RTL: 200 Babys im Jahr intersexuell
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Anne-Mette
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RTL: 200 Babys im Jahr intersexuell
"Selbstbestimmung statt Diskriminierung" titelt RTL: http://www.rtl.de/cms/news/punkt-12/200 ... 19195.html
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Natascha
Re: RTL: 200 Babys im Jahr intersexuell
Glaub ich gerne, diese Zahl. Ich denke das es weit mehr von uns gibt als man früher so gemerkt hat. Nur haben viele eben früher auch einfach stillegehalten und elendig ein Leben im Verstecktsein verbracht. Ich bin froh das heute schon bei der Geburt solche Möglichkeiten in Betracht gezogen und berücksichtig werden. So kann man jungen TS rechtzeitig helfen und sie davor bewahren leidvoll ein falsches Rollenbild leben zu müssen oder gar eine männliche Pubertät (mit all ihren für uns meist scheußlichen optischen Auswirkungen) zu durchlaufen. Ich beneide die jüngere Generation etwas darum, aber ich freu mich auch für sie und bin froh, dass ich's noch miterleben darf. 
Tasha
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Anne-Mette
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Re: RTL: 200 Babys im Jahr intersexuell
Moin,
man sollte Intersexualität nicht mit TS verwechseln. Weitere Informationen finden sich im Forenbereich INTERSEXUALITÄT.
Es stimmt, es ist einiges in Bewegung geraten, aber Informationsdefizite bei (werdenden) Eltern gibt es immer noch. Dadurch können sie schnell von Ärzten zu Maßnahmen "überredet" werden, die weder notwendig noch gut sind. In vielen Fällen sind das einfach Verstümmelungen und Geschlechtszuweisungen, die zu ungeahnten Schwierigkeiten führen können.
Ich bin mir nicht ganz sicher; ich bin aber der Meinung gelesen zu haben, dass 90% der Betroffenen diese Operationen erfahren haben.
Die Suizidrate unter Intersexuellen ist sehr hoch.
Deshalb sollte man "mit Macht" daran arbeiten, dass die geschlechtszuweisenden Operationen nicht mehr durchgeführt werden, bis die Betroffenen selbst darüber entscheiden können, ob sie diese wollen.
Beratungsmöglichkeiten für werdende Eltern müssen ausgebaut werden. Sicherlich ist die Zahl der Betroffenen nicht soooo hoch - aber eine gute Beratung schützt und nützt!
Fast schon als Erfolg wird eine leichte Änderung des Personenstandsrechtes gefeiert (siehte viewtopic.php?p=70942#p70942) Ich denke, es sollte überhaupt keine Verpflichtung geben, sich gesetzmäßig für ein Geschlecht zu entscheiden. Dann brauchen wir auch kein drittes! Eintragen mit Namen - und basta.
Gruß
Anne-Mette
man sollte Intersexualität nicht mit TS verwechseln. Weitere Informationen finden sich im Forenbereich INTERSEXUALITÄT.
Es stimmt, es ist einiges in Bewegung geraten, aber Informationsdefizite bei (werdenden) Eltern gibt es immer noch. Dadurch können sie schnell von Ärzten zu Maßnahmen "überredet" werden, die weder notwendig noch gut sind. In vielen Fällen sind das einfach Verstümmelungen und Geschlechtszuweisungen, die zu ungeahnten Schwierigkeiten führen können.
Ich bin mir nicht ganz sicher; ich bin aber der Meinung gelesen zu haben, dass 90% der Betroffenen diese Operationen erfahren haben.
Die Suizidrate unter Intersexuellen ist sehr hoch.
Deshalb sollte man "mit Macht" daran arbeiten, dass die geschlechtszuweisenden Operationen nicht mehr durchgeführt werden, bis die Betroffenen selbst darüber entscheiden können, ob sie diese wollen.
Beratungsmöglichkeiten für werdende Eltern müssen ausgebaut werden. Sicherlich ist die Zahl der Betroffenen nicht soooo hoch - aber eine gute Beratung schützt und nützt!
Fast schon als Erfolg wird eine leichte Änderung des Personenstandsrechtes gefeiert (siehte viewtopic.php?p=70942#p70942) Ich denke, es sollte überhaupt keine Verpflichtung geben, sich gesetzmäßig für ein Geschlecht zu entscheiden. Dann brauchen wir auch kein drittes! Eintragen mit Namen - und basta.
Gruß
Anne-Mette
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Inga
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Re: RTL: 200 Babys im Jahr intersexuell
Hallo, miteinander,
Aufklärung tut not. Und praktiche Vorsorge fürs Leben zwischen den Geschlechtern.
Zum einem sollten sich Eltern der betroffenen Kindern nicht zu überflüssigen bis schädlichen Operationen überreden lassen. Zum aderen sollten die Eltern bei der Geburt ihres Kindes auch daran denken, ihrem Kind mindestens einen der Vornamen in die amtlichen Papiere eintragen zu lassen, die vom Standesamt nicht gleich dem männlichen oder weiblichen Gechlecht zugeordnet werden können wie Maria, Kai, Robin und so.
Liebe Grüße
Inga
Aufklärung tut not. Und praktiche Vorsorge fürs Leben zwischen den Geschlechtern.
Zum einem sollten sich Eltern der betroffenen Kindern nicht zu überflüssigen bis schädlichen Operationen überreden lassen. Zum aderen sollten die Eltern bei der Geburt ihres Kindes auch daran denken, ihrem Kind mindestens einen der Vornamen in die amtlichen Papiere eintragen zu lassen, die vom Standesamt nicht gleich dem männlichen oder weiblichen Gechlecht zugeordnet werden können wie Maria, Kai, Robin und so.
Liebe Grüße
Inga