Offener Brief gegen Fehlinformationen im Deutschen Ärzteblatt
Verfasst: Mo 26. Aug 2024, 22:07
Transgesundheit.de veröffentlicht einen langen offenen Brief mit vielen Anhängen und Referenzen "gegen wiederholt verbreitete, gravierende Fehlinformationen im Deutschen Ärzteblatt, der auflagenstärksten medizinischen Fachzeitschrift Deutschlands", rund um die Behandlung transgeschlechtlicher Menschen.
Aufgelistet werden zahlreiche Artikel unter den Punkten
Auch Menschen ausserhalb des Gesundheitssystems können mitzeichnen.
Aufgelistet werden zahlreiche Artikel unter den Punkten
- Generelles Außerachtlassen / Verschweigen der Positionierung führender medizinischer Fachgesellschaften zum Thema
- Außerachtlassen oder Falschdarstellung einschlägiger Behandlungsleitlinien bzw. Leitlinienempfehlungen im Themenfeld
- Falschzitationen und fehlende Zitationen (inkl. Angabe ungeeigneter oder falsch wiedergegebener Quellen)
- Invertierte Darstellung des Konsens unter Expert*innen
- Umdeutung unwissenschaftlicher, politisch motivierter Einschränkungen der medizinischen Versorgung transgeschlechtlicher Personen
- Kolportieren einer hochgradig fehlinformierenden, oben benannte Hassgruppierungen referenzierenden, oben benannte Fachgesellschaftspositionierungen sowie Behandlungsleitlinien im Feld ignorierenden Kritikschrift, die sich gegen eine nach AWMF-Regularien erstellte S2k-Behandlungsleitlinie richtet
- Fokussierung auf und irreführende Darstellungen von Nebenwirkungen und Bedauern; Untertreibung des Nutzens von Behandlungsmaßnahmen sowie Verschweigen der hohen Zufriedenheitsraten
- Nahelegen eines durch Peers und / oder Medien verursachten "Trends" unter Jugendlichen, sich als transgeschlechtlich zu identifizieren — trotz fehlender wissenschaftlicher Evidenz für damit in Zusammenhang stehende Konstrukte wie "rapid-onset gender dysphoria" ("ROGD") und "soziale Ansteckung"
- Sensationalistische und irreführende Rhetorik sowie irreführende Präsentation von Daten
- eine umfangreiche Aufarbeitung
- geeignete Maßnahmen zur Richtigstellung und Schadensbegrenzung
- Implementierung von Maßnahmen, die geeignet sind, die Verbreitung unwissenschaftlicher Narrative über transgeschlechtliche Menschen sowie über deren leitliniengerechte Behandlung künftig zu verhindern
- die Vorstandsmitglieder der Bundesärztekammer
- die Vorstandsmitglieder der Bundespsychotherapeutenkammer
- die Vorstandsmitglieder der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
- den Bundesgesundheitsminister
- die Redaktionsleitung des Deutschen Ärzteblatts
Auch Menschen ausserhalb des Gesundheitssystems können mitzeichnen.