Der "Beweis" für TS - Diskussion
Verfasst: Mi 30. Mai 2012, 20:15
Die Lena is zurück
War die letzten Wochen etwas weniger aktiv hier im Forum... hatte eine dieser "vergiss den Quatsch, schmeiß die Frauen-Klamotten weg" Phasen die sicher viele hier kennen. Schön nur wenn man langsam genug Humor entwickelt hat selber darüber zu lachen
Aber das soll hier nich Thema sein.
Vllt. errinern sich noch einige an mich, vllt auch nicht. Nochmal kurz: Ich bin Lena, 17 Jahre alt uns TS.
Gestern Abend, es war mal wieder spät geworden, lag ich im Bett und dachte mal wieder über Gott und die Welt nach.
Irgendwann kam ich darauf, wie denn wohl mein erstes Gespräch mit einem Psychologen ablaufen könnte blablabla ....
Da ich diesen Schritt noch nicht gewagt habe, habe ich keinerlei Vorstellung wie sowas abläuft, also entschuldigt bitte fals ich was falsches sage.
Das Gespräch dauerte einige Minuten in meinem Kopf an, bis der erfundene Psychologe schließlich sagte:
Psychologe:
" Das mit der TS ist kein einfaches Thema. Um jegliche Irrtümer zu beseitigen müssen sie mir erst beweisen können, das sie wirklich Transsexuell sind. Danach folgt ein langer Weg mit vielen Tests ............." ( So in der Art habe ich mir bisher immer ein solches Gespräch vorgestellt )
Ich:
"Ist die Tatsache, das ich mich öffentlich oute und somit der Gefahr laufe ein Leben lang einer Minderheit anzugehören, Tag für Tag verachtet oder schräg angeguckt zu werden, nicht Beweis genug? Ich meine wie verzweifelt muss ein Mensch sein, freiwillig diesen Schritt zu gehen? Zeigt ihnen das nicht deutlich genug, das ich TS bin?"
Und plötzlich brachten mich meine eigenen Worte zum nachdenken. In meinen Augen würde eine solche Sichtweise jeglichen SchnickSchnack wie Alltagstest,Gutachten etc. vollkommen überflüssig machen. Oder nicht? Reicht eine solche Denkensweise nicht aus, um anderen zu zeigen,wie ernst es einem ist und wie verzweifelt man ist? Was denkt ihr?
War die letzten Wochen etwas weniger aktiv hier im Forum... hatte eine dieser "vergiss den Quatsch, schmeiß die Frauen-Klamotten weg" Phasen die sicher viele hier kennen. Schön nur wenn man langsam genug Humor entwickelt hat selber darüber zu lachen
Vllt. errinern sich noch einige an mich, vllt auch nicht. Nochmal kurz: Ich bin Lena, 17 Jahre alt uns TS.
Gestern Abend, es war mal wieder spät geworden, lag ich im Bett und dachte mal wieder über Gott und die Welt nach.
Irgendwann kam ich darauf, wie denn wohl mein erstes Gespräch mit einem Psychologen ablaufen könnte blablabla ....
Da ich diesen Schritt noch nicht gewagt habe, habe ich keinerlei Vorstellung wie sowas abläuft, also entschuldigt bitte fals ich was falsches sage.
Das Gespräch dauerte einige Minuten in meinem Kopf an, bis der erfundene Psychologe schließlich sagte:
Psychologe:
" Das mit der TS ist kein einfaches Thema. Um jegliche Irrtümer zu beseitigen müssen sie mir erst beweisen können, das sie wirklich Transsexuell sind. Danach folgt ein langer Weg mit vielen Tests ............." ( So in der Art habe ich mir bisher immer ein solches Gespräch vorgestellt )
Ich:
"Ist die Tatsache, das ich mich öffentlich oute und somit der Gefahr laufe ein Leben lang einer Minderheit anzugehören, Tag für Tag verachtet oder schräg angeguckt zu werden, nicht Beweis genug? Ich meine wie verzweifelt muss ein Mensch sein, freiwillig diesen Schritt zu gehen? Zeigt ihnen das nicht deutlich genug, das ich TS bin?"
Und plötzlich brachten mich meine eigenen Worte zum nachdenken. In meinen Augen würde eine solche Sichtweise jeglichen SchnickSchnack wie Alltagstest,Gutachten etc. vollkommen überflüssig machen. Oder nicht? Reicht eine solche Denkensweise nicht aus, um anderen zu zeigen,wie ernst es einem ist und wie verzweifelt man ist? Was denkt ihr?