Autogynophiles Hex Hex ...
Verfasst: Mi 30. Apr 2025, 12:22
Liebe Leute,
nun habe ich es endlich geschafft, mich hier im Forum anzumelden. Ich lese schon seit ca. einem Jahr mit. Drauf gestoßen bin ich über die Suchmaschine mit dem Begriff Autogynophilie, weil hier ein Beitrag dazu enthalten ist, wo es genau um dieses Thema geht, wo auch zu einem Video verlinkt ist, das ich auch komplett geschaut habe (verlinke ich am Ende) und ich mich in der Beschreibung im Video größtenteils wiedergefunden habe: Ich bin ein Crossdresser, der sich am liebsten, wie mit Elfenmagie, in eine Cis-Frau verwandeln möchte, was mich sexuell erregt, aber auch die Option haben möchte, wieder zurück zum Mann zu gehen. Vielleicht will ich ja auch dauerhaft als Frau leben, aber diesen Gedanken denke ich einfach nicht weiter, weil ich keine Frau bin (46 XY - Chromosom, Cis-Mann). Ich zelebriere in meinem künstlerischen Schaffensprozess nur deswegen die Verwandlung in eine Frau, weil es mich sexuell erregt, diesen Gedankenfilm der Verwandlung abzuspielen. Es gibt aber auch seltene Momente, wo ich mich selbst versuche, z.B. zum Ausgehen äußerlich einer Cis-Frau anzugleichen (den Penis kann ich verstecken), bin aber auch sehr frustriert, wenn ich trotzdem noch als Mann wahrgenommen werde. Das klingt mach hohem Anspruch, aber ich kann einfach sonst nichts machen - alles andere ist fade. Eine Gesichtsoperation war besonders in der Zeit, als ich merkte, dass die jahrelange Hormoneinnahme nicht das brachte, was ich erhoffte, auch eine Option, aber ich habe Angst, sonst zu künstlich auszusehen. Auch bei einem guten Chirurgen in der Gesichtsfeminisierung ist einer anderen Transperson das Ergebnis misslungen, wieder eine andere ist gestorben. Das Risiko, dass es nicht so verläuft, wie ich es mir vorstelle, ist also groß.
Mir ist klar, dass Autogynophilie umstritten ist, weil der amerikanische Psychiater Ray Blanchard , der das untersucht hatte, sexuelle Identität mit sexueller Orientierung vermischt. Ich benutze dieses pathologisierende Wort, um damit arbeiten zu können. Bei mir ist das aber so, dass ich es nicht anders kenne. Schon zu Beginn der Pubertät erregte es mich, Frauenkleidung zu tragen. Meine sexuelle Erregung ist Teil meiner Identität. Deshalb, nimmt es mir nicht übel, kann ich Transidenten (also die mit geschlechtsangleichenden Operationen) nicht wirklich nachzuvollziehen kann. In deren Selbsthilfegruppen war ich dauernd anggeeckt, weil für mich das Ausleben als Cis-Frau das Ein und Alles ist. Die Leiterin der Gruppe meinte auch: "Ja, das wollen wir alle".
Vielleicht gibt es bei mir auch einfach kein Filter, der "Zwischentöne" akzeptiert. Ich will gleich das Optimum und bin frustriert, weil es das nicht gibt, oder nur mit sehr viel Mühe zu erreichen ist, wie hier:
Quelle: https://i.postimg.cc/8z2PFhrk/lachinge.jpg
Übrigens: Ich bin Autist. Dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. Ich schreibe ja schon sehr viel für einen Begrüßungsbeitrag.
Seitdem ich in der Transidenten-Selbsthilfegruppe war, sind einige Jahre vergangen und ich hatte einfach ein Leben ohne Sex und Partnerschaft geführt, Psychotherapeuten können mir auch nicht helfen, ich bin nicht dauerhaft im Berufsleben belastbar, bis ich auf den Begriff Autogynophilie gestoßen bin.
Die Person in dem Video über Autogynophilie ist auch nicht gerade über die Neigung glücklich. Warum ist das bei mir auch so wild?
