RAMSCH: Grobe Sprache „ gute Sprache???
Verfasst: Mo 11. Jun 2012, 20:01
Spiegel-Online schreibt heute:
Debatte über Betreuungsgeld: Ramsch für Kinder
Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen als Erzieherinnen, laxere Baustandards für Kitas: Die Regierung setzt beim Ausbau der Kinderbetreuung auf Billigmodelle, statt die Qualität zu fördern.
Es ist sehr löblich, sich mit den Standards in den Kindergärten auseinanderzusetzen und Besserung zu fordern.
Die Erzieher hätten schon lange einige gewichtige Fürsprecher benötigt, ebenso wie die Kinder, die in den Kindergärten betreut werden.
... aber in der Überschrift von "Ramsch" zu sprechen und dann in der nächsten Zeile fortzusetzen mit "Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen", das schafft für den oberflächlich Lesenden eine zumindest unglückliche Verbindung!
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 38091.html
Die Idee, wenn "Not am Mann (Kind)" ist, die Erzieherausbildung flexibel zu handhaben, ist nicht neu und wurde schon in den 70er Jahren in Berlin mit mehr oder weniger Erfolg praktiziert. Dort konnte man, weil Erzieher gebraucht werden, die Ausbildung in der Regel in 2 Jahren abschließen.
Die heutigen Erzieher haben es zumindest bisher und in Schleswig-Holstein nicht so einfach. Die Ausbildung kann sich bis zu 5 Jahre hinziehen.
Danach ist man zwar in der Regel recht gut ausgebildet, was sich allerdings nicht im Verdienst niederschlägt, von Ganztags-Arbeitsstellen ganz zu schweigen.
Gruß
CPG
Debatte über Betreuungsgeld: Ramsch für Kinder
Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen als Erzieherinnen, laxere Baustandards für Kitas: Die Regierung setzt beim Ausbau der Kinderbetreuung auf Billigmodelle, statt die Qualität zu fördern.
Es ist sehr löblich, sich mit den Standards in den Kindergärten auseinanderzusetzen und Besserung zu fordern.
Die Erzieher hätten schon lange einige gewichtige Fürsprecher benötigt, ebenso wie die Kinder, die in den Kindergärten betreut werden.
... aber in der Überschrift von "Ramsch" zu sprechen und dann in der nächsten Zeile fortzusetzen mit "Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen", das schafft für den oberflächlich Lesenden eine zumindest unglückliche Verbindung!
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 38091.html
Die Idee, wenn "Not am Mann (Kind)" ist, die Erzieherausbildung flexibel zu handhaben, ist nicht neu und wurde schon in den 70er Jahren in Berlin mit mehr oder weniger Erfolg praktiziert. Dort konnte man, weil Erzieher gebraucht werden, die Ausbildung in der Regel in 2 Jahren abschließen.
Die heutigen Erzieher haben es zumindest bisher und in Schleswig-Holstein nicht so einfach. Die Ausbildung kann sich bis zu 5 Jahre hinziehen.
Danach ist man zwar in der Regel recht gut ausgebildet, was sich allerdings nicht im Verdienst niederschlägt, von Ganztags-Arbeitsstellen ganz zu schweigen.
Gruß
CPG