Transexuell, und nun ...?
Verfasst: Mo 5. Mär 2012, 18:57
Hallo ihr Lieben :>
Ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben.
Endlich Leute die mich verstehen
Zz geht es mir nicht sehr gut und ich hoffe ihr bringt mich etwas weiter.
Hier mal nen Auszug von mir aus einem anderen Forum damit ihr
erstmal versteht was ich meine:
Hallo an alle Forenuser
Zugegeben bin ich etwas verzweifelt.
Ich bin Transexuell.
Biologisch gesehn bin ich ein gesunder 17 jähriger SchülER. Momentan mache ich mein
Abitur an einer Berufsschule für Pädagogik und Psychologie, was meine Situation
nich unbedingt leichter macht.
Mein größter Wunsch ist es meinen Körper anpassen zu können und
als Frau in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.
Gemerkt habe ich das ca mit 11/12 oder wenn ich mich
recht zurück errinere fing das schon in der Kindheit an. Es gibt da so einige Errinerungen
die erstmal unscheinbar wirken aber fest in mir abgespeichert wurden. Ein Bsp.:Fasching im
Kindergarten... Eine Freundin hatte rote High-heels von Mama mit und ich wollte sie unbedingt
tragen. Das weiß ich noch sehr genau. Ich denke dies ist der auschlagebende Punkt für mich
gewesen. Auch wollte ich immer UNBEDINGT meinen Körper ändern. In meiner damals "lustigen"
Kinderfantasie wollte ich unbedingt dick sein, ein Hund oder ka was. Klingt vllt
etwas komisch ... Aufgefallen ist auch das ich mich oft sehr feminin verhalten habe. Ich habe
gerne mit Barbies gespielt,hatte einen Kinderwagen,einen Mädchenschulranzen etc.
Heute ist es immernoch so das enge Freunde gerne mal von meiner "weiblichen-Seite"
sprechen. Ahnen sie es vllt? Geoutet habe ich mich aber nie!
Mit dem Anfang der Pubertät wurde mir dann klar das ich eig ein Mädchen bin.
Es fing damit an heimlich Mamas Klamotten zu tragen oder sich einen BH auszustopfen.
Irgendwann habe ich dann angefangen mir Mädchen-Klamotten zu kaufen.
Ich bin kein Mann der eine Frau sein will. Nein, ich bin eine Frau mit einem falschen
Körper. Ich möchte das die Leute das erkennen.
Anfangs hatte ich versucht dagegen anzukämpfen doch wenn man es
erstmal akzeptiert hat is man vllt doch ganz froh damit
Momentan lebe ich noch in meinem Elternhaus. Hier weiß keiner
von meinem Problem. Viel zu groß ist die Angst vor einem Outing.
Meine Mum wäre unheimlich enttäuscht da sie sich schon immer Enkel
wünscht.
Aber sobald ich mit der Schule fertig bin möchte ich in eine fremde Stadt ziehen
und dort ein neues Leben beginnen.
Ich sage immer, die glücklichsten Menschen sind jene, die eine Chance haben, ihren Lebenstraum zu
erfüllen. Mein Traum klingt simpel: Ich möchte einfach nur ICH sein dürfen...
Zwar habe ich Vorfreude darauf, ein neues Leben zu beginnen... doch es bringt auch Ängste mit sich.
Wie werden die Freunde/die Familie reagieren? Was hat das für berufliche Folgen? ( Zugegeben bin ich oft
kurz davor mein Abi hinzuschmeisen. Wer möchte schon ein geschlechtliches Halbwesen im Betrieb haben?)
Werde ich jemals wieder einen Partner finden? .. und wenn nich, naja den Preis würde ich zahlen ...
Zeitweise bin ich sehr verzweifelt und weiß das ich eig psy. Betreung bräuchte. Aber ich habe zu viel Angst an die
Öffentlichkeit zu gehen.
Meine Situation brachte mich soweit, den Kontakt zu meinem Vater von heute auf morgen abzubrechen.
Das fällt mir sehr schwer...
Doch ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Zwar wird er lang doch den Anfang habe ich gemacht.
Ich bin mir meiner Situation bewusst.
Wer aufmerksam bis hier gelesen hat wird mein "Problem" wohl erkannt haben.
Jedoch gibt es EINE Sache die mich etwas stutzig macht. In meinem Kleiderschrank habe
ich viele Mädchen-Klamotten und auch Silikonbrüste. Die sind echt toll und ich fühle mich
damit sehr wohl. JEDOCH kann ich nich leugnen das mich diese Sachen nicht auch sexuell
anregen. Naja vllt liegt es daran, das ich trotz meiner Transexualität Mädchen liebe. Also bin
ich in dem Sinne eig Homosexuell. Oder doch Bi? ka
... Oder ist das vllt ein Indiz dafür
das ich nicht Transexuell bin?
