"The Legend of Georgia McBride" am Theater Hof
Verfasst: Di 5. Dez 2023, 12:34
Da mir bei der herzlichen Begrüßung hier im Forum aufgefallen ist, dass doch einige aus dem Raum zwischen Chemnitz, Zwickau und Plauen und bis hinunter nach Bayreuth hier mit von der Partie sind, möchte ich für Kurzentschlossene auf eine Veranstaltung hinweisen (ich hoffe, das ist hier richtig - die Relevanz ist vielleicht eher regional, aber von der Lage her ist es halt im Norden vom Süden, im Süden vom Osten und irgendwie auch im Osten vom Westen).
Zum Inhalt
: Der eigentlich begabte Elvis-Imitator Casey verdient nur wenig Geld in einem heruntergekommenen kleinen Provinz-Nachtclub, kaum jemand will ihn sehen. Eines Tages schneit die elegante, schlagfertige, selbstbewusste Tracy Mills in den Club - als Drag-Queen ist sie nicht nur auf der Bühne umwerfend. Als Casey, um eine Show zu retten, kurzerhand ebenfalls in Frauenkleidern auftritt, ist der Erfolg nicht mehr aufzuhalten"¦
Keine Frage - Drag ist gerade das, was sehr viele hier gerade nicht darstellen wollen, und für mich persönlich kann ich damit auch nichts anfangen. Aber hier gehts ja erstmal um einen Theaterbesuch, versprochen wird ein "umwerfend komödiantisches und gleichzeitig rührendes Plädoyer für Toleranz und den Mut, das Leben so zu führen, wie man es möchte, frei von gesellschaftlichen Vorurteilen", die Kritik war mit einigen Abstrichen insgesamt nicht ganz abgeneigt ("nicht immer politisch korrekt und an manchen Stellen zu plump, die Inszenierung überzeugt aber mit ihren großartigen Darstellern und dem meisterhaften Können der Tänzer" .... "Feel-Good-Komödie, die das Publikum im vollen Haus mit stehenden Ovationen bejubelt".)
Muss also jeder für sich interpretieren, ich selbst habe an dem Tag ohnehin schon was anderes vor. Der eigentliche Grund, warum ich das hier reinstelle, ist der, dass am 6.12. Männer in Frauenkleidern (und umgekehrt) ein Glas Sekt gratis bekommen und im Anschluss eine Party im Theaterbistro angekündigt ist (Studierendenparty, sicherlich auch für alle anderen mehr oder weniger Junggebliebenen). Bereits bei der Premiere vor einigen Wochen (damals gab es auch eine Party) haben sich laut Lokalzeitung jede Menge queere Leute (von ganz normal angezogen über superschick bis Dragqueens) unter die üblichen Theatergänger gemischt.
Mir geht es darum, dass die Veranstaltung vielleicht interessant sein könnte für die, die sich normalerweise (noch) nicht raustrauén, einen konkreten Anlass oder eine gute Ausrede brauchen, oder auch auf die Gelegenheit warten, in einem Outfit rauszugehen, das im Alltag "too much" wäre. Diejenigen, die bei der Formulierung "Männern in Frauenkleidern" jetzt sagen, "äh, und was soll das jetzt für mich als Frau?", dürfen auch den Beißreflex unterdrücken, man darf sich mitgemeint fühlen, wenn man das möchte, muss es aber nicht
LG,
Flora
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Keine Frage - Drag ist gerade das, was sehr viele hier gerade nicht darstellen wollen, und für mich persönlich kann ich damit auch nichts anfangen. Aber hier gehts ja erstmal um einen Theaterbesuch, versprochen wird ein "umwerfend komödiantisches und gleichzeitig rührendes Plädoyer für Toleranz und den Mut, das Leben so zu führen, wie man es möchte, frei von gesellschaftlichen Vorurteilen", die Kritik war mit einigen Abstrichen insgesamt nicht ganz abgeneigt ("nicht immer politisch korrekt und an manchen Stellen zu plump, die Inszenierung überzeugt aber mit ihren großartigen Darstellern und dem meisterhaften Können der Tänzer" .... "Feel-Good-Komödie, die das Publikum im vollen Haus mit stehenden Ovationen bejubelt".)
Muss also jeder für sich interpretieren, ich selbst habe an dem Tag ohnehin schon was anderes vor. Der eigentliche Grund, warum ich das hier reinstelle, ist der, dass am 6.12. Männer in Frauenkleidern (und umgekehrt) ein Glas Sekt gratis bekommen und im Anschluss eine Party im Theaterbistro angekündigt ist (Studierendenparty, sicherlich auch für alle anderen mehr oder weniger Junggebliebenen). Bereits bei der Premiere vor einigen Wochen (damals gab es auch eine Party) haben sich laut Lokalzeitung jede Menge queere Leute (von ganz normal angezogen über superschick bis Dragqueens) unter die üblichen Theatergänger gemischt.
Mir geht es darum, dass die Veranstaltung vielleicht interessant sein könnte für die, die sich normalerweise (noch) nicht raustrauén, einen konkreten Anlass oder eine gute Ausrede brauchen, oder auch auf die Gelegenheit warten, in einem Outfit rauszugehen, das im Alltag "too much" wäre. Diejenigen, die bei der Formulierung "Männern in Frauenkleidern" jetzt sagen, "äh, und was soll das jetzt für mich als Frau?", dürfen auch den Beißreflex unterdrücken, man darf sich mitgemeint fühlen, wenn man das möchte, muss es aber nicht
LG,
Flora