Ich suche auch nach Wegen, damit umzugehen. Mit mir selbst im reinen bin ich am ehesten in meinen Kurzgeschichten (Link am Ende dieses Beitrags). Dort stelle ich meinen alten Ego als Helden dar, der ungewöhnliche Wege findet, mit dem Alltag besser zurecht zu kommen, z.B. ist er neu in der Schule und hat Angst, dass er wie in der alten Schule wieder gemobbt wird, weil niemand mit ihm redet, oder er ausgegrenzt wird. Dann findet er eine Maske, mit dem er sich in ein bei den anderen Schülern beliebtes Mädchen verwandeln kann, womit man ihn nicht wiedererkennt und er fragt in dieser Rolle einfach nach: "Was denkt ihr über den Neuen?" Diese Geschichte soll auch soziokritische Probleme offenlegen. Es ist ein wenig wie in einem schon etwas älteren Film, deren Namen ich nicht her weiß, wo sich ein Junge über eine lange Blondhaarperücke in ein Mädchen verkleidet und von seinen Mitschülern so auch nicht wiedererkannt wird, nur etwas phantastischer.
Die Situation aus der Selbsthilfegruppe aber geht mir nicht aus dem Kopf. Vielleicht habe ich Großmachtsphantasien - will die Wunderwaffe, gleich das Optimum, statt kleine Brötchen zu backen, oder habe ich doch eher einer tiefliegende Störung, die mit meiner Geschlechtsidentität einhergeht, aber nicht meine Geschlechtsidentität ist? Oder soll ich doch einfach die Gesichts-OP machen und happy sein damit, wie ich bin? Darüber grübel ich schon sehr lange.
Sonst gibt es noch diese Bilder, wo ich aber schon denke, dass ich dort als Trans erkannt werde, aber trotzdem irgendwo schön sind:
Quelle: https://i.postimg.cc/L4bsgMp9/2024-Juni ... zlberg.jpg
Quelle: https://i.postimg.cc/ZRjQdCSR/milch.jpg
Hier ist der Link zum Betrag über Autogynophilie:
viewtopic.php?t=24329
nun habe ich es endlich geschafft, mich hier im Forum anzumelden. Ich lese schon seit ca. einem Jahr mit. Drauf gestoßen bin ich über die Suchmaschine mit dem Begriff Autogynophilie, weil hier ein Beitrag dazu enthalten ist, wo es genau um dieses Thema geht, wo auch zu einem Video verlinkt ist, das ich auch komplett geschaut habe (verlinke ich am Ende) und ich mich in der Beschreibung im Video größtenteils wiedergefunden habe: Ich bin ein Crossdresser, der sich am liebsten, wie mit Elfenmagie, in eine Cis-Frau verwandeln möchte, was mich sexuell erregt, aber auch die Option haben möchte, wieder zurück zum Mann zu gehen. Vielleicht will ich ja auch dauerhaft als Frau leben, aber diesen Gedanken denke ich einfach nicht weiter, weil ich keine Frau bin (46 XY - Chromosom, Cis-Mann). Ich zelebriere in meinem künstlerischen Schaffensprozess nur deswegen die Verwandlung in eine Frau, weil es mich sexuell erregt, diesen Gedankenfilm der Verwandlung abzuspielen. Es gibt aber auch seltene Momente, wo ich mich selbst versuche, z.B. zum Ausgehen äußerlich einer Cis-Frau anzugleichen (den Penis kann ich verstecken), bin aber auch sehr frustriert, wenn ich trotzdem noch als Mann wahrgenommen werde. Das klingt mach hohem Anspruch, aber ich kann einfach sonst nichts machen - alles andere ist fade. Eine Gesichtsoperation war besonders in der Zeit, als ich merkte, dass die jahrelange Hormoneinnahme nicht das brachte, was ich erhoffte, auch eine Option, aber ich habe Angst, sonst zu künstlich auszusehen. Auch bei einem guten Chirurgen in der Gesichtsfeminisierung ist einer anderen Transperson das Ergebnis misslungen, wieder eine andere ist gestorben. Das Risiko, dass es nicht so verläuft, wie ich es mir vorstelle, ist also groß.