Neben dieser Sache beschäftigen mich auch noch anderen Dinge:
1. Das Wachstum echter Brüste.
Ja ich habe Silikoneinlagen und ja ich mag sie
Dennoch sind mir echte Brüste fast am wichtigsten.
Zu fühlen wie sie wachsen und hin und her wippen. Das muss toll sein!
Und ich weiß das Hormonelle Selbstversuche sehr gefährlich sind doch versucht das mal einer Transexuellen zu
erklären. Nebenwirkungen hin oder her. Lieber würde ich sterben als in meinem jetzigen Körper zu bleiben.
Aber keine Angst ich lasse die Finger davon. Aber hat jmd Erfahrungen damit und möchte vllt mal berichten?
2. Der Weg!
Klar ich weiß am Anfang steht ein Outing, dann zum Hausarzt dann zum Psychologen etc.
Aber wie genau läuft das ab? Gehe ich zu meinem Arzt und sage "Hallo ich bin Transexuell und
möchte einen Psychologen". Und wenn das erstmal Geschafft ist, wie genau geht es beim Psychologen weiter?
3. Meine Ängste.
Die sind natürlich echt schlimm und ich denke viele TS können das nachvollziehen.
CD können ihren Bedrüfnisse heimlich ausleben doch ich bin mir sicher das ich das nich
kann. Das Leben in einer Männerrolle fällt mir schwer und macht mich echt kaputt.
Sehr viel Angst habe ich um meinen Beruf. Ich habe zwar noch keine Ahnung was ich mache
doch werde ich überhaupt einen Beruf finden?
Das wars erstmal von meiner Seite! Ich weiß es ist sehr viel aber wenn ihr alles gelesen habt schonmal
DANKE! Alleine die eigenen Gedanken aufzuschreiben tut sehr gut.
Gibt es hier vllt noch andere TS? Wie weit seit ihr? Wie fühlt ihr? Wie ist es euch ergangen?
Würde mich freuen wenn ich da so einges lesen kann
Was ist toll an einer Geschlechtsangleichung?
Was bereitet Kummer? Über Tipps jeglicher Art würde ich mich freuen.
Danke,
Liebe Grüße Lena
Ich bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben.
Endlich Leute die mich verstehen
Zz geht es mir nicht sehr gut und ich hoffe ihr bringt mich etwas weiter.
Hier mal nen Auszug von mir aus einem anderen Forum damit ihr
erstmal versteht was ich meine:
Hallo an alle Forenuser
Zugegeben bin ich etwas verzweifelt.
Ich bin Transexuell.
Biologisch gesehn bin ich ein gesunder 17 jähriger SchülER. Momentan mache ich mein
Abitur an einer Berufsschule für Pädagogik und Psychologie, was meine Situation
nich unbedingt leichter macht.
Mein größter Wunsch ist es meinen Körper anpassen zu können und
als Frau in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.
Gemerkt habe ich das ca mit 11/12 oder wenn ich mich
recht zurück errinere fing das schon in der Kindheit an. Es gibt da so einige Errinerungen
die erstmal unscheinbar wirken aber fest in mir abgespeichert wurden. Ein Bsp.:Fasching im
Kindergarten... Eine Freundin hatte rote High-heels von Mama mit und ich wollte sie unbedingt
tragen. Das weiß ich noch sehr genau. Ich denke dies ist der auschlagebende Punkt für mich
gewesen. Auch wollte ich immer UNBEDINGT meinen Körper ändern. In meiner damals "lustigen"
Kinderfantasie wollte ich unbedingt dick sein, ein Hund oder ka was. Klingt vllt
etwas komisch ... Aufgefallen ist auch das ich mich oft sehr feminin verhalten habe. Ich habe
gerne mit Barbies gespielt,hatte einen Kinderwagen,einen Mädchenschulranzen etc.
Heute ist es immernoch so das enge Freunde gerne mal von meiner "weiblichen-Seite"
sprechen. Ahnen sie es vllt? Geoutet habe ich mich aber nie!
Mit dem Anfang der Pubertät wurde mir dann klar das ich eig ein Mädchen bin.
Es fing damit an heimlich Mamas Klamotten zu tragen oder sich einen BH auszustopfen.
Irgendwann habe ich dann angefangen mir Mädchen-Klamotten zu kaufen.
