Reem Alsalem, UN„SonderÂberichtÂerstatterin kritisiert Deutschland wegen SBGG
Verfasst: Mi 14. Aug 2024, 09:12
queer.de auf Basis eines "WELT"-Artikels
Reem Alsalem hat die Bundesregierung scharf für das Selbstbestimmungsgesetz kritisiert. Die Vertreterin der Vereinten Nationen gilt laut queeren Organisationen allerdings bereits seit längerem als transfeindlich.
Aus dem Inhalt:
Sexualstraftäter, so Alsalem, könnten "Zugang zu Räumen erhalten, die nur für ein Geschlecht bestimmt sind oder aus Sicherheitsgründen Frauen vorbehalten" seien. Zudem berge das Gesetz "erhebliche Risiken für den Kinderschutz". Sie kritisierte auch das Verbot, trans Menschen zu outen — dies habe "schwerwiegende Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Mädchen".
Die Bundesregierung wies die Vorwürfe zurück. Das Gesetz basiere "auf menschenrechtlichen Standards". Hauptmotiv sei der "Schutz der Geschlechtsidentität einer Person im Einklang mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht", heißt es aus der Antwort des Büros für die Ständige Vertretung des Auswärtigen Amtes für die UN. Zudem sei ein Hauptanliegen des Gesetzes sicherzustellen, dass geschlechtsspezifische Räume wie Frauenhäuser "tatsächlich sicher sind".
https://www.queer.de/detail.php?article_id=50568
Reem Alsalem hat die Bundesregierung scharf für das Selbstbestimmungsgesetz kritisiert. Die Vertreterin der Vereinten Nationen gilt laut queeren Organisationen allerdings bereits seit längerem als transfeindlich.
Aus dem Inhalt:
Sexualstraftäter, so Alsalem, könnten "Zugang zu Räumen erhalten, die nur für ein Geschlecht bestimmt sind oder aus Sicherheitsgründen Frauen vorbehalten" seien. Zudem berge das Gesetz "erhebliche Risiken für den Kinderschutz". Sie kritisierte auch das Verbot, trans Menschen zu outen — dies habe "schwerwiegende Auswirkungen auf die Rechte von Frauen und Mädchen".
Die Bundesregierung wies die Vorwürfe zurück. Das Gesetz basiere "auf menschenrechtlichen Standards". Hauptmotiv sei der "Schutz der Geschlechtsidentität einer Person im Einklang mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht", heißt es aus der Antwort des Büros für die Ständige Vertretung des Auswärtigen Amtes für die UN. Zudem sei ein Hauptanliegen des Gesetzes sicherzustellen, dass geschlechtsspezifische Räume wie Frauenhäuser "tatsächlich sicher sind".
https://www.queer.de/detail.php?article_id=50568