Mir ist klar, dass Autogynophilie umstritten ist, weil der amerikanische Psychiater Ray Blanchard , der das untersucht hatte, sexuelle Identität mit sexueller Orientierung vermischt. Ich benutze dieses pathologisierende Wort, um damit arbeiten zu können. Bei mir ist das aber so, dass ich es nicht anders kenne. Schon zu Beginn der Pubertät erregte es mich, Frauenkleidung zu tragen. Meine sexuelle Erregung ist Teil meiner Identität. Deshalb, nimmt es mir nicht übel, kann ich Transidenten (also die mit geschlechtsangleichenden Operationen) nicht wirklich nachzuvollziehen kann. In deren Selbsthilfegruppen war ich dauernd anggeeckt, weil für mich das Ausleben als Cis-Frau das Ein und Alles ist. Die Leiterin der Gruppe meinte auch: "Ja, das wollen wir alle".
Vielleicht gibt es bei mir auch einfach kein Filter, der "Zwischentöne" akzeptiert. Ich will gleich das Optimum und bin frustriert, weil es das nicht gibt, oder nur mit sehr viel Mühe zu erreichen ist, wie hier:
Quelle: https://i.postimg.cc/8z2PFhrk/lachinge.jpgÜbrigens: Ich bin Autist. Dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. Ich schreibe ja schon sehr viel für einen Begrüßungsbeitrag.
Seitdem ich in der Transidenten-Selbsthilfegruppe war, sind einige Jahre vergangen und ich hatte einfach ein Leben ohne Sex und Partnerschaft geführt, Psychotherapeuten können mir auch nicht helfen, ich bin nicht dauerhaft im Berufsleben belastbar, bis ich auf den Begriff Autogynophilie gestoßen bin.
Die Person in dem Video über Autogynophilie ist auch nicht gerade über die Neigung glücklich. Warum ist das bei mir auch so wild?
Ich suche auch nach Wegen, damit umzugehen. Mit mir selbst im reinen bin ich am ehesten in meinen Kurzgeschichten (Link am Ende dieses Beitrags). Dort stelle ich meinen alten Ego als Helden dar, der ungewöhnliche Wege findet, mit dem Alltag besser zurecht zu kommen, z.B. ist er neu in der Schule und hat Angst, dass er wie in der alten Schule wieder gemobbt wird, weil niemand mit ihm redet, oder er ausgegrenzt wird. Dann findet er eine Maske, mit dem er sich in ein bei den anderen Schülern beliebtes Mädchen verwandeln kann, womit man ihn nicht wiedererkennt und er fragt in dieser Rolle einfach nach: "Was denkt ihr über den Neuen?" Diese Geschichte soll auch soziokritische Probleme offenlegen. Es ist ein wenig wie in einem schon etwas älteren Film, deren Namen ich nicht her weiß, wo sich ein Junge über eine lange Blondhaarperücke in ein Mädchen verkleidet und von seinen Mitschülern so auch nicht wiedererkannt wird, nur etwas phantastischer.
Die Situation aus der Selbsthilfegruppe aber geht mir nicht aus dem Kopf. Vielleicht habe ich Großmachtsphantasien - will die Wunderwaffe, gleich das Optimum, statt kleine Brötchen zu backen, oder habe ich doch eher einer tiefliegende Störung, die mit meiner Geschlechtsidentität einhergeht, aber nicht meine Geschlechtsidentität ist? Oder soll ich doch einfach die Gesichts-OP machen und happy sein damit, wie ich bin? Darüber grübel ich schon sehr lange.
Sonst gibt es noch diese Bilder, wo ich aber schon denke, dass ich dort als Trans erkannt werde, aber trotzdem irgendwo schön sind:
Quelle: https://i.postimg.cc/L4bsgMp9/2024-Juni ... zlberg.jpg
Quelle: https://i.postimg.cc/ZRjQdCSR/milch.jpgHier ist der Link zum Betrag über Autogynophilie:
viewtopic.php?t=24329