Ich bin kein Mann der eine Frau sein will. Nein, ich bin eine Frau mit einem falschen
Körper. Ich möchte das die Leute das erkennen.
Anfangs hatte ich versucht dagegen anzukämpfen doch wenn man es
erstmal akzeptiert hat is man vllt doch ganz froh damit
Momentan lebe ich noch in meinem Elternhaus. Hier weiß keiner
von meinem Problem. Viel zu groß ist die Angst vor einem Outing.
Meine Mum wäre unheimlich enttäuscht da sie sich schon immer Enkel
wünscht.
Aber sobald ich mit der Schule fertig bin möchte ich in eine fremde Stadt ziehen
und dort ein neues Leben beginnen.
Ich sage immer, die glücklichsten Menschen sind jene, die eine Chance haben, ihren Lebenstraum zu
erfüllen. Mein Traum klingt simpel: Ich möchte einfach nur ICH sein dürfen...
Zwar habe ich Vorfreude darauf, ein neues Leben zu beginnen... doch es bringt auch Ängste mit sich.
Wie werden die Freunde/die Familie reagieren? Was hat das für berufliche Folgen? ( Zugegeben bin ich oft
kurz davor mein Abi hinzuschmeisen. Wer möchte schon ein geschlechtliches Halbwesen im Betrieb haben?)
Werde ich jemals wieder einen Partner finden? .. und wenn nich, naja den Preis würde ich zahlen ...
Zeitweise bin ich sehr verzweifelt und weiß das ich eig psy. Betreung bräuchte. Aber ich habe zu viel Angst an die
Öffentlichkeit zu gehen.
Meine Situation brachte mich soweit, den Kontakt zu meinem Vater von heute auf morgen abzubrechen.
Das fällt mir sehr schwer...
Doch ich denke ich bin auf dem richtigen Weg. Zwar wird er lang doch den Anfang habe ich gemacht.
Ich bin mir meiner Situation bewusst.
Wer aufmerksam bis hier gelesen hat wird mein "Problem" wohl erkannt haben.
Jedoch gibt es EINE Sache die mich etwas stutzig macht. In meinem Kleiderschrank habe
ich viele Mädchen-Klamotten und auch Silikonbrüste. Die sind echt toll und ich fühle mich
damit sehr wohl. JEDOCH kann ich nich leugnen das mich diese Sachen nicht auch sexuell
anregen. Naja vllt liegt es daran, das ich trotz meiner Transexualität Mädchen liebe. Also bin
ich in dem Sinne eig Homosexuell. Oder doch Bi? ka
das ich nicht Transexuell bin?
Neben dieser Sache beschäftigen mich auch noch anderen Dinge:
1. Das Wachstum echter Brüste.
Ja ich habe Silikoneinlagen und ja ich mag sie
Zu fühlen wie sie wachsen und hin und her wippen. Das muss toll sein!
Und ich weiß das Hormonelle Selbstversuche sehr gefährlich sind doch versucht das mal einer Transexuellen zu
erklären. Nebenwirkungen hin oder her. Lieber würde ich sterben als in meinem jetzigen Körper zu bleiben.
Aber keine Angst ich lasse die Finger davon. Aber hat jmd Erfahrungen damit und möchte vllt mal berichten?
2. Der Weg!
Klar ich weiß am Anfang steht ein Outing, dann zum Hausarzt dann zum Psychologen etc.
Aber wie genau läuft das ab? Gehe ich zu meinem Arzt und sage "Hallo ich bin Transexuell und
möchte einen Psychologen". Und wenn das erstmal Geschafft ist, wie genau geht es beim Psychologen weiter?
3. Meine Ängste.
Die sind natürlich echt schlimm und ich denke viele TS können das nachvollziehen.
CD können ihren Bedrüfnisse heimlich ausleben doch ich bin mir sicher das ich das nich
kann. Das Leben in einer Männerrolle fällt mir schwer und macht mich echt kaputt.
Sehr viel Angst habe ich um meinen Beruf. Ich habe zwar noch keine Ahnung was ich mache
doch werde ich überhaupt einen Beruf finden?
Das wars erstmal von meiner Seite! Ich weiß es ist sehr viel aber wenn ihr alles gelesen habt schonmal
DANKE! Alleine die eigenen Gedanken aufzuschreiben tut sehr gut.
Gibt es hier vllt noch andere TS? Wie weit seit ihr? Wie fühlt ihr? Wie ist es euch ergangen?
Würde mich freuen wenn ich da so einges lesen kann
Was bereitet Kummer? Über Tipps jeglicher Art würde ich mich freuen.
Danke,
Liebe Grüße Lena