscheiden können, ob sie diese wollen.
Beratungsmöglichkeiten für werdende Eltern müssen ausgebaut werden. Sicherlich ist die Zahl der Betroffenen nicht soooo hoch - aber eine gute Beratung schützt und nützt!
Fast schon als Erfolg wird eine leichte Änderung des Personenstandsrechtes gefeiert (siehte
viewtopic.php?p=70942#p70942) Ich denke, es sollte überhaupt keine Verpflichtung geben, sich gesetzmäßig für ein Geschlecht zu entscheiden. Dann brauchen wir auch kein drittes! Eintragen mit Namen - und basta.
Gruß
Anne-